Forschung der BTU Cottbus-Senftenberg: Wohnraumberatung in Brandenburg wird oft erst im Krisenfall genutzt

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BTU-Forschung: Wohnraumberatung in Brandenburg greift zu spät | 10.02.2026

Eine Studie der BTU Cottbus-Senftenberg zeigt: Wohnraumberatung in Brandenburg wird meist erst genutzt, wenn ältere Menschen sich bereits in einer Krisensituation befinden. Dabei könnte eine frühzeitige Beratung helfen, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und Selbstständigkeit im Alter zu erhalten.
„Prävention kommt oft zu spät“, sagt Prof. Dr. Alexandra Retkowski, Projektleiterin des Forschungsprojekts „Professionalisierung der Wohnraumberatung in Brandenburg“ (ProWoB). Die Auswertung von Interviews mit Wohnraumberaterinnen und -beratern an Pflegestützpunkten zeigt, dass Beratung häufig erst nach Krankenhausaufenthalten oder bei plötzlich auftretendem Hilfebedarf erfolgt.
Obwohl Pflegestützpunkte wichtige Anlaufstellen sind, bleibt ihr präventives Potenzial gering. Grund dafür sind begrenzte Kapazitäten, geringe Bekanntheit und Überschneidungen mit der Pflegeberatung. Viele ältere Menschen meiden zudem den Begriff „Pflege“, obwohl es in der Wohnraumberatung um Lebensqualität und eigenständiges Wohnen geht.
Laut Sarah Kautz vom ProWoB-Team müsse Wohnraumberatung künftig präventiver, professioneller und ganzheitlicher ausgerichtet werden. Dazu brauche es eine bessere Qualifizierung, stabile Finanzierung und die Einbindung sozialräumlicher Themen.
Das Projekt ProWoB untersucht die Versorgungslage in der Lausitz, entwickelt Qualitätsstandards und Fortbildungskonzepte. Ziel ist eine langfristige Stärkung der Wohnraumberatung in Brandenburg. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Symbolbild

Forschung der BTU Cottbus-Senftenberg: Wohnraumberatung in Brandenburg wird oft erst im Krisenfall genutzt2026-02-10T10:05:28+01:00

Sparkasse Spree-Neiße verlängert Zimmerpatenschaft für Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg

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Sparkasse Spree-Neiße verlängert Zimmerpatenschaft für Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg | 10.02.2026

Zum bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2026 hat die Sparkasse Spree-Neiße das Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg (Spreewald) mit einer besonderen Nachricht überrascht. Das regionale Kreditinstitut setzt sein Engagement für das Kinderhospiz fort und verlängert seine Zimmerpatenschaft um weitere drei Jahre.
André Müller, Direktor der Direktion Cottbus-Nord der Sparkasse Spree-Neiße, überbrachte die Zusage persönlich an das Team und die Familien im Kinderhaus: „Seit der Eröffnung im Jahr 2020 unterstützen wir das Kinderhaus als einer von 20 Zimmerpaten. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, dieses einzigartige Leuchtturmprojekt der Lausitz weiterhin zu begleiten.“
Die Sparkasse Spree-Neiße engagiert sich seit Jahren für soziale Projekte in der Region und möchte mit der erneuerten Patenschaft das Bewusstsein für Kinderhospizarbeit in Brandenburg und der Lausitz stärken. Das Kinderhaus „Pusteblume“ bietet Familien mit schwerstkranken Kindern professionelle Pflege, medizinische Betreuung und Entlastung im Alltag. Gleichzeitig ermöglicht es Eltern, Kraft zu schöpfen und sich auszutauschen.
Einrichtungsleiterin Daniela Konzack betont die Bedeutung der Unterstützung: „Die Sparkasse war von Anfang an verlässlicher Partner und hat bereits zur Eröffnung die erste langfristige Zimmerpatenschaft übernommen. Diese Art von Engagement ist für den Fortbestand des Kinderhauses unverzichtbar.“
Das Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg (Spreewald) war das erste seiner Art im Land Brandenburg. Es vereint ein stationäres Kinderhospiz mit palliativer und intensivmedizinischer Betreuung sowie einer Intensivpflege-Wohngruppe. Damit bietet es Familien aus ganz Deutschland einen Ort der Ruhe, Entlastung und Geborgenheit inmitten des Spreewaldes.
Foto: Sparkasse Spree-Neiße

Sparkasse Spree-Neiße verlängert Zimmerpatenschaft für Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg2026-02-10T09:59:20+01:00

Neue Geschäftsführerin am Medizinischen Zentrum Lübbenau

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Neue Geschäftsführerin am Medizinischen Zentrum Lübbenau| 09.02.2026

Zum 1. Februar 2026 hat Andrea Trunev die Geschäftsführung der Medizinischen Zentrum Lübbenau GmbH (MZL) übernommen. Die 43-Jährige verfügt über langjährige Führungserfahrung im Gesundheitswesen und war zuvor unter anderem als Geschäftsführerin an verschiedenen Medizinischen Versorgungszentren tätig. Zuletzt verantwortete sie als Referentin für Innovation und Digitalisierung bei der Industrie- und Handelskammer Cottbus zentrale Zukunftsthemen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft. Sie bringt umfassende Erfahrung in der Steuerung komplexer Projekte sowie einen fundierten Einblick in das regionale Gesundheitssystem mit. Durch den gezielten Aufbau tragfähiger Netzwerke – unter anderem durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Ärzte- und Gesundheitsnetz Südbrandenburg – hat sie wichtige Impulse für die Region gesetzt.
Quelle: Pressestelle Stadt Lübbenau

Neue Geschäftsführerin am Medizinischen Zentrum Lübbenau2026-02-09T15:46:49+01:00

Fahrraddiebstahl in Cottbus

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Fahrradsiebstahl in Cottbus| 09.02.2026

Sonntagnachmittag wurde der Polizei ein Fahrraddiebstahl angezeigt. Aus dem Fahrradraum eines Mehrfamilienhauses in der Hermann-Hammerschmidt-Straße war ein Zweirad der Marke HERKULES „Roco Tour C7R“ entwendet worden. Die Polizei leitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Fahrrad im Wert von fast 2.000 Euro ein

Fahrraddiebstahl in Cottbus2026-02-09T17:17:26+01:00

Gebäudebrand in Jocksdorf

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Gebäudebrand in Jocksdorf| 09.02.2026

Am 07.02.2026 kam es um 18:41 Uhr in Jocksdorf zu einem Gebäudebrand in einer Gaststätte. Der Brand entstand in einem Heizungsraum.
Die Feuerwehr ging unter Atemschutz mit Kleinlöschgerät zur Brandbekämpfung vor. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Brandgut über ein Fenster ins Freie verbracht und dort mit einem C-Strahlrohr abgelöscht.
Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Döbern mit ihrem Löschfahrzeug nachgefordert. Mithilfe einer Wärmebildkamera sowie eines Überdrucklüfters wurde das Gebäude rauchfrei gemacht und auf weitere Glutnester kontrolliert.
Insgesamt waren 6 Feuerwehrfahrzeuge mit 34 Einsatzkräften im Einsatz. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Groß Kölzig, Groß Schacksdorf, Gahry und Jocksdorf sowie der Rettungsdienst aus Döbern und die Polizei.
Der Teleskopmast aus Cottbus konnte seine Anfahrt abbrechen.
Der Rettungsdienst untersuchte eine männliche Person, die Rauchgase eingeatmet hatte. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich.
Der Einsatz war um 20:15 Uhr beendet
Quelle Blaulichtreport Lausitz

Gebäudebrand in Jocksdorf2026-02-09T14:00:15+01:00

Karneval legt Nahverkehr lahm

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Karneval legt Nahverkehr lahm| 06.02.2026

Am kommenden Sonntag, den 8. Februar 2026, findet von 09:00 Uhr bis 18:30 Uhr im Rahmen des Cottbuser Karnevals der „Zug der fröhlichen Leute“ statt. Durch die damit einhergehenden Sperrungen im Cottbuser Stadtgebiet kommt es während dieses Zeitraums zu umfangreichen Änderungen im Fahrplanangebot und der Linienführung bei Cottbusverkehr.

Durch die Sperrung der Karl-Liebknecht-Straße, der Franz-Mehring-Straße und der Bahnhofstraße kommt es zu einer Vollsperrung des Nord-Süd-Verkehrs. Die einzige Verbindung wird über die Buslinie 16 via Stadtring hergestellt.

Die Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und 4 verkehren von circa 13:15 Uhr bis 16:45 Uhr auf geänderten Linien. Die Linie 1 fährt von Schmellwitz Anger über die Stadthalle nach Ströbitz. Die Linie 2 fährt von Sandow am Rathaus vorbei nach Neu Schmellwitz. Die Linie 3 verkehrt von Madlow über den Hauptbahnhof zur Jessener Straße. Und die Linie 4 fährt von Sachsendorf über den Hauptbahnhof bis zur Wendeschleife Herman-Löns-Straße.

Die Buslinien 10 und 21 verkehren im Zeitraum von 09:00 Uhr bis 18:30 Uhr von der Haltestelle „Hauptbahnhof“ über die Haltestellen „Stadtmuseum“, Ersatzhalt „Weltspiegel“, „Marienstraße/Gladhouse“, Ersatzhalt „Gartenstraße“, „Messehallen“ und „Vorpark“ zu den weiteren regulären Haltestellen und wieder zurück.

Linie 12 verkehrt zwischen 09:00 Und 18:30 Uhr von Kolkwitz bis Kornblumenweg regulär und wird danach über die Haltestellen „Ströbitzer Hauptstraße“, „Schillerstraße“, „Stadthalle Post“, „Altmarkt“ und „Goethestraße“ zur „Hermannstraße“ geführt, um anschließend regulär auf der Linie 12 weiterzufahren.

Die Fahrten der Linien 15, 37, 44 und 47 enden zwischen 12:00 Uhr und 17:30 Uhr an der Stadthalle. Es findet kein Busverkehr zwischen Hauptbahnhof und Stadthalle statt.

Die Linie 16 verkehrt von 12:00 Uhr bis 18:30 Uhr als einzige Nord-Süd-Verbindung vom Hauptbahnhof über die Haltestellen „Gartenstraße“, „Messehallen“, „Dissenchener Straße“, „Hans-Beimler-Straße“, „Am Doll“ und „Goethestraße (Am Spreeufer)“ bis zur Haltestelle „Stadthalle Puschkinpromenade“.

Von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr bedient die Linie 19 von Dissenchen bis zur Hans-Beimler-Straße die reguläre Route. Danach führt die Linie 19 über die Haltestellen „Am Doll“, „Goethestraße“, „Altmarkt“ und „Stadthalle (Post)“ bis zur Stadtverwaltung und danach regulär bis zur Zuschka und wieder zurück.

Die Buslinie 877 Wird ab der Haltestelle „Warschauer Straße“ über den Stadtring direkt zum Hauptbahnhof umgeleitet.

Karneval legt Nahverkehr lahm2026-02-07T09:40:03+01:00

Weitere Maßnahmen gegen gewalttätige Schüler

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Weitere Maßnahmen gegen gewalttätige Schüler| 06.02.2026

Das Brandenburger Bildungsministerium, das Innenministerium des Landes, das Staatliche Schulamt und die Stadt Cottbus/Chóśebuz untermauern, dass sie die Situation im Stadtteil Sachsendorf und Gewaltvorfälle an Cottbuser Schulen weiterhin sehr ernst nehmen und darauf reagieren. Wie bei einer Beratung im Januar vereinbart, setzen sie gemeinsam zusätzliche Maßnahmen um, die bereits nach den Winterferien greifen werden.

Unmittelbare Unterstützung erfährt die Regine-Hildebrandt-Grundschule. Die Schulleitung wird personell gestärkt: Die Position der stellvertretenden Schulleitung wurde vergeben und eine erweiterte Schulleitung gebildet. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen, um das Projekt „Ein Quadratkilometer Bildung“ für mehr Bildungsgerechtigkeit in Stadtvierteln mit besonderen Herausforderungen an die Schule und in ihr Umfeld zu bringen.

Nach den Winterferien nimmt zudem die erste von zwei Lerngruppen für Kinder mit besonders herausforderndem Verhalten außerhalb des Schulstandortes ihre Arbeit auf. Zunächst wurde eine Lerngruppe für sechs Kinder der Jahrgangsstufe 6 gebildet. Das Bildungsministerium und das Staatliche Schulamt Cottbus haben dafür die nötigen Voraussetzungen geschaffen Die Lerngruppe für Kinder der Jahrgangsstufe 4 ist in Vorbereitung.

Unmittelbar nach den Winterferien werden zwei Kinder, die besonders auffällig geworden sind, aus der Schule genommen und in einer schulersetzenden Maßnahme tagsüber unterrichtet und betreut. Entsprechende Vorkehrungen hat das Jugendamt veranlasst und einen Träger mit der Aufgabe betraut. Dieser Unterricht ist an ein Training sozialer Kompetenzen gekoppelt. Die jeweiligen Eltern haben sich mit der Verfahrensweise einverstanden erklärt. Sie ist zunächst auf sechs Monate angesetzt. Die Arbeit mit den Familien ist ein wichtiges Element, um auf das Sozialverhalten von Kindern einzuwirken. Die nicht strafmündigen Kinder waren mehrfach an gewalttätigen und verbalen Auseinandersetzungen in der Schule, auf dem Schulhof sowie im Wohngebiet beteiligt. Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte und im Interesse des Kinderschutzes werden keine weiteren Angaben zu Details gemacht.

Weitere Maßnahmen gegen gewalttätige Schüler2026-02-07T09:37:03+01:00

Mann zerstört Autoscheiben in Cottbuser Parzellenstraße

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Mann zerstört Autoscheiben in Cottbuser Parzellenstraße| 06.02.2026

Ein Mann hat am Donnerstag drei in der Cottbuser Parzellenstraße abgestellte Autos beschädigt. Der 39-Jährige hatte jeweils Seitenscheiben der Autos mit Pflastersteinen eingeworfen und einen Schaden von mehreren tausend Euro verursacht. Da sich der Mann offensichtlich in einer psychischen Ausnahmensituation befand, wurde er durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Mann zerstört Autoscheiben in Cottbuser Parzellenstraße2026-02-06T15:34:51+01:00

Tödlicher Autounfall auf der Ortsverbindung bei Schipkau

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Tödlicher Autounfall auf der Ortsverbindung bei Schipkau| 06.02.2026

Auf der Kostebrauer Straße kam es am Freitagmorgen zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein mit fünf Personen besetzter PKW OPEL aus bisher ungeklärter Ursache gegen einen Baum gefahren.
Dabei wurden zwei Insassen tödlich verletzt. Die übrigen drei Person wurde mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Zur Absicherung der Unfallstelle war die Straße bis in die Mittagsstunden voll gesperrt. Zur Ermittlung der Unfallursache und des genauen Unfallverlaufs wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Die Identität der bei dem Unfall getöteten Personen ist bis zur Stunde ungeklärt.

Tödlicher Autounfall auf der Ortsverbindung bei Schipkau2026-02-06T15:30:56+01:00

Die großen klauen Nahrung von den Kleinen

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Die großen klauen Nahrung von den Kleinen| 05.02.2026

Babynahrung im Wert von mehreren hundert Euro haben zwei Männer am Mittwochnachmittag aus einem Drogeriefachgeschäft an der Schweriner Straße in Cottbus gestohlen. Zeugen hatten den gemeinschaftlichen Diebstahl beobachtet und die Polizei verständigt. Polizisten stellten die beiden 26 und 28 Jahre alten Männer wenig später in ihrem Auto auf einem Parkplatz am Nordring. In dem Auto befanden sich neben den Waren aus der Drogerie auch weitere Gegenstände, die möglicherweise ebenfalls aus Diebstählen stammen. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und die beiden Tatverdächtigen vorläufig festgenommen.

Die großen klauen Nahrung von den Kleinen2026-02-05T14:59:36+01:00
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