Brände in Cottbus

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Brände in Cottbus | 23.09.2024

 Montagfrüh wurden die Polizei und die Feuerwehr in die Goyatzer Straße gerufen. Anwohner hatten dort Flammen an einem geparkten PKW BMW bemerkt und den Notruf gewählt. Die alarmierten Polizisten konnten das Feuer in der Entstehung löschen. Es entstanden trotzdem erhebliche Schäden an dem Auto. Kriminaltechniker sicherten am Ort des Geschehens Spuren und leiteten weiterführende Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung ein. Außerdem wurde die Polizei  Sonntagnachmittag  in die Jessener Straße gerufen. Hier war ein Streusandcontainer in Brand geraten und wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Zeugen hatten zuvor offensichtlich Kinder an dem Container hantieren sehen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Brände in Cottbus2024-09-23T13:24:06+02:00

Neues Stück am Staatstheater

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Neues Stück am Staatstheater| 22.09.2024

Enthüllungsstück von Dave Davidson, Deutschsprachige Erstaufführung

Regie: Philipp Rosendahl

Staatstheater Cottbus, Kammerbühne

Premiere am 21. September 2024

Wieder ein neues Wort gelernt: „reenacten“ – sagt einfach „nachspielen“. Wenn etwa Leute in historischen Kostümen über ehemalige Schlachtfelder stürmen oder wenn römische Senatoren in Tunikas Julius Cäsar im Pompeius-Theater für eine Doku ermorden.

Reenactment, in sich live und medial überschneidenden Ebenen, ist die Spielform dieses Abends. Jedoch gegenwärtiger, im vorliegenden Fall liegen die nachgespielten Ereignisse nur wenige Jahre zurück.

Was genau wer und warum nachspielt, darf nun eigentlich verraten werden – würde jedoch den Besuchern zukünftiger Aufführungen ein wesentliches Merkmal der Inszenierung rauben. Denn Fake oder Fakt, Verschwörung oder Enthüllung, Meldung oder Manipulation stehen im Mittelpunkt.

Es wäre also schade, das aufzulösen. Ist doch selbst das Programmheft, das zur Vorstellung verteilt wird, versiegelt und soll erst nach deren Ende geöffnet werden.

Wobei: Auflösen? Ich weiß auch am Tag danach noch nicht, welcher der Erzählstränge, welches der Ereignisse überhaupt eine Auflösung liefern könnte.

Auch meine Interpretation möchte ich nicht anbieten, würde doch auch dies bereits die zukünftige Betrachtung beeinflussen.

Wegzulassen ist also, was wir sehen.

Sehr wichtig ist jedoch, wie wir es sehen.

Und da ist zunächst die großartige schauspielerische Leistung von Nathalie Schörken und Torben Appel herausgestellt zu nennen. Ebenso der Bühnen- und Medienraum, den Philipp Basener für sie geschaffen hat, die Videos von Jan Isaak Voges und der besondere Premiereneinsatz von Philipp Basener an Stelle der erkrankten Sigrun Fischer.

Gerade auch diese Änderung (es gibt halt keine Zufälle) passte perfekt in die Inszenierung von Philipp Rosendahl. (Nur bitte etwas lauter!)

Zu dem, was passiert, sei nur soviel gesagt: Hätte ich nicht selbst eine liebe Freundin, die immer wieder einmal damit kommt, sie sei im Internet auf ein Geheimnis gestoßen; würden nicht gerade heute wieder viele Menschen daran glauben, es sei erforderlich, eine „Alternative“ zu wählen – würden wir uns nicht inzwischen in einer Zweiteilung der Gesellschaft zwischen Populismus und Realität befinden, dann könnte man das ganze Stück irgendwie abtun als irrelevant, als an den Haaren herbeigezogen, überflüssig, verzichtbar.

So aber ist es das nicht. So aber ist auch diese scheinbare Überspitzung eben doch Realität und relevant. Und was hier nachgespielt wird, passiert im gleichen Moment in großer Zahl und mit so garnicht mehr rein virtuellen Auswirkungen.

„Enthüllungsstück“ steht in der Ankündigung – und ist falsch: Nichts mehr passiert im Verborgenen, keine Chemtrails sind nötig und kein Darknet. Putin gewinnt Wahlen in Deutschland, und die verbliebenen Parteien hadern mit der Demokratie. Dabei brauchen wir nun schnell und wirksam: Bildung, Bildung, Bildung.

Jens Pittasch

nächste Vorstellungen:

Dienstag, 24. September 2024, 19.30 Uhr

Sonntag, 6. Oktober 2024, 19.00 Uhr

Freitag, 1. November 2024, 19.30 Uhr

Neues Stück am Staatstheater2024-10-07T11:40:13+02:00

Cottbuser OB äußert sich zu Wahlergebnissen

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Cottbuser OB äußert sich zu Wahlergebnissen | 23.09.2024

Der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick gratuliert Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke zum Wahlsieg und den von den Cottbuserinnen und Cottbusern gewählten Abgeordneten zur Wahl in den Landtag Brandenburgs.

Für Cottbus/Chóśebuz verspreche das Ergebnis „vor allem Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit für die Prozesse im laufenden Strukturwandel. Was gesagt ist zählt und muss weiter umgesetzt werden. So, wie es beim Lausitz Science Park in ersten Schritten eines jahrlangen Prozesses angearbeitet wird, und so, wie es beim Instandhaltungswerk der Bahn und der Medizinischen Universität Lausitz Carl Thiem bereits der Fall ist. Da brauchen wir weiter die Unterstützung des Landes.“

Laut vorläufigem Ergebnis (22.09.2024, 23:00 Uhr) holten im Wahlkreis 43 Jean-Pascal Hohm (AfD) und im Wahlkreis 44 Lars Katzmarek (SPD) die beiden Direktmandate. Über die Landesliste dürfte zudem Michael Schierack (CDU) erneut in den Landtag einziehen.

OB Tobias Schick dankte zudem allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bis in den späten Abend für einen sicheren Ablauf der Wahl sorgten.

Cottbuser OB äußert sich zu Wahlergebnissen2024-09-23T10:56:48+02:00

750 Millionen Euro für den Ausbau von Schienen und Straßen in der Lausitz

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750 Millionen Euro für den Ausbau von Schienen und Straßen in der Lausitz | 20.09.2024

Das Bund-Länder-Koordinierungsgremium hat ein Investitionspaket von über 750 Millionen Euro für den Ausbau der Verkehrswege in der Lausitz beschlossen. Diese Mittel fließen in acht Schienen- und ein Straßenprojekt, um die Infrastruktur in der Region zu stärken.

Neue Maßnahmen umfassen den Ausbau der Bahnhöfe Eisenhüttenstadt, Bischdorf und Cottbus sowie die Elektrifizierung der Strecke Guben – Grünberg/Zielona Góra. Im Bereich Cottbus-Nord etwa sollen zusätzliche Gleise für den Güterverkehr entstehen. Bereits beschlossene Projekte wie die Strecken Lübbenau – Cottbus und Cottbus – Forst erhalten zusätzliche Mittel.

Bundesminister Dr. Volker Wissing betont die Bedeutung dieser Investitionen für den Strukturwandel und die Sicherung von Arbeitsplätzen in den Kohleregionen. Auch Brandenburgs Ministerin Kathrin Schneider sieht im Ausbau der Infrastruktur einen entscheidenden Faktor für die erfolgreiche Strukturentwicklung der Lausitz.

Foto: Archiv

750 Millionen Euro für den Ausbau von Schienen und Straßen in der Lausitz2024-09-20T13:57:06+02:00

„Verblendet“ enthüllt Verschwörungstheorien am Staatstheater Cottbus

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"Verblendet" enthüllt Verschwörungstheorien am Staatstheater Cottbus | 20.09.2024

Das Staatstheater Cottbus präsentiert am 21. September 2024 die deutschsprachige Erstaufführung des britischen Thrillers "Verblendet" von Dave Davidson. Die Premiere findet um 19:30 Uhr in der Kammerbühne statt und ist Teil des Lausitz Festivals.

Co-Schauspieldirektor Philipp Rosendahl inszeniert das Stück, das sich mit dem brisanten Thema Verschwörungstheorien auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht Oli, dessen Leben durch einen Identitätsdiebstahl im Internet aus den Fugen gerät. Das Enthüllungsstück entwickelt sich zu einem fesselnden Verwirrspiel, das die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, Wahrheit und Lüge im digitalen Zeitalter hinterfragt.

Die Inszenierung kombiniert psychologisch präzises Schauspiel mit innovativen visuellen Elementen. Ein verspiegelter Kubus dient als Bühne, während Live-Kameras und ein ausgeklügeltes Sounddesign die Wahrnehmung des Publikums lenken. Videokünstler Jan Isaak Voges ergänzt das Geschehen mit einer moderierten Video-Schnipsel-Show.

"Verblendet" verspricht einen spannenden Theaterabend, der die Komplexität und Undurchsichtigkeit unserer modernen Welt reflektiert. Weitere Vorstellungen finden am 24. September, 6. Oktober und 1. November 2024 statt.

Foto: Bernd Schönberger

„Verblendet“ enthüllt Verschwörungstheorien am Staatstheater Cottbus2024-09-20T12:13:00+02:00

Stadt Lübben übernimmt Patenschaft für Humboldt-Pinguin Greta

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Stadt Lübben übernimmt Patenschaft für Humboldt-Pinguin Greta | 20.09.2024

Die Stadt Lübben hat die Patenschaft für den Humboldt-Pinguin Greta übernommen. Am 19. September wurde das Pinguinweibchen in den Spreewelten Lübbenau offiziell vorgestellt.

Bürgermeister Jens Richter begrüßte Greta bei dieser Gelegenheit und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Spreewelten, die ein vielfältiges Wellness- und Badeangebot bieten und das Freizeit- und Erholungsangebot der Region bereichern. Die Patenschaft für Greta ist Ausdruck der langjährigen Partnerschaft zwischen Lübben und Lübbenau.

Besucher können Greta an ihrem dunkelblauen Armband erkennen. Sie gehört zu den Brillenpinguinen, die an den Pazifikküsten von Peru und Nordchile beheimatet sind. Geboren wurde Greta am 13. Mai 2018 im Tierpark Sababurg und lebt seit November 2018 in der Pinguin-Kolonie in Lübbenau.

Die sechsjährige Pinguindame ist bekannt für ihre aufgeweckte und freche Art sowie ihre Vorliebe für Schattenspiele. Sie ist noch auf der Suche nach einem Partner.

Foto: Stadt Lübben, Möbes

Stadt Lübben übernimmt Patenschaft für Humboldt-Pinguin Greta2024-09-20T11:56:56+02:00

Forst gedenkt NS-Opfern: Erste Stolpersteine für Familie Levy

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Forst gedenkt NS-Opfern: Erste Stolpersteine für Familie Levy | 20.09.2024

Am Samstag, den 21. September 2024, setzt die Stadt Forstein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen: Zum ersten Mal werden hier Stolpersteine verlegt, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Gedenksteine ehren Mitglieder der jüdischen Familie Levy, die während der NS-Zeit verfolgt und deportiert wurden.

Rund 40 Angehörige und Freunde der Familie Levy reisen für diesen besonderen Anlass aus den USA, England und Israel an. Auch Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft nehmen teil und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an den Gedenkfeierlichkeiten teilzunehmen.

Die Veranstaltung beginnt um 15:30 Uhr mit einer Gedenkzeremonie in der Aula der Grundschule Mitte (Max-Fritz-Hammer-Straße 15). Um 17:00 Uhr folgt die offizielle Verlegung der Stolpersteine vor dem Schulgebäude, durchgeführt von dem Stolpersteine-Künstler Gunter Demnig.

Mit dieser Aktion möchte Forst nicht nur der Opfer gedenken, sondern auch die heutige Generation für historische Verantwortung sensibilisieren. Die Stolpersteine sind ein sichtbares Mahnmal gegen das Vergessen und ein wichtiger Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur.

Foto: Archiv

Forst gedenkt NS-Opfern: Erste Stolpersteine für Familie Levy2024-09-20T11:30:27+02:00

Schwere Körperverletzung in Cottbus

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Schwere Körperverletzung in Cottbus| 19.09.2024

Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Stadtpromenade informierten die Polizei am Donnerstagmorgen gegen 04:00 Uhr über lautstarken Lärm und eine körperliche Auseinandersetzung im Hausflur des Hauses. Polizeibeamte stellten wenig später einen schwer verletzten Mann fest. Rettungskräfte brachten 56-jährigen Deutschen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Ebenfalls in dem Haus wurden zwei Jugendliche angetroffen, die nach derzeitigen Erkenntnissen an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Das 14-jährige Mädchen und der 16 Jahre alte Junge ebenfalls deutscher Nationalität wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an.

weitere Medlungen:

Nach bisherigem Ermittlungsstand und erfolgter gerichtsmedizinischer Untersuchung kann davon ausgegangen werden, dass die 28-jährige Ukrainerin und ihre zwei beziehungsweise fünf Jahre alten Söhne ertrunken sind. Es gibt keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Da am Unglücksort ein Abschiedsbrief gefunden wurde, geht die Polizei nach jetzigem Ermittlungsstand von einem sogenannten erweiterten Suizid aus. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen dauern an.

Ausgangsmeldung:

Polizei und Rettungskräfte wurden am späten Mittwochvormittag zum Teupitzer See gerufen, nachdem Passanten dort eine leblose Person im Wasser festgestellt hatten. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Im Rahmen der geführten Ermittlungen vor Ort und einer Absuche des Gewässers wurden am Nachmittag zwei ebenfalls verstorbene Kinder im Teupitzer See aufgefunden. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Verstorbenen um eine 28-jährige Frau und ihre beiden zwei und fünf Jahre alten Kinder. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Geschehensablauf und den Hintergründen dauern zur Stunde an.

Schwere Körperverletzung in Cottbus2024-09-19T16:06:32+02:00

Cottbuser Partnerschaft mit Zielona Góra wird ausgebaut

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Cottbuser Partnerschaft mit Zielona Góra wird ausgebaut| 19.09.2024

Die Vereinbarung sieht vor, schwerpunktmäßig Interreg VI A-geförderte Projekte weiter voranzubringen und umzusetzen. Dazu zählen regionale Kooperationen zum Wissens- und Technologietransfer, zu nachhaltiger Mobilität oder intelligente Energiespeicherung und Wasserstoffwirtschaft. Weiter gearbeitet wird an einem grenzüberscheitenden System der Überwachung der Luftqualität und Vorhersage. Zu den Fördervorhaben gehören außerdem die touristische Kooperation im europäischen Parkverbund sowie die kommunale Zusammenarbeit mit Bürgerbegegnungen und Verwaltungskooperationen.

Das Stadtmuseum will mit dem Archäologischen Museum, das Flugplatzmuseum mit dem Lebuser Militärmuseum zusammenarbeiten. Es soll einen gemeinsamen Kulturbus geben. Unterstützt werden der partnerschaftliche Austausch zwischen dem Piccolo-Theater und dem Lebuser Theater sowie gegenseitige Besuche der Stadt- und Regionalbibliotheken beider Städte. Beide Einrichtungen streben gemeinsam mit der Schmellwitzer Oberschule und der Schule Nr. 6 aus Zielona Góra ein Buchprojekt mit historischen und aktuellen Ansichten der Partnerstädte an.

Die Städtepartnerschaft wird im kommenden Jahr anlässlich ihres 50- jährigen Bestehens mit Partnerschaftstreffen in beiden Kommunen gefeiert.

Die Partnerstädte Cottbus/Chóśebuz und Zielona Góra bauen ihre Kooperation weiter aus. Dazu wurde die jährliche Vereinbarung zwischen beiden Kommunen von Stadtpräsident Stadtpräsident Marcin Pabierowski und der Cottbuser Stadtentwicklungs-Dezernentin Doreen Mohaupt unterzeichnet.

Cottbuser Partnerschaft mit Zielona Góra wird ausgebaut2024-09-19T15:55:47+02:00

Neuer Vorstandsvorsitzender bei der LEAG

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Neuer Vorstandsvorsitzender bei der LEAG| 18.09.2024

Die Aufsichtsräte der Lausitz Energie Bergbau AG und der Lausitz Energie Kraftwerke AG haben in ihrer Sitzung am 18. September 2024 Adolf Roesch in den Vorstand der beiden Unternehmen berufen. Er übernimmt zum 19. September 2024 das Ressort des Vorstandsvorsitzenden.

Der bisherige CEO Thorsten Kramer führte das Unternehmen seit 2022 an und trug entscheidend zur Transformation der LEAG bei. Andreas Lusch, Aufsichtsratsvorsitzender beider Gesellschaften, dankte Thorsten Kramer für seine unternehmerischen Erfolge, insbesondere beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Thorsten Kramer hat mit der Entwicklung der Gigawatt-Factory das Unternehmen nachhaltig geprägt und vor dem Hintergrund des politisch gewollten Kohleausstiegs die Transformation der LEAG konsequent fortgesetzt.“

Adolf Roesch war zuletzt Vorstandsvorsitzender der Köster Holding SE, einem der führenden deutschen Bauunternehmen. Zuvor hatte er mehrere Managementpositionen bei der General Electric und der Alstom-Gruppe inne, zuletzt als Leiter des Kraftwerksservices für Zentraleuropa und als Sprecher der Geschäftsführung der General Electric GmbH und Mitglied des Vorstands der GE Power AG.

Adolf Roesch wird als erfahrener Manager mit hoher Expertise im Energie- und Baugeschäft die LEAG für die Transformation der Energielandschaft in Deutschland und die neue Kraftwerkstrategie der Bundesregierung positionieren. „Ich freue mich, mit meinen Vorstandskollegen die herausfordernde Aufgabe der Neuausrichtung der LEAG weiterhin zielgerichtet und erfolgreich umzusetzen “, sagt Adolf Roesch.

Mit dem Wechsel des Vorstandsvorsitzenden geht eine Neuaufteilung der Ressortzuständigkeiten einher. Adolf Roesch übernimmt zusätzlich die Verantwortung für den Bereich der Kraftwerke und des Technischen Services. Im bisherigen Produktionsressort von Dr. Philipp Nellessen werden nun die Bergbau-, Veredlungs- und Biomasseaktivitäten gebündelt. Für die Vermarktung und die M&A-Aktivitäten übernimmt künftig der Finanzvorstand, Dr. Markus Binder, die Verantwortung. Arbeitsdirektor bleibt unverändert Jörg Waniek.

Aufsichtsrat und Vorstand unterstrichen in der Sitzung das gemeinsame Ziel, den begonnenen Weg zur Transformation des größten ostdeutschen Energieunternehmens hin zu einem führenden Player im Bereich der Erneuerbaren Energien und Speicher konsequent fortzusetzen. „Die Energiewende ist unsere klare Verpflichtung, der Strukturwandel der Reviere unser Weg. Dazu stehen wir – im Sinne der Region, des Unternehmens und der Mitarbeitenden“ erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Lusch

Neuer Vorstandsvorsitzender bei der LEAG2024-09-18T15:23:04+02:00
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