Brandenburg verabschiedet erste Cybersicherheitsstrategie
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Brandenburg verabschiedet erste Cybersicherheitsstrategie | 14.01.2026
Digitale Prozesse sind längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Verwaltung und Justiz geworden. Aber je besser die Akteure vernetzt sind, desto anfälliger werden sie für Cyberangriffe. Auch im Land Brandenburg ist die Zahl dieser Angriffe in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Landesregierung hat jetzt reagiert und erstmals eine Cybersicherheitsstrategie beschlossen.
So ist der Aufbau einer zentralen Stelle für Cyber- und Informationssicherheit vorgesehen. Die IT-Sicherheitsregelungen und die Cybersicherheitsagentur sollen regelmäßig überprüft werden. Die Strategie sieht auch eine stärkere Einbindung der Kommunen und die Etablierung eines landesweiten Netzwerkes "Cybersicherheit" vor.
Außerdem soll mit regelmäßigen Übungen und einer Verbesserung der Frühwarnsysteme dazu beigetragen werden, gegen Cyberangriffe besser gewappnet zu sein. Die Berücksichtigung von Cyber- und Informationssicherheit in allen Landesvorhaben und Vorgaben für einheitliche Schulungskonzepte im Bereich der Cybersicherheit ergänzen die Strategie um weitere Punkte.
Langfristig will die Landesregierung eine abgestimmte IT-Architektur für die öffentliche Verwaltung schaffen ist. Geplant ist, die IT von der Infrastruktur bis zur Applikationsebene stärker zu konsolidieren und aufeinander abzustimmen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, Schwachstellen zu vermeiden, die durch unkoordinierten Eigenbetrieb entstehen können.
Symbolbild


