Demo nach Angriffen
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Im Rahmen ihrer unregelmäßigen Bestreifung der Synagoge in der Spremberger Straße stellten Polizeibeamte am Montag kurz nach 03:30 Uhr ein Hakenkreuz an der Fassade fest. Dieses hatte eine Größe von etwa 150 cm mal 200 cm. Da es nach der Dokumentation auch mit Hilfe der Feuerwehr nicht entfernt werden konnte, wurde es abgeklebt und die Entfernung im Laufe des Montags veranlasst. Die Polizisten suchten natürlich umgehend im Umfeld nach Tatverdächtigen, was ergebnislos blieb. Der Staatsschutz hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen.
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In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde im Wohnhaus “WK51” in Cottbus eine Rauchbombe gezündet. Die Initiative Sichere Orte Südbrandenburg geht aufgrund einer Vielzahl vorheriger Vorfälle von einer politisch motivierten Tat aus. In der “WK 51” wohnen zahlreiche kulturell und politisch engagierte Menschen.
“Wieder trifft ein rechter Angriff private Wohnungen und die Menschen, die dort leben”, stellt Lukas Pellio, Sprecher der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg, fest. “Das ist eine weitere Eskalation rechter Gewalt.”
Eine Bewohnerin des Hauses beschreibt den Angriff: “Mitten in der Nacht stand dichter Rauch in unseren Wohnungen. Wir dachten unser Haus brennt. Hier wohnen ganz unterschiedliche Menschen: Internationale Studierende, Handwerker*innen sowie zivilgesellschaftlich und kulturell engagierte Menschen. Dieser Angriff trifft uns als vielfältige Gemeinschaft. Wir erwarten von Polizei, Politik und den Eigentümern des Hauses wirksamen Schutz.”
Bereits in der Silvesternacht 2024/25 kam es zu einem Sprengstoffanschlag auf das Haus. Regelmäßig werden rechte Sticker auf die Haustür geklebt. Zuletzt wurde das Haus mit Fadenkreuzen markiert, und mehrere Fensterscheiben im Erdgeschoss wurden beschädigt. Auch das Nachbarschaftsprojekt “Rosa” im gleichen Haus wurde bereits mehrfach Zielscheibe rechter Angriffe.
Die Opferperspektive Brandenburg hat zuletzt einen neuen Höchststand rechter Gewalt in Cottbus und ganz Brandenburg festgestellt. Der Verfassungsschutz Brandenburg beschreibt Cottbus als “Hochburg des Rechtsextremismus” und die Verflechtung von rechten Hooligans, Sicherheitsfirmen, Rockern, Unternehmen und extrem rechten politischen Gruppierungen als “toxisches Gebilde”.
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Kurz vor dem Tagwechsel von Freitag auf Samstag wurde durch einen Sicherheitsdienstmitarbeiter der BTU eine Sachbeschädigung gemeldet. Auf seinem Rundgang musste er feststellen, dass eine regenbogenfarbene Sitzbank, welche sich auf dem BTU_Gelände in der Lipezker Straße befindet, aus der Verankerung gerissen wurde. Zusätzlich wies diese Beschädigungen auf, welche auf rund 500 Euro bemessen werden können. Trotz einer umgehenden Nahbereichsfahndung konnten der/die Verursacher nicht mehr festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei.
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In die zweite Runde startet die Probewohn-Aktion „Spremberg auf Zeit“ im Sommer 2026. Vom 10. August bis zum 7. September können die Probewohnerinnen und Probewohner die Stadt Spremberg in Südbrandenburg entdecken. Und dabei den Grundstein für ihre Zukunft in der „Perle der Lausitz“ – so lautet Sprembergs offizieller Beiname – legen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Angelehnt an das 725-jährige Spremberger Stadtjubiläum, das 2026 zwölf Monate lang gefeiert wird, steht das Probewohnen unter dem Motto „7 Tage, 25 tolle Erlebnisse“. Begleitet wird die Aktion von einer überregionalen Social-Media-Kampagne.
Wer dabei sein will, kann sich mit nur wenigen Klicks auf der Internetseite der lokalen Rückkehr- und Zuzugsinitiative „Heeme fehlste!“ bewerben. Die Initiative wird vom Bereich Wirtschaftsförderung der kommunalen ASG Spremberg GmbH koordiniert. Partner bei der Probewohn-Aktion ist die Gesellschaft für Wohnungsbau mbH – GeWoBa – Spremberg. Das kommunale Unternehmen bewirtschaftet und verwaltet rund 3200 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Damit gehört die GeWoBa zu den größten Vermietern in Spremberg.
Für die Probewohner stellt die Gesellschaft eine geräumige und voll ausgestattete Gästewohnung zur Verfügung. Platz bietet die Unterkunft für bis zu vier Personen. Sie ist also familientauglich. Aber auch Singles und Paare können sich fürs Probewohnen bewerben. Miete und Betriebskosten gibt es geschenkt. Nur eine Kaution müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinterlegen.
„Mit der Aktion ‚Spremberg auf Zeit‘ wollen wir Menschen nach Spremberg locken, die ernsthaft daran interessiert sind, die Stadt und ihre Vorzüge kennenzulernen“, sagt Sandra Krautz von der ASG Spremberg GmbH, Leiterin des Fachbereiches Wirtschaftsförderung. Die Probewohner sollen nach der Woche in Spremberg bestenfalls in die Stadt an der Spree umziehen. Leben sollten die Bewerberinnen und Bewerber derzeit mindestens 100 Kilometer außerhalb der Stadtgrenzen.
„Beim Probewohnen werden auch gleich die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in ein kommunales Unternehmen ihrer Wahl ‚reinschnuppern‘“, so Sandra Krautz. Die Palette der Unternehmen und Aufgaben ist breit gefächert. Dazu gehören neben der ASG Spremberg, die auch den Industriepark Schwarze Pumpe managt und entwickelt, und der GeWoBa unter anderem auch das örtliche Krankenhaus, der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband und die Städtischen Werke Spremberg als Energieversorger. Fachkräfte werden in vielen Bereichen gesucht.
Während der vierwöchigen Aktionszeit im August und September 2026 können insgesamt vier Probewohner – jeweils allein, zu zweit oder mit der Familie – Spremberg aus nächster Nähe kennenlernen. Auf sie warten tolle Erlebnisse. Welche genau, bleibt eine Überraschung.
Weitere Informationen zur Aktion „Spremberg auf Zeit 2026“ sowie das Online-Bewerbungsformular gibt es auf der Projektseite unter:
https://www.heeme-fehlste.de/probewohnen-spremberg-auf-zeit-2026/
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