Keller brennt in Schmellwitz
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Nach einer Kontrolle durch das Ordnungsamt ist im Cottbuser Ortsteil Sachsendorf ein Geschäft geschlossen worden. Zunächst wurde in einem Lebensmittelladen der illegale Verkauf von nicht deklarierten Vapes an Minderjährige festgestellt und sofort gestoppt. Bei der Jugendschutzkontrolle wurden Vapes in großer Menge sichergestellt. Der Verkauf erfolgte unter dem Ladentisch. In einem Hinterzimmer des Ladens entdeckten die Kontrolleure zudem einen illegal geführten Barbershop. Der Geschäftsbetrieb wurde komplett untersagt.
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Die Modernisierung der Sirenen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist abgeschlossen: 153 moderne elektronische Sirenen stehen inzwischen für die Warnung der Bevölkerung zur Verfügung. Sie können künftig nicht nur Warntöne auslösen, sondern erstmals auch kurze Sprachdurchsagen wiedergeben. Erstmals kommen die Sprachdurchsagen im Landkreis OSL am bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September 2026, zum Einsatz.
An diesem Tag ertönt um 11 Uhr der Warnton mit anschließender Sprachdurchsage, um 11.45 Uhr folgt der Entwarnton mit entsprechender Entwarnungsdurchsage.
Anschließend werden die Sprachdurchsagen fester Bestandteil der monatlichen Sirenenprobe im Landkreis. Sie sind erstmals am Mittwoch, 7. Oktober 2026, und danach regelmäßig an jedem ersten Mittwoch im Monat um 15 Uhr zu hören.
Am Warntag sowie bei den monatlichen Probealarmierungen besteht kein Handlungsbedarf. Die Auslösung dient ausschließlich dem Test der Warnsysteme. Im Ernstfall gilt hingegen: Ruhe bewahren, den Sprachdurchsagen folgen und sich über Radio, die Warn-App NINA oder weitere offizielle Informationskanäle informieren.
Warnung verständlicher machen
Die Sprachdurchsagen wurden unter Federführung des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK) entwickelt. Ziel ist es, den bestehenden Warnmittelmix sinnvoll zu ergänzen und die Bevölkerung im Ernstfall schneller sowie verständlicher zu informieren. Neben Warn-Apps wie NINA oder KATWARN nehmen Sirenen dabei eine besondere Rolle ein: Sie sind derzeit das einzige Warnmittel mit einem unmittelbaren Weckeffekt und erreichen Menschen auch dann, wenn Smartphones oder andere digitale Informationswege gerade nicht genutzt werden.
An der Projektgruppe zur Erarbeitung der Sprachdateien war auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt. Das MIK stellte die Sprachdateien den Landkreisen und kreisfreien Städten Ende 2025 als kostenfreies Angebot zur Verfügung. Der Landkreis OSL setzt die Sprachdurchsagen nun als erster Landkreis flächendeckend um.
„Die Warnung der Bevölkerung ist eine zentrale Aufgabe des Katastrophenschutzes. Mit den neuen Sprachdurchsagen ergänzen wir die bestehenden Warnsysteme um eine weitere wichtige Komponente. Sirenen sorgen zunächst für Aufmerksamkeit. Die anschließenden Sprachdurchsagen geben den Menschen eine erste Orientierung und machen deutlich, dass sie sich über die offiziellen Informationskanäle weiter informieren sollten. Damit wird die Warnung verständlicher und noch wirkungsvoller“, erklärt der für den Bereich Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz zuständige OSL-Dezernent Martin Höntsch.
Flächendeckende Modernisierung schafft die Grundlage
Möglich wird die Einführung der Sprachdurchsagen durch die umfassende Modernisierung der Sireneninfrastruktur im Landkreis. Auf Initiative des damaligen Landrates Siegurd Heinze wurden sämtliche alten mechanischen Tellersirenen durch moderne elektronische Sirenen ersetzt. Mit Investitionen von rund 1,4 Millionen Euro, die zu rund drei Viertel der Kosten allein durch den Landkreis finanziert wurden, entstand ein flächendeckendes, zukunftsfähiges Sirenennetz für alle Städte, Ämter und Gemeinden im Landkreis.
Genau wie der Austausch der Sirenen erfolgte auch die technische Umsetzung der Sprachdurchsagen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis sowie den Städten, Ämtern und Gemeinden. Fachlich verantwortlich ist das Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz sowie Zivilschutz.
Nach der Einführung werden die Sprachdurchsagen sowohl am bundesweiten Warntag als auch bei den monatlichen Probealarmierungen kontinuierlich ausgewertet. Ziel ist es, Erfahrungen zur Verständlichkeit, Reichweite und technischen Umsetzung zu sammeln und die Systeme bei Bedarf weiter zu optimieren.
Wortlaut der Sprachdurchsagen
Dem Sirenenwarnton folgen kurze Sprachdurchsagen in deutscher und englischer Sprache, die auf eine Warnung oder Entwarnung hinweisen und erste allgemeine Handlungsempfehlungen geben.
Wortlaut beim Warntag:
Warnung: „Achtung, das ist eine Warnmeldung, informieren Sie sich in den Medien wie z. B. Radio oder Warn-Apps / Attention, this is a warning message, inform yourself in the media such as radio or warning apps“
Wortlaut Entwarnung: „Achtung, Entwarnung, Entwarnung, Entwarnung. Die gemeldete Gefahr besteht nicht mehr / Attention, all clear, all clear, all clear. The reported danger no longer exists“
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An der Ausfahrt Cottbus Süd ist es am Donnerstagabend gegen 20:45 Uhr zu einem Unfall gekommen. Ein PKW BMW hatte offenbar aufgrund eines technischen Defekts zunächst auf der Autobahn Öl verloren. Kurz vor der Abfahrt Cottbus Süd kam es zu einer Explosion im Fahrzeug, durch die Fahrzeugteile herausgeschleudert wurden, die auch Polizeifahrzeug trafen. Der BMW fing Feuer und der Fahrer ließ den Wagen geistesgegenwärtig in die Abfahrt auf die Bundesstraße 97 ausrollen, wobei Kraftstoff auslief. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr löschte den BMW und stellte ihn anschließend bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes auf einem nahe gelegenen Parkplatz ab. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Für die Rettungs- und Löscharbeiten sowie die Sicherstellung von Fahrzeugteilen und das Abbinden der Flüssigkeiten mussten die Ausfahrt und die rechte Autobahnspur eine Stunde lang gesperrt werden.
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Seit Wochen bereitet sich die Stadt Spremberg auf die Durchführung des Spremberger Heimatfestes im Jahr ihres 725-jährigen Stadtjubiläums vor. Unser Ziel ist es, uns den zahlreichen Gästen als herzliche, weltoffene und tolerante Stadt zu präsentieren. Dazu gehören ein einladendes Stadtbild, ein gepflegtes Festgelände, vielfältige kulturelle und kulinarische Angebote sowie ein Programm, das möglichst alle Besuchergruppen anspricht.
Bis zu 35.000 Gäste werden zum Heimatfest erwartet. Sie sollen sich in unserer Stadt wohl, sicher und willkommen fühlen. Viele ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Unternehmen, Beschäftigte der Stadtverwaltung und zahlreiche weitere Unterstützer arbeiten seit Monaten mit großem Einsatz daran, dieses besondere Fest zu einem Erfolg zu machen.
Umso größer ist für die Stadtverwaltung das Unverständnis über die Vorfälle in der Nacht vom 06. zum 07. August 2026. Unbekannte haben im gesamten Stadtgebiet eine Vielzahl von Aufklebern des Fußballvereins FC Energie Cottbus an öffentlichen Einrichtungen, Verkehrszeichen, privaten Gebäuden sowie an eigens für das Heimatfest aufgestellten Orientierungsschildern angebracht. Damit wurde das Stadtbild erheblich beeinträchtigt und erheblicher Sachschaden verursacht.
Besonders schwer wiegt, dass durch die Beklebung von Verkehrs- und Hinweisschildern nicht nur ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, sondern auch die Sicherheit von Einwohnern und Gästen beeinträchtigt werden kann. Gerade die Orientierung auf dem Festgelände und im Stadtgebiet spielt bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung eine wichtige Rolle.
Die Stadt muss nun mit erheblichem personellem und finanziellem Aufwand mehrere hundert Aufkleber im weitläufigen Festgelände entfernen. Die hierfür aufzubringenden Mittel werden letztlich von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern getragen. Gelder, die an anderer Stelle dringend benötigt würden, beispielsweise für Projekte zur Entwicklung unserer Stadt, stehen dadurch nicht mehr zur Verfügung. Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier dazu: „Während hunderte Menschen ehrenamtlich und hauptamtlich daran arbeiten, unsere Stadt zum Heimatfest im Rahmen des 725. Stadtjubiläums von ihrer besten Seite zu zeigen, haben wenige Unbekannte innerhalb einer Nacht bewusst das Gegenteil bewirkt. Die Täter sollten sich fragen, wem sie mit ihrem Verhalten tatsächlich helfen. Sicher nicht dem FC Energie Cottbus, sicher nicht der Lausitz und ganz bestimmt nicht den Bürgerinnen und Bürgern, die nun für die Beseitigung der Schäden aufkommen müssen. Wer Verantwortung übernimmt, meldet sich oder hilft bei der Aufklärung dieser Tat.“
Die Stadt Spremberg/Grodk setzt daher eine Prämie in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Identifizierung und Ergreifung der Täter führen.
Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die zuständigen Behörden oder die Stadtverwaltung Spremberg/Grodk zu wenden.
Wer sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben kann, meldet sich bitte bei der Stadtverwaltung Spremberg/Grodk Tel: 03563/340 319 oder per Mail an info@stadt-spremberg.de . Durch die seit diesem Jahr geltende Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Spremberg/Grodk ist eine Ahndung der Tat bei Ergreifen der Täter möglich.
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Heute Mittag hat offiziell die Renaturierung des Wiesenteichs im Spremberger Ortsteil Cantdorf/Konopotna begonnen. Der verkrautete und verlandete Teich wird in den kommenden Monaten bis weit ins nächste Jahr saniert und ökologisch aufgewertet.
Bürgermeisterin Christine Herntier ist froh, dass nach rund 30 Jahren Diskussion und diversen Kämpfen um Fördermittel, Akzeptanz und Zuspruch mit dieser Maßnahme ein wertvolles Biotop aufgewertet wird. Besonders die Angler warten seit Jahren, dieses Areal wieder nutzen zu können. Eberhard Brünsch vom Kreisanglerverein Spremberg dankte der Stadt für ihren Durchhaltewillen ebenso wie der Cantdorfer Ortsvorsteher René Nakoinz (CDU).
Ziele der Maßnahme:
Per Saugbagger werden dem Teich Schlamm- und Sedimentmassen entnommen und in einem nahegelegenen Sedimentationsbecken getrocknet. Im Zeitraum März bis voraussichtlich Juli 2027 werden diese Sedimente dann über den Amselweg abgefahren und entsorgt.
Die Renaturierung des Cantdorfer Wiesenteichs wird zu 100 Prozent gefördert: vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Die Kofinanzierung der Maßnahme erfolgt durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK).
Im Zuge der Renaturierung wird das Auslaufbauwerk instandgesetzt. Außerdem erfolgen landschaftspflegerische Arbeiten wie Ersatzpflanzungen für notwendige Baumfällungen sowie das Aufstellen von Amphibien- und Reptilienschutzzäunen.
Die Kosten in Höhe von rund 4,32 Millionen Euro übernehmen zu 80 Prozent der Bund (3,5 Millionen Euro) und zu 20 Prozent das Land Brandenburg.
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Am Wochenende sorgen das Elbenwald-Festival und der Saisonauftakt des FC Energie Cottbus in der 2. Bundesliga für volle Veranstaltungsorte. Besonders am Sonntag wird es rund um das LEAG Energie Stadion, den Spreeauenpark und den Stadtring kaum freie Parkplätze geben.
Die Stadt empfiehlt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, aufs Fahrrad umzusteigen oder zu Fuß zu kommen. Eine Sperrung des Stadtrings ist derzeit nicht geplant, könnte je nach Verkehrslage aber kurzfristig angeordnet werden.
Das Elbenwald-Festival läuft von Donnerstagabend bis Sonntagabend. Der FCE empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr Hannover 96.
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