Wäremversorgung in Spremberg ist gesichert

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Wäremversorgung in Spremberg ist gesichert| 23.02.2026

Die Stadtwerke Spremberg und die LEAG setzen ihre Zusammenarbeit in der Wärmeversorgung für die Stadt Spremberg fort. Beide Unternehmen haben sich auf einen Folgevertrag geeinigt, der den Wandel der Energie- und Wärmeversorgung hin zu einer klimafreundlichen Fernwärmeversorgung begleiten soll. Der Vertrag beinhaltet die Lieferung von Fernwärme aus den Kraftwerksblöcken und Hilfskesseln des Kraftwerkes Schwarze Pumpe. Zudem verständigten sich die Vertragspartner darauf, die Fernwärme bis zum Jahr 2030 sukzessive auf CO2-arme, im weiteren Verlauf auf CO2-freie Technologien umzustellen. Damit sollen die gesetzlichen Regelungen aus dem Wärmeplanungsgesetz eingehalten werden.

Der Folgevertrag wurde notwendig, da der bestehende Fernwärmeliefervertrag zum 30.04.2026 ausläuft. Die Lieferung von Fernwärme aus den Blockanlagen des Kraftwerks Schwarze Pumpe richtet sich dabei nach der hoch flexiblen Kraftwerksfahrweise. Dies bedeutet, dass an Tagen, an denen aus wirtschaftlichen Gründen keine Fernwärme aus Braunkohle zur Verfügung steht, die Wärmeversorgung mit ölbetriebenen Hilfskesseln sichergestellt wird. Hilfskessel unterstützen als ergänzende Dampferzeuger im Kraftwerk die Hauptanlagen, indem sie Dampf zum Beispiel für den Start des Kraftwerks liefern. Damit sorgen Hilfskessel für Flexibilität und Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

„Die erfolgreiche Einigung ist das Ergebnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und unseres gemeinsamen Verständnisses für die Bedeutung einer nachhaltigen und sicheren Fernwärmeversorgung. Wir setzen damit ein starkes Zeichen für die Zukunft unserer Stadt und stehen weiterhin als verlässlicher Partner an der Seite unserer Kunden“, betont Michael Schiemenz, Geschäftsführer der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH. „Mit Blick auf die Zukunft wurde in den vergangenen Monaten ein neuer Vertrag für die Fernwärmeversorgung ab dem 01.05.2026 ausgehandelt. Die Verhandlungen waren von hohen Anforderungen und vielfältigen Interessen geprägt. Die Städtischen Werke Spremberg und die LEAG standen vor der Herausforderung, wirtschaftliche Stabilität, nachhaltige Energieversorgung und die Interessen der Kunden bestmöglich in Einklang zu bringen. Dank intensiver und konstruktiver Gespräche konnte eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten Planungssicherheit gibt.“

„Wir freuen uns, die Stadtwerke Spremberg auf ihrem langfristigen Weg zu einer dekarbonisierten Wärmeversorgung unterstützen zu können“, so LEAG-Vorstandsvorsitzender Adi Roesch. „Dieser Folgevertrag ermöglicht es uns, einen Beitrag für die Versorgungssicherheit in Spremberg im Rahmen unserer flexiblen Kraftwerksfahrweise zu leisten, während wir gleichzeitig gemeinsam an Lösungen für eine klimafreundliche und wirtschaftlich tragfähige Wärmeversorgung arbeiten, die den politischen Vorgaben der Wärmewende Rechnung tragen. Auch in Zeiten von Umbrüchen stehen wir im engen Schulterschluss an der Seite der Kommunen und Bürger, um gemeinsam sinnvolle und für alle tragbare Ergebnisse zu erreichen.“

Wäremversorgung in Spremberg ist gesichert2026-02-23T13:46:31+01:00

Tatverdächtiger nach Raub ermittelt

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Tatverdächtiger nach Raub ermittelt| 23.02.2026

Im Rahmen der Ermittlungen zu einem Raub, der der Polizei am Freitag gemeldet worden war, konnte die Polizei nach Zeugenhinweisen einen 74-jährigen Tatverdächtige identifizieren. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes konnten Polizisten auch die beschriebene Pistole sicherstellen. Es handelt sich um eine Schreckschusspistole. Die Polizei bedankt sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung.

Ausgangsmeldung vom 20.02.2026:

Die Polizei bittet um Hinweise im Zusammenhang mit einem Raub am Donnerstag. Kurz nach 18:30 Uhr hatten Mitarbeiterinnen eines Discounters in der Boxberger Straße bemerkt, dass ein Mann Waren in seinen Rucksack steckte und den Markt verlassen wollte, ohne diese zu bezahlen. Darauf angesprochen, bedrohte der Mann die Angestellten mit einem unbekannten Gegenstand, der als Pistole gedeutet werden könnte, und flüchtete.

Er wird wie folgt beschrieben:

  • Etwa 70 Jahre alt
  • 1,70 Meter groß
  • deutschsprachig
  • Brille, Oberlippenbart

Es hielten sich zum Zeitpunkt der Tat weitere Zeugen im Markt auf, die das Ganze beobachtet haben. Daher fragt die Polizei:

  • Wer hat das Geschehen beobachtet?
  • Wer kann Angaben zur Identität des Mannes geben?

Mit Ihren sachdienlichen Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion in Cottbus unter der Nummer 0355-49371227 oder an jede andere Polizeidienststelle. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, online einen Hinweis

Tatverdächtiger nach Raub ermittelt2026-02-23T13:40:59+01:00

Handwerkskammer Cottbus verlegt Außenstelle nach Wildau

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Handwerkskammer Cottbus verlegt Außenstelle nach Wildau| 20.02.2026

Die Handwerkskammer Cottbus ist mit ihrer Außenstelle von Königs Wusterhausen nach Wildau umgezogen. Seit dem 16. Februar ist das Büro im LOK 21, Schwartzkopffstraße 1/Halle 21, 15745 Wildau, erreichbar. Mit dem neuen Standort stärkt die Handwerkskammer ihre Präsenz in dem wirtschaftlich dynamischen Landkreis.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung wird durch die Infrastruktur des Landkreises begünstigt. Die Nähe zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER), die Anbindung an Autobahnen und das Schienennetz, der Binnenhafen sowie die Rolle als Wissenschafts- und Hochschulstandort machen Dahme-Spreewald zu einem attraktiven Umfeld für Logistik, Luftfahrt, Handwerk und Dienstleistungsunternehmen in unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt.

„Unser Ziel ist es, die Handwerksunternehmen persönlich und passgenau zu beraten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Unser bewährtes Serviceangebot für die Handwerksbetriebe bleibt unverändert bestehen. Mit dem neuen Standort in Wildau schaffen wir gute Voraussetzungen, um Beratungsleistungen sowie Angebote in der Aus- und Weiterbildung weiterhin verlässlich, gut erreichbar und nah an den Betrieben anzubieten“, erklärt Sylke Radke, kommiss. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Cottbus.
Die Mitarbeiter beraten zu betriebswirtschaftlichen Themen von der Existenzgründung bis zur Nachfolgeberatung, zu Förderprogrammen, Unternehmensführung, Krisenmanagement, Finanzierung und Standortwahl. Weitere Schwerpunkte sind Inklusions- und Ausbildungsberatung, Berufsorientierung, passgenaue Vermittlung, Weiterbildung, Technologietransfer sowie Innovationsentwicklung.

Der Umzug der Außenstelle wurde notwendig, da am bisherigen Standort in Königs Wusterhausen bestehende Baumängel nicht behoben werden konnten. "Der Standortwechsel ist befristet für die Dauer der Bauphase. In Königs Wusterhausen bauen wir bis Ende 2028 ein neues Bildungs- und Servicezentrum für das Handwerk im Landkreis", begründet Sylke Radke.

Handwerkskammer Cottbus verlegt Außenstelle nach Wildau2026-02-23T14:01:50+01:00

Zeugenaufruf nach Raub in Cottbus

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Zeugenaufruf nach Raub in Cottbus| 20.02.2026

Die Polizei bittet um Hinweise im Zusammenhang mit einem Raub am Donnerstag. Kurz nach 18:30 Uhr hatten Mitarbeiterinnen eines
Discounters in der Boxberger Straße, in Cottbus, bemerkt, dass ein Mann Waren in seinen Rucksack steckte und den Markt verlassen wollte, ohne diese zu bezahlen. Darauf angesprochen, bedrohte der Mann die Angestellten mit einem unbekannten Gegenstand, der als Pistole gedeutet werden könnte, und
flüchtete. Er wird wie folgt beschrieben:
-Etwa 70 Jahre alt
- 1,70 Meter groß
- deutschsprachig
- Brille, Oberlippenbart
Es hielten sich zum Zeitpunkt der Tat weitere Zeugen im Markt auf, die das Ganze beobachtet haben.
Daher fragt die Polizei:
- Wer hat das Geschehen beobachtet?
- Wer kann Angaben zur Identität des Mannes geben?
Sachdienlichen Hinweise nimmt die Polizeiinspektion in Cottbus unter der Nummer 0355-49371227 entgegen.

Zeugenaufruf nach Raub in Cottbus2026-02-20T13:46:26+01:00

Sachsendorf redet Tacheles

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Sachsendorf redet Tacheles| 19.02.2026

Sachsendorf/Madlow setzt die Bürgergespräche am 19. März um 18 Uhr im Kulturzentrum Bunte Welt fort.

Es ist mittlerweile das 4. Bürgergespräch und findet diesmal statt in Kooperation mit dem Stadtteilmanagement Sachsendorf-Madlow.

Die Reihe der Bürgergespräche wurde durch Privatinitiative im letzten Jahr gestartet, um Möglichkeit für Austausch und Begegnung zu schaffen, Entfremdung und Spaltung in Gesellschaft entgegenzuwirken und Miteinander zu fördern. Es wird dabei ein Raum angeboten, in welchem Menschen respektvoll miteinander reden können. Dabei sollen keine parteipolitischen Reden geschwungen werden, sondern Möglichkeit für persönliches Gespräch gegeben werden, Offenheit bestehen, aus eigenen Blasen herauszukommen. Es wird ein spezielles, verbindendes Gesprächsformat ("Sprechen und Zuhören") angeboten, das von Mehr Demokratie e.V. entwickelt wurde. Das Bürgergespräch bietet einen Gesprächsraum, Eigenes zu teilen und anderen zuzuhören. Es gründet auf der Idee, dass Veränderung von unten beginnen kann und bei einem selbst anfängt.

Sachsendorf redet Tacheles2026-02-19T15:27:00+01:00

Droht der nächste Streik im Nahverkehr?

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Droht der nächste Streik im Nahverkehr?| 19.02.2026

Am gestrigen Mittwoch, den 18.02.2026 hat die dritte Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Brandenburg stattgefunden. Während in den ersten beiden Verhandlungsrunden noch kein konkretes Verhandlungsangebot vorgelegt wurde, hat der KAV Brandenburg heute ein verhandelbares Angebot präsentiert.

Trotzdem sind beiden Seite noch weit von einer Einigung entfernt. Knackpunkte in den Verhandlungen sind der Einstieg in die Reduzierung der Wochenarbeitszeit, die Verlängerung der Mindestruhezeit, die Erhöhung des Entgelts und die Ausweitung der Urlaubstage.

Die Verhandlungen werden insbesondere durch die mangelhafte finanzielle Ausstattung des ÖPNV durch die Bundes- und Landesregierung erschwert.

„Wir sehen Bewegung in den Verhandlungen, sind aber noch weit von einer Einigung entfernt. Es ist gut, dass die Arbeitgeber endlich ein konkretes Verhandlungsangebot vorgelegt haben. Das muss aber in der nächsten Runde noch deutlich nachgebessert werden“, erklärt die ver.di Verhandlungsführerin Andrea Germanus.

Droht der nächste Streik im Nahverkehr?2026-02-19T14:02:04+01:00

Gubener Kundenzentrum zieht um

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Gubener Kundenzentrum zieht um| 19.02.2026

Die Spree-Neiße-Cottbusverkehr GmbH informiert über den Umzug ihres Kundencenters in Guben. Ab dem 03.03.2026 begrüßen wir unsere Fahrgäste in neuen, modernisierten Räumlichkeiten in der Berliner Straße 38 in 03172 Guben.

Die Öffnungszeiten bleiben unverändert bestehen. Kundinnen und Kunden erreichen das Team weiterhin am:

  • Dienstag und Donnerstag
    10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr
  • Mittwoch
    10:00 – 12:00 Uhr
  • Montag, Freitag, Wochenenden und Feiertage geschlossen

Bis einschließlich 26.02.2026 steht das bisherige Kundencenter in der Frankfurter Straße 18
in 03172 Guben
 wie gewohnt zur Verfügung.

Telefonisch ist das Kundencenter unter der +49 (0)3561 6863414 erreichbar, oder
per E-Mail unter kundencenter@spn-cottbusverkehr.de.

Mit dem Umzug in die Berliner Straße schafft die Spree-Neiße-Cottbusverkehr GmbH verbesserte Rahmenbedingungen für eine persönliche Beratung rund um Fahrpläne, Tarife, Abonnements und weitere Serviceleistungen. Ziel ist es, den Kundenservice vor Ort weiterhin zuverlässig, bürgernah und zeitgemäß anzubieten.

Wir freuen uns darauf, unsere Fahrgäste ab März am neuen Standort begrüßen zu dürfen.

Gubener Kundenzentrum zieht um2026-02-19T13:30:25+01:00

Forst räumt auf Aktienmarkt ab

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Forst räumt auf Aktienmarkt ab| 18.02.2026

Das Planspiel Börse 2025 endete mit einem neuen Rekord: Nicht nur im Gebiet des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) mit über 15.100 Teilnehmern, sondern auch im Geschäftsgebiet der Sparkasse Spree-Neiße mit über 800 Schülerinnen und Schülern verzeichnete das Börsenspiel so viele Teilnehmer wie noch nie. In der knapp viermonatigen Spielzeit sammelten sie risikofrei Börsenerfahrung — mit fiktiven Depots, realen Kursen und durchdachten Strategien. „In diesem Jahr war das Interesse unserer Jungbörsianer besonders groß, denn insgesamt 397 Spielgruppen (286 im Vorjahr) erlebten die Dynamik des Aktienmarktes und sammelten spielerisch erste Erfahrungen an der Börse“, freut sich Ralf Braun, Vorstandsvor- sitzender der Sparkasse Spree-Neiße, über die hohe Teilnehmerzahl. „Besonders stark waren wieder unsere Jungbörsianer des Forster Oberstufenzentrums. Jedes Jahr sind die Forster beim Kampf um die vorderen Plätze mit dabei. Die Jugendlichen haben einfach erkannt, wie gut sich das Börsenspiel eignet, um einen Einblick in die Funktionsweise der Finanz- und Kapitalmärkte zu erhalten. Solides Wirtschafts- und Finanzwissen ist gerade in der heutigen Zeit wichtig, um mit einem stabilen Vermögensaufbau für die Zukunft vorzusorgen.“ Sieg für Team „Bullish meets Bearish“ Alle drei Teams auf dem Siegertreppchen kommen aus dem Ober- stufenzentrum I in Forst. Den Sieg sicherte sich mit rechtzeitigen Käufen von ASML, BMW und Vienna Insurance ganz souverän das Team „Bullish meets Bearish“ mit einem Depotwert von 60.406,05 Euro. Mit diesem Ergebnis erreichten sie gleichzeitig den 3. Platz im Land Brandenburg. Den 2. Platz der Sparkasse Spree-Neiße belegte das Team „ForsterBetonpiraten“ mit einem Depotwert von 59.706,57 Euro. Auch sie haben u. a. auf die ASML-Aktie gesetzt. Knapp dahinter dann der 3. Platz der Spielgruppe „Widerstandsnetzwerk“ mit einem Depotwert von 57.761,28 Euro. Sie konnten mit Werten von Siemens Energy ihren Depotwert um mehr als 7.000 Euro steigern. Sieger in Deutschland wurde das Team „EBBK Die Wollnys“ der Sparkasse Essen mit einem Depotwert von 73.370,47 Euro. Im Lehrkräftewettbewerb konnte das Team „Hildebrandt108“ der Lausitzer Sportschule Cottbus sogar den dritten Platz auf Bundesebene erzielen. Die Preise Die ersten drei Teams und ihre Schule ehrte die Sparkasse Spree- Neiße für das richtige Beurteilen der Finanzmärkte mit Geld- und Sachpreisen. Außerdem erhielt das Oberstufenzentrum I in Forst mit seinem besten Team bereits zum 9. Mal den begehrten Wanderpokal der Sparkasse Spree-Neiße und eine Spende für den Schul- förderverein. Seite 2 Pressemitteilung 17. Februar 2026 Das Spiel im Rückblick Die viermonatige Spielrunde fand im Jahr 2025 in einem turbulenten weltwirtschaftlichen Umfeld statt: Diskussionen um US-Zoll- und Handelspolitik prägten die Lage, während die Inflation in der Eurozone zurückging und die Zinsen leicht sanken. Die Wachstumsaussichten für Deutschland blieben verhalten, doch global steigende Verteidigungsausgaben und die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz sorgten für aufflammende Hoffnungen an den Märkten. Das führte zum Ende des letzten Jahres zu einem Rekordzuwachs beim DAX. Die jungen Anlegerinnen und Anleger setzten im Planspiel vor allem auf RHEINMETALL, NVIDIA, AMAZON und AMD. Planspiel Börse – kurz erklärt Beim Planspiel Börse handelt es sich um ein onlinebasiertes Lernspiel, an dem verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Wettbewerben teilnehmen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Depot mit einem virtuellen Kapital in Höhe von 50.000 Euro, das es durch Käufe und Verkäufe von konventionellen und nachhaltigen Wertpapieren zu steigern gilt. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel Die nächste Spielrunde des Planspiel Börse startet am 1. Oktober 2026. Wer wieder dabei sein möchte, kann sich den Termin vormerken und von Anfang an mitlernen, mitdenken, mitinvestieren und mitfiebern – risikolos, praxisnah und im Puls der Märkte.

Forst räumt auf Aktienmarkt ab2026-02-18T13:43:48+01:00

Schwere Unfälle auf der B97

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Schwere Unfälle auf der B97| 18.02.2026

Am Mittwochmorgen kam es gegen 07:35 Uhr auf der Bundesstraße 97 zwischen Spremberg und Cottbus zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen, ein Dritter PKW konnte nicht mehr ausweichen und verunfallte ebenfalls.Eine Person wurde in ihrem PKW eingeklemmt, sie musste durch die Feuerwehr mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Insgesamt wurden 3 Personen zum Teil schwer verletzt. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Durch die Feuerwehr wurde eine Person aus dem Fahrzeug befreit, zudem mussten auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen werden.

Die Bundesstraße 97 war aufgrund der Ermittlungen mehrere Stunden voll gesperrt. Die DEKRA unterstützt die Polizei zur Unfallursache.

Etwas später hat es erneut auf der B97 gekracht. Dieses Mal  zwischen der Ortslage Jänschwalde-Ost und Heinersbrück.

Nach ersten Informationen kam ein Pkw aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. In der weiteren Folge überschlug sich das Fahrzeug und kam stark beschädigt neben der Straße zum Stillstand. Die im Fahrzeug befindliche Person wurde bei dem Unfall verletzt.

Ersthelfer kümmerten sich unmittelbar nach dem Unfall um die verunfallte Person und setzten den Notruf ab. Kurz darauf trafen der Rettungsdienst sowie ein Notarzt an der Einsatzstelle ein und übernahmen die medizinische Versorgung. Nach der Erstbehandlung vor Ort wurde die verletzte Person zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die B97 zeitweise in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallstelle.

Neben dem Rettungsdienst waren auch die Feuerwehren des Amt Peitz im Einsatz. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Zudem wurden auslaufende Betriebsstoffe gebunden und das Fahrzeug für die Bergung vorbereitet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Foto: Blaulichtreport Lausitz

Schwere Unfälle auf der B972026-02-18T13:38:20+01:00

Protest an der Lausitz Klinik Forst

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Protest an der Lausitz Klinik Forst| 18.02.2026

Die Gewerkschaften ver.di, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) rufen für Freitag, den 20. Februar 2026, gemeinsam die rund 330 Beschäftigte - darunter rund 190 Pflegefachkräfte und rund 60 Ärztinnen und Ärzte der Lausitz Klinik Forst ab 12 Uhr zur aktive Mittagspause vor dem Krankenhaus (Robert-Koch-Straße 35) auf. Sie protestieren damit für den Erhalt der Lausitz Klinik Forst. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Forst (Lausitz) sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion zum Erhalt des Krankenhausstandortes und gegen eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu beteiligen.

Die Lausitz Klinik Forst GmbH, ein Krankenhaus der Grundversorgung mit rund 209 Planbetten (Landeskrankenhausplan vom 22. Juni 2021), befindet sich zu 49 Prozent in der Trägerschaft der Stadt Forst (Lausitz) und zu 51 Prozent in der Trägerschaft der kommunalen Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH. Die Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH möchte ihre Anteile an das Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin veräußern. Ein Grund für die Verkaufsabsichten ist unter anderem die schwierige wirtschaftliche Lage der Lausitz Klinik in den letzten Jahren.

Die Beschäftigten befürchten, dass sich mit dem Verkauf der Anteile an das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin die Arbeitsbedingungen verschlechtern sollen. So hat der zukünftige Mehrheitseigentümer, das Diakonissenhaus, die Gewerkschaften ver.di und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund inzwischen zu getrennten Tarifverhandlungen zur Beschäftigungssicherung durch Lohnabsenkungen aufgefordert.

Die Mitglieder der Gewerkschaften haben sich jeweils in getrennten Versammlungen gegen Lohnabsenkungen ausgesprochen. Schon seit dem Jahr 2003 haben die Beschäftigten durch tariflich geregelte Arbeitszeitreduzierungen ohne Lohnausgleich zum Erhalt des Krankenhauses in Forst beigetragen. In den Jahren 2004 bis 2014 war die wöchentliche Arbeitszeit bei nichtärztlichen Vollbeschäftigten ohne Lohnausgleich zur Beschäftigungssicherung um 5 Stunden (um 12,5 %) und teilweise um 3 Stunden (um 7,5 %) reduziert. In den Jahren 2015 bis 2021 bestand keine Tarifbindung. In dieser Zeit gab es auch keine Tariferhöhungen.

Seit dem 1. Januar 2022 gibt es wieder einen ver.di-Tarifvertrag für die nichtärztlichen Beschäftigten. Mit diesem Tarifvertrag wurde aber nur ein Entgeltniveau in Höhe von damals 92,5 % vom Flächentarifvertrag (TVöD) erreicht. Aktuell liegt das Entgeltniveau in der Pflege seit Juli 2025 nur bei rund 91 % und ab Mai 2026 nur noch bei rund 89 % vom TVöD. Bei den übrigen nichtärztlichen Beschäftigten liegt das Niveau noch um 2 Prozentpunkte niedriger.
Auch bei den ärztlichen Beschäftigten liegt das Lohnniveau unter dem Flächentarifvertrag für die Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern.

Die Gewerkschaften ver.di, Marburger Bund und der DGB fordern den Erhalt der Lausitz Klinik Forst als unverzichtbaren Bestandteil der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, keine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und eine auskömmliche Finanzierung der Krankenhäuser durch Politik und durch die öffentliche Hand.

Protest an der Lausitz Klinik Forst2026-02-18T13:29:25+01:00
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