Meilenstein am Cottbuser Ostsee

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Meilenstein am Cottbuser Ostsee | 21.10.2024

ie Floating PV-Anlage auf Deutschlands größtem Bergbaufolgesee hat mit dem Montageabschluss der Solarmodule einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg ihrer Fertigstellung erreicht. Mehr als 51.000 Solarmodule auf rund 1.800 Schwimmkörpern, den sogenannten Solarbooten, sind seit Anfang Juni auf dem Cottbuser Ostsee schwimmend an 34 im Ostseeboden eingebauten Dalben montiert worden. Hinzu kamen 88 Wechselrichter, acht Trafostationen und zwei Mittelspannungssysteme. Damit hat Deutschlands größte schwimmende Solaranlage ihre geplanten Ausmaße von ca. 16 Hektar, was etwa einem Prozent der Seefläche des Ostsees entspricht, erreicht.

Mit dem Verlegen der Strom- und Glasfaserkabel unter dem Ostseeboden und entlang seines Ufers geht das Projekt jetzt in die nächste Bauphase. Zunächst werden mittels Spülbohrung auf einer Länge von etwa 420 Metern zwei Rohre in einer Tiefe bis zu sechs Meter unter dem Seeboden zwischen PV-Anlage und Seeufer verlegt. Darin werden jeweils ein 30-kV-Mittelspannungs- und ein Glasfaserkabel als Kommunikationsverbindung gezogen. Im Anschluss wird die Kabeltrasse über etwa 2.000 Metern außerhalb des Sees am Ufer entlang bis zum 110-kV-Umspannwerk Dissenchen weitergeführt. Zum Schutz von vorhandener Infrastruktur und Natur und Umwelt kommen verschiedene Tiefbauverfahren wie die Spülbohrung zum Einsatz. Bis Dezember sollen die Kabelverlegearbeiten abgeschlossen werden.

„Wir beschreiten die finale Bauphase unseres Floating-PV-Projekts. Die HDD-Spülbohr-Technologie ermöglicht es uns das Netzanschlusskabel, das künftig Solarstrom für über 8000 Haushalte ins Netz einspeist, sicher unter dem Seeboden zur PV-Anlage zu führen. So erhalten wir die Schiffbarkeit des Sees rund um die Anlage“, sagt Dominique Guillou, CEO der LEAG Renewables.

Derweil geht die Flutung des Cottbuser Ostsees beständig voran. Aktuell beträgt der Wasserstand 61,8 Meter NHN. Nur noch 70 Zentimeter Wasseranstieg trennen den Ostsee damit von seinem geplanten Zielwasserstand von 62,5 Meter NHN. Der See erhält damit rund um die PV-Anlage eine Ziel-Wassertiefe von etwa 2,7 Meter. Die Flutung mit Spreewasser darf auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Bis zu 3,4 Kubikmeter pro Sekunde sind von Seiten der Behörden genehmigt worden. Das ist etwas weniger als durch das Einlaufbauwerk durchfließen könnte. Die erlaubte maximale Flutungsmenge für das Einlaufbauwerk beträgt 5 Kubikmeter pro Sekunde.

Meilenstein am Cottbuser Ostsee2024-10-21T11:35:01+02:00

Große Ehrung im Staatstheater Cottbus

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Große Ehrung im Staatstheater Cottbus | 21.10.2024

Die Mezzosopranistin Rahel Brede erhält den Max-Grünebaum-Preis 2024. Seit der Spielzeit 2018.19 ist sie festes Mitglied des Solistenensembles am Staatstheater Cottbus. 1995 in Kiel geboren, stand die Mezzosopranistin schon im Kindesalter als Mitglied des Kinder- und Jugendchores der Kieler Oper auf der Bühne und durfte in verschiedenen Produktionen Solorollen übernehmen. Im Zuge ihrer noch jungen Karriere konnte sie bereits viele Erfahrungen in der
Arbeit mit namhaften, international tätigen Regisseur*innen sammeln. Erste Engagements führten sie an das Staatstheater Cottbus sowie an die
Landesbühnen Sachsen, wo sie 2017 als Hänsel in „Hänsel und Gretel"debütierte. 2021 schloss Rahel Brede erfolgreich ihr Master-Studium an der Hoch-
schule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden in der Klasse von KS Matthias Henneberg ab. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von KS
Prof. Olaf Bär und Prof. Britta Schwarz. Zudem besuchte sie diverse Meisterkurse. Im September 2024 wurden ihr beim DEBUT Klassik-Wettbewerb in drei Kategorien Preise zuerkannt: Beste Darstellung zeitgenössisches Lied, Beste Darstellung Deutsches Lied/ Lieder aus dem östlichen Europa sowie dem Baltikum und der Orchesterpreis. Im Cottbuser Engagement hat sich Rahel Brede in zahlreichen Rollen hervorgetan. Wenn sie auf der Bühne erscheint, ist ihr in jeder Rolle alle Aufmerksamkeit sicher, ob es sich um eine große oder kleine Partie handelt. Ihren Durchbruch schaffte sie in der Produktion L’ORFEO, wo sie
gleich mehrere Partien übernahm: La Musica, Messagiera, Ninfa und Proserpina. Hervorzuheben sind ihre Gestaltung des Cherubino in Mozarts LE
NOZZE DI FIGARO und die Kinderoper GOLD!, die sie als Erzählerin trägt. Die Rolle des Octavian in DER ROSENKAVALIER 23.24 brachte ihre stimm-
liche wie darstellerische Reife voll zur Geltung. Auch im Operettenfach beweist sie immer wieder ihre besondere Spielfreude und mitreißende Wirkung auf das Publikum, so u. a. als Valencienne in DIE LUSTIGE WITWE. Dazu kommen zahlreiche Auftritte in Konzerten, wo sie von großen Sinfonien von Mahler bis hin zu intimen Liederabenden alle Facetten abzudecken vermag. Rahel Brede ist eine im Ensemble und von Regisseur*innen hoch geschätzte Mitarbeiterin und Kollegin, die, hellwach, stets mitdenkt und szenische wie musikalische Impulse weiterzuentwickeln versteht. Sie achtet auf der Bühne wie hinter der Szene auf ihre Kolleg*innen, übernimmt Verantwortung für den künstlerischen Prozess, die Arbeit am Haus und das Probenklima.

Die diesjährige Auszeichnung der Künstlerin entspricht ganz dem Gedanken der Max Grünebaum-Stiftung, herausragende junge Talente sowohl in
ihrer Arbeit als auch in ihrer Verbundenheit zum Haus und zur Stadt Cottbus zu bestätigen und zu fördern. Karl-Newman-Förderpreis 2024
Die Regieassistentin Julia Daniczek wird mit dem Karl-Newman-Förderpreis ausgezeichnet. Seit 2021 ist sie als Bühnenmanagerin mit
Schwerpunkt Regieassistenz in der Sparte Schauspiel am Staatstheater Cottbus tätig. Julia Daniczek kam 2021 direkt aus Glasgow (Schottland) nach Cottbus. Dort hatte sie seit 2018 am Royal Conservatoire of Scotland den Bachelorstudiengang Production Technology and Management absolviert und als stage manager abgeschlossen. Julia Daniczeks Fähigkeiten als Regieassistentin sind außergewöhnlich. Mittlerweile konnte sie ihr Organisationstalent, ihre kommunikative Kompetenz und ihre Empathie in zahlreichen Produktionen unter Beweis stellen. Die Arbeit der Regieassistentin verlangt einen beständigen Spagat zwischen dem Denken und Kämpfen für die Kunst in der konkreten Arbeit an einer Inszenierung und der Berücksichtigung und Vermittlung der Arbeitsabläufe am Haus. Diese Position kann manchmal eine Zerreißprobe sein nicht für Julia Daniczek. Als Vermittlerin zwischen diesen beiden Positionen spricht sie mit den Beteiligten immer auf Augenhöhe und mit großem Einfühlungsvermögen. Dabei nimmt sie alle Seiten ernst, kann entstandene Strukturen und Abläufe sowohl verstehen und schätzen als auch neu denken. Ihre große Integrität, Professionalität und persönliche Bescheidenheit wird dabei von Kolleg*innen aus allen Bereichen des Theaters sehr geschätzt und gelobt. In ihrer dritten Spielzeit am Staatstheater Cottbus hat sie mittlerweile 15 Produktionen betreut. Ob kammerspielartige Inszenierungen mit kleiner Besetzung oder große Spektakel-Inszenierungen voller Budenzauber und mit großem Ensemble: Julia Daniczek glänzt in allen Bereichen. Die Arbeit der Regieassistentin ist undankbarer Weise dann am besten, wenn „alles glatt läuft“ und keiner darüber spricht. Über die Qualität der Arbeit von Julia Daniczek wird trotzdem gesprochen: Erfahrene Regisseur*innen, die an vielen deutschen Häusern gearbeitet haben, schwärmen ebenso von der Zusammenarbeit mit ihr, wie junge Regietalente, die zum ersten Mal den Luxus einer Regieassistentin genießen. Ihre Verlässlichkeit und ihre Meinungsstärke, auch bei schwierigeren Themen, sind sicher zwei der vielen Gründe dafür. Von großem Wert sind auch ihre Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten in Konflikten, die zeitgenössische Diskurse betreffen. Julia Daniczek erweist sich als Expertin für political correctness, dem Umgang mit und der Stärkung von Minderheiten sowie einer (Theater-)Sprache, die unterdrückende Strukturen sichtbar macht und aufbrechen kann. Ihre klare Haltung, ohne sich dabei selbst in den Vordergrund zu spielen, ist dabei nicht nur beeindruckend, sondern immer auch hilfreich und konstruktiv. Julia Daniczek soll durch den Karl-Newman-Preis eine verdiente Würdigung erfahren, die sie ermutigt und bestätigt. Ob im Theater, im Rollenspiel oder in einem neuen Bereich nach Abschluss eines weiteren Studiums, welches sie derzeit parallel zu ihrer Theatertätigkeit absolviert – sie wird einen erfolgreichen und von Wertschätzung geprägten Weg gehen.

Die Preisträger*innen der BTU Cottbus–Senftenberg 2024 Max-Grünebaum-Preis 2024 Der Max-Grünebaum-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus- Senftenberg (BTU) geht in diesem Jahr an Dr. Charlotte Gerling.
Die Umweltökonomin erhält die Auszeichnung für ihre Dissertation mit dem Titel „Economics of Climate Adaptation for Biodiversity Conservati-
on“. Die Arbeit bietet wertvolle Einblicke in ein bisher wenig erforschtes Feld: die Ökonomie der Klimaanpassung im Bereich des Artenschutzes.
Charlotte Gerling untersucht in ihrer Dissertation zentrale Herausforderungen des Artenschutzes im Kontext des Klimawandels aus ökonomi-
scher Perspektive. Dabei stehen die Einschätzung der Kosteneffizienz von Artenschutzmaßnahmen und -flächen, die Berücksichtigung steigender
Unsicherheiten und die Bewertung von politischen Instrumenten des Artenschutzes im Vordergrund. Diese Forschung verbindet geschickt die
Bereiche Ökonomie, Ökologie und Klimawissenschaften, um praxisnahe und zukunftsweisende Lösungen für den Schutz der biologischen Vielfalt
zu entwickeln. Im Rahmen ihrer Arbeit hat Dr. Gerling in verschiedenen Fallstudien gezeigt, dass der Klimawandel eine räumliche Neuverteilung von Schutzflächen erfordert. Anhand von Fallstudien, etwa zu Grünlandarten in Schleswig-Holstein, zeigt sie auf, dass flexible Schutzmaßnahmen wie temporäre Naturschutzverträge oft effizienter sind als dauerhafte Lösungen wie der Landkauf. Diese Ergebnisse liefern wertvolle Impulse für die Gestaltung zukünftiger Naturschutzstrategien und sind von hoher praktischer Relevanz. Die Nachwuchswissenschaftlerin hat ihre Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Fachtagungen präsentiert und in führen den Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter „Conservation Biology“ und
„Environmental and Resource Economics“. Ihre Arbeit wurde zudem in einem „Policy Brief“ veröffentlicht und in Workshops mit Praktiker*innen
und Politiker*innen diskutiert. Dies verdeutlicht den direkten Einfluss ihrer Forschung auf den praktischen Naturschutz. Aktuell ist Dr. Charlotte Gerling Postdoktorandin am Lehrstuhl für Umweltökonomie der BTU Cottbus-Senftenberg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Bewertung von Politikinstrumenten im Kontext der Klimawandelanpassung von Landwirtschaft und Artenschutz. Durch ihre wissenschaftlichen Beiträge trägt sie entscheidend zur Entwicklung zukunftsfähiger Strategien für den Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Ihre Forschung nutzt innovative Methoden wie die integrierte, Klimaökologisch-ökonomische Modellierung und „Discrete Choice Analysis“, um die Klimawandelanpassung von Landwirt*innen zu verstehen und dieAuswirkungen dieser Anpassungen und des Klimawandels auf die Kosteneffizienz von Artenschutzstrategien zu untersuchen. Mit ihrer Forschung hat Dr. Gerling einen wichtigen Grundstein für die Verbindung von ökonomischen, ökologischen und politischen Aspektes des Artenschutzes gelegt. Der Max-Grünebaum-Preis würdigt ihre herausragende wissenschaftliche Leistung, die nicht nur die Forschungsgemeinschaft, sondern auch die politischen Entscheidungsträger*innen und die Gesellschaft nachhaltig beeinflussen wird. Die BTU Cottbus-Senftenberg ist stolz darauf, Dr. Gerlings außergewöhnliche Forschungsarbeit zu unterstützen und sie auf ihrem weiteren wissenschaftlichen Weg zu begleiten. Die BTU Cottbus-Senftenberg gratuliert Dr. Charlotte Gerling herzlich zu dem gewonnenen Max-Grünebaum-Preis 2024 und freut sich auf ihre zu künftigen wissenschaftlichen Beiträge zur umweltökonomischen Forschung. Dr. Gerlings Dissertation wurde darüber hinaus mit dem mit 10.000 Euro dotierten 2. Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft sowie als beste Dissertation der BTU 2024 ausgezeichnet.

Ernst-Frank-Förderpreis 2024 Der diesjährige Ernst-Frank-Förderpreis 2024 der Max-Grünebaum-Stiftung wird an Adrian Körnig verliehen, einen herausragenden Studenten im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Adrian Körnig zeichnet sich nicht nur durch seine exzellenten akademischen Leistungen, sondern auch durch sein außergewöhnliches Engagement innerhalb und außerhalb des Campus aus. Nach einem Studienwechsel von Bauingenieurwesen zu Wirtschaftsingenieurwesen entschied sich Adrian Körnig bewusst, seinem wachsenden Interesse an wirtschaftlichen Themen nachzugehen. Besonders seine Faszination für Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Digitalisierung spiegelt sich in seiner Wahl der Spezialisierung wider: digitale Produktion. Sein Ziel ist es, diese Technologien besser zu verstehen und Unternehmen dabei zu unterstützen, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Neben seinem Studium engagiert sich der angehende Wirtschaftsingenieur aktiv im studentischen Verein Jalta Consultants e. V., wo er die letzten zwei Semester als Leiter des Ressorts Weiterbildung fungierte. Hier orgarnisiert der 21-Jährige unter anderem Unternehmensvorträge zu Themen wie Projektmanagement oder Risikomanagement, die seinen Kommiliton*innen wertvolle Einblicke und Unterstützung beim Berufseinstieg bieten. Sein Engagement für die akademische Gemeinschaft ist ein weiteres Zeugnis seiner Kommunikationsstärke und seines Innovationsgeistes. Adrian Körnigs nächstes Ziel ist ein Auslandssemester in Australien. Ab Herbst 2024 wird er vier Monate an der renommierten Deakin University in Melbourne verbringen. Hier plant er, seine Sprachkenntnisse zu vertiefen, neue akademische Horizonte zu erschließen und kulturelle Eindrücke zu sammeln.

Große Ehrung im Staatstheater Cottbus2024-10-21T11:33:54+02:00

Versuchte Sprengung von Geldautomaten

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Versuchte Sprengung von Geldautomaten| 18.10.2024

Gegen 02:00 Uhr am Freitag wurde die Polizei darüber informiert, dass ein Geldautomat an der Thiemstraße, in Cottbus, das Ziel von Dieben geworden war. Die Täter hatten hier vergeblich versucht den Automaten gewaltsam zu öffnen, an das Bargeld im Inneren waren sie nicht gekommen. Kriminaltechniker wurden mit der Spurensicherung beauftragt. Die weiterführenden Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

weitere Meldungen:

 In der Nacht zum Freitag wurden der Feuerwehr und der Polizei zwei Brände gemeldet. In der Karl-Marx-Straße, in Cottbus, war gegen 00:30 Uhr ein brennender Baucontainer gemeldet worden. Kurz nach 02:45 Uhr waren Flammen in einem Abfallbehälter in der Ernst-Barlach-Straße bemerkt worden. Die Feuerwehr löschte in beiden Fällen die Flammen und verhinderte eine weitere Ausbreitung.

Am Donnerstag wurde der Polizei ein Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Peter-Model-Straße, in Cottbus, angezeigt. Am Nachmittag waren hier Einbrecher gewaltsam in das Haus eingedrungen und hatten die Räume durchwühlt. Kriminaltechniker sicherten am Ort des Geschehens Spuren und leiteten weiterführende Ermittlungen ein. Zum Diebesgut liegen noch keine Informationen vor.

Ein Fahrradfahrer wurde am Freitagmorgen gegen 08:15 Uhr bei einem Verkehrsunfall verletzt. An der Kreuzung Milkersdorfer Allee Ecke, in Kundersdorf, Am Bahnhof hatte eine BMW-Fahrerin dem 52-Jährigen Radler die Vorfahrt genommen. Rettungskräfte brachten ihn zu medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Es entstanden Sachschäden von einigen hundert Euro.

Telefonbetrüger haben am Donnerstagnachtmittag in Guben Beute gemacht. Ein Senior hatte einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten erhalten, der von Ermittlungen über eine Diebesbande in Guben berichtete. Des Weiteren erzählte der Betrüger, dass die Polizei Wertsachen und Geld in Verwahrung nehmen würde, um sie vor einem möglichen Diebstahl zu schützen. Daraufhin übergab der Mann einem Unbekannten, der sich ebenfalls als Polizist ausgab und an seiner Wohnung erschienen war, eine größere Summe Bargeld. Erst später bemerkte er den Betrug. Gleiches wurde der Polizei am Abend auch aus Forst gemeldet. Hier hatte die Angerufene den Betrug sofort erkannt und die echte Polizei verständigt.

Versuchte Sprengung von Geldautomaten2024-10-18T13:28:15+02:00

Auto steht in Flammen

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Auto steht in Flammen| 17.10.2024

Kurz nach 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr am Mittwoch in die Juri-Gagarin-Straße, in Cottbus, gerufen. Dort stand ein PKW vom Typ AUDI A4 in Flammen und wurde durch den Brand vollständig zerstört. Zur Klärung der Ursache wurde das Fahrzeug durch die Polizei sichergestellt und wird durch Kriminaltechniker auf die Brandursache untersucht. Der eingetretene Sachschaden kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

weitere Meldungen:

Offensichtlich hatte der Fahrer eines PKW die Vorfahrt am Mittwochnachmittag auf der Bautzener Straße, in Cottbus,  nicht beachtet. Dabei stieß er mit einem 10-jährigen Fahrradfahrer zusammen und der Junge zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er wird mit den Eltern bei einem Arzt vorstellig werden.

Ein 82-jähriger PKW-Fahrer hatte am Mittwochabend auf der Finsterwalder Straße, in Cottbus, offensichtlich Gaspedal und Bremse miteinander verwechselt und ist in der Folge gegen eine Mauer gefahren. Er blieb unverletzt, jedoch war sein Auto danach nicht mehr fahrbereit.

Ein am Donnerstag gegen 04:45 Uhr in Berlin gestohlener Mercedes Sprinter konnte durch intensive Fahndungsmaßnahmen gegen 06:20 Uhr vor Spremberg auf einer Feldfläche verlassen festgestellt werden. Unter Hinzuziehung eines Hubschraubers wurde nach den Insassen gesucht und zwei Tatverdächtigte konnten in den Morgenstunden in einem Waldgebiet in der Nähe vorläufig festgenommen werden. Der Sprinter wurde sichergestellt und wird nach der kriminaltechnischen Untersuchung dem Eigentümer zurückgegeben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Aus Unachtsamkeit stieß der Fahrer eines PKW AUDI am Donnerstagmorgen gegen 5:30 Uhr auf der Forster Straße, in Guben,  mit einer Fahrradfahrerin zusammen. Dabei zog sich die 53-Jährige Verletzungen zu, die einer Behandlung im Krankenhaus bedurften.

Auto steht in Flammen2024-10-17T14:15:02+02:00

Landrat übergibt Comichefte

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Landrat übergibt Comichefte| 17.10.2024

Nachdem schon 2023 mit der Sage des Wassermannes, dem „Wódny muž“, der erste Band der sorbischen Sagen in Comicheft-Form erschien und an Kindergärten und Grundschulen herausgegeben wurde, folgt in diesem Jahr mit der Sage der „Lutki“ die Fortsetzung. Auf Initiative der Naturwelt Lieberoser Heide GmbH wird mit Hilfe der ansprechend illustrierten Comics ein altersgerechter Zugang zu den ursprünglich sorbischsprachigen Sagen und Mythen ermöglicht.
Bei der Umsetzung des aktuellen Comics unterstützte erneut die Lübbener Künstlerin Karen Ascher mit farbig gestalteten Illustrationen. Auch übernahm der sorbische Volkskünstler, Mina-Witkojc-Preisträger und Liedermacher Bernd Pittkunings wieder die Übersetzung des Textes ins Sorbische.

Das 12-seitige Comicheft wurde am 16. Oktober als erste Einrichtung im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa an die Kindertagesstätte „Vier Jahreszeiten“ im Ortsteil Striesow/Strjažow, Gemeinde Dissen-Striesow/Dešno-Strjažow, übergeben.
„Die Geschichten erfreuen sich bei den kleinen Lesern großer Beliebtheit. Deshalb freue ich mich sehr, dass diese Comicreihe nun um eine weitere Sage ergänzt wird und wir den Kindern auf spielerische Weise die sorbische/wendische Kultur vermitteln können“, so Harald Altekrüger, Landrat des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
Im Rahmen der Comicheftvorstellung nahm Iben Lottra, Sprachmotivatorin bei der Domowina und regelmäßige Besucherin in den regionalen Kitas, die jungen Zuhörer der zwei Kita-Gruppen mit auf eine Reise der „Maus Mimi“ zu den Lutki. Mit einer kleinen Verkostung von Buttermilch, welche bei den „Lutki“ der Sage nach zu den Leibspeisen gehört, machte Iben Lottra die Kinder auf den weiteren Verlauf der Kurzgeschichte neugierig.

Begleitet wurde der Termin in Striesow/Strjažow zudem von Romy Ruff, der Beauftragten für sorbische/wendische Angelegenheiten in Spree-Neiße, dem Projektleiter der Naturwelt Lieberoser Heide GmbH, Dominik Rein, sowie von der Gemeindevertreterin Constanze Kuschka.
Unter der Leitung von Ramona Luger sind die Kinder in der Striesower Kita „Vier Jahreszeiten“ mit den sorbischen/wendischen Bräuchen bereits bestens vertraut. Neben Festen der Sorben/Wenden im Jahresverlauf, lernen die Kinder ab dem 3. Lebensjahr in den Witaj-Gruppen zusätzlich zur deutschen Sprache Sorbisch/Wendisch als Begegnungssprache kennen.

Die Comics werden ab sofort auch an Schulen und Kitas mit sorbischen Sprachangeboten verteilt und in der Bibliothek des Landkreises erhältlich sein.

Landrat übergibt Comichefte2024-10-17T10:57:26+02:00

Gold am Bodensee

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Gold am Bodensee| 17.10.2024

Amy Krupper und Felizitas Büttner fischten Gold am Bodensee. Die beiden frischgebackenen Landesmeister im Team - Wettbewerb konnten auch bei den 48. Internationalen Bodenseemeisterschaften in Bregenz überzeugen und die Goldmedaille mit nach Hause bringen. Amy mußte sich dabei genau wie Ihre Schwester Amelia und auch Eleanor Mocker gegen Ihre männlichen Kontahenten behaupten. Lediglich Ihr Finale verloren Mira Struck, Joline Böttcher, Amelia Krupper und Rosalie Büttner. Silber am Bodensee der Lohn für einen guten Wettkampftag. Eleanor Mocker, Martin Meyer, Elias Altmann, Ferdinand Völker, Niklas Heinke und Nick Sebastian erkämpften Bronzemedaillen und sorgten für einen Spremberger Medaillenregen in der malerisch gelegenen Landeshauptstadt Voralbergs.
Foto: die Judoka des Leistungszentrum ASAHI Spremberg erkämpfen insgesamt 12 Medaillen bei den 48. Internationalen Bodenseemeisterschaften.

Sophie Jäger mit Glanzvorstellung in Potsdam beim 1.2.3 Küchen - Cup in Potsdam erwischte Sophie Jäger einen herausragenden Wettkampftag. Nach 4 vorzeitigen Siegen stand Sophie verdient ganz oben und durfte sich über Ihre Goldmedaille freuen.

Gold am Bodensee2024-10-17T10:51:09+02:00

Neues Design im LEAG Energie Stadion

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Neues Design im LEAG Energie Stadion| 17.10.2024

Fans sowie Besucherinnen und Besucher des LEAG Energie Stadions – dem ehemaligen Stadion der Freundschaft – in Cottbus können ab sofort eine lebendig gestaltete Wandfläche mit vielfältigen Motiven aus dem kulturellen Erbe der Lausitz bewundern. Die Graffitikunst ist das Ergebnis eines Workshops, zu dem das im Biosphärenreservat Spreewald angesiedelte Projekt „UNESCO 5“ fünfzehn Kinder und Jugendliche einlud. Farbenfroh und modern interpretiert, zieren nun Mammut, Karpfen, Wassermann und sorbische Arbeitstracht die Wandfläche und erweitern die bereits bestehenden Motive des märkischen Adlers und der Torwartlegende Tomislav „Pipi“ Piplica hinter dem Fußballtor vor der Südtribüne.

Der Workshop – organisiert in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Lausitz, dem „Erbe der Lausitz“ (Projekt „UNESCO 5“ im UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald), dem FC Energie Cottbus e.V. und BAUTEC Cottbus und angeleitet von professionellen Graffiti-Künstlern – bot Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entfalten und gleichzeitig einen Beitrag zur Bewahrung des regionalen Erbes zu leisten. Gesponsert wurde die Aktion von BAUTEC.

Besondere Unterstützung erhielten die Teilnehmenden auch vom Kapitän des FC Energie Cottbus, Axel Borgmann, sowie von Co-Trainer Jonas Hildebrand, die während der Aktion vorbeischauten und den jungen Künstlerinnen und Künstlern wertvolle Anerkennung zollten. „Borges“ wurde dabei ebenfalls selbst künstlerisch aktiv und griff zur Spraydose.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert und kreativ sich die Jugendlichen an diesem Projekt beteiligt haben,“ erklärte der Leiter der Kunsthalle Lausitz, Heiko Straehler-Pohl. „Graffiti bietet eine besondere Form der künstlerischen Beteiligung, durch die junge Menschen ihre Verbundenheit mit der Region ausdrücken und gleichzeitig etwas Nachhaltiges schaffen können. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Jugend aktiv an der Gestaltung unserer kulturellen Zukunft beteiligt wird und legale Möglichkeiten bekommt, diese Kunstform auszuprobieren.“

Die neu gestalteten Graffiti-Motive stehen sinnbildlich für das reiche und vielfältige Erbe der Lausitz. Dazu gehören nicht nur die mittlerweile fünf UNESCO-Stätten der Region, sondern auch das immaterielle Kulturerbe rund um Spreewaldkahn, Traditionen und Bräuche der Sorben sowie UNESCO-Blaudruck. In den nächsten Monaten werden Stadionbesucherinnen und –besucher – auch bei Stadiontouren – sowie Fernsehzuschauerinnen und –zuschauer die Kunstwerke bestaunen können.

„Frei nach dem Motto Fankultur trifft Erbe der Lausitz zeigt der künstlerische Ansatz dieses Workshops eindrucksvoll, wie Sport, Kunst und Kultur gemeinsam gedacht werden können,“ ergänzt Susann Troppa, Projektleiterin vom „Erbe der Lausitz“ (UNESCO 5). „Wir Lausitzer können stolz sein auf das reiche Erbe unserer Region und sollten das noch mehr nach außen tragen. Durch die kreativen Motive und deren ungewöhnlichen Einbindung in den Stadionalltag schaffen wir Aufmerksamkeit für dieses identitätsstiftende Thema.“

Die Initiative verbindet somit Sport, Kunst und Kultur auf einzigartige Weise und schafft eine dauerhafte Verbindung zwischen regionalem Erbe und jugendlicher Kreativität. Die entstandenen Kunstwerke sind mindestens bis Dezember 2024 im LEAG Energie Stadion bei Spielen zu entdecken. Ganz nah heran kommen Gäste zudem bei den neu initiierten Stadiontouren, die der FC Energie Cottbus seit dem Sommer 2024 anbietet.

Neues Design im LEAG Energie Stadion2024-10-17T10:45:27+02:00

Fahrradfahrer schwer verletzt

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Fahrradfahrer schwer verletzt| 16.10.2024

Bei einem Vorfahrtunfall auf der Puschkinpromenade, in Cottbus,  wurde am Dienstagmittag ein Fahrradfahrer schwer verletzt. Ein RENAULT-Fahrer hatte dem 57-Jährigen an der Kreuzung zur Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße die Vorfahrt genommen. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

weitere Meldungen

Nach einem Vorfahrtfehler sind am Mittwochmorgen gegen 06:45 Uhr am Berliner Platz, in Cottbus, ein PKW SKODA und eine Straßenbahn zusammengestoßen. Die Fahrgäste der Straßenbahn und die beiden Fahrer blieben nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt. Die Schäden an den beiden weiter fahrbereiten Fahrzeugen summieren sich auf geschätzte 6.500 Euro.

Am Dienstagabend wurde die Polizei in die Drebkauer Straße, in Cottbus, gerufen. Ein Anwohner hatte den Notruf gewählt und angegeben, von einem Nachbarn mit einer Softair-Waffe beschossen worden zu sein. Vor Ort stellten die Polizisten beide Männer fest. Der Anrufer, ein 33-jähriger Mann, wies leichte Verletzungen auf, die er bei Bedarf selbstständig einem Arzt vorstellen möchte. Der zweite Beteiligte, ein 53-jähriger, hinreichend polizeibekannter Mann, wurde in Polizeigewahrsam genommen, da er nach Klärung des Sachverhalts Drohungen gegen den 33-Jährigen ausgesprochen hatte. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde der 53-Jährige am Mittwoch in stationäre fachmedizinische Betreuung übergeben. Die Softair-Waffe wurde sichergestellt.

Fahrradfahrer schwer verletzt2024-10-16T15:41:00+02:00

Sparkaktion bei Cottbusverkehr

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Sparkaktion bei Cottbusverkehr| 16.10.2024

Cottbusverkehr bedauert die momentane Situation und die daraus resultierenden ausfallenden Fahrten und bittet bei allen Fahrgästen aufrichtig um Entschuldigung.

Das Unternehmen teilt mit:

Wir haben vollstes Verständnis für den aktuellen Unmut und arbeiten unablässig an einer Stabilisierung unseres Angebotes. Doch wir möchten uns bei Ihnen nicht nur entschuldigen, sondern Ihnen auch entgegenkommen und etwas anbieten. Deshalb bringen wir ab dem 15. Oktober 2024 den Einzelfahrausweis "120 Jahre Straßenbahn" als limitierte Sonderedition zurück. Jeder Einzelfahrausweis kostet 2,-€ statt 2,30€ und das Angebot gilt diesmal solange der Vorrat reicht. Der Fahrscheinerwerb zum reduzierten Preis gilt nur in den Kundenzentren an der Stadtpromenade & am Hauptbahnhof und nicht an den Fahrscheinautomaten oder beim Fahrpersonal. Wir hoffen Ihnen damit eine Freude zu machen und wünschen Ihnen alles Gute und einen malerischen Herbst

 

Sparkaktion bei Cottbusverkehr2024-10-16T15:37:33+02:00

Rettungseinsatz auf dem Wasser

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Rettungseinsatz auf dem Wasser| 16.10.2024

Der Rettungsdienst und die Polizei wurden am Mittwoch gegen 12:15 Uhr zum Kleinen Schwielochsee gerufen. Passanten hatten auf dem Gewässer ein gekentertes Segelboot entdeckt. Wenige Minuten später erreichten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei die Unglücksstelle und konnten den leicht unterkühlten, sonst jedoch unverletzten Bootsführer an Bord nehmen. Nach einer ambulanten Versorgung an Land konnte der Mann wieder entlassen werden. Die nach ersten Erkenntnissen unbeschädigte Segeljolle wurde durch die Feuerwehr an einen Steg geschleppt. Sachschäden entstanden keine.

 

Rettungseinsatz auf dem Wasser2024-10-16T15:34:51+02:00
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