Ältester Spremberger gestorben
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In den Cottbuser Stadtteilen Sandow und Schmellwitz erhalten 13 soziale Einrichtungen durch die VINCI-Stiftung insgesamt 176.354,61 Euro.
Oberbürgermeister Tobias Schick hat dazu am Montag, 19.02.2024 im Beisein der Projektträger und Projektpatenschaften den symbolischen
Fördermittel-Scheck von Nathalie Vogt, Geschäftsführerin der VINCI-Stiftung, überreicht bekommen. Oberbürgermeister Tobias Schick: „Gesellschaftliche Spaltung überwinden wir nur durch Gemeinsamkeit im Kiez, durch gleichberechtigte Teilhabe. Das entspricht dem Ansatz der VINCI-Stiftung, für deren Engage-
ment in Cottbus/Chóśebuz ich sehr dankbar bin, denn es kommt den Schwächeren und Jüngeren in unserer Stadt zugute.“
Diese Vereine bekommen Geld:
Lebensweg e.V.;
Regionalwerkstatt Brandenburg e.V.;
M2B e.V.;
Stadtsportbund Cottbus e.V.,
Planetarium Cottbus e.V.
Jugendhilfe Cottbus gemeinnützige GmbH;
Jugendhilfe Cottbus e.V., PARX – Kindertreff am Familienhaus;
Pestalozzi – Förderverein der Schmellwitzer Oberschule;
Bürgerverein Sandow e.V.;
Demokratischer Frauenbund Landesverband Brandenburg e.V. Kontaktstelle „Frauen für Frauen“;
Strombad e.V Cottbuser Musikspatzen e.V.;
Bürgerverein e.V. Schmellwitz
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Am Dienstag wurden der Polizei mehrere telefonische Betrugsversuche gemeldet. In allen Fällen riefen vermeintliche Polizisten oder Anwälte an, weil nahe Verwandte angeblich in Verkehrsunfälle verwickelt gewesen seien und forderten Kautionszahlungen. Die meisten Angerufenen reagierten richtig und legten auf. In einem Fall hatte eine Geschädigte einem Unbekannten Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro übergeben.
Deshalb noch einmal folgender eindringlicher Hinweis:
In keinem Fall werden sich Staatsanwälte, Gerichte oder die Polizei telefonisch oder persönlich an Sie wenden, um Bargeld oder gar Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle zur Abdeckung offenstehender Verfahren entgegenzunehmen. Kautionen in Form von Bargeld gibt es im deutschen Rechtssystem nicht. Vielmehr geht jeder Forderung ein Schriftwechsel voraus und Sie haben stets die Gelegenheit, sich die Legitimation eines Behördenvertreters von dessen Dienststelle bestätigen zu lassen. Seien Sie skeptisch und aufmerksam, wenn Unbekannte bei Ihnen anrufen und nur das „Beste“ von Ihnen wollen – Ihr Geld! Kontakttelefonnummern und Hinweise zum Schutz vor aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de.
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Beim Stadtentscheid im bundesweiten Vorlesewettbewerb 2023/2024 am vergangenen Samstag in der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus haben alle gewonnen - die wettstreitenden Schulsieger im Vorlesen, ihre Familien und Freunde, die Schirmherrin vom Netzwerk gesunde Kinder Manuela Zapel und die Jury unter Leitung der Vorsitzenden des Lesefuchs e.V. Karola Morys. „Eine würdige Veranstaltung in wohltuender Lese-Stille war es, an deren Ende ein ebenso strahlender wie überraschter Sieger feststand, Jonas Dalitz von der Bauhausschule Cottbus“ fasst Organisatorin S. Marcieniec zusammen, was wohl alle Anwesenden so empfanden.
Zwei Aufgaben waren zu bewältigen: Zunächst stellten die 11 Sechstklässler in Mini-Lesungen ihre Lieblingsbücher vor. Ob es der „Spurenfinder“ von Marc-Uwe Kling war oder das „Tagebuch der Anne Frank“ – immer waren eine gründliche Vorbereitung und vor allem große Freude am Lesen spürbar. Schon hier überzeugte Jonas Dalitz die Jury mit seiner sicher und flüssig vorgetragenen Lesestelle aus Jennifer Killicks „Crater Lake 1 – Schlaf niemals ein“. Dass Mut dazugehört, vor einem größeren Publikum laut zu lesen, merkten die Kinder schnell. Noch mehr Mut gehörte dazu, aus dem Stand einen unbekannten Pflichttext zu lesen. Dafür hatten die Bibliotheksmitarbeiterinnen die so humorvolle wie tiefgründige Geschichte „Nebenan ist doch weit weg“ der Schriftstellerin Antje Bones ausgewählt, die im März nach Cottbus kommt.
Dann lag der Ball bei der Jury. Neben dem Vorjahressieger Jan-Erik Rawe und der Studentin Pauline Blum halfen erneut der Schriftsteller Reinhard Stöckel und das Punkte-Bewertungssystem bei der schwierigen Entscheidungsfindung mit…
Zum Abschluss erhielt jedes teilnehmende Kind – wie sollte es anders sein – mit der Sonderausgabe von Nina Schewelings „Das Geheimnis von Darkmoor Hall“ ein Buch. Jonas Dalitz konnte sich über ein weiteres Buch freuen, den Roman "Pepe und der Oktopus auf der Flucht vor der Müllmafia" von Stepha Quitterer.
Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Wettbewerb soll die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, Freude am Lesen wecken und die Lesekompetenz von Kindern stärken. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Vorlesewettbewerb. Auch in diesem Jahr unterstützen darüber hinaus vier Sparda-Regionalbanken die Aktion.
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Auf dem Weg zur GigawattFactory, dem künftig größten Onshore-Verbund von Grünstrom-Erzeugungsanlagen in Deutschland, wird das Energieunternehmen LEAG gemeinsam mit dem Projektentwickler EP New Energies (EPNE) noch in diesem Jahr mehrere wichtige Windenergie- und Photovoltaik-Projekte an den Start bringen. Ein wichtiger Meilenstein ist der erste unternehmenseigene Windpark Forst-Briesnig II mit einer Leistung von mehr als 100 MW. Der Baustart für den Park mit 17 Windenergieanlagen auf einer rekultivierten Fläche des Tagebaus Jänschwalde ist für das Frühjahr 2024 geplant, die Inbetriebnahme 2026. Die Windenergieanlagen können jährlich 270.000 MWh Strom liefern, was der Versorgung von etwa 77.000 Haushalten entspricht.
Insgesamt befinden sich inzwischen LEAG-Grünstromprojekte in einem Umfang von mehr als 3.000 MW in fortgeschrittener Projektentwicklung. Die umfangreiche Projektpipeline von LEAG und EPNE reicht aber mit mehr als 200 Projekten viel weiter: Bis 2030, so der LEAG-Plan, sollen bis zu 7 Gigawatt erneuerbarer Stromerzeugung zum Portfolio des zweitgrößten deutschen Stromerzeugers gehören, bis 2040 könnten es sogar bis zu 14 Gigawatt sein. Parallel zu dem großdimensionierten Zubau von Windenergie- und Solar-Anlagen sollen an den Kraftwerksstandorten der LEAG Speicherlösungen wie Batteriespeicher, thermische Speicher und wasserstofffähige Kraftwerksanlagen errichtet werden. Mit der intelligenten Steuerung der Anlagen und Module wird eine hohe Effizienz des GigawattFactory-Verbundes sichergestellt.
„Wir halten Wort und machen Ernst mit der konsequenten Transformation unseres Unternehmens und der Energieregion Lausitz, die sich in den kommenden Jahren zum grünen Powerhouse Deutschlands entwickeln wird“, sagt der LEAG-Vorstandsvorsitzende Thorsten Kramer. „Wir nutzen hier, gemeinsam mit den Kommunen und vielen Partnern an unserer Seite, die einmalige Chance, nicht nur ein Teil, sondern einer der Vorreiter einer erfolgreichen deutschen Energiewende zu sein.“
„Dieses Jahr gehen LEAG und EPNE mit fünf Wind- und Solarprojekten von über 300 MW in die Bauphase und setzen damit den konsequenten Umbau der Lausitzer Energieregion in Gang. Für über 500 MW an gemeinsamen Projekten erwarten wir in diesem Jahr Genehmigungen“ so Dominique Guillou, Geschäftsführer der EPNE. „Das größte Energiewendeprojekt Europas wird damit greifbar.“
Ein weiteres Leuchtturmprojekt, der Energiepark Bohrau in unmittelbarer Nachbarschaft des Windparks Forst-Briesnig II, soll ebenfalls noch im ersten Halbjahr 2024 mit dem ersten Bauabschnitt (133 MWp PV) in die Umsetzung gehen. Insgesamt soll der Energiepark einmal 400 MWp Solarstrom bereitstellen können, was einer Versorgungsleistung von etwa 400.000 MWh entspricht. Damit zählt er zu den größten PV-Parks in Deutschland. Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist bereits im kommenden Jahr geplant.
Zu den PV-Projekten, die noch in diesem Jahr ans Netz gehen sollen, zählen der Solarpark Boxberg mit 25 MWp, der Solarpark Haidemühl mit 22 MWp und der Solarpark Deponie Jänschwalde I mit 31 MWp. Für die Floating-PV-Anlage auf dem ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord und künftigen Cottbuser Ostsee mit 29 MWp könnte je nach Flutungsfortschritt noch in diesem Jahr der Baustart erfolgen.
Alle Erneuerbaren-Projekte werden in enger Abstimmung mit den Anrainer-Kommunen entwickelt und umgesetzt, betont Thorsten Kramer: „Wir sehen die gemeinsamen Potentiale und Chancen für die Lausitz. Grünstrom vor Ort ist heute schon ein entscheidender Standortfaktor, wenn es um die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbeunternehmen geht. Grüne Wärmeversorgung und grüne Mobilität sind ebenfalls entscheidende Faktoren, mit denen die Kommunen punkten können. Hier in der Lausitz lässt sich das in der von uns geplanten Dimension besonders gut umsetzen, weil wir in der Bergbaufolgelandschaft über ein großes Flächenpotential verfügen, auf dem erneuerbare Stromerzeugung in großdimensionierten Anlagen vergleichsweise konfliktfrei möglich ist.“
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Eine Delegation des kommunalen Bündnisses LAUSITZRUNDE wird von morgen an drei Tage lang Gesprächstermine in Brüssel wahrnehmen, um dort wichtige wirtschaftliche Interessen der Region zu vertreten. Bereits am Dienstagnachmittag werden die sechs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, darunter die Spremberger Bürgermeisterin und Mandatsträgerin der LAUSITZRUNDE, Christine Herntier, EU-Kommissar Thierry Breton treffen, um für die Lausitz als künftiges Net Zero Valley werben. Der gerade frisch verabschiedete Net-Zero Industry Act als Teil der Green Deal Industrial Plan der Europäischen Union soll u.a. Investitionen in saubere Technologien ankurbeln und weniger Bürokratie und zügigere Genehmigungsverfahren bieten – Anliegen, die die kernbetroffenen
Kommunen der Lausitz schon lange gegenüber Bund und Ländern anmahnen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ließ erst Ende vergangener Woche über die Social Media Plattform X verlautbaren, der Beschluss zum Net Zero Industry Act schaffe Klarheit und Planbarkeit und sorge so für Investitionen in Transformationstechnologien in Europa. Dass die LAUSITZRUNDE bereits so kurzfristig nach der politischen Einigung von Europäischem Parlament und Rat über das Netto-Null-Industrie-Gesetz in Brüssel Gespräche dazu führen könne, sei „perfektes Timing“, so Christine Herntier. Das länderübergreifende vom
Kohleausstieg kernbetroffene Gebiet der Lausitz sei geradezu modellhaft als Null-Netto Valley geeignet. Die Lausitz habe hier erstmals tatsächlich die Möglichkeit, über politische Bekenntnisse hinaus einen relevanten europäischen Modellstatus zu erhalten, so die Spremberger Bürgermeisterin.
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