38-Jähriger auf der A13 gestorben
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Im Rahmen ihrer unregelmäßigen Bestreifung der Synagoge in der Spremberger Straße stellten Polizeibeamte am Montag kurz nach 03:30 Uhr ein Hakenkreuz an der Fassade fest. Dieses hatte eine Größe von etwa 150 cm mal 200 cm. Da es nach der Dokumentation auch mit Hilfe der Feuerwehr nicht entfernt werden konnte, wurde es abgeklebt und die Entfernung im Laufe des Montags veranlasst. Die Polizisten suchten natürlich umgehend im Umfeld nach Tatverdächtigen, was ergebnislos blieb. Der Staatsschutz hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen.
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In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde im Wohnhaus “WK51” in Cottbus eine Rauchbombe gezündet. Die Initiative Sichere Orte Südbrandenburg geht aufgrund einer Vielzahl vorheriger Vorfälle von einer politisch motivierten Tat aus. In der “WK 51” wohnen zahlreiche kulturell und politisch engagierte Menschen.
“Wieder trifft ein rechter Angriff private Wohnungen und die Menschen, die dort leben”, stellt Lukas Pellio, Sprecher der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg, fest. “Das ist eine weitere Eskalation rechter Gewalt.”
Eine Bewohnerin des Hauses beschreibt den Angriff: “Mitten in der Nacht stand dichter Rauch in unseren Wohnungen. Wir dachten unser Haus brennt. Hier wohnen ganz unterschiedliche Menschen: Internationale Studierende, Handwerker*innen sowie zivilgesellschaftlich und kulturell engagierte Menschen. Dieser Angriff trifft uns als vielfältige Gemeinschaft. Wir erwarten von Polizei, Politik und den Eigentümern des Hauses wirksamen Schutz.”
Bereits in der Silvesternacht 2024/25 kam es zu einem Sprengstoffanschlag auf das Haus. Regelmäßig werden rechte Sticker auf die Haustür geklebt. Zuletzt wurde das Haus mit Fadenkreuzen markiert, und mehrere Fensterscheiben im Erdgeschoss wurden beschädigt. Auch das Nachbarschaftsprojekt “Rosa” im gleichen Haus wurde bereits mehrfach Zielscheibe rechter Angriffe.
Die Opferperspektive Brandenburg hat zuletzt einen neuen Höchststand rechter Gewalt in Cottbus und ganz Brandenburg festgestellt. Der Verfassungsschutz Brandenburg beschreibt Cottbus als “Hochburg des Rechtsextremismus” und die Verflechtung von rechten Hooligans, Sicherheitsfirmen, Rockern, Unternehmen und extrem rechten politischen Gruppierungen als “toxisches Gebilde”.
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