Großer Preis von Deutschland

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Großer Preis von Deutschland| 27.05.2024

Cottbus. Als Vorgeschmack auf die UEC Bahn-Europameisterschaften der Altersklassen U19 und U23 in Cottbus (9. bis 14. Juli) findet zuvor am 31.Mai/1. Juni der 33. Große Preis von Deutschland auf der Radrennbahn in Cottbus statt. Neben einigen Starterinnen und Startern, die das Publikum auch bei europäischen Titelkämpfen vermutlich wiedersehen wird, geht auch ein Großteil der Top-Fahrerinnen und -Fahrer an den Start, die im August bei den Olympischen Spielen in Paris um Medaillen kämpfen werden. Chef-Organisator Axel Viertler vom RSC Cottbus erwartet zum letzten Kräftemessen vor Paris 150 Teilnehmer*innen aus zwölf Nationen. Angeführt wird das Frauen-Feld von den Weltmeisterinnen Emma Hinze, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch aus Cottbus. Bei den Männern kommt Bundestrainer Jan van Eijden ebenfalls mit seinem designierten Olympia-Kader in die Lausitz, darunter mit Maximilian Dörnbach ein weiterer Fahrer vom RSC Cottbus. Am Freitag (31. Mai) beginnen die Sprint-Finals um 18.00 Uhr und die Sieger werden gegen 20.00 Uhr feststehen. Im Vorjahr siegten der Brite Harnish Turnbull und Lokalmatadorin Emma Hinze. Am Sonnabend, 1. Juni, stehen ab 11.30 Uhr die Vorläufe im Keirin auf dem Programm und ab 17:30 Uhr die Entscheidungen im Keirin. Hier siegte ebenfalls Turnbull vor der belgischen Ex- Weltmeisterin Nicky Degrendele. Im Programm sind auch wieder die Junior*innen. Für einen Besuch der Rennen hat sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) angekündigt. Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse vor Ort auf der Radrennbahn

Großer Preis von Deutschland2024-05-27T10:02:43+02:00

Toter in Senftenberg & Zwischenfall nach FCE Aufstiegsparty

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Toter in Senftenberg & Zwischenfälle nach FCE Aufstiegsparty| 27.05.2024

Am 25.05.24 gegen 20:50 Uhr befuhr ein Rollstuhlfahrer den geschlossenen Bahnübergang in der Ernst-Thälmann-Str. in Senftenberg. Der durchfahrende Regionalexpress leitete noch eine Gefahrenbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Rollstuhlfahrer erlag noch vor Ort an seinen Verletzungen. Passagiere im Zug wurden nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Brand in Neuhausen

Am Samstagmorgen wurden Polizei und Feuerwehr nach Groß Döbbern gerufen. Ein ehemaliges Stallungsgebäude einer Viehzuchtanlage hatte aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen und brannte im weiteren Verlauf in voller Ausdehnung. Aus dem Inneren konnten rechtzeitig durch die Feuerwehr zwei Rinder in Sicherheit werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden hinein an. Eine abschließende Schadenssumme ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen  nach FCE Aufstiegsparty aufgenommen.

Das Landespokalfinale am Samstagnachmittag zwischen dem FC Energie Cottbus und dem SV Babelsberg 03 verlief weitestgehend störungsfrei. Im Gästebereich wurden während des Spiels pyrotechnische Erzeugnisse gezündet. Weitere Straftaten im Zusammenhang mit der Veranstaltung sind der Polizei nicht bekannt geworden. Am Rande der anschließenden Fanfeier auf dem Stadthallenvorplatz wurde der Polizei eine Körperverletzung angezeigt und drei Personen einen Platzverweis ausgesprochen worden. Da die Beteiligten diesem Platzverweis nicht nachkamen, sollten sie in Gewahrsam genommen werden. In diesem Zusammenhang wurden die Einsatzkräfte aus einer Personengruppe heraus bedrängt und mit Pyrotechnik sowie Flaschen beworfen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes stellte die Polizei von 74 Personen die Identitäten fest, drei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Ein 13-jähriger Junge wurde durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt und dem Rettungsdienst übergeben. Zwei Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Toter in Senftenberg & Zwischenfall nach FCE Aufstiegsparty2024-05-27T09:58:45+02:00

Neues Forschungszentrum eröffnet

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Neues Forschungszentrum eröffnet| 24.05.2024

Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wurde am (heutigen) 24. Mai 2024 die chesco-Forschungsfabrik am Standort in Cottbus-Dissenchen in Anwesenheit von Brandenburgs Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke, Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Michael Kellner eröffnet. Rundgänge durch die Fertigungshallen und Podiumsdiskussionen boten ausführliche Informationen über die hoch modernen Fertigungstechnologien. Darüber hinaus wurden die Chancen von Forschung und Innovation für die Transformation der Lausitz deutlich.

Ministerpräsident Dietmar Woidke sagt: „Mit Wirtschaftsansiedlungen, Forschung und Wissenschaft haben wir die richtigen Prioritäten im Strukturwandel in der Lausitz gesetzt. Die ersten Maßnahmen greifen. Neue Industriearbeitsplätze sind entstanden, neue Forschungsinstitute haben sich in der Lausitz angesiedelt. Chesco stellt als zukünftiger Kern des Lausitz Science Parks die entscheidende Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft her. Die heutige Eröffnung der Forschungsfabrik ist deswegen ein doppelt wichtiger Meilenstein. Unternehmen erhalten mit der chesco-Forschungsfabrik Zugang zu modernster Technik und innovativen Fertigungsverfahren mit den Schwerpunkten klimafreundliches Fliegen und alternative Antriebe. Sie können in einem professionellen Versuchsfeld ausprobieren, welche Lösung für ihre Zukunftstechnologie die richtige ist. Die Wissenschaftler wiederum profitieren von der engen Zusammenarbeit mit der Praxis. Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung orientieren sich an den Innovationen, die Industrie und Mittelstand nachfragen. Der Dreiklang von Forschung, Fertigung von Prototypen und professionellen Tests bringt für alle Beteiligten einen erheblichen Mehrwert und schafft die besten Voraussetzungen für ein breites Netzwerk von Forschungs- und Wirtschaftspartnern.
Chesco wird weit über die Lausitz hinaus ausstrahlen und das Innovationsland Brandenburg stärken. Ich danke der BTU Cottbus-Senftenberg und allen beteiligten Partnern für ihr Engagement. Sie haben es geschafft, Planung und Umsetzung so zu koordinieren, dass wir heute schon die Forschungsfabrik eröffnen und mit konkreten Projekten starten können. Das Zeitfenster für die Entwicklung neuer Mobilitätstechnologien ist jetzt und wir wollen und werden dabei sein.“ (noch nicht freigegeben)

Staatsekretär Michael Kellner, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, sagt: „Das Konzept der Chesco Forschungsfabrik macht deutlich, wie nachhaltiger Strukturwandel, Forschung und Innovation verbunden werden und gelingen können. Diese Aktivitäten haben wir von der Idee bis zur Eröffnung intensiv begleitet und unterstützt. In der Region Cottbus werden so Zukunftsthemen wie das klimaneutrale Fliegen weiter vorangetrieben. Mit der Forschungsfabrik und der Ansiedlung von Unternehmen, werden die Innovationen und Forschung an die praktischen Verwerter herangeführt. Das schafft Zukunftsperspektiven, Arbeitsplätze und einen Mehrwert für die gesamte Region.“

Wissenschaftsministerin Dr.Manja Schüle ergänzt: „chesco entwickelt sich zu einem Innovationslabor und einer Transformationsschmiede inmitten der Lausitz. Hier wird mit ambitionierter Forschung eine der größten Herausforderungen unserer Zeit angegangen: die Entwicklung klimaschonender Flugantriebe. Und: chesco ist längst ein Pull-Faktor für die gesamte Region. Das Zentrum ist nämlich kein hermetisch abgeriegelter Elfenbeinturm, in dem exzellente Köpfe schweigsam vor sich hin tüfteln. Sondern chesco liefert in enger Abstimmung mit zahlreichen Partnern vor Ort und weit über die Region hinaus konkrete und relevante Antworten auf drängende Fragen. Ich bin überzeugt: Nicht wer in Industrie-Arbeitsplätze investiert, sondern wer in Innovation investiert, investiert in Zukunft.“

DiePräsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) Prof. Dr. Gesine Grandeunterstreicht: „In nur fünf Jahren ist aus einer Vision für klimafreundliche Mobilität die chesco Forschungsfabrik entstanden. Das war nur möglich durch ein unglaublich großes Engagement der beiden Projektleiter, Prof. Möhlenkamp und Prof. Höschler, ihr Team und die Beschäftigten in unserer Verwaltung. Nur durch die ungewöhnlich enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft konnte dieses Projekt erfolgreich auf den Weg gebracht werden. Künftig entstehen hier innovative, hybrid-elektrische Systeme für die Luftfahrt, für die Automobilindustrie, den Bahnverkehr oder die Schifffahrt von der Planung über Prototypen bis hin zum Test an einem Ort. Es freut mich besonders, dass wir mit dem neuen Masterstudiengang Hybrid Electric Propulsion Technology nun auch die Verbindung von Forschung und Lehre neu gestalten können. Chesco ist eine zentrale Säule in der Profillinie ‚Energiewende und Dekarbonisierung‘ und Teil der engen Netzwerke mit unseren wissenschaftlichen Partnern, ganz besonders dem DLR-Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe.“

Die Eröffnung der chesco-Forschungsfabrik stellt einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung von alternativen Antriebstechnologien in Cottbus dar und leistet so einen Beitrag zu den gesetzten Klimazielen der Bundesregierung: Die Fabrik verfügt im Fertigungsbereich über einen Maschinenpark für die innovative und effiziente Herstellung von Prototypen. Die Anlagen decken dabei Prozesse in den Bereichen Rohstoffaufbereitung, Vorrichtungsbau, additive Fertigung, Zerspanung, Wärmebehandlung und Sintern, Inspektion und Analyse sowie später auch Fertigung elektrischer Antriebskomponenten ab.

Das chesco verfügt in der additiven Fertigung derzeit über Maschinen, die sowohl Kunststoffe als auch keramische und metallische Werkstoffe verarbeiten können. Die Schicht-für-Schicht-Bauweise erlaubt es, komplexe Formen und Strukturen zu realisieren, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu erreichen wären. Die Qualität von Bauteilen wird mittels hochmoderner Röntgen-Computertomographie kontrolliert, die es ermöglicht, das Innere von Werkstücken zu analysieren. So können insbesondere Einschlüsse oder Hohlräume identifiziert werden. Darüber hinaus erlaubt eine Koordinaten-Messmaschine, die Form und Oberflächenbeschaffenheit von Bauteilen im Hinblick auf optimale Funktionalität genauestens zu überprüfen.

Rund 150 Gäste kamen in die Halle 4, dem zukünftigen Testbereich der Forschungsfabrik, um sich über Ausstattung sowie Forschungs- und Transfervorhaben zu informieren. Die Eröffnungsveranstaltung wurde von Bühnenkünstlerin Jessy James LaFleur moderiert.

Forschung für eine zukunftsfähige Lausitz

Ein zentrales Anliegen ist es, das Know-how der chesco-Forschungsfabrik und deren Infrastruktur für Lausitzer Unternehmen nutzbar zu machen und so die regionale Wirtschaft in der vom Kohleausstieg betroffenen Lausitz zu stärken. Realisiert wird dies innerhalb des mit 18 Millionen Euro geförderten Projekts „taf - Transfer agiler Fertigungsmethoden“ auf 5.100 Quadratmeter in drei Hallen.

Die beiden wissenschaftlichen Leiter des chesco, Prof. Dr.-Ing. Klaus Höschler, Fachgebietsleiter für Flug-Triebwerksdesign, und Prof. Dr.-Ing. Georg Möhlenkamp, Fachgebietsleiter für Leistungselektronik und Antriebssysteme an der BTU Cottbus-Senftenberg, erklären dazu: „Wir verstehen unsere Arbeit vor allem auch als Strukturstärkungsprojekt. Mit unserem Wissen, zum Beispiel um innovative Fertigungsmethoden, wollen wir den Unternehmen der Region Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Erweiterung des eigenen Geschäftsfelds aufzeigen“, so Klaus Höschler. „Gleichzeitig schaffen wir mit unseren Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Chancen für die Mitarbeit an der Mobilität der Zukunft. Wir sprechen hier konkret von bis zu 400 Arbeitsplätzen für die Region“, so Georg Möhlenkamp weiter.

Dr. Jane Worlitz, operative Leiterin im Projekt, erläutert den Mehrwert des Projekts für die Region: „Im Projekt taf haben wir zusammen mit unterschiedlichen Fachgebieten der BTU eine Workshopreihe konzipiert, die auf die Herausforderungen des Strukturwandels abgestimmt ist. Kleine und mittelständische Unternehmen der Lausitz haben so die Möglichkeit, innovative Fertigungsmethoden auszuprobieren und eigene Entwicklungsprojekte zu realisieren.“

Die Mobilitätsforschung in der Lausitz setzt auf erfolgreiche Kooperationen

Die Nutzungsmöglichkeiten der chesco-Forschungsfabrik gehen über die Bereiche der Luftfahrt und der Mobilitätsbranche hinaus. Moderne Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck können auch in anderen Bereichen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik, der Medizin-, der Energie- und Verfahrenstechnik und vielen anderen Gebieten Anwendungen finden. Insbesondere auch für Handwerks- und kleinere Produktionsbetriebe bieten diese Fertigungsverfahren perspektivisch viele Möglichkeiten. So wurde zum Thema additive Fertigung das Netzwerk „Innovationsdruck“ innerhalb von taf zusammen mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (Der Mittelstand, BVMW e.V.) und lokalen Unternehmen gegründet. Hier können sich Unternehmen austauschen und Projektideen einbringen.

Welche erfolgreichen Beispiele es im Wissens- und Forschungstransfer gibt, zeigte die Podiumsdiskussion „Wie Forschung und Innovation den Wandel in der Lausitz fördern“, an der sich Vertreter*innen der lokalen Wirtschaft (Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann, F&L Kunststofftechnik, BVMW e.V., Deutsche Bahn) im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung beteiligten. Wie die Zukunft der grünen Mobilität in der Luftfahrt konkret aussehen kann und welche Herausforderungen mit dem hybrid-elektrischen Fliegen verbunden sind, diskutierten Vertreter*innen von Rolls-Royce, Airbus, Boeing, APUS im Rahmen der Podiumsdiskussion während der Eröffnungsveranstaltung.

Über das Center for Hybrid Electric Systems Cottbus (chesco)

We make green mobility happen – das ist die Mission des Center for Hybrid Electric Systems Cottbus (chesco). Mit chesco entsteht ein integriertes Forschungs- und Kooperationszentrum, in dem zukünftig bis zu 400 Mitarbeitende klimafreundliche Flugantriebe für Kurz- und Mittelstrecken planen, testen und umsetzen können. Die Anwendungsfelder werden auf die Bereiche Automobil, Bahn und Schifffahrt erweitert.

Das chesco beschleunigt die Entwicklungszeit innovativer Antriebstechnologien durch die zentrale Bündelung der Forschungs-, Fertigungs- und Testkompetenzen. Das research center des chesco, dient der Entwicklung des Designs von Komponenten und Systemen. Im Fertigungszentrum Fast-Make Electrification Research Center (f-merc) erstellen die Forschenden Prototypen, die im test center getestet werden. Dabei werden alle Prozesse miteinander digital vernetzt.

Über 30 Fachgebiete der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg bringen ihre Expertise in die Forschung ein. Das chesco kooperiert mit Partner*innen aus der Wirtschaft und Wissenschaft. Hierzu zählen Kooperationen mit Universitäten in ganz Europa, außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), mehreren Fraunhofer Instituten und Access e.V.

2021 wurde die Förderwürdigkeit des chesco-Projekts durch die interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) Lausitz der Landesregierung bestätigt. In den kommenden Jahren sollen insgesamt 238 Millionen Euro in den Aufbau und die Ausstattung des Forschungszentrums auf dem Gelände des zukünftigen Lausitz Science Park (LSP) Cottbus fließen. Die Finanzierung von chesco erfolgt über die Förderrichtlinie der Staatskanzlei des Landes Brandenburg zur Strukturentwicklung Lausitz, die Mittel kommen aus dem Strukturstärkungsgesetz des Bundes.

Neues Forschungszentrum eröffnet2024-05-24T14:12:35+02:00

Historischer Bierkrug ersteigert

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Historischer Bierkrug ersteigert| 24.05.2024

Am Freitag, 24. Mai 2024, wurde der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) vom Kölner Kunsthändler Benjamin Leo Leo der silberne Bierkrug übergeben, der kürzlich in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ ein Bietergefecht ausgelöst hatte. Pückler erwarb mehrfach Pferde im sächsischen Landgestüt zu Repitz bei Torgau, so zum Beispiel 1849 zwei vierjährige hellbraune Stuten namens „Marie“ und „Sophie“ als Wagenpferde. Im Juni 1856 suchte er Ersatz und der Stallmeister Heinrich Schwarznecker vermittelte ihm den Kauf von „Kalbo“ und „Mortimer“. Der Fürst bedankte sich bei Schwarznecker mit einem silbernen Bierkrug samt montiertem Pferd auf dem Deckel. In Schwarzneckers Familie blieb nicht nur der Krug – von Pückler als Wettrenn-Becherchen bezeichnet – „als kleines freundschaftliches Andenken“ erhalten, auch der dazugehörige Dankesbrief des Fürsten sowie eine exklusive Eintrittskarte für den Branitzer Park wurden über 160 Jahre bewahrt und kehrten nun nach Branitz zurück. Der Fürst war, spätestens nach seiner Orientreise, als Kenner und Sammler von
wertvollen Pferden bekannt und sandte diese oft und erfolgreich auf Rennen, beispielsweise nach Hoppegarten. 1867 trat hier der Hengst „Pückler“ aus dem Gestüt Graditz im sogenannten Satisfactions-Rennen an und wurde als „ein Pferd von sehr schönen Formen in tadelloser Condition“ beschrieben.

Bei der Übergabe der einzigartigen Dokumente und des fürstlichen Geschenks waren auch die Einlieferer des Bierkruges aus der Sendung „Bares für Rares“ und die letzte lebende Verwandte des von Pückler beschenkten Stallmeisters, Helga Walther aus Zwickau (geb. 1943), anwesend, um diesen Schatz nun „nach Hause“ zu bringen. Das von der Stiftung nun zurück erworbene fürstliche Geschenk wird über den Sommer im Vestibül des Schlosses Branitz ausgestellt

Historischer Bierkrug ersteigert2024-05-24T14:10:40+02:00

Ortsteilrundgang mit OB Schick

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Ortsteilrundgang mit OB Schick| 23.05.2024

Nach einer Feiertags-bedingten Pause setzt Oberbürgermeister Tobias Schick am Sonnabend, 25.05.2024, die traditionellen Ortsteilrundgänge fort. Ziel ist am Sonnabend die Stadtmitte. Treffpunkt zum Bürgerdialog sowie dem Austausch mit dem Bürgerverein Mitte ist um 10:00 Uhr am Hochhaus Berliner Platz 1 (neben dem Postparkplatz, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zukunftsfläche Stadtpromenade). Bei dem zweistündigen Rundgang werden zentrale Entwicklungsthemen
aufgegriffen, die von der Bürgerschaft über Bürgerverein und Altstadtverein angezeigt wurden: Weiteres Vorgehen in der Stadtpromenade, die Pläne für das Stadtforum K im früheren „konsument“-Warenhaus sowie der geplante Einsatz von Videotechnik zur Verbesserung der Sicherheit u.a. am Teehäuschen sowie in der Stadtpromenade entlang der Stadtmauer.

Ortsteilrundgang mit OB Schick2024-05-24T10:25:19+02:00

Neues WC für Spremberg

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Neues WC für Spremberg| 23.05.2024

Am Freitag, 24. Mai 2024, steht allen Nutzern des Mehrgenerationenspielplatzes in Spremberg/Grodk ein öffentlich zugängliches WC bereit, und zwar kostenlos! Der Hauptausschuss hat am 27.03.2023 die Errichtung einer Toilettenanlage bestehend aus Behinderten-WC und Unisex-WC beschlossen.
Der Bau erfolgte durch die polnische Firma „Budotechnika“. Diese hat die Toilettenanlage hergestellt und komplett per Kran vor einigen Tagen aufgestellt. Vorab erfolgten in vorbildlicher Weise die entsprechenden Gründungsarbeiten sowie die Herrichtung der Außenanlagen und Abwassergruben durch die Hornower Firma Neusch TTB.

Zur Vorgehensweise:
- Auch wenn Geldschlitze zu sehen sind, wird das WC kostenlos per Sensorknopf geöffnet
(Sensor schaltet von grün auf rot).
- Innen läuft eine Uhr (für maximal 15 Minuten Nutzzeit).
- Anschließend wird innen wieder ein Sensor berührt, damit sich die Tür wieder öffnet.
- WICHTIG: Nirgends mit Gewalt ziehen, rütteln, stoßen, reißen usw.
- Nachdem das WC verlassen wurde und die Tür wieder geschlossen ist, beginnt innen eine
komplette WC-Becken-Reinigung inclusive Desinfektion.
- Es gibt 2 WCs, eins ist barrierefrei (für Rollstuhlfahrer geeignet) und mit Wickeltisch, sowie
ein weiteres „normales“ WC (ebenfalls ohne Barriere, also Schwellen, nur eben nicht mit
Rollstuhl befahrbar).
- Alles ist auch in Blindenschrift für Sehgeschädigte erklärt.
- Das WC ist abends beleuchtet und täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet.
- Es wird täglich kontrolliert

Neues WC für Spremberg2024-05-24T10:15:11+02:00

Aufstiegsparty für den FCE

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Aufstiegsparty beim FCE| 23.05.2024

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz und der FC Energie wollen sich am kommende Sonnabend nach dem Finale im Landespokal bei den treuen und
enthusiastischen Fans des frischgebackenen Drittligisten bedanken. Dazu wird die Mannschaft des FCE am Sonnabend, 25.05.2024, nach
dem Pokalfinale gegen 20:00 Uhr (ca. 2 Stunden nach Abpfiff der Partie) an der Stadthalle empfangen. Oberbürgermeister Tobias Schick: „Der FCE hat in dieser Saison wahnsinnig viel für unsere Stadt geschafft, das weit übers Sportliche hinausgeht. Natürlich hoffe ich am Sonnabend mit allen auf den Gewinn des Landes-
pokals und den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. Das wäre ein weiterer von vielen schönen Gründen für eine große Feier und einen gebührenden Empfang der Mannschaft, der gleichzeitig ein großer und gemeinsamer Dank an diese überwältigenden Fan-Gemeinschaft ist.“
FCE-Präsident Sebastian Lemke: „Unser Verein ist ein Teil dieser Stadt, er ist ein Identifikationsfaktor für die Menschen in der gesamten Region
und auch über die Lausitz hinaus. Dass die Stadt Cottbus für uns einem Empfang geplant hat, das ehrt uns sehr. All jene, die für unseren Club aktiv sind und natürlich die vielen Fans haben sich das mehr als verdient. Wir kommen sehr gerne und hoffen, dass wir am Abend dann möglichst zwei Pokale mitbringen dürfen. Das ist unser großer Wunsch!“ Beim Empfang wird es Gelegenheit zu Autogrammen mit den Spielern und Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz geben sowie Bier und Bratwurst und diverse musikalische Umrahmungen. Programm und Versorgung beginnen ab ca. 18:00 Uhr vor der Stadthalle. Aufgrund der zu erwartenden Resonanz wird der Berliner Platz ab 18:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt; Zufahrten aus Richtung Bahnhofstraße und aus Richtung Klosterstraße/Mauerstraße sind dann nicht mehr möglich. Auch beim ÖPNV kann es je nach Situation zu zeitweisen Beeinträchtigungen kommen.

Aufstiegsparty für den FCE2024-05-24T10:10:43+02:00

Erster Neuzugang beim FCE

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Erster Neuzugang beim FCE| 23.05.2024

Der FC Energie Cottbus treibt die Planungen für die kommende Spielzeit 2024/2025 in der 3. Liga voran und hat mit Romario Hajrulla seinen ersten Neuzugang unter Vertrag genommen. Der 25-jährige griechisch-albanische Angreifer wechselt vom FC Rot-Weiß Erfurt in die Lausitz.

Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz sagte über den ersten Neuzugang: „Wir haben uns bereits vor einigen Wochen ligaunabhängig mit Romario auf einen Wechsel zu uns verständigt, wollten aber erst bis zum Saisonende mit der Veröffentlichung warten. Romario bringt in seinem Spiel eine extreme Wucht mit, was man in den zurückliegenden zwei Jahren in Erfurt auch sehr gut sehen konnte. Das gefällt uns sehr. Zudem hat er nachgewiesen, dass er konstant treffen und Tore vorbereiten kann. Wir sind davon überzeugt, dass er unser Offensivspiel im kommenden Jahr bereichern wird und freuen uns, dass er sich für einen Wechsel zu uns entschieden hat.“

Romario Hajrulla wurde in Athen geboren, wuchs in Griechenland auf und spielte im zunächst Nachwuchsbereich von Olympiakos Piräus sowie Atromitos Athen, ehe er im Januar 2017 nach Deutschland kam. Zunächst beim FC International Leipzig, der BSG Wismut Gera und dem ZFC Meuselwitz aktiv, führte sein weg später zum 1. FC Lokomotive Leipzig.

Nach einem kurzen Zwischenstopp beim FC Carl Zeiss Jena wechselte Hajrulla zum damals insolventen Oberligisten FC Rot Weiß Erfurt und hatte maßgeblichen Anteil an dessen Rückkehr in die Regionalliga Nordost. In 58 Pflichtspieleinsätzen für die Thüringer erzielte der 1,79m große Stürmer insgesamt 30 Tore und legte 18 Treffer auf.

Erster Neuzugang beim FCE2024-05-23T15:12:48+02:00

Jugendliche schlagen auf 2 Männer ein

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Jugendliche schlagen auf 2 Männer ein| 23.05.2024

Mittwochabend wurde die Polizei gegen 22:30 Uhr über eine Körperverletzung im Cottbuser Schillerpark informiert. Zwei Männer waren demnach durch drei Jugendliche zunächst verbal attackiert und dann geschlagen worden. Weitere Informationen konnten durch die beiden 23 und 48 Jahre alten Geschädigten auf Grund ihrer erheblichen Alkoholisierung nicht geben. Mit Schmerzen wurden sie durch Rettungskräfte zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Nach einem Zeugenhinweis konnten jedoch drei Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 18 Jahren wenig später im näheren Umfeld gestellt werden. Nach Abschluss kriminalpolizeilicher Maßnahmen wurde der 18-Jährige wieder entlassen, die beiden 15-Jährigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen einer gefährlichen Körperverletzung übernommen.

Jugendliche schlagen auf 2 Männer ein2024-05-23T15:11:01+02:00

Mehr Geld für Bäcker-Azubis in Cottbus

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Mehr Geld für Bäckerei Azubis in Cottbus| 23.05.2024

Bäckerei-Azubis backen keine kleinen Brötchen mehr: Wer in den 22 Bäckereien oder in deren Filialen in Cottbus eine Ausbildung macht, hat jetzt deutlich mehr im Portemonnaie. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Es gebe eine wesentlich höhere Ausbildungsvergütung: „Wer seine Ausbildung anfängt, geht mit mindestens 860 Euro im Monat nach Hause. Das sind 180 Euro mehr als bislang. Im zweiten Ausbildungsjahr gibt es 190 Euro zusätzlich. Und im dritten bekommt der Bäckerei-Nachwuchs 1.085 Euro – ein Plus von 200 Euro. Im Schnitt haben die Bäckerei-Azubis damit rund ein Viertel mehr auf dem Konto“, sagt der Geschäftsführer der NGG Berlin-Brandenburg, Sebastian Riesner.

Außerdem werde es bis zum Jahresende noch eine Inflationsausgleichsprämie von 50 Euro pro Monat geben. Die NGG Berlin-Brandenburg ruft alle Bäckerei-Azubis in Cottbus zu einem „Azubi-Konto-Check“ auf. „Wer das zusätzliche Geld noch nicht bekommt, sollte sich melden. Dazu gibt es auch noch ein Ticket-Geld von 29 Euro im Monat für den ÖPNV. Da kommt also einiges zusammen“, erklärt NGG-Geschäftsführer Riesner.

Für die deutlich bessere Bezahlung vom Bäckerei-Nachwuchs habe sich die NGG in zähen Verhandlungen am Tariftisch stark gemacht. „Jeder Azubi in einer Bäckerei profitiert jetzt davon: Egal, ob es um die Ausbildung in der Backstube oder am Verkaufstresen geht. Wichtig ist, dass der Tarifabschluss dazu für alle Betriebe gilt – ohne Ausnahme“, erklärt Sebastian Riesner. Für die „Azubi-Tarife“ gelte nämlich eine Allgemeinverbindlichkeit. Dafür habe sich die Gewerkschaft NGG zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks beim Bundesarbeitsministerium eingesetzt.

„Die Branche startet damit eine ‚Azubi-Offensive‘. Und das ist auch dringend notwendig. Denn nur so haben die Bäckereien in Brandenburg die Chance, auch in Zukunft genügend Nachwuchs zu bekommen“, sagt Sebastian Riesner. Der NGG-Geschäftsführer spricht vom Problem „Azubi-Schwund“: In den brandenburgischen Bäckereien sei die Zahl der Auszubildenden in den letzten zehn Jahren um zwölf Prozent zurückgegangen. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Die Arbeit in Bäckereien sei interessant und krisensicher. Um sie aber wirklich attraktiv zu machen, müsse auch der Lohn nach der Ausbildung stimmen: „Eine faire Bezahlung bedeutet, dass jede Bäckerei in Cottbus den Tariflohn zahlt. Und das ist wichtig, um Bäcker und Fachverkäuferinnen bei der Stange zu halten. Denn die Qualität von Brot, Brötchen, Torten, Kuchen & Co. steht und fällt damit, ob ausgebildete Profis in der Bäckerei arbeiten“, macht Sebastian Riesner deutlich.

Am Ende entscheide nicht zuletzt auch der Tariflohn darüber, wie gut die Ware sei, die über die Ladentheke gehe. Schon jetzt versuchten viele Betriebe, fehlende Fachkräfte durch Quereinsteiger zu ersetzen. „Backen ist ein Handwerk. Und das muss man lernen. Dazu müssen die Bäckereien aber auch eine gute Ausbildung bieten“, sagt der Geschäftsführer der Bäcker-Gewerkschaft.

Mehr Geld für Bäcker-Azubis in Cottbus2024-05-23T10:10:25+02:00
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