Brand in Senftenberg, 50 Personen evakuiert, mehrere Verletzte

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Brand in Senftenberg, 50 Personen evakuiert, mehrere Verletzte | 19.07.2024

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr wegen eines Großbrandes in den Niemtscher Weg in Senftenberg gerufen. Schon bei der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung fest. Vor Ort brannte es im Keller. Mehrere Personen waren noch in ihren Wohnungen eingeschlossen. Umgehend wurden weitere Kräfte nachalarmiert, darunter auch der Teleskopmast der Feuerwehr BASF Schwarzheide. Die Feuerwehrleute begannen sofort mit der Brandbekämpfung und setzten dabei schweren Atemschutz ein.

Die Personen, die noch in ihren Wohnungen waren, wurden mittels Drehleiter der Feuerwehr Senftenberg und Teleskopmast der Feuerwehr BASF von ihren Balkonen gerettet. Um 16:45 Uhr wurden mehrere Katastrophenschutzeinheiten an die Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt mussten bis zu 50 Personen evakuiert und betreut werden. Die Leitstelle Lausitz alarmierte dann um 16:45 die Rettungskräfte mit dem Einsatzstichwort MANV-Mittel (Massenanfall von verletzten Personen).

Vor Ort sollten bis zu 50 Personen betreut werden. Die geretteten Personen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und anschließend behandelt. 9 Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, darunter befanden sich ein Kind und eine Einsatzkraft. Alle Wohnungen sind nach dem Brand unbewohnbar. Einige Bewohner konnten bei Familienangehörigen unterkommen, die Wohnungsgesellschaft hat anderen eine Unterkunft zur Verfügung gestellt. Der Katastrophenschutz hat die Evakuierten betreut und wurde dabei durch die Notfallseelsorge unterstützt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und noch vor Ort Zeugen befragt.

Quelle: Blaulichtreport Lausitz

Brand in Senftenberg, 50 Personen evakuiert, mehrere Verletzte2024-07-19T08:54:53+02:00

Roboter Pepper unterstützt Pflegekräfte

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Roboter Pepper unterstützt Pflegekräfte| 19.07.2024

An der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) läuft derzeit eine innovative Pilotstudie zur Integration von Robotern in der Pflege. Im Mittelpunkt steht der soziale Roboter Pepper, der am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus getestet wird. Der etwa 1,20 Meter große humanoide Roboter kann sprechen, gestikulieren und auf menschliche Emotionen reagieren. In der Studie unterstützt Pepper das Pflegepersonal bei der Beratung von Senior*innen zur Dehydrationsprophylaxe.

Ziel der Untersuchung ist es, die Auswirkungen verschiedener Interaktionsformen zwischen Mensch und Maschine auf das Engagement und die Wahrnehmung der Patient*innen zu erforschen. Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, wie soziale Roboter effektiv in den Pflegealltag integriert werden können. Die Studie wird im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt und basiert auf dem Modell der "Automatisierten Wissenskonstruktion". Die Erkenntnisse fließen bereits in Lehrveranstaltungen des Studiengangs Pflegewissenschaft an der BTU ein. Sowohl die beteiligten Senior*innen als auch das Pflegepersonal zeigen großes Interesse an der Zusammenarbeit mit Pepper. Die Studie könnte wegweisend für die zukünftige Entwicklung der Pflegerobotik sein und die Patientenversorgung nachhaltig verbessern.

Foto: BTU/Sascha Thor

Roboter Pepper unterstützt Pflegekräfte2024-07-19T08:36:09+02:00

18-Jähriger ertrinkt im Stausee

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18-Jähriger ertrinkt im Stausee| 18.07.2024

Zu einem tragischen Unglückfall kam es in der Nacht zum Donnerstag auf der Talsperre Spremberg. Ein 18-Jähriger war mit Freunden dort in einem Zeltlager. Er fuhr mit einem Boot auf den See zum Angeln. Ein Freund sah dieses gegen 04:40 Uhr dort treiben und fuhr hinaus, um nachzuschauen. Er fand den 18-Jährigen kopfüber im Wasser und brachte ihn an Land. Reanimationsversuche verliefen erfolglos, so dass durch einen Notarzt der Tod festgestellt wurde. Nach bisherigem Erkenntnisstand wird davon ausgegangen, dass der junge Mann ertrunken ist.

weitere Meldungen:

Am Mittwochabend versuchten zwei noch unbekannte Jugendliche in der Zeit zwischen 18:45 und 19:00 Uhr, auf der Berliner Straße/Ströbitzer Weg, in Cottbus,  einem Mädchen ihren Rucksack zu entreißen. Sie leistete Gegenwehr und wurde zu Boden gebracht sowie geschlagen. Die Tatverdächtigten flüchteten danach. Die 15-Jährige wurde zur Behandlung der Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat nach dem Bekanntwerden der Straftat die Ermittlungen aufgenommen. 

18-Jähriger ertrinkt im Stausee2024-07-18T13:29:06+02:00

Mehr Platz für Olympia-Erfolge

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Mehr Platz für Olympia-Erfolge| 18.07.2024

Der „Weg des Ruhmes“ vor dem Cottbuser Rathaus am Neumarkt wird erweitert. Dazu beginnen am Montag, 22.07.2024 – vier Tage vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Paris – Verlegearbeiten. Die bisherigen Plaketten für Medaillengewinne bei Olympia bzw. Paralympischen Spielen werden neu angeordnet, um Platz zu schaffen für erhofft weiteres Edelmetall bei kommenden Spielen. Aktuell sind 67 Medaillengewinne zwischen 1896 und 2021 dort verewigt. Mit der Neuanordnung kann doppelt so viel Platz gewonnen werden. In Paris gehen vor allem die Radsportlerinnen des RSC bei Olympia so-
wie die Athletinnen und Athleten des BPRSV bei den Paralympics mit Medaillenambitionen an den Start. Der „Weg des Ruhmes“ ist eine Idee der Deutschen Olympischen Gesellschaft Cottbus/Spree-Neiße und wird maßgeblich unterstützt von der Sparkasse Spree-Neiße. Der Fußweg vor dem Rathaus ist während der Bauarbeiten nur eingeschränkt nutzbar. Der Zugang zur Stadtverwaltung ist gewährleistet.

Mehr Platz für Olympia-Erfolge2024-07-18T10:48:05+02:00

Unfall mit Straßenbahn

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Unfall mit Straßenbahn| 17.07.2024

Kurz nach 10:00 Uhr wurde der Polizei am Mittwoch ein Verkehrsunfall auf dem Berliner Platz in Cottbus  gemeldet, bei dem ein KIA-SUV und eine Straßenbahn nach der Missachtung der Vorfahrt aneinandergeraten waren. Personen kamen nicht zu Schaden, aber mit einem geschätzten Sachschaden von etwa 4.500 Euro musste das Auto abgeschleppt werden, die Straßenbahn blieb fahrbereit. Die Sperrung des Platzes zur Absicherung der Unfallaufnahme wurde kurz vor 11:00 Uhr wieder aufgehoben.

schwerer Verkehrsunfall:

Zwischen Forst und Groß Jamno ereignete sich am Dienstagnachmittag gegen 15:45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 34-Jähriger fuhr aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Auto auf den Teeranhänger einer Zugmaschine ungebremst auf, als ein 21-jähriger Arbeiter gerade zwischen dem Hänger und der Zugmaschine stand. Der junge Mann wurde dabei schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Unfallverursacher erlitt Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Der PKW wurde abgeschleppt und der Schaden auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Unfall mit Straßenbahn2024-07-17T15:13:33+02:00

Willkommen im Berufsleben

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Willkommen im Berufsleben| 17.07.2024

Nachdem sie in den letzten Wochen ihre Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert haben, wurden am heutigen Mittwoch, 17. Juli 2024, 30 frisch ausgelernte Facharbeiterinnen und Facharbeiter von der Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) mit einem feierlichen Akt zu ihrem Start ins Berufsleben beglückwünscht. Die „Sommerauslernerinnen und Sommerauslerner“ aus Brandenburg und Sachsen waren in den Barbarasaal des Cottbuser LEAG-Verwaltungsgebäudes eingeladen, um ihre Zeugnisse entgegenzunehmen. 16 junge Menschen haben bei der Lausitz Energie Bergbau AG ausgelernt, 14 bei der Lausitz Energie Kraftwerke AG. Als Jahrgangsbester wurde mit Robin Bahlo ein Mechatroniker gewürdigt, der sich während seiner Ausbildungszeit zusätzlich im Bereich der Additiven Fertigung qualifiziert hat.

LEAG-Arbeitsdirektor Jörg Waniek hob in seiner Festrede die Leistungen hervor, die die Auszubildenden und Ausbildenden unter den neuen Vorzeichen des Transformationsprozesses der LEAG und dem Wandel in der Lausitz und Mitteldeutschland erbracht haben. „Die LEAG hat einen klaren strategischen Fokus: Wir wollen und werden auch nach der Beendigung der Braunkohlenverstromung einer der größten Stromproduzenten sein, nur eben mit erneuerbaren Energien, modernen Kraftwerken und neuen Speichertechnologien. Unsere Gigawatt-Factory wird das ermöglichen“, sagte Jörg Waniek, an die jungen Facharbeiterinnen und Facharbeiter gerichtet. „Sie haben keine Kohleberufe erlernt, sondern hochqualifizierte Industrieberufe, die eine hervorragende Grundlage für Tätigkeiten in vielen unterschiedlichen Branchen bieten. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels haben alle Jungfacharbeiterinnen und -facharbeiter eine gute Perspektive in der Region.“

Seit dem Jahr 2003 haben mehr als 3000 ehemalige Auszubildende ihren Arbeitsplatz im Bergbau- und Stromerzeugungsunternehmen gefunden. Darunter sind sieben der  unternehmenseigenen Sommerauslernerinnen und Sommerauslerner, welche jetzt von Fachbereichen der Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG übernommen werden.

Die LEAG unterhält Ausbildungsstätten in Brandenburg und Sachsen. Drei beziehungsweise dreieinhalb Jahre dauert die reguläre Ausbildung der jungen Frauen und Männer. Neben Mechatronikern, Industriemechanikern, Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik sowie Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern im Betriebsdienst haben in diesem Sommerhalbjahr auch eine Industriekauffrau ihre Ausbildung, sowie drei Bachelor of Arts Studentinnen in der Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre ihr Studium abgeschlossen.

In den Unternehmen Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG arbeiteten und lernen derzeit etwa 235 eigene Auszubildende. Im August 2024 starten bereits die nächsten 78 jungen Menschen ihre Berufsausbildung. Damit ist das Unternehmen LEAG einer der größten ostdeutschen Ausbildungsbetriebe. Die Jugendlichen können aktuell aus einem Angebot von vier Ausbildungsberufen, sowie von drei Dualen Studiengängen auswählen.

Willkommen im Berufsleben2024-07-17T14:12:53+02:00

Lübben stellt neuen Rekord beim Stadtradeln auf

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Lübben stellt neuen Rekord beim Stadtradeln auf | 16.07.2024

Zum STADTRADELN stellte die Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) mit 20 Teams einen neuen Rekord auf. Insgesamt legten die Teilnehmenden in drei
Wochen eine Strecke von 39.557 km zurück und konnten somit rund 6.000 kg CO2 einsparen. Sieger ist das Team der „Moskitos“ mit 7.551 km.
Das Themenjahr „RUMGURKEN 2024“ in Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) widmet sich der nachhaltigen Mobilität und der Freude am Radfahren. Von April bis Oktober finden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen statt. Seit dem 22. Juni waren alle Bürger*innen aufgerufen, sich an der Aktion „STADTRADELN“ zu beteiligen. 20 Teams mit insgesamt 183 Teilnehmenden folgten dem Aufruf. Sie legten gemeinsam 39.557 km zurück und brachen somit den Rekord aus 2023 mit 29.286 km. Die Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) gratuliert dem erstplatzierten Team „Moskitos“, welches 7.551 km radelte. Den zweiten Platz belegt das Team „RSV Einheit Lübben and Friends“ mit 6.026 km. Die „Spreewald-Schule Lübben“ erreichte mit 5.915 km den dritten Platz. „Die Stadt Lübben (Spreewald) bedankt sich bei allen Fahrradfahrenden für die Teilnahme und gratuliert allen Teams ― besonders den vorderen Plätzen ― zu ihrer beeindruckenden Leistung. Wir freuen uns auch über die Ergebnisse der beteiligten Schulen und Vereine. Der Rekord gibt Anlass, auch 2025 zum STADTRADELN aufzurufen“, freut sich Klimaschutzmanager Mathias Wolff. Alle Ergebnisse sind auf der Internetseite der Stadt Lübben einsehbar.

Lübben stellt neuen Rekord beim Stadtradeln auf2024-07-16T10:35:52+02:00

Leseratten stürmen Kolkwitz

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Leseratten stürmen Kolkwitz | 16.07.2024

Die Regale sind voller neuer Kinderbücher. Das Bibliotheksteam hat die vergangenen Wochen die schönsten und spannendsten Geschichten besorgt. Somit konnte am 16. Juli der Lesesommer in der Kolkwitzer Gemeindebibliothek starten. 388 Kinder haben im vergangenem Jahr teilgenommen und über 1800 Bücher gelesen. Eine Rekordzahl für die kleine Bibliothek, freut sich die Leiterin Ina Grondke. Als erstes konnten die Kinder der fünften Klasse aus Krieschow die Lesesommer-Regale erobern. Der Bürgermeister Karsten Schreiber zeigte sich überrascht, dass in der zunehmend digitalen Welt, die Kinder noch so stark und gern zum Buch greifen und der Lesesommer in Kolkwitz eine große Erfolgsgeschichte ist. Rene Schulz, Schulleiter der Gesamtschule Spree-Neiße in Kolkwitz war bei der Eröffnung des Lesesommers begeistert von der Lesesucht der Kinder. "Ihr lest nicht nur für die Schule sondern vor allem für euch selbst", sagt der Schulleiter und wünschte allen Kindern schöne Ferien mit spannenden Leseabenteuern. Bis zum 24. August können sich nun die Kinder von der 2. bis zur 9. Klasse Bücher ausleihen. Bei drei gelesenen Büchern wartet schon die erste Eins im Klassenbuch auf die Schüler. Neben der tollen Note für das neue Schuljahr gibt es als Leseansporn auch Geschenke von zahlreichen Sponsoren, welche den Lesesommer tatkräftig unterstützen. Zudem legt der Bürgermeister für die Klassen, welche am meisten Bücher gelesen haben, noch Geld in die Klassenkasse. Auf die beiden Klassen der Grundschulen in Krieschow und Kolkwitz mit den meisten Lesern wartet der Lesewichtel als Wanderpokal. Für den Lesesommer wurden auch die Öffnungszeiten der Bibliothek erweitert. Diese ist bis zum Ferienende nun am Montag von 9 bis 12 Uhr am Dienstag von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr , am Mittwoch von 13 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. So können sich alle Kinder regelmäßig Lesenachschub holen. Die Auswertung des Lesesommers mit den Siegerehrungen erfolgt am 9. September um 9.30 Uhr auf dem Pausenhof der Grundschule Krieschow und am 12. September um 9.10 Uhr auf dem Pausenhof in der Kolkwitzer Grundschule.

Leseratten stürmen Kolkwitz2024-07-16T10:32:53+02:00

Roland Kaiser spendet an die Tafel

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Roland Kaiser spendet an die Tafel | 16.07.2024

Roland Kaiser hat 10.000 Euro an das Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg gespendet. Die großzügige Zuwendung erfolgte anlässlich der Veröffentlichung seiner ersten eigenen Briefmarken. Anstatt ein Honorar entgegenzunehmen, überreichte der Künstler am 11. Juli im Bonner Post Tower einen Spendenscheck an den Geschäftsführer des Spremberger Vereins.

Erstmalig: Schlagerstar bekommt eigene deutsche Briefmarke

Ab dem 13. Juli bringt die Deutsche Post anlässlich des Bühnenjubiläums des Schlagerstars „50 Jahre – 50 Hits“ vier Briefmarken auf einem Bogen auf den Markt mit seiner Unterschrift sowie den Namen seiner bekanntesten Hits „Santa Maria“, „Warum hast Du nicht Nein gesagt?“, „Liebe kann uns retten“ und „Dich zu lieben“. Damit ist Roland Kaiser der erste Schlagerstar mit eigenem Postwertzeichen. Die Marken haben jeweils den Portowert 100 Cent, mit dem z. B. Kompaktbriefe innerhalb Deutschlands frankiert werden können. Die limitierte Auflage von 125.000 Sets/Bögen ist ausschließlich online oder telefonisch im Shop der Deutschen Post erhältlich – und wird schnell vergriffen sein.

Roland Kaiser ist seit 2010 Botschafter des Albert-Schweitzer-Familienwerks Brandenburg

Roland Kaiser ist einer der angesehensten Künstler und erfolgreichsten deutschsprachigen Interpreten. Seit fünf Jahrzehnten prägt er die nationale Musiklandschaft und überwindet mit seiner Musik jede Generationengrenze. Ebenso grenzenlos ist sein soziales Engagement, das er seit nunmehr 14 Jahren dem Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg e.V. widmet. Seit 2010 ist er ehrenamtlicher Botschafter des Albert-Schweitzer-Familienwerks Brandenburg e.V. und seit 2013 auch Schirmherr der Tafel Cottbus – Rollen, die er mit Großzügigkeit und Tatkraft ausfüllt. Kai Noack, Geschäftsführer des Albert-Schweitzer-Familienwerks Brandenburg e.V. und ehrenamtlich stellvertretender Vorsitzender der Tafel Deutschland e.V., betont die Bedeutung des prominenten Förderers: „Rolands Unterstützung gehört zu den wichtigsten Grundpfeilern unserer Arbeit. Ein Künstler seiner Größe bekommt unzählige Bitten um karitative Hilfe. Dass er sich immer wieder für unseren kleinen Verein in der für ihn weit entfernten Lausitz entscheidet, ist nicht selbstverständlich und in Worten kaum zu bemessen. Wir sind geehrt und zutiefst dankbar für seine Selbstlosigkeit und das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Arbeit.“

Spende soll erste mobile Tafel der Lausitz ermöglichen

Die Spende wird in die Anschaffung eines Food Trucks fließen, der als „Tafel auf vier Rädern“ künftig bedürftigen Menschen in der Lausitz zu mehr Lebensqualität verhelfen soll. Die mobile Tafel soll auch Menschen in entlegenen ländlichen Gebieten ohne ausreichende Anbindung mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs unterstützen. Kai Noack erklärt: „Die Tafelarbeit wird anspruchsvoller. Der Bedarf steigt nicht nur, sondern wird auch vielfältiger. Unsere Tafelgäste werden älter, sind aufgrund steigender Ausfälle im Personennahverkehr abgehängt und haben Probleme, die Ausgabestellen aus eigener Kraft zu erreichen. Wir müssen mobiler und flexibler werden, wenn wir niemanden zurücklassen möchten.“ Das neue Tafelangebot soll 2025 auf die Straßen gehen. Ein weiterer Teil der Spende wird in ein neues Hilfsangebot für Kinder und Jugendliche in der Lausitz fließen. Die Vorbereitungen laufen bereits, das Projekt soll 2025 an den Start gehen.

Roland Kaiser spendet an die Tafel2024-07-16T10:31:05+02:00

Lausitz Science Park nimmt Formen an

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Lausitz Science Park nimmt Formen an  | 16.07.2024

Nach dem Bahnwerk und der Medizinischen Universität Lausitz Carl Thiem werden jetzt auch für den Lausitz Science Park Nägel mit Köpfen gemacht: In Cottbus/Chóśebuz ist am Montag, 15.07.2024, eine Rahmenvereinbarung zur Entwicklung des Technologie- und Innovationsparks auf ca. 420 Hektar Fläche unterzeichnet worden. Darin vereinbaren die Stadt Cottbus/Chóśebuz und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg die weitere Zusammenarbeit sowie die Gründung einer Wirtschaftsfördergesellschaft, die die Entwicklung des LSP vorantreiben soll. Gesellschafter werden zunächst die Stadt Cottbus/Chóśebuz und die BTU Cottbus-Senftenberg. Weitere Partner können hinzukommen. Vorbild ist der Wissenschaftspark Berlin-Adlershof. Begleitet wird der Prozess von der Staatskanzlei Brandenburg. Kathrin Schneider, Ministerin und Chefin der Staatskanzlei: „Der Lausitz Science Park (LSP) auf dem ehemaligen Flugplatz-Gelände in Cottbus wird wissenschaftliche und wirtschaftliche Kompetenz unter einem Dach zusammenbringen. Das ist genau das, was wir im Strukturwandel brauchen. Die Verbindung von Forschung, moderner Technologie und Wirtschaft sorgt für neue Wertschöpfungsketten und attraktive Arbeitsplätze. Das Chesco-Projekt, das in Cottbus-Dissenchen schon gestartet ist und später in den LSP umziehen wird, zeigt schon, wie das konkret geht. Die Task Force unter Leitung der Staatskanzlei hat intensiv und gut gearbeitet, so dass heute die Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort LSP zwischen der Stadt Cottbus und der BTU Cottbus-Senftenberg unterzeichnet werden kann. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gründung einer LSP GmbH, die dafür sorgt, dass ausreichend Platz und die erforderliche Infrastruktur für die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen geschaffen wird.“

Lausitz Science Park nimmt Formen an2024-07-16T10:38:20+02:00
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