Sicherheitskonferenz in Cottbus
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Sicherheitskonferenz in Cottbus| 09.03.2026
Lageangepasste Regeln für die Videoüberwachung, Aufgaben der Gefah- renabwehr bei Großereignissen, der Zivil- und Katastrophenschutz, Ge- waltvorfälle an Schulen im Zusammenhang mit nicht strafmündigen Kin- dern sowie die allgemeine Prävention – die Schwerpunkte der jährlichen Cottbuser Sicherheitskonferenz waren am Montag, 09.03.2026 breit ge- fächert. Oberbürgermeister Tobias Schick beriet dazu mit Brandenburgs Innenminister René Wilke, mit Vertretern von Polizei, Staatsanwalt- schaft, verschiedener Behörden und Institutionen. Minister René Wilke: „Die Sicherheitskonferenz sendet ein starkes Signal weit über die Stadtgrenzen hinaus: Wir ziehen gemeinsam an einem Strang, denn nur zusammen können wir die sicherheitspolitischen Her- ausforderungen in Brandenburg meistern. Dafür schaffen wir die gesetz- lichen Voraussetzungen, damit die Kommunen selbst in eigener Verant- wortung mehr für Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger tun können. Denn vor Ort weiß man immer besser, was zu tun ist. Wir passen gerade das Ordnungsbehördengesetz an und sorgen so für mehr Beinfreiheit der Kommunen beispielsweise beim Gebrauch von intelligenter Video- kontrolle. Außerdem arbeiten wir an der Novelle des Polizeigesetzes - unter anderem, um die organisierte Kriminalität in Zukunft effektiver be- kämpfen zu können. Diese und weitere Verbesserungen werden das Si- cherheitsgefühl in Brandenburg langfristig steigern, städtische Angst- räume schneller beseitigen und unsere Bürgerinnen und Bürger wirksa- mer schützen.“ Oberbürgermeister Tobias Schick: „René Wilke steht uns verlässlich zur Seite, denn die Aufgaben werden nicht kleiner. Ich bin zuversichtlich, dass er auch in seiner neuen Rolle die kommunale Perspektive zu Prob- lemlösungen einbeziehen wird. Der Zuschnitt des Ministeriums bündelt viele wesentliche Aufgaben, zu denen die Menschen klare Regelungen und Lösungen erwarten. Dazu gehört, Zuwanderung zu organisieren und Zuwanderer schnell in Arbeit zu bringen, um Integration zu fördern. Gleichzeitig müssen Integrationsverweigerer und Leute, die mit dem Gesetz in Konflikt kommen, schneller spüren, dass das nicht geduldet wird und sie dann nicht mehr in unserer Stadt oder im Land bleiben können.“ Zugleich wird Oberbürgermeister Schick sowohl den künftigen Arbeitsminister Wilke als auch den neuen Innenminister und die neue bzw. den neuen Bildungsministerin/Bildungsminister zu einem Gipfel einladen, der bereits im Januar vor dem Hintergrund von Gewaltvorfällen an Schulen verein- bart worden war. Dafür wird nunmehr ein Termin vereinbart, sobald die neuen Minister bzw. Mi- nisterinnen im Amt sind. Auf dem Gipfel sollen, von Cottbus ausgehend, Herausforderungen und Lösungsansätze erörtert werden, die sich auf alle Kommunen im Land übertragen lassen. Weitere Themen der Konferenz waren der Stand der Vorbereitung auf Blackout-Szenarien, zusätzli- che Präventionsangebote sowie die Sicherheit bei Großveranstaltungen.


