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Teilfreigabe der B168

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Teilfreigabe der B168 | 18.08.2025

Die Ortsumgehung der Bundesstraße B 168 zwischen Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) und Cottbus / Chóśebuz wird am 28. August 2025 für den Verkehr freigegeben. Die Teilfreigabe ermöglicht, dass die bedeutende Verbindung zwischen beiden Städten pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb gehen kann. Die vorfristige Fertigstellung ist ein wichtiger Meilensteilen für die gesamte Region. Ursprünglich war die Freigabe für November 2025 geplant. Bereits 2012 wurde der erste Verkehrsabschnitt der neuen Ortsumgehung Cottbus umgesetzt, der zweite befindet sich seit 2021 im Bau. Er soll die Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlasten, die Verbindung zwischen Cottbus /Chóśebuz und Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) verbessern und den Netzschluss zur Autobahn A 15 herstellen. Baubeginn des letzten Bauabschnittes der Ortsumgehung, die Verbindung der B 168 mit der Autobahn A 15, war im Frühjahr 2025. Aktuell finden hier Brückenbauarbeiten an der A 15 statt. Parallel dazu finden Straßenbauarbeiten statt und der Anschluss der Kahrener Dorfstraße an die neue Brücke über die Ortsumgehung wird hergestellt. Das Ziel ist, den zweiten Verkehrsabschnitt bis Ende des Jahres 2026 fertig zustellen. Mit der neuen Ortsumgehung soll ein zusammenhängender, leistungsstarker Straßenabschnitt ohne Ortsdurchfahren und mit ausreichenden Überholmöglichkeiten für den Verkehr geschaffen werden. Sie gehört zu den größten Bauvorhaben des Landesbetriebes Straßenwesen in den vergangenen Jahren. Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von rund 73 Millionen Euro werden aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen finanziert. Mit der verbesserten Erschließung der Stadt Cottbus /Chóśebuz als Oberzentrum der Lausitz wird ein wesentliches Projekt im Zusammenhang mit dem Strukturwandel Lausitz umgesetzt.

Teilfreigabe der B1682025-08-18T13:11:29+02:00

Der VfB Krieschow ist eine Runde weiter

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Der VfB Krieschow ist eine Runde weiter | 18.08.2025

Der VfB Krieschow hat am vergangenen Wochenende die nächste Runde im Landespokal erreicht. Beim Landesklassisten Blau-Weiß Briesen/Mark setzte sich die Mannschaft nach 90 Minuten mit 5:2 (2:0) durch.
Nachstehend erhalten Sie alle nötigen Infos.

„Die Krieschower starteten konzentriert in die Partie: In der 4. Minute brachte Andy Hebler die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung. Nur wenig später erhöhte Neuzugang Aaron Stephan auf 0:2 (13.). Mit dieser beruhigenden Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel nutzte Briesen zwei Unaufmerksamkeiten in der VfB-Defensive und kam durch Lähne (48.) und Zieniewicz (53.) zum überraschenden Ausgleich. Der Favorit verlor in dieser Phase den Spielfaden, fand jedoch durch taktische Umstellungen und frische Kräfte wieder zurück in die Spur.

Paul Pahlow erzielte in der 70. Minute mit einem Distanzschuss das 2:3, nur zwei Minuten später erhöhte Steve Zizka auf 2:4. In der Schlussphase hatte Kamil Antosiak Pech mit einem Pfostentreffer, ehe Toby Michalski (80.) den 2:5-Endstand herstellte.

Der VfB Krieschow ist eine Runde weiter2025-08-18T13:08:02+02:00

Gemischtes Zwischenfazit der Brandenburger IHKs nach 100 Tagen Bundesregierung

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Gemischtes Zwischenfazit der Brandenburger IHKs nach 100 Tagen Bundesregierung | 15.08.2025

Nach 100 Tagen der neuen Bundesregierung ziehen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Brandenburg ein gemischtes Fazit. Zwar wurden mit dem Investitions-Booster erste Impulse für die Wirtschaft gesetzt, doch viele zentrale Erwartungen der regionalen Unternehmen bleiben unerfüllt. André Fritsche, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus und Sprecher der Brandenburger IHKs, kritisiert insbesondere die unzureichende Stromsteuerreform, die nur wenige energieintensive Unternehmen entlastet, während rund 85 Prozent der Mitgliedsunternehmen keine Vorteile spüren.
Positiv bewertet die LAG Brandenburg die schnelle Handlungsfähigkeit der Bundesregierung, weist aber darauf hin, dass die Maßnahmen nicht ausreichen, um den Mittelstand und den Strukturwandel umfassend zu unterstützen. Problematisch sind aus Sicht der IHKs die verschärften Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien. Diese behindern den Waren- und Personenverkehr, verzögern Lieferketten und erschweren den Einsatz grenzüberschreitender Fachkräfte. Fritsche warnt, dass dadurch die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Logistikbranche geschwächt werden. Zudem sendet die Situation ein negatives Signal an die etwa 40.000 polnischen Arbeitnehmer in Brandenburg mit möglichen Folgen für den Arbeitsmarkt.
Kritisch sehen die IHKs auch die Bürokratiebelastung für kleine und mittlere Unternehmen. Viele Firmen sind von ineffizienten Vorschriften und umfangreichen Nachweispflichten belastet. Die IHKs fordern deshalb einen konsequenten Bürokratieabbau und schlagen vor, die „One in, one out“-Regelung auf „One in, two out“ auszuweiten, um Verwaltungsaufwuchs zu begrenzen. Gesetze wie das Tariftreuegesetz sehen sie als falschen Weg, da mehr Vertrauen und weniger Bürokratie für den Mittelstand notwendig sind.
Insgesamt zeigen die ersten 100 Tage, dass zwar Impulse gesetzt wurden, der erhoffte Aufbruch für die brandenburgische Wirtschaft aber noch ausbleibt. Entscheidend sei, ob die Bundesregierung strukturelle Veränderungen vornimmt, um Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Vertrauen zwischen Wirtschaft und Politik zu stärken.
Foto: Archiv

Gemischtes Zwischenfazit der Brandenburger IHKs nach 100 Tagen Bundesregierung2025-08-15T11:15:20+02:00

Neue Grundsteuerbescheide in Forst ab 27. August 2025

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Neue Grundsteuerbescheide in Forst ab 27. August 2025 | 15.08.2025

Die Stadt Forst versendet am 27. August 2025 geänderte Grundsteuerbescheide an alle Grundstückseigentümer. Die darin festgesetzte Grundsteuer B wird erstmals zum 1. Oktober 2025 fällig. Hintergrund der Neuberechnung ist die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung vom 23. Mai 2025, den Hebesatz der Grundsteuer B von bislang 405 auf 460 Prozent anzuheben. Diese Erhöhung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2025.
Die Grundsteuer bemisst sich auf Grundlage des Grundsteuermessbetrags, den das Finanzamt festlegt. Dieser Messbetrag wird mit dem Hebesatz multipliziert, um die endgültige Steuerlast zu bestimmen. Durch die Erhöhung des Hebesatzes steigt die Grundsteuer für das gesamte Jahr 2025 auch dann, wenn der Messbetrag unverändert bleibt.
Der neue Bescheid zeigt die Differenz zur bisherigen Steuerforderung und macht die Auswirkungen der Hebesatzänderung transparent. Im Zahlungsplan sind die Gesamtforderungen für 2025 inklusive bereits gezahlter Grundbesitzabgaben aufgeführt.
Wichtig ist, dass die bisherigen Abgabenbescheide weiterhin gültig bleiben. Für Rückfragen steht das Team Steuern der Stadt Forst den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
Foto: Archiv

Neue Grundsteuerbescheide in Forst ab 27. August 20252025-08-15T11:06:58+02:00

Zwei Jahre erfolgreiche Unternehmensförderung in der Lausitz – 238 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund für den Strukturwandel in Brandenburg

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Zwei Jahre erfolgreiche Unternehmensförderung in der Lausitz – 238 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund für den Strukturwandel in Brandenburg | 15.08.2025

Die Unternehmensförderung aus dem Just Transition Fund (JTF) feiert ihr zweijähriges Bestehen im Lausitzer Revier. Seit Inkrafttreten der Richtlinie am 15. August 2023 haben Unternehmen in Brandenburg Zugriff auf insgesamt 238 Millionen Euro aus EU-Mitteln. Ziel ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen den Prozesse des Kohleausstiegs zu erleichtern und den Strukturwandel aktiv zu gestalten.
Laut ILB-Vorstandsvorsitzendem Ulrich Scheppan entwickelt sich das Programm zu einer Erfolgsgeschichte für die Region und die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Mit dem 1000. Antrag wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Bisher wurden 562 Einzelvorhaben bewilligt, davon allein 202 im ersten Halbjahr 2025. Das zugesagte Fördervolumen liegt aktuell bei 140 Millionen Euro.
Die Förderung richtet sich vorrangig an KMU, die mit bis zu 170 Millionen Euro unterstützt werden. Für bestehende Großunternehmen stehen weitere 68 Millionen Euro bereit. Die Angebote reichen von Transformationsberatung für die strategische Neuausrichtung bis zum zwölfmonatigen „Startgeld Lausitz“ für junge Unternehmen. Die ILB steht den Unternehmen bei allen Fragen rund um Antragstellung und Beratung zur Seite.
Der JTF ist Teil des EU-Förderprogramms für die deutschen Braunkohlereviere und soll die mit dem Kohleausstieg verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen abfedern. Neue Perspektiven im Bereich Forschung, grüne Energie oder Weiterbildung werden gezielt gefördert. Mit der Förderung sollen Arbeitsplätze gesichert und die Region für die Zukunft gestärkt werden.
Foto: Archiv

Zwei Jahre erfolgreiche Unternehmensförderung in der Lausitz – 238 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund für den Strukturwandel in Brandenburg2025-08-15T10:36:54+02:00

Förderzusage für Caritas-Zentrum St. Johannes in Cottbus – 940.000 Euro für Umbau und energetische Sanierung

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Förderzusage für Caritas-Zentrum St. Johannes in Cottbus – 940.000 Euro für Umbau und energetische Sanierung | 15.08.2025

Das Caritas-Zentrum St. Johannes in Cottbus erhält eine kräftige Finanzspritze für seine Modernisierung. Brandenburgs Infrastrukturminister Detlef Tabbert übergibt heute Nachmittag einen Förderbescheid über 940.000 Euro an Caritasdirektor Bernd Mones.
Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und fließen im Rahmen der aktuellen EU-Strukturfondsperiode in das Programm zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Geplant sind ein Umbau mit funktionaler Erweiterung, die Sanierung des Gebäudes sowie eine umfassende energetische Erneuerung.
Caritasdirektor Mones betonte die Bedeutung der Förderung: „Dank der Unterstützung des Landes Brandenburg können wir unser Tagungshaus als Ort der Begegnung sowohl für Eigen- als auch Fremdnutzung den aktuellen Bedarfen in der Region anpassen.“ Neben der baulichen Modernisierung soll auch die Energieeffizienz verbessert werden, um den Klimazielen der Caritas gerecht zu werden.
Der Caritasverband der Diözese Görlitz e. V. ist seit über 100 Jahren in der Lausitz aktiv und bietet in Südbrandenburg und Ostsachsen ein breites Spektrum sozialer Dienste an – von Kitas über Pflegedienste bis hin zu Beratungsangeboten. Rund 1.400 Mitarbeitende arbeiten in 114 Einrichtungen für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen.
Mit dem ausgebauten und modernisierten Caritas-Zentrum St. Johannes soll in Cottbus ein zentraler Ort für Fort- und Weiterbildungen entstehen – nicht nur für haupt- und ehrenamtlich Tätige der Caritas, sondern für die gesamte soziale Arbeit in der Region.
Foto: Archiv

Förderzusage für Caritas-Zentrum St. Johannes in Cottbus – 940.000 Euro für Umbau und energetische Sanierung2025-08-15T09:25:57+02:00

Prügelei im Einkaufszentrum

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Prügelei im Einkaufszentrum| 14.08.2025

Die Polizei wurde am Mittwoch kurz nach 17:00 Uhr wegen einer Prügelei in ein Einkaufszentrum in der Gerhart-Hauptmann-Straße, nach Cottbus, gerufen. Nach ersten Aussagen waren erst zwei junge Frauen in einem der Ladengeschäfte in Streit geraten. Sie bekamen jeweils mehrere Unterstützer, so dass sich am Ende Gruppen von vier beziehungsweise fünf Personen gegenüberstanden und schließlich gegenseitig schlugen. Die hinzugerufenen Beamten trennten die Beteiligten, von denen einige verletzt waren, aber einen Krankenwagen ablehnten. Die Polizisten nahmen zwei Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzungen auf und alle Beteiligten erhielten ein Hausverbot. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

weitere Meldungen:

Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwochnachmittag in die Forststraße im Stadtteil Schmellwitz gerufen. Dort standen etwa 200 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Polizei wurde am Mittwochnachmittag darüber informiert, dass in der Haidemühler Straße, in Spremberg, diverse Hakenkreuze geschmiert wurden. Da die Unbekannten Ersteller Kreide benutzt hatten, konnten Mitarbeiter des Bauhofes die Schmierereien schnell beseitigen. Dadurch entstand auch kaum Sachschaden. Der polizeiliche Staatsschutz ist mit den weiteren Ermittlungen befasst.

Prügelei im Einkaufszentrum2025-08-14T13:06:12+02:00

Hitzetipps

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Hitzetipps| 13.08.2025

Schwindel, Verwirrtheit, Erschöpfung, Hitzschlag: gesundheitliche Folgen durch Hitze können gravierend sein. Besonders gefährdet sind ältere und hochaltrige Menschen, Personen mit Vorerkrankungen, Säuglinge und Kleinkinder. Aber auch gesunde Menschen können unter andauernder extremer Hitze leiden und gesundheitliche Probleme bekommen. Dass jetzt mindestens drei Tage kommen, an denen das Thermometer bis 37 Grad klettern wird, wissen alle, und selbstverständlich richtet man sich an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) entsprechend darauf ein. Das Personal der Zentralen Notaufnahme und weiterer Kliniken ist vorbereitet auf mögliche Patienten z. B. mit Kreislaufkollaps, Schwindel oder Kopfschmerzen. Und gleichzeitig sind auch die Mitarbeitenden selbst angehalten, gut auf sich zu achten und sich angemessen zu verhalten, denn der Hitze sind alle ausgesetzt. Man kann die Hitze nicht vollständig meiden, aber es gibt Möglichkeiten, die es einem erleichtern, durch die anstrengend heißen Tage zu kommen: Leichte Nahrungsmittel, wasserreiche Obst- und Gemüsesorten, ausreichend Flüssigkeit und mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt werden empfohlen. Zudem ist es ratsam, sich nicht in der direkten Sonne aufzuhalten – und wenn es nicht zu vermeiden ist, nur mit geeignetem Sonnenschutz. Fenster sollten tagsüber verschlossen und Möglichkeiten der Verschattung, wie Jalousien oder Sonnenschirme, genutzt werden. In den kühlen Nacht- und Morgenstunden ist es hilfreich, die Wohnräume durchzulüften – auch dann, wenn die Nächte in den nächsten Tagen nicht mehr ganz so erfrischend sein werden. Und wichtig auch: Tipps für die Einnahme und Lagerung von Medikamenten sind dringend zu beachten. Sport sollte indes nur in Maßen betrieben werden

Hitzetipps2025-08-13T13:41:27+02:00

Neue Wassersportattraktion in Cottbus

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Neue Wassersportattraktion in Cottbus| 13.08.2025

Die Spree soll für Cottbuserinnen und Cottbuser attraktiver und erlebbarer werden. Daher startet jetzt ein Vorhaben, das Einheimische wie Besucherinnen und Besucher aufs Wasser lockt. Am 14.08.2025 wird um 14:00 Uhr eine Stand-Up-Paddling/Kajak-Ausleihstation in der Nähe des Kleinen Spreewehrs in der Ludwig-Leichhardt-Allee eröffnet. Als Self-Service-Angebot können dort acht SUP-Boards, zwei Ein-Sitzer-Kajaks oder zwei Zwei-Sitzer-Kajaks ausgeliehen werden. Von dort aus kann man sich stromaufwärts ungefähr drei Kilometer bis zum Kiekebuscher Wehr auf dem Wasser bewegen und dann mit dem Strom wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Oberbürgermeister Tobias Schick: „Die neue Box rundet das Sport- und Freizeitangebot in unserer Stadt und speziell an der Spree ab. So wird der Fluss deutlich besser erlebbar als bisher. Ich bin froh, dass wir die Kriterien für die Förderung aus dem Bundesprogramm ZIZ erfüllen konnten. Dafür danke ich allen Beteiligten und vor allem denen, die die Box jetzt ehrenamtlich betreuen.“

Die Ausleihstation wird durch die Stadt Cottbus/Chóśebuz mit Hilfe des Bundesförderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ errichtet und liegt in der Verantwortung der Stabsstelle Sport, wobei der Betrieb durch den Kulturverein „Blue Moon“ sichergestellt wird, der unter anderem das Blue Moon Festival im Strombad durchführt. Vorausgegangen war eine Prüfung im Auftrag der Stadtverordnetenversammlung.

Sport ist wichtig für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die soziale Integration – sowohl im Verein als auch im Alltag. In Cottbus/Chóśebuz sind ca. 25 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner in Sportvereinen organisiert. Damit belegt die Stadt in Brandenburg den Spitzenplatz (Potsdam liegt bei ca. 20 Prozent). Doch auch darüber hinaus ist Sport in Cottbus/Chóśebuz sehr beliebt – und viele nutzen die zahlreichen Möglichkeiten auch abseits der Sportvereine oder Sportanlagen.

Dazu wurde unterstützend schon vor einigen Jahren damit begonnen, informelle Sportangebote für die Cottbuserinnen und Cottbuser anzubieten – sei es die SpreeMeile oder die beiden SportBoxen auf der Schlichower Höhe und im Park an der Puschkinpromenade.

Nicht zuletzt durch einen Prüfauftrag aus der Stadtpolitik war die Verwaltung angehalten, die Qualitäten der Spree besser herauszuarbeiten und sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die Erlebbarkeit der grünen Ader im Stadtbild zu fördern. Neben der Konzeptstudie „Cottbus/Chóśebuz an die Spree“ sollen ganz konkrete Projekte die Spree stärker ins Bewusstsein aller rücken. Derzeit laufen die Planungen für ein Sofortprojekt an der Spree im Bereich des Kleinen Spreewehrs, das dieses Jahr noch umgesetzt wird und die Aufenthaltsqualität steigern soll. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem ein Steg, der vor allem von Wasserwanderern genutzt wird – dieser ist derzeit leider defekt, aber auch hier laufen bereits die Planungen für die Instandsetzung noch in diesem Jahr.

 

Neue Wassersportattraktion in Cottbus2025-08-13T11:44:18+02:00

Dissener Kirchengemeinde bittet um Spenden nach Familientragödie

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Dissener Kirchengemeinde bittet um Spenden nach Familientragödie| 05.08.2025

„In den Mittagsstunden des 26. Mai 2025 heulten in unserem beschaulichen Dissen/Dešno und in den umliegenden Orten die Sirenen. Nach kurzer Zeit hörte man die Signale der Feuerwehren näherkommen. Es musste etwas Schlimmes passiert sein. Schnell verbreitete sich die Nachricht, dass das Wohnhaus der Familie Schomber in Flammen stand. Lichterloh brannte da bereits das gesamte Obergeschoss. Jeder fragte nach dem einen Bewohner; er wurde vermisst. Während der Löscharbeiten mussten die Kameraden im Löschkorb die traurige Gewissheit vermelden, dass sie ein Todesopfer im Obergeschoss gesichtet hatten; es handelte sich um den 66-jährigen Eigentümer. Er hatte seine Wohnung nicht mehr rechtzeitig verlassen können und war an einer Rauchvergiftung verstorben, wie spätere Untersuchungen ergeben haben. Nach Erkenntnissen des Gutachters ist der verheerende Brand durch einen technischen Defekt verursacht worden. Auch der Bruder des Todesopfers, der eine kleine Wohnung im Erdgeschoss hatte, verlor durch den Brand sein gesamtes Hab und Gut; er besaß nur noch die Kleidung, die er am Körper trug. Er erhielt ganz viel Unterstützung durch den Lebenshilfe e.V., engagierte Mitarbeitende der Ämter Burg (Spreewald) und Peitz, wodurch ihm sofort eine Wohnung zur Verfügung gestellt werden konnte. Sein Neffe, der Sohn des Todesopfers, kümmerte sich rührend um Kleidung und Einrichtung. Nun sind einige Wochen vergangen, in denen die Familie viel Leid, aber auch Unterstützung erfahren hat. Die Beisetzung des Vaters musste organisiert werden, und Termine mit Gutachtern und Fachleuten standen auf der Tagesordnung. Inzwischen steht fest, dass die Brandruine komplett abgetragen werden muss. Der Sohn und seine Lebensgefährtin sind gewillt, das Wohnhaus neu aufzubauen und nach Dissen/Dešno zurückzuziehen. Ein enorm hoher finanzieller Aufwand, auch wenn die Familie hofft, den Schaden anteilig über die Versicherung abdecken zu können. Viele Dissener Einwohnerinnen und Einwohner haben gefragt, wie sie die Familie nach so einem schweren Schicksalsschlag unterstützen könnten. Aus diesem Grund hat die evangelische Kirchengemeinde ein Spendenkonto für die Familie Schomber eingerichtet; zudem sind bereits mehrere Kollekten eingegangen. Alle Menschen, die helfen möchten und einen Beitrag für den Wiederaufbau leisten möchten, können Spenden auf folgendes Bankkonto überweisen:

Empfänger: Ev. KKV NL Evangelische Bank

IBAN DE 61 5206 0410 0003 9001 50

Verwendungszweck: RT 2044, Spende Hausbrand, Trauerfall Fam. Schomber

Dissener Kirchengemeinde bittet um Spenden nach Familientragödie2025-08-12T14:36:08+02:00
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