Einzigartiges Forschungszentrum entsteht in der Lausitz

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Einzigartiges Forschungszentrum entsteht in der Lausitz | 05.04.2024

Startschuss zum Aufbau eines europaweit einzigartigen Forschungscampus für treibhausgasneutrale Kreislaufwirtschaft im Dock 3 Lausitz/ Industriepark Schwarze Pumpe

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen den Technischen Universitäten in Dresden, Chemnitz, Freiberg und der Hochschule Zittau/Görlitz zur Etablierung des Forschungscampus für „Green Circular Economy“ (CircEcon) –
Bund und Land fördern das Projekt mit rund 108 Millionen Euro

Mit dem Mitteldeutschen Revier in der Lausitz befindet sich eine der größten Braunkohleregionen Deutschlands im Freistaat Sachsen. Durch den beschlossenen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2035 (Mitteldeutschland) bzw. 2038 (Lausitz) befindet sich die Region mitten im Strukturwandel. Als wichtigen Beitrag zur Gestaltung dieses Strukturwandels bündeln die Technische Universitäten Dresden (TUD), Chemnitz (TUC) und Bergakademie Freiberg (TUBAF) sowie die Hochschule Zittau/Görlitz erstmals ihre Expertise auf dem Gebiet der Werkstoff- und Produktionstechnologien sowie der Verfahrens- und Recyclingtechnik, um den europaweit einzigartigen Forschungscampus für treibhausgasneutrale Kreislaufwirtschaft Green Circular Economy in der Lausitz aufzubauen. Der Bund und der Freistaat Sachsen fördern dieses Vorhaben mit rund 108 Millionen Euro.

Einzigartiges Forschungszentrum entsteht in der Lausitz2024-04-05T13:39:04+02:00

Prügelei im Handyladen

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Prügelei im Handyladen | 05.04.2024

In einem Handyladen in der Cottbuser Friedrich-Ebert-Straße sind am Donnerstagnachmittag mehrere Personen aneinandergeraten. Nach ersten Erkenntnissen war ein Streit über die Qualität einer Handyreparatur in eine körperliche Auseinandersetzung eskaliert. Drei Personen begaben sich zur Behandlung ins Krankenhaus, drei andere wurden von der Polizei im Umfeld aufgegriffen und vorläufig festgenommen. Sie konnten das Gewahrsam nach kurzer Zeit
allerdings wieder verlassen. Die umfänglichen Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Prügelei im Handyladen2024-04-05T13:06:29+02:00

Die Post kommt wieder per Kahn

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Die Post kommt wieder per Kahn | 04.04.2024

Heute startet Andrea Bunar in ihre dreizehnte Saison als Kahn-Zustellerin, um im Spreewalddorf Lehde wieder Briefe und Pakete auf dem Wasserweg auszuliefern. „Nach dem Winter freue ich mich besonders darauf, auf den Postkahn umzusteigen und wieder auf den idyllischen Fließen im Spreewald unterwegs zu sein. Dabei ist Muskelkater in den Armen in den ersten Wochen nach dem Saisonstart inklusive“, sagt die 53-Jährige. In den Wintermonaten werden die Kunden in Lehde mit dem Postauto beliefert. Dabei müssen jedoch längere Strecken zu Fuß, teils über Brücken und Treppen, zurückgelegt werden. Die Postzustellung per Kahn hat im Spreewald eine bereits 127-jährige Tradition - und gehört für die meisten Einheimischen zum festen Bestandteil ihres Alltags.

Vormittags beliefert die Postzustellerin zuerst die Kunden in Lübbenau mit dem Postauto. Gegen Mittag belädt sie ihren gelben Kahn mit Briefen und Paketen für die Kunden im Ortsteil Lehde und setzt ihre Zustelltour auf dem Wasser fort. Andrea Bunar bietet auf ihrer Tour auch einen mobilen Postservice an: Kunden können ihr Briefe und Pakete mitgeben sowie Brief- und Paketmarken kaufen. Auf der Tour durch Lehde leert sie außerdem zwei Briefkästen an Ausflugslokalen. Pro Woche liefert die Spreewaldkahnzustellerin mehr als 600 Briefe, Einschreiben und Postkarten sowie rund 80 Pakete und Päckchen über die Fließe aus, da viele der 65 Haushalte in Lehde keine direkte Straßenanbindung haben.

Pakete können bis zu 31,5 Kilogramm wiegen. Egal, ob Flachbildschirm, Hollywoodschaukel, Strandkorb, Kühlschrank oder Gartenhecke – Andrea Bunar hat all das auch schon mit ihrem Postkahn befördert. Über die Jahre kommt da schon einiges an Gewicht zusammen. Den Kahn bewege ich auf meiner rund acht Kilometer langen Tour mit reiner Muskelkraft“, sagt die Postzustellerin. Die klimaneutrale und leise Kahn-Zustellung ist im UNESCO Biosphärenreservat Spreewald ideal.

„Als besondere Lieferungen hatte ich in den vergangenen Jahren beispielsweise einen Apfelbaum, einen Rasenmähroboter und ein Fußballtor. Das war beim Beladen zwar eine besondere Herausforderung, aber auch diese Sendungen habe ich wohlbehalten auf dem Wasserweg zu ihren Empfängern transportiert. Der letzte Sommer war wettertechnisch sehr durchwachsen. Es gab Tage mit sehr starkem Wind, an denen das Steuern meines Postkahns besonderes Geschick und Muskelkraft erforderten. Als ich an einem Nachmittag auf der Rücktour zum Bootshaus war, versperrte ein umgefallener Baum die Weiterfahrt. Da sprang ein Paddler vor mir kurzentschlossen in Unterhosen ins Wasser und zog das Hindernis beiseite“, erinnert sich Andrea Bunar lachend an eine kuriose Begebenheit der zurückliegenden Saison.

Die Postzustellerin pflegt auch privat die Bräuche der Region: „Bei Festen wie der Fastnacht trage ich die sorbische Tracht. Mit der Kahnzustellung erhält die Deutsche Post eine lange Tradition, die weit über den Spreewald hinaus bekannt ist“, sagt sie. Ende der 1890er Jahre mussten die Bewohner Lehdes ihre Post sonntags beim Kirchgang abholen. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Landflucht nahm der Postversand zur Kontaktaufnahme mit den Daheimgebliebenen immer mehr zu. Deshalb beschloss die Post 1897, die Sendungen per Kahn direkt zu den Kunden nach Hause zu bringen. Heute ist die Paket- und Briefzustellung der Deutschen Post bis in den entlegensten Winkel an sechs Tagen pro Woche bundesweiter Standard.

Foto: „Deutsche Post DHL/Jens Schlüter“.

Die Post kommt wieder per Kahn2024-04-13T11:54:51+02:00

Brandeinsatz auf Balkon geschmissen

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Brandsatz auf Balkon geschmissen | 04.04.2024

Die Bewohner einer Wohnung in der Drebkauer Straße wurden am Mittwoch gegen 00:30 Uhr von einem lauten Knall aufgeschreckt. Auf ihrem Balkon im
Hochparterre fanden sie einen Brandsatz und sahen einen Mann wegrennen. Bewohner und Polizei konnten den Brand schnell löschen. Die Beamten nahmen den psychisch auffälligen Flüchtigen kurz darauf im Umfeld vorläufig fest. Balkon oder Wohnung wurden bei der Aktion nicht beschädigt, die Ermittlungen zu den Motiven dauern an. Ein politischer Hintergrund kann jedoch ausgeschlossen werden.

Brandeinsatz auf Balkon geschmissen2024-04-04T17:04:12+02:00

Rettungssuche auf Cottbuser Badesee

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Rettungssuche auf Cottbuser Badesee | 04.04.2024

Ein Zeuge rief am Mittwochmorgen die Polizei, weil er ein herrenloses Fahrrad und eine Angelausrüstung am Ufer des Ströbitzer Badesees entdeckt hatte, aber keinen Besitzer im Umfeld fand. Weil auch ein Hut auf dem Wasser trieb, wurde mit Feuerwehr und DLRG eine Suche im und am See eingeleitet. Unter anderem kamen Drohnen zum Einsatz. Die Suchmaßnahmen waren aber erfolglos.

Foto: Symbolbild

Rettungssuche auf Cottbuser Badesee2024-04-04T17:02:08+02:00

Gerichtliche Auseinandersetzung mit Heimbetreiber Haasenburg GmbH

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Gerichtliche Auseinandersetzung mit Heimbetreiber Haasenburg GmbH | 03.04.2024

Im Fall der ehemals in Cottbus ansässigen Haasenburg GmbH gibt es neue Entwicklungen. Vor über zehn Jahren war es in den Einrichtungen des Heimerziehungs-Unternehmens zu gravierenden Vorkommnissen bis hin zu zwei Todesfällen gekommen. Ende 2013 kündigte die damalige Jugendministerin Martina Münch die Schließung aller Einrichtungen an. Jetzt urteilte das Verwaltungsgericht Cottbus, dass die Betriebserlaubnis nicht hätte entzogen werden dürfen und ließ keine Berufung zu. Dagegen hat das Jugendministerium Beschwerde eingelegt. Es könnte also doch noch zu einem Berufungsverfahren kommen.

Symbolbild

Gerichtliche Auseinandersetzung mit Heimbetreiber Haasenburg GmbH2024-04-03T13:28:07+02:00

Stadtmuseum zeigt „Cottbus auf Schienen“

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Stadtmuseum zeigt "Cottbus auf Schienen" | 03.04.2024

Am 10. April eröffnet das Stadtmuseum Cottbus um 18 Uhr seine neue Sonderausstellung „Cottbus auf Schienen“. Anlass ist das „Superschienenjahr 2024“,  das zahlreiche große und kleine Neuerungen und Jubiläen umfasst. Die Ausstellung konnte Dank der Unterstützung zahlreicher Engagierter und Leihgeber ermöglicht werden. Sie wird voraussichtlich bis Oktober 2024 gezeigt. Seit nunmehr über 160 Jahren bringen Schienen nicht nur Waren, sondern auch Menschen in die Stadt. In der Stadt selbst bewegen sie sich seit über 120 Jahren auf Schienen. Und seit über 70 Jahren begleiten junge Cottbuserinnen und Cottbuser Jung und Alt von Sandow nach Branitz – ebenfalls auf Schienen. Zahlreiche Vereine begleiten diese Entwicklungen und verbinden ehrenamtliches Engagement, Interesse und die Schiene selbst miteinander. Die Ausstellung wirft kleine Blitzlichter in all diese Bereiche und versucht sie einmal gemeinsam zu beleuchten. Und so ist es die Geschichte, die Cottbus und die Schiene bzw. die darauf fahrenden Fahrzeuge verbindet. Anderseits sind es auch die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen, die dafür Sorge tragen, dass Cottbus eine moderne Stadt ist und bleibt. So konnte im „Neuen Werk Cottbus“ bereits im Januar 2024 die erste Schicht gefahren werden. Der Bau der zweiten Halle hat längst begonnen. Über 1.200 Arbeitsplätze entstanden und entstehen in naher Zukunft. Wer sich innerhalb der Stadt bewegen will, der wird möglicherweise noch in diesem Jahr in den Genuss neuer Straßenbahnen von Cottbusverkehr kommen. Die „Elektrische“, wie sie einst genannt wurde, bewegt auch nach über 120 Jahren die Cottbuserinnen und Cottbuser. Ein „Kleinod auf Schienen“ und touristisches Highlight ist die Parkeisenbahn, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert. Jung und Alt kommen hier zusammen – als Fahrgast, aber auch als  ehrenamtliche Parkeisenbahnerinnen und Parkeisenbahner. Begleitet werden diese großen und kleinen Entwicklungen von zahlreichen Interessierten, die sich sowohl für Technik als auch die „Bahn“ als gesellschaftliches Phänomen begeistern. Vereine wie die IG Spreewaldbahn e.V. oder der Eisenbahnclub  Spreewaldbahn Cottbus e.V. vereinen Begeisterung für die Bahn und ehrenamtliches Engagement. Gemeinsam mit vielen Engagierten konnten in der Ausstellung bewegte Blicke auf die Eisen-, Straßen- und Parkeisenbahn entstehen. Sie bietet die Möglichkeiten zur Erinnerung und zum Austausch, denn die Schiene ist vor allen Dingen für diejenigen da, die mit ihr arbeiten oder durch sie bewegt werden. Sie ist wichtiger Teil der Geschichte, Gegenwart und Zukunft unserer Stadt.

Plakat: Stadtmuseum Cottbus

Stadtmuseum zeigt „Cottbus auf Schienen“2024-04-03T10:42:23+02:00

Landesfinale von „Jugend forscht“

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Landesfinale von "Jugend forscht" | 03.04.2024

Am 9. und 10. April wird das Kulturhaus Schwarzheide wieder zu einem Forschungslabor für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dann findet das Brandenburgische Landesfinale des "Jugend forscht"-Wettbewerbs statt. Ausgerichtet wird der Wettbewerb zum 31. Mal in Folge von der BASF Schwarzheide GmbH. Im Landesfinale präsentieren die besten Nachwuchsforschenden ihre Projekte einer Fachjury. In diesem Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto "Mach dir einen Kopf". Von insgesamt 249 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern haben sich 57 qualifiziert, etwas mehr als die Hälfte davon sind weiblich. Erstmals findet auch der Wettbewerb "Schüler experimentieren" auf Landesebene statt, der sich an jüngere Schülerinnen und Schüler richtet.

Grafik: Stiftung Jugend forscht e.V.

Landesfinale von „Jugend forscht“2024-04-03T10:25:41+02:00

Vermummte stürmen Osterfeuer

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Vermummte stürmen Osterfeuer| 02.04.2024

Gegen 01:30 Uhr am Ostersamstag wurde die Polizei an die Vetschauer Straße zwischen Burg und Müschen gerufen. Laut Zeugenaussagen befand sich eine Personengruppe vor Ort, um traditionell das bereits vorbereitete Osterfeuer zu bewachen. Nach 01:00 Uhr kam demnach mit drei Autos eine weitere Personengruppe zum Platz des Osterfeuers und versuchte, dieses zu entzünden. Ein 22-Jähriger, der sich den vermummten Personen entgegenstellte, wurde laut den Schilderung dabei geschlagen. Er wurde mit schweren Gesichtsverletzungen durch hinzugerufene Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Im Anschluss entfernten sich die Personen mit den Autos wieder vom Ort des Geschehens. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Ermittlungen wurde die beschriebenen Fahrzeuge wenig später durch Polizeibeamte in Vetschau festgestellt und kontrolliert. In den Fahrzeugen stellten die Beamten neben den 14 Insassen auch Handschuhe, Sturmhauben und einen Baseballschläger fest. Die weiterführenden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung hat in der Zwischenzeit die Kriminalpolizei übernommen.

Vermummte stürmen Osterfeuer2024-04-02T13:13:21+02:00

Glücksvortrag für mehr Zufriedenheit

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Glücksvortrag für mehr Zufriedenheit| 02.04.2024

Glück und Zufriedenheit - ein Thema, das uns alle betrifft und bewegt. Doch wie können wir es erlangen und bewahren? Die renommierte Glücksforscherin Frau Professor Michaela Brohm-Badry gibt Antworten. Als Präsidentin der Gesellschaft für positiv-psychologische Forschung zählt sie zu den führenden Expertinnen Deutschlands auf diesem Gebiet. Unter dem Motto "And I think to myself –what a wonderful world- wie wir in diesen Zeiten resilient und lebensfroh bleiben" erwartet Sie ein inspirierender Vortrag im Weltspiegel in Cottbus. Erleben Sie am 10.04.2024 um 16.00 Uhr die neuesten Erkenntnisse aus der Glücksforschung, präsentiert von Professorin Michaela Brohm-Badry von der Universität Trier.
Sichern Sie sich jetzt Ihre Karte für nur 5,00 € direkt beim Weltspiegel Cottbus oder erfahren Sie mehr über die Veranstaltung unter dem folgenden Link:

Glücksvortrag für mehr Zufriedenheit2024-04-02T12:03:00+02:00
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