Eldorado für Diebe
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Eldorado für Diebe| 14.03.2024
Quelle: Polizeidirektion Süd
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Die Polizei wurde am Sonntag gegen 19:15 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Juri-Gagarin-Straße nach Cottbus gerufen, da von dort eine Körperverletzung gemeldet worden war. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es in einer Wohnung zwischen drei Männern zu einem Streit gekommen. In der Folge hatte ein 51-jähriger Beteiligter die beiden anderen 46 und 36 Jahre alten Männer angegriffen und unter anderem mit einer Bierflasche geschlagen. Die beiden Angegriffenen wurden dabei verletzt, der 46-jährige mit einer Kopfverletzung zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei stellten den 51-Jährigen vor Ort und nahmen ihn fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er bereits mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Am Montag wurde er daher einer Justizvollzugsanstalt überstellt.
Montagmorgen wurde der Polizei eine Sachbeschädigung an einer Hausfassade in der Bahnhofstraße in Cottbus angezeigt. Hier war ein den Tierpark Cottbus bewerbendes Wandbild mit einem Farbbeutel beworfen worden. Die Beseitigung der lila Farbe wird einer ersten Schätzung nach mit rund 1.000 Euro zu Buche schlagen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung übernommen.
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Das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum (CTK) und die Stadt Cottbus kooperieren eng bei dem Neubau einer Rettungswache für die Feuerwehr Cottbus. Auf einer Gesamtnutzfläche von rund 1750 Quadratmetern entsteht derzeit ein 44 Meter langes, 24 Meter breites und neun Meter hohes Funktionalgebäude zur Sicherstellung der Anforderungen eines modernen Rettungsdienstes. Die neue Wache gegenüber der Medizinischen Schule an der Welzower Straße ist für etwa 60 Mitarbeitende und Auszubildende des Rettungsdienstes im Schichtsystem vorgesehen. Nachdem im Oktober 2023 der Spatenstich erfolgt ist, fand nun am 8. März die Grundsteinlegung im Beisein von Vertretern des Klinikums, der Stadt Cottbus, der Sternbau GmbH als bauausführende Firma und Vertretern der Cottbuser Berufsfeuerwehr statt. Investiert werden rund sieben Millionen Euro. CTK-Geschäftsführer Sebastian Scholl:
„Ich bin begeistert, wie hier alle Akteure an einem Strang ziehen und das Projekt so schnell voranschreitet. Die große Bedeutung der neuen Rettungswache wird auch dadurch deutlich, dass sie in der Grundlagenvereinbarung der Stadt Cottbus zum Übergang des CTK in Landesträgerschaft verankert ist. Mit dem Vorhaben zahlen wir auf einen modernen Rettungsdienst in der Modellregion ein.“ Durch den Neubau des Objektes werden die neuesten Anforderungen und Standards an den Rettungsdienst vereint. Das Erdgeschoss soll auf einer Nutzfläche von 950 Quadratmetern ausreichend Platz für zehn Fahrzeuge der Feuerwehr, eine Waschgarage und eine Desinfektionsgarage bieten.
Ordnungsdezernent Thomas Bergner: „Wie wichtig unsere Feuerwehr und der Rettungsdienst sind, haben wir gerade heute Morgen beim Brand auf dem
Bahnhofsgelände gesehen. Insofern ist es eine Daueraufgabe, für die Kameradinnen und Kameraden überall gute Bedingungen zu schaffen. Zugleich sind wir dabei, auch die Bedingungen in den Wachen in der Dresdener Straße sowie in der Ewald-Haase- Straße zu verbessern. Das ist ein Dank für die stete Einsatzbereitschaft im Brand- und Katastrophenfall, und zudem für das vielfältige Ehrenamt der Feuerwehrleute in unseren Ortsteilen.“
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Die Ära von Lübbenaus Bürgermeister geht weiter. Helmut Wenzel ist seit 24 Jahren im Amt und acht weitere kommen dazu. Er hatdie Bürgermeisterwahl gestern klar gewonnen. Der parteilose holt 61,4 % der Stimmen. Sein Herausforderer Michael Köhler von der FDP kommt gerade mal auf 38,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt allerdings bei 47,5 Prozent.
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Die Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz warnt vor aktuellen werblichen Angeboten des Unternehmens „S&P Reinigungs Sanierungsteam“ mit
Angeboten in Bezug auf gewerbliche Leistungen wie Gartenarbeiten, Pflasterarbeiten sowie Malerarbeiten. Diesem Angebot sollte man nicht
ungeprüft vertrauen. Für Rückfragen steht den Bürgerinnen und Bürgern der Servicebereich Gewerbeangelegenheiten der Stadtverwaltung unter der Rufnummer
0355 612 2840 oder per Mail unter gewerbeangelegenheiten@cottbus.de zur Verfügung.
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Die brandenburgische Lausitz will ein bundesweiter Vorreiter in der telenotärztlichen Patientenversorgung werden. So sollen die 100 Rettungstransportwagen und die 25 Notarzteinsatzfahrzeuge der Regionalleitstelle Lausitz mit Geräten zur mobilen Datenübertragung ausgestattet werden. Die Tablets samt Zubehör kosten rund 716.000 Euro. Die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) Lausitz der Landesregierung hat das Vorhaben heute als förderwürdig bewertet. Damit kann die Stadt Cottbus als Projektträger Fördermittel bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beantragen. Die Regionalleitstelle Lausitz koordiniert Rettungs-, Feuerwehr- und Katastropheneinsätze für Cottbus sowie die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster. Zu den Hauptaufgaben gehört die Annahme von Notrufen. Mit Hilfe der Tablets sollen die Mitarbeiter der Rettungsdienste zukünftig entlastet werden und örtlich flexibel arbeiten sowie in Notfällen schnell Patientendaten an Notärzte in den Rettungsstellen oder an die aufnehmenden Kliniken übermitteln können. In medizinisch kritischen Situationen können so schon sehr früh Entscheidungen zu notwendigen Medikationen oder Therapien eingeholt werden. Die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, unterstrich anlässlich der IMAG-Entscheidung: „Das telenotärztliche Projekt ist ein sehr wichtiger Fortschritt für die medizinische Versorgung in der Lausitz. Es ist ein Baustein für den Aufbau der Modellregion Gesundheit, die wir im Rahmen der Lausitzer Strukturstärkung schaffen. Es steht zudem klar im Kontext zur geplanten Medizinischen Universität Lausitz sowie dem Umbau des Cottbuser Carl-Thiem-Klinikums zur Uni-Klinik und zum Digitalen Leitkrankenhaus.“ Der Lausitzbeauftragte des Ministerpräsidenten, Klaus Freytag, ergänzte: „Das Projekt bringt einen flächendeckenden Effizienzgewinn für Notarzt- und Rettungseinsätze und ist ein Vorbild in der Digitalisierung von Rettungsmitteln. Telemedizin, Digitales Leitkrankenhaus und Universitätsmedizin – alles zusammen bildet eines Tages einen einheitlich digitalisierten Gesundheitssektor in der Lausitz. “Die Leitstelle Lausitz könnte Blaupause für den Aufbau eines telenotärztlichen Systems in allen brandenburgischen Leitstellen und Rettungsdiensten werden. Auch
eine bundesländerübergreifende Ausweitung ist denkbar. Das Gesundheitsministerium unterstützt die Idee eines flächendeckenden einheitlichen Telenotarztsystems und arbeitet an den rechtlichen Grundlagen. Im Detail sollen Tablets für folgende Rettungstransportwagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) in den vier Lausitzer Kreisen und der Lausitz-Metropole Cottbus beschafft werden:
Cottbus: 11 RTW / 5 NEF
Dahme-Spreewald: 32 RTW / 8 NEF
Elbe-Elster: 21 RTW / 4 NEF
Oberspreewald-Lausitz: 19 RTW / 4 NEF
Spree-Neiße 17 RTW / 4 NEF
Hintergrund:
Die Strukturentwicklung in der Lausitz mit dem geplanten Ausstieg aus der Braunkohle wird über das Strukturstärkungsgesetz des Bundes forciert. Geld wird über zwei Förderarme ausgereicht. Mit Arm 1 stehen dem Land Finanzhilfen in Höhe von 3,6 Milliarden Euro zur eigenen Verwendung zur Verfügung. Diese Bundesförderung setzt das Land über sein „Lausitzprogramm 2038“ und auf der Grundlage eines von der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) moderierten Werkstattprozesses ein. Aus diesem Budget könnte das Projekt Telemedizin gefördert werden. Mit Arm 2 schiebt der Bund in eigener Regie Projekte für die Lausitz an. Dazu stehen bis 2038 mehr als 6,7 Milliarden Euro bereit. Dabei geht es um Projekte wie das ICE-Werk und die Universitätsmedizin, den Lausitz Science Park, die Technologieinitiative Hybrid Elektrisches Fliegen oder wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen.
Quelle: Staatskanzlei Brandenburg
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Für den diesjährigen Wettbewerb „Zukunft Ehrenamt“ werden noch kreative Ideen gesucht. Bis zum 15. März können sich gemeinnützige Vereine und Organisationen aus Brandenburg um die Teilnahme bewerben. Prämiert werden innovative Projektideen, die das gemeinwohlorientierte Denken und Handeln fördern, eine breite Mitwirkung ermöglichen, den Zusammenhalt von Menschen stärken und die Vereinsarbeit nachhaltig sichern. Die Gewinnerprojekte werden durch Ministerpräsident Dietmar Woidke ausgezeichnet. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung. Es werden 1 x 5.000 EUR, 2 x 2.500 EUR und 5 x 1.000 EUR vergeben. Zusätzlich wird vom Sieger des Ideenwettbewerbs ein Preisträgervideo angefertigt werden, das auf der Seite www.ehrenamt-in-brandenburg.de veröffentlicht wird und durch den Preisträger auf der eigenen Internetseite zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann. Der Wettbewerb wird bereits zum dritten Mal ausgelobt und zielt auf gute Beispiele, die das Ehrenamt weiterentwickeln und Impulse für die Nachahmung geben. Die bereits bestehenden Formate wie die Auszeichnung „Ehrenamt des Monats“ oder der Ehrenamtsempfang des Ministerpräsidenten werden durch den Ideen-Wettbewerb ergänzt. Alle Informationen zum Wettbewerb und zum Bewerbungsformular gibt es im Internet unter: ideen-wettbewerb-zukunft-ehrenamt.
Quelle: Staatskanzlei Brandenburg
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