Zeugenaufruf in Lübben

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Zeugenaufruf in Lübben | 04.03.2026

Am Dienstag gegen 21:45 Uhr kam ein verletzter Mann aufs Polizeirevier. Er gab an, im Bereich der Berliner Straße mit einem Hundebesitzer in Streit geraten zu sein. Er habe den Mann angesprochen, er solle seinen Hund an eine kürzere Leine nehmen. Daraufhin habe ihn der Angesprochene vom Rad gestoßen und getreten. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Verfahren wegen einer gefährlichen Körperverletzung ein und organisierten einen Rettungswagen, der den 52-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Hinweise:

  • Wer hat die Auseinandersetzung gegen 21:00 Uhr in der Berliner Straße Ecke Wassergasse beobachten können?
  • Wer kann Hinweise zur Identität des Hundebesitzers, beziehungsweise seiner weiblichen Begleitung geben?
  • Natürlich appelliert die Polizei ebenso direkt an die beteiligten Personen, sich zu melden.

Zeugenaufruf in Lübben2026-03-04T13:48:34+01:00

Neue Parkscheinautomaten gehen in Betrieb

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Neue Parkscheinautomaten gehen in Betrieb | 03.03.2026

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz wird im Laufe der Woche die neuen, bargeldlos zu bewirtschaftenden Parkscheinautomaten an den Parkplätzen am Tierpark, am Sandower Dreieck sowie in der Parzellenstraße installieren und in Betrieb nehmen.

Der Aufbau der insgesamt sieben Automaten hatte sich aufgrund des lang anhaltenden Winters mit Bodenfrost verzögert. Die Aufstellung erfolgt nun in dieser Woche. Die neuen Geräte werden aus-schließlich bargeldlos betrieben. Die Zahlung ist kontaktlos per Karte oder via Smartphone möglich. Eine Münzzahlung entfällt künftig an diesen Standorten.

Die Tarife (jeweils gültig für 24 Stunden) betragen:

  • Pkw: 5,00 Euro
  • Motorräder: 2,50 Euro
  • Reisebusse: 15,00 Euro

Neue Parkscheinautomaten gehen in Betrieb2026-03-03T15:02:19+01:00

Schilfseebrücke im Branitzer Park restauriert

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Schilfseebrücke im Branitzer Park restauriert | 03.03.2026

Die historische Schilfseebrücke im Branitzer Innenpark ist wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Die Holzbrücke zwischen Schloss- und Torhauswiese war 2023 aufgrund erheblicher Schäden an der Konstruktion gesperrt und zurückgebaut worden. Bis Februar 2026 wurde sie neuaufgebaut.

Die Wiederherstellungsarbeiten erfolgten in Eigenleistung durch Handwerker die Stiftung. Im Zuge der umfassenden Erneuerung wurden insbesondere die beiden Stützpfähle im Wasser, die vier bogenförmigen Längsträger einschließlich des Brückenbelags sowie das gesamte Geländer in Eiche und Robinie ersetzt. Die Brücke präsentiert sich nun wieder sowohl funktional als auch optisch in ihrem historischen Erscheinungsbild.

Die Schilfseebrücke ist eine von 32 Brücken und Durchlässen im Branitzer Innenpark.

Die erste Fußgängerbrücke an dieser Stelle führte seit 1857 über den damals sogenannten Fahnenseekanal, der bis heute Blumen- und Schilfsee verbindet. Die Holzkonstruktion auf zwei mittleren Stützpfählen und mit einem schlichten Geländer aus Diagonalstreben war zuletzt 1993 erneuert worden.
Die Kosten der jetzigen Wiederherstellung belaufen sich auf 40.000 Euro. Die Maßnahme wurde aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Brandenburg finanziert.

Schilfseebrücke im Branitzer Park restauriert2026-03-03T11:16:08+01:00

Erneute bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht

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Erneute bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht| 03.03.2026

Für den 5. März 2026 ruft die bundesweite Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ zu einer zweiten Schulstreikwelle auf. In Cottbus treffen sich die Streikenden um 11 Uhr vor der Stadthalle. Die Schulstreiks richten sich gegen die von der Bundesregierung betriebenen Maßnahmen zur Vorbereitung einer flächendeckenden Wehrpflicht, aber auch gegen jeden weiteren Ausweitungs- und Umsetzungsschritt des bereits beschlossenen „Wehrdienstgesetzes“.

Am 5. Dezember 2025 waren in mehr als 90 Städten insgesamt über 55.000 Jugendliche auf die Straße gegangen und hatten ihre Schulen bestreikt. Dieser Protest richtete sich gegen das sogenannte „Wehrdienst-Modernisierungsgesetz“, das trotz des breiten Widerstands am selben Tag vom Bundestag beschlossen wurde. Ab Mitte Januar flattern nun die Musterungsfragebögen der Bundeswehr bei den 18-Jährigen ein. Ab dem kommenden Jahr folgt die verpflichtenden Musterungen der 18-jährigen Männer. „Mit dem Wehrpflicht-Gesetz stellen sich Regierung, Bundestag, Bundeswehr und Rüstungslobby ganz offen gegen die Jugendlichen, die sich von Cottbus bis Köln, von Kiel bis München trotz Drohungen und Schikane gegen die Wehrpflicht gestellt haben“, so Hannes Kramer vom Schulstreikkomitee Göttingen.

Die Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ hatte schon im Dezember schnell klargemacht, dass die Proteste mit dem Beschluss des Gesetzes im Bundestag nicht aufhören würden.

Über 90 Streikkomitees vernetzen sich bundesweit, organisieren Mitschüler:innen und rufen für den 05.03.2026 zu einem nächsten Streik auf. Die Proteste finden bundesweite Unterstützung von Schüler:innenvertretungen wie der LSV NRW, Gewerkschaften, Lehrer:innen sowie Eltern.

Erneute bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht2026-03-05T08:10:39+01:00

Lizenzierungsunterlagen eingereicht

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Lizenzierungsunterlagen eingereicht| 03.03.2026

Der FC Energie Cottbus hat am Montagnachmittag die Zulassungsunterlagen für die Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Bundesliga bei der Deutschen-Fußball-Liga (DFL) sowie für 3. Liga beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht. Der vollständige und fristgerechte Eingang für die Spielzeit 2026/2027 wurde in beiden Fällen im digitalen Portal bestätigt.

In den zurückliegenden Wochen hatten die Vereinsgremien, die kaufmännische Abteilung sowie Geschäftsführer Sebastian Berge gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle des FC Energie alle notwendigen Unterlagen zusammengetragen, um die entsprechenden Nachweise für die organisatorische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Vereins im Rahmen der Zulassungsverfahren vollständig einreichen zu können.

Formal werden auch die Unterlagen für die Regionalliga Nordost beim Nordostdeutschen Fußballverband durch den FC Energie Cottbus hinterlegt.

Lizenzierungsunterlagen eingereicht2026-03-03T10:24:18+01:00

Energie Cottbus kann durchstarten

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Energie Cottbus kann durchstarten| 03.03.2026

Der FC Energie Cottbus hat den Zuwendungsbescheid im Bundesförderprogramm Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz „STARK – Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“ erhalten. Damit startet offiziell die Erstellung einer ergebnisoffenen Konzeptstudie zur nachhaltigen Weiterentwicklung des LEAG Energie Stadions in Cottbus/Chóśebuz.

„Das LEAG Energie Stadion ist weit mehr als eine Sportstätte. Es ist Identitätsanker und Begegnungsort für die gesamte Region. Mit dieser Studie soll eine fachlich fundierte Grundlage geschaffen werden, um das Stadion langfristig zukunftsfähig, nachhaltig und wirtschaftlich tragfähig aufzustellen“, sagt Präsident Sebastian Lemke.

Ziel des Projektes ist es, eine belastbare Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für die zukünftige Ausrichtung des Stadions im Kontext des Strukturwandels der Lausitz zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem eine nachhaltige Standort- und Flächenentwicklung, wirtschaftlich tragfähige Betriebs- und Betreiberkonzepte und die Integration von Klima-, Energie- und Mobilitätsaspekten. Zudem fließen multifunktionale Nutzungsperspektiven für Sport, Kultur, Bildung und Begegnung sowie weitere Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger, Fans, Wirtschaft und regionale Akteure mit in die Studie ein.

Energie Cottbus kann durchstarten2026-03-03T10:22:50+01:00

Verdienstvolle Sportler ausgezeichnet

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Verdienstvolle Sportler ausgezeichnet | 02.03.2026

Rund 80 Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen, Trainer und Funktionäre waren am Freitag zur großen Sportlerehrung der Stadt Spremberg/Grodk geladen. Im Beisein von Vertretern der Stadtverwaltung und Mitgliedern einzelner Fraktionen des Stadtparlaments erfuhren sie Wertschätzung und Anerkennung für ihren teils jahrelangen aufopferungsvollen Einsatz und natürlich für ihre herausragenden sportlichen Erfolge.

Zu den erfolgreichsten Spremberger Sportlern zählen das Judoteam des KSC Asahi, Ironman-Hawaii-Teilnehmerin Denise Kottwitz sowie Norwin Grüneich und Zoe Samira Millinger (SG Einheit) für ihre Erfolge bei den Olympic Hope Games. Aufgrund der Vielzahl an Aktiven ist eine vollständige Aufzählung nicht möglich.

In der 2. Kategorie wurden Sportler und Trainer verschiedener Vereine geehrt, darunter der TSV Hertha Hornow, die SG Graustein, der FSV Spremberg, der KSC Asahi, der Schwimmverein Spremberg, der VfL und die SG Einheit.

Zur 3. Kategorie zählen engagierte Trainer und Organisatoren im Hintergrund wie Christian Kott, Göran Winter, Nicole Möbius und Mathias Künstler.

Bürgermeister-Stellvertreter Frank Kulik lobte Einsatz, Disziplin und Teamgeist der Geehrten sowie die Bedeutung des Sports für das Stadtleben. 2025 investierte Spremberg rund 2 Millionen Euro in Sportförderung und -stätten. Für kommende Projekte sind 17 Millionen Euro für die neue Schwimmhalle und 3,1 Millionen Euro für einen Kunstrasenplatz vorgesehen.

Dank ging auch an die Unterstützer wie die Sparkasse Spree-Neiße, dako-IT, SKK und die Confiserie Felicitas.

Verdienstvolle Sportler ausgezeichnet2026-03-02T14:52:41+01:00

LKW durchbricht Wildzaun

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LKW durchbricht Wildzaun| 02.03.2026

Ein LKW ist am Samstag gegen 06:30 Uhr zwischen Großräschen und Klettwitz von der Autobahn abgekommen. Der mit Holzlatten beladene Sattelzug durchbrach den Wildzaun, streifte mehrere Bäume und kam schließlich an einem Baum zu stehen. Der 57-jährige Fahrer wurde dabei eingeklemmt und konnte erst kurz nach 08:00 Uhr von der Feuerwehr an den Rettungsdienst übergeben werden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Richtungsfahrbahn Dresden war bis etwa 08:40 Uhr voll gesperrt. Im Laufe des Sonntags wurde das Fahrzeug entladen und eine Schneise für den Abschleppdienst vorbereitet. Am Sonntag zwischen 07:15 Uhr und 12:15 Uhr wurde die Autobahn für die Bergungsarbeiten erneut voll gesperrt. Unfallursache und die Höhe der entstandenen Schäden sind nun Gegenstand der weiterführenden Ermittlungen.

Foto: Blaulichtreport Lausitz

LKW durchbricht Wildzaun2026-03-02T08:36:46+01:00

Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

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Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt| 02.03.2026

Am Samstagmittag, gegen 12:00 Uhr, befuhr ein 41-jähriger Motoradfahrer die Landstraße 46. Aus ungeklärter Ursache geriet der Fahrzeugführer in einem Kurvenbereich auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Kraftfahrzeug eines 46-Jährigen Fahrzeugführers. Der Motorradfahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Der Pkw-Fahrer wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 17000€. Für die Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger der Dekra hinzugezogen. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Straße bis 16:30 Uhr vollständig gesperrt werden.

Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt2026-03-02T08:35:06+01:00

Oberbürgermeistertreffen in Cottbus

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Oberbürgermeistertreffen in Cottbus| 27.02.2026

Die ostdeutschen Städte sind bei der kommunalen Wärmeplanung weit fortgeschritten oder haben sie bereits abgeschlossen. Die jetzt von der Koalition im Bund vorgelegten Eckpunkte für ein Gebäudemodernisierungsgesetz enthalten gute Ansätze, lassen aber auch viele Fragen für die Wärmewende offen.

Dazu sagte Eva-Maria Kröger, Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin der Stadt Rostock, bei der Konferenz der ostdeutschen Städte im Deutschen Städtetag in Cottbus: „Mit dem Wärmeplanungsgesetz hat der Bund den Großstädten aufgetragen, bis Mitte 2026 eine kommunale Wärmeplanung aufzustellen. Die ostdeutschen Städte stellen, wie alle Städte in Deutschland, gerade die Weichen für den langfristigen Umbau der kompletten Wärmeinfrastruktur hin zu klimaneutralem Heizen. 43 Prozent der Großstädte in Deutschland haben die Wärmeplanungen mit viel Aufwand und intensiven Debatten vor Ort bereits komplett abgeschlossen. Jetzt hat die Koalition Eckpunkte vorgestellt, mit denen das Gebäudeenergiegesetz (GEG) mit vielen Anpassungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) umgebaut werden soll. Wir begrüßen, dass es jetzt eine politische Einigung gibt und auch, dass das GMG technologieoffen und flexibel ausgestaltet werden soll. Aber wir hätten uns das alles deutlich früher gewünscht. Denn eine Anpassung vier Monate vor der Ziellinie stellt für manche Städte schon eine Herausforderung dar. Schließlich bereiten wir mit den strategischen Plänen weitreichende Investitionsentscheidungen vor.“

Konkret sieht der Deutsche Städtetag bei den Eckpunkten für das Wärmemodernisierungsgesetz verschiedene Herausforderungen für die Städte:
Mit der so genannten Bio-Treppe will die Koalition insbesondere festschreiben, dass ausgetauschte Öl- und Gasheizungen ab 2029 mit einem steigenden Anteil von Bio-Brennstoffen betrieben werden müssen. Diese Brennstoffe wie etwa Biogas sind aber nur begrenzt vorhanden. Ein gezielter Einsatz in ausgewählten Quartieren kann zwar sinnvoll sein, trotzdem könnte in anderen Quartieren der Ausbau der Fernwärme ausgebremst werden, obwohl sie dort die passendere Wärmeversorgung wäre.

Problematisch kann für die Städte außerdem sein, dass die Eckpunkte die Umstellung auf eine neue Heizungsart weiter als bisher in die Zukunft verschieben und dadurch den Ausbau der Fernwärme ausbremsen. Dabei ist die Fernwärme gerade in den Ballungszentren ein zentraler Baustein, um Resilienz und Versorgungssicherheit zu stärken. „Die neuen Regelungen können zwar Eigentümerinnen und Eigentümer zeitlich etwas mehr Spielräume geben. Das darf aber nicht dazu führen, dass die Städte und ihre Stadtwerke jetzt Geld in die Hand nehmen, um ganze Stadtquartiere auf Fernwärme umzustellen und sich dann nur einige wenige Haushalte anschließen. Bereits getätigte und vorbereitete Investitionen dürfen nicht gefährdet werden“, erklärte Kröger.
Außerdem dürften die Eckpunkte dafür sorgen, dass die CO2-Minderungen im Wärmebereich geringer ausfallen werden als bisher vorgesehen. Die Bundesregierung sollte deshalb in ihrem Klimaschutzprogramm schnell nachlegen und klären, mit welchen Maßnahmen sie die Klimaziele erreichen möchte.
Finanzierung der Wärme- und Energiewende absichern
Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, erklärte dazu: „Angesichts der dramatischen Haushaltslage der Städte mit einem bundesweiten Defizit von mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr muss vor allem die Finanzierung der Energiewende und der Wärmewende stärker in den Fokus rücken. Die Städte brauchen Unterstützung und Entlastung bei dieser Mammutaufgabe. Denn ohne die Städte ist weder die Energie- noch die Wärmewende zu machen. Und: Langfristige Planungssicherheit ist für die Städte dabei einfach das A und O.“
Die Städte fordern deshalb:
Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) muss in dieser Legislaturperiode deutlich hochgefahren werden.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude muss mindestens auf dem bisherigen Niveau verlässlich fortgeführt werden.
Der neu eingerichtete „Deutschlandfonds“ muss eng auf die Investitionsbedarfe der Wärmewende fokussiert werden.
Die Länder müssen Programme zur Risikoabsicherung auf den Weg bringen, um den kommunalen Versorgern den Zugang zu günstigem Kapital zu erleichtern.
Zeitnah die Novellierung der Fernwärmeregulierung und die Umsetzung des Gas-Binnenmarktpaketes vornehmen.
„Wenn wir die Energie- und die Wärmewende ernst meinen, wird das nicht zum Nulltarif zu haben sein. Der inzwischen gestartete ‚Deutschlandfonds‘, der auch Gelder privater Investoren einsammelt, ist deshalb ein guter Baustein für die Finanzierung der Energiewende. Er muss aber noch stärker als bisher geplant auch für Investitionen in die Wärmenetze eingesetzt werden können“, so Schuchardt.

Klimageld bald umsetzen
„Die Städte werden in den kommenden Jahren vor Ort viel verändern müssen, um klimaneutral zu werden. Heizen darf nicht zur Kostenfalle werden. Energiewende und Wärmewende in den Städten können nur gelingen, wenn wir alle mitnehmen“, sagte Schuchardt.
Oberbürgermeisterin Kröger sagte dazu: „Deswegen sollte die Bundesregierung das angekündigte Klimageld schnell umsetzen, mit dem Gelder aus der CO2-Bepreisung an die Bürgerinnen und Bürger zurückgezahlt werden. Bei den Menschen darf nicht als einziges Signal ankommen, dass Strom und Heizen teurer werden. Sie müssen auch das Gefühl haben, dass es gerecht zugeht. Deswegen brauchen wir das Klimageld.“

Oberbürgermeistertreffen in Cottbus2026-02-27T14:55:46+01:00
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