Ministerpräsident Woidke beendet Koalition

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Ministerpräsident Woidke beendet Koalition | 06.01.2026

Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke hat heute die aktuelle Koalition aus SPD und BSW aufgelöst. Darüber informierte er gemeinsam mit dem stellvertretenden Ministerpräsident Robert Crumbach auf einer Pressekonferenz in der Potsdamer Staatskanzlei. Er betonte, dass die Basis zwischen den Koalitionären für die Zusammenarbeit nicht mehr gegeben ist.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke: „Robert Crumbach hat gestern seinen Austritt aus der Partei BSW und der BSW-Fraktion im Landtag bekannt gegeben. Mit dem heutigen Austritt zweier weiterer Abgeordneten aus der BSW-Fraktion setzt sich der Zerfall der BSW-Fraktion weiter fort. Durch diesen Zerfall ist die Basis einer Zusammenarbeit in einer Koalition zum Wohle aller Brandenburgerinnen und Brandenburger nicht mehr gegeben.“

Der Ministerpräsident hat die Ministerinnen und Minister der Brandenburger Landesregierung ernannt. Diese bleiben bis auf weiteres im Amt. Über den Verbleib der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre entscheiden die Ministerinnen und Minister in eigener Zuständigkeit.

Ministerpräsident Woidke beendet Koalition2026-01-06T14:55:00+01:00

Kältehilfe in Cottbus

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Kältehilfe in Cottbus| 06.01.2026

In den zurückliegenden Wintern waren in Cottbus/Chóśebuz keine Kälte- toten zu beklagen. Dazu ist eine gute und engmaschige Netzwerkarbeit nötig, um alle Informationen an mehreren Anlaufstellen zugänglich und Hilfe möglich zu machen. Zur Vermeidung von Kältetoten tragen unter anderem der regelmäßige Austausch zwischen städtischen Angestellten im Außendienst (Fachbe- reich Ordnung und Sicherheit), den Fachbereichen Soziales und Gesund- heit sowie die Förderung der Stadt von Streetworkern des Diakonischen Werkes Niederlausitz bei. Sobald Menschen bekannt werden, welche ohne Obdach sind, werden diese aufgesucht. Es werden Unterkunftsangebote gemacht, Schlafsäcke und Kleidung ausgegeben, zudem wird geprüft, ob Leistungen zum Lebensunterhalt oder auch andere Hilfen erforderlich sind.

Folgende Angebote stellt die Stadtmission ganzjährig zur Verfügung: Wärmestube, kalte und warme Mahlzeiten, Kleiderkammer, Dusch- und Waschmöglichkeiten, Beratungs- und Unterstützungsangebote; Streetwork. Kontakt: Straßenkaffee/Stadtmission, Wilhelm-Külz-Straße 10 a, 03046 Cottbus/Chóśebuz Träger: Diakonisches Werk Niederlausitz e. V. Öffnungszeiten: wochentags ab 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr, an den Wochenenden und feiertags (November bis März) von 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr Telefon 0355 – 38 32 498 http://www.diakonie-nl.de/strassenkaffee Die Stadt Cottbus/Chóśebuz hat im Februar 1997 eine Fachstelle „Wohn- hilfen“ zur Vermeidung und Behebung von Obdachlosigkeit nach den Empfehlungen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle als zentrale Kältehilfe in Cottbus/Chóśebuz bewährt organisiert 2 Koordinierungs- und Steuerungsstelle für Wohnungsnotfälle eingerichtet. Diese wurde dem Fachbereich Soziales zugeordnet. Durch die Bündelung der unterschiedlichen (sozial-, wohnungs- und ordnungsbehördlichen) Verwaltungsbereiche an einer zentralen Stelle können Kompetenzunklarheiten und Doppelarbeiten vermieden werden. So kann betroffenen Personen schnell und umfassend geholfen werden, zum Beispiel durch: • Beratung und Unterstützung • Schuldenübernahme nach den Sozialgesetzbüchern II und XII • ordnungsrechtliche Unterbringung, Wohnungsbeschlagnahmung bzw. Wiedereinweisung in die eigene Wohnung •

Kältehilfe in Cottbus2026-01-06T14:53:01+01:00

Bargeldlos parken: Stadt Cottbus übernimmt Stellplätze Tierpark, Parzellenstraße und Sandower Dreieck

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Bargeldlos parken: Stadt Cottbus übernimmt Stellplätze Tierpark, Parzellenstraße und Sandower Dreieck| 06.01.2026

Seit dem 1. Januar 2026 hat die Stadt Cottbus/Chóśebuz die direkte Bewirtschaftung der Parkplätze am Tierpark, am Sandower Dreieck sowie in der Parzellenstraße übernommen. Damit ergeben sich Änderungen in der Bewirtschaftung wichtiger, vor allem touristisch genutzter Parkflächen im Cottbuser Stadtgebiet.

Mit der Übernahme geht eine Modernisierung der Parkscheinautomaten einher. Wichtigste Neuerung: Die künftigen Geräte, die im Laufe des Januars installiert werden, werden ausschließlich bargeldlos betrieben. Die Zahlung der Parkgebühren ist demnach nur noch kontaktlos per Karte oder via Smartphone/Smartwatch möglich. Eine Münzzahlung entfällt an diesen Standorten.

Manuel Helbig, Fachbereichsleiter Ordnung und Sicherheit: „Mit der Einführung des vollständig bargeldlosen Parkens machen wir einen wichtigen Schritt hin zu einem modernen, nutzerfreundlichen und störungsarmen Parkraummanagement. Für unsere Gäste und Einwohner bedeutet das weniger Aufwand, schnellere Abläufe und mehr Zuverlässigkeit. Gleichzeitig schaffen wir ein System, das langfristig effizienter und sicherer betrieben werden kann.“

Mit der Umstellung auf bargeldlose Parkscheinautomaten vereinfacht die Stadt Cottbus/Chóśebuz den Parkvorgang erheblich. Nutzer profitieren von einer schnelleren und komfortableren Zahlungs-abwicklung ohne die Notwendigkeit, Kleingeld mitzuführen oder passend zu haben. Die kontaktlose Bezahlung reduziert zudem Wartezeiten und sorgt für einen reibungsloseren Ablauf an stark frequentierten Standorten. Gleichzeitig erhöht das bargeldlose Verfahren die Betriebssicherheit der Automaten, da Störungen durch verklemmte Münzen oder Leergeldfächer entfallen. Auch Vandalismus- und diebstahlbedingte Schäden werden durch den Wegfall der Bargeldkassetten deutlich minimiert, was langfristig zu mehr Zuverlässigkeit und geringeren Wartungskosten führt.

Die Gebührenstruktur richtet sich nach der aktuellen Parkgebührenordnung der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Um den Besuchern der angrenzenden Sehenswürdigkeiten entgegenzukommen, gelten die Tarife tagesübergreifend für jeweils 24 Stunden:

Bargeldlos parken: Stadt Cottbus übernimmt Stellplätze Tierpark, Parzellenstraße und Sandower Dreieck2026-01-06T14:46:56+01:00

Regeln zur Geflügelpest aufgehoben

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Regeln zur Geflügelpest aufgehoben| 05.01.2026

Die am 28. Oktober 2025 erlassene Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wird mit Wirkung zum 06. Januar 2026 vollständig aufgehoben.
Damit entfallen für alle Geflügelhaltungen die Pflicht zur Aufstallung von Geflügel und das Verbot von Geflügelausstellungen.

Um ihr Geflügel zu schützen, sollten alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter dennoch weiterhin die folgenden Biosicherheitsmaßnahmen einhalten:

•          Futter und Einstreu für Hausgeflügel sollten so gelagert werden, dass Wildvögel keinen Zugang dazu haben. Dabei helfen auch Überdachungen von Futterstellen zum Schutz vor Wildvogelkot.
•          Hausgeflügel sollte nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben.
•          Bei der Haltung im Freien in Ausläufen helfen Abdeckungen nach oben gegen den Koteintrag durch Wildvögel, der zur Ansteckung führen könnte. Engmaschige Zäune halten Wildvögel zudem von den Freiläufen fern.
•          Strikte Trennung von Straßen- und Stallkleidung.
•          Schädlinge wie Nager, die Überträger sein können, müssen regelmäßig bekämpft werden.
•          Jägerinnen und Jäger, die mit Federwild in Berührung kommen, sollten sich von Hausgeflügel fernhalten.
•          Meldepflicht von Geflügelhaltungen und erhöhten Verlusten.

Regeln zur Geflügelpest aufgehoben2026-01-05T15:52:24+01:00

Sternensinger besuchen Forster Rathaus

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Sternensinger besuchen Forster Rathaus| 05.01.2026

Traditionell waren in den vergangenen Tagen in Forst (Lausitz) die Sternsinger unterwegs und sie besuchten am 5. Januar 2026 auch das Forster Rathaus. Der Stellvertreter der Bürgermeisterin, Jens Handreck, empfing die Sternsingerinnen und Sternsinger, dankte für den Besuch im Rathaus und das Engagement der Kinder und Jugendlichen, die alljährlich Spenden für notleidende Kinder sammeln. Die Sternsingeraktion unterstützt Hilfsprojekte auf der ganzen Welt, in diesem Jahr unter dem Motto "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Mit der Aktion Dreikönigssingen 2026 sollen Kinder und Jugendliche ermutigt werden, sich gemeinsam mit Gleichaltrigen aller Kontinente für die Achtung, den Schutz und die Umsetzung ihrer Rechte einzusetzen.

Sternensinger besuchen Forster Rathaus2026-01-05T15:49:09+01:00

Start für neues Kundenportal

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Start für neues Kundenportal| 02.01.2026

Cottbusverkehr und Spree-Neiße-Cottbusverkehr machen einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung: Ab dem 1. Januar 2026 steht allen Fahrgästen das neue Kundenportal „AboOnline“ zur Verfügung. Damit wird die Verwaltung von Abonnements so einfach und komfortabel wie nie zuvor – bequem von zuhause, rund um die Uhr.

„AboOnline“ richtet sich als digitales Serviceangebot an alle Fahrgäste, die bereits ein Abonnement besitzen oder künftig eines abschließen möchten. Das Portal ersetzt dabei jedoch nicht die bekannte Chipkarte, sondern erleichtert ausschließlich die Beantragung und Verwaltung. Der Fahrausweis bleibt weiterhin in gewohnter Form bestehen.

Über das Portal können Kundinnen und Kunden künftig:
• ihr bestehendes Abo einsehen
• persönliche Daten aktualisieren
• Zahlungen und Gültigkeiten prüfen
• ein neues Abo bestellen oder ein bestehendes verlängern

Für Neukunden bietet das Portal die Möglichkeit, bequem eine Chipkarte zu bestellen. Nach erfolgter Bearbeitung durch das Kundenzentrum wird die Karte entweder per Post zugestellt oder liegt zur Abholung bereit.

Zum Start stehen online die vier folgenden Abonnements zur Verfügung:
• VBB-Umweltkarte
• Deutschlandticket
• das ermäßigte Abo für Azubis
• das ermäßigte Abo für Schülerinnen und Schüler

Im Bestellprozess wählen Fahrgäste das gewünschte Produkt, legen den Starttermin fest und laden anschließend die erforderlichen Dokumente wie zum Beispiel Personalausweis und Bankkarte hoch. Nach Eingang des Antrags erhalten sie per E-Mail regelmäßige Informationen zum Bearbeitungsstand. Abonnements, die über die Stadt Cottbus oder den Landkreis Spree-Neiße beantragt werden, können derzeit nicht über das Portal ausgegeben werden.

Ab dem 1. Januar wird auf den Websites von Cottbusverkehr und Spree-Neiße-Cottbusverkehr ein gut sichtbarer Button zum Portal führen. Zusätzlich werden an zahlreichen Haltestellen in Cottbus sowie in den Kundenzentren QR-Codes ausgehängt, die direkt zum Online-Angebot weiterleiten.

„AboOnline“ soll den Fahrgästen den Alltag erleichtern und bietet einen zusätzlichen Service an, ersetzt aber nicht die persönliche Beratung vor Ort. Die Kundenzentren bleiben weiterhin vollständig geöffnet und stehen für alle Anliegen rund um den VBB-Tarif zur Verfügung. Auch die gewohnte Schufa-Abfrage bleibt im Rahmen der Abo-Bearbeitung bestehen. Mit „AboOnline“ erweitern Cottbusverkehr und Spree-Neiße-Cottbusverkehr ihr digitales Serviceangebot und bieten ihren Fahrgästen mehr Komfort, Flexibilität und Transparenz – ganz einfach per Klick.

Start für neues Kundenportal2026-01-02T13:41:12+01:00

6000 Euro für Cottbuser Planetarium

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6000 Euro für Cottbuser Planetarium| 02.01.2026

Das MBJS fördert: Planetarium Cottbus erhält 6.000 Euro aus Lottomitteln

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) fördert das gemeinwohlorientierte Engagement von Vereinen und Organisationen im Land Brandenburg aus Lottomitteln. Der Trägerverein des Planetariums Cottbus erhält rund 6.000 Euro für die Erneuerung von Tontechnik, Übersetzungsanlage und Kassensystem.

Bildungsminister Steffen Freiberg: „Kinder in Brandenburg sollen gut lesen, schreiben und rechnen lernen, unser Demokratieverständnis verinnerlichen und sich sicher in einer zunehmend digitalisierten Welt bewegen. Deshalb unterstützt das MBJS gezielt Vorhaben außerschulischer Bildungsorte zur Stärkung dieser zentralen Kompetenzen. Das Planetarium Cottbus leistet hierfür einen besonderen Beitrag. Unsere Förderung der Technik-Modernisierung ist damit eine sinnvolle Investition in das eigenständige und selbstmotivierte Lernen unserer Schülerinnen und Schüler.“

Das Planetarium Cottbus ist eines der wenigen Planetarien bundesweit, das eigene Shows und Veranstaltungen erstellen kann. Es schafft damit ein vielfältiges Bildungsangebot, zu dem z.B. Vor-Leseabende für Kinder, digitale Angebote für Jugendliche und Informationen für Erwachsene zählen. Für sein Angebot ist das Planetarium Cottbus über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt und begrüßt auch regelmäßig Besucher und Schulklassen Polen. Die Technik ist jedoch in die Jahre gekommen. Das MBJS fördert den Trägerverein des Planetariums Cottbus für die Modernisierung von Tontechnik, Übersetzungsanlage und Kassensystem mit rund 6.000 Euro aus Lottomitteln.

Lottomittel: Jeder Lottospielende des Landes Brandenburg trägt zur Förderung gemeinnütziger Projekte bei. Denn die Allgemeinheit profitiert von der Glücksspielabgabe. So ist jeder Spielschein ein Gewinn für alle. Mit diesen Mitteln können vor allem Projekte gefördert werden, die nicht in den üblichen Förderprogrammen berücksichtigt werden können, jedoch von Bedeutung für die Menschen vor Ort sind.

6000 Euro für Cottbuser Planetarium2026-01-02T13:39:29+01:00

Zeugen nach Balkonbrand gesucht

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Zeugen nach Balkonbrand gesucht| 02.01.2026

In der Silvesternacht sucht die Polizei Zeugen. Am Neujahrsmorgen gegen 00:45 Uhr war auf einem Balkon in der Stadtpromenade ein Feuer ausgebrochen, das auf die Wohnung übergriff. Die 87-jährige Mieterin und vier weitere Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, zwischenzeitlich mussten 40 Mieter das Haus verlassen und im Kältebus betreut werden. Nach ersten Zeugenaussagen waren vor dem Brand Feuerwerksköper in Richtung des Gebäudes abgefeuert worden. Daher wendet sich die Polizei nun mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

· Wer hat im Bereich der Stadtpromenade (Freifläche zwischen Postparkplatz und BlechenCarré) Personen beobachtet, die Feuerwerkskörper in Richtung Wohnblock gezündet haben?

· Wer kann Angaben zur Identität der Personen machen?

Mit Ihren sachdienlichen Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße in Cottbus unter der Telefonnummer 0355-4937-1227 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Foto: Blaulichtreport Lausitz

Zeugen nach Balkonbrand gesucht2026-01-02T13:36:24+01:00

Erneuter Angriff auf Zelle 79

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Erneuter Angriff auf Zelle 79| 30.12.2025

Nicht einmal drei Wochen nach dem letzten Angriff, bei dem der Briefkasten des alternativen Hausprojekts Zelle79 in Cottbus gesprengt wurde, gab es in der Nacht einen erneuten Angriff. Die Explosion zerstörte die Tür und riss sie teilweise aus den Angeln. Der Deckel des Briefkastens wurde abgesprengt, die Betonstufen zur Tür beschädigt. Zudem wurden durch die Explosion Holzteile und Glas in einem Radius von fünf Metern verteilt.

Der Vorfall reiht sich in eine nicht abreißende Folge rechter Angriffe auf das Hausprojekt Zelle79 ein.

Hausbewohnerin Fabi Buchholz berichtet: „Ich habe schon geschlafen als ich um Mitternacht durch die Explosion aufgeschreckt wurde. Der Knall war noch lauter und stärker als das letzte Mal vor drei Wochen. In meinem Kopf stieg sofort der Gedanke auf: Das muss uns gelten, das kann nicht anders sein“, berichtet Hausbewohnerin Fabi Buchholz.

In Folge der Explosion verbreitete sich Qualm und Brandgeruch durch das ganze Haus. Die Brandmeldeanlage wurde ausgelöst.

Scheinbar wollten die Angreifenden mit voller Absicht das Haus beschädigen und nahmen dabei Verletzungen der Bewohnenden in Kauf. Glücklicherweise hielt sich zur Zeit des Angriffes niemand im Bereich der Tür auf.

Der Notruf wurde gewählt und die Polizei war 15 Minuten später vor Ort.

Für Fabi Buchholz steht trotz aller Angst fest: „Wir bleiben! Wir lassen uns nicht vertreiben, wir lassen uns unsere Freiräume nicht nehmen! Die solidarischen Reaktionen auf die letzten Angriffe haben uns gezeigt: Wir sind nicht allein.“

Zu Beginn des Jahres hat sich als Reaktion auf zahlreiche Angriffe die Initiative Sichere Orte Südbrandenburg gegründet. Sie vernetzt soziale, politische und (sub-)kulturelle Orte, um sich gegen rechte Angriffe zu schützen. Sie leistet Öffentlichkeitsarbeit sowie politische, praktische und auch finanzielle Unterstützung für Betroffene.

Lukas Pellio von der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg stellt fest: „Dass der Angriff wieder die Zelle79 trifft, ist kein Zufall. Dieser Ort wird angegriffen, gerade weil er in diesen Zeiten Freiräume für junge Menschen schafft. Dass der Angriff so kurz vor Silvester stattfindet, lässt uns besorgt auf die kommenden Tage schauen: Polizei und staatliche Stellen sind gefordert, in diesen Tagen besonders stark für Sicherheit an subkulturellen, politischen und sozialen Orten zu Sorgen.“

Der Angriff ist eine weitere Eskalation einer zunehmenden Anzahl von rechten Angriffen auf alternative, linke und subkulturelle Orte in Südbrandenburg und darüber hinaus. Die Zelle79 stand dabei dieses Jahr vermehrt im Fokus. Bereits Anfang Dezember und im Mai 2025 gab es Anschläge auf die Zelle79.

Erneuter Angriff auf Zelle 792025-12-30T13:33:05+01:00

Auto steht in Flammen

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Auto steht in Flammen| 30.12.2025

Die Feuerwehr und die Polizei wurden am Dienstag gegen 03:30 Uhr in die Ringstraße im Stadtteil Madlow gerufen. Hier hatten Anwohner einen brennenden PKW SKODA bemerkt und den Notruf gewählt. Die Feuerwehr löschte die Flammen, das Auto wurde jedoch stark beschädigt. Der Höhe der entstandenen Sachschäden wurde auf rund 20.000 Euro geschätzt. Kriminaltechniker sicherten am Ort des Geschehens Spuren und leiteten weiterführende Ermittlungen ein.

Auto steht in Flammen2025-12-30T13:30:30+01:00
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