Autobrände in Cottbus: Verdächtige in Untersuchungshaft

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Autobrände in Cottbus: Verdächtige in Untersuchungshaft | 12.02.2026

Nach dem Brand eines PKW in der Jessener Straße am Dienstagmorgen befindet sich eine Tatverdächtige mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Frau war Dienstag im Umfeld des Brandortes festgestellt und vorläufig festgenommen worden, da sie möglicherweise für diese Brandstiftung verantwortlich sein könnte. Die gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Kriminalpolizei haben ergeben, dass die 22-Jährige auch für weitere Autobrände in Cottbus verantwortlich sein könnte. Daher stellte die Staatsanwaltschaft Cottbus Haftantrag gegen die Frau, dem ein Richter am Amtsgericht Cottbus am Mittwochnachmittag stattgab. Die tatverdächtige Frau befindet sich bereits in einer Justizvollzugsanstalt.
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Autobrände in Cottbus: Verdächtige in Untersuchungshaft2026-02-12T13:27:12+01:00

Wolf in Weskow gesichtet

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Wolf in Weskow gesichtet | 12.02.2026

Im Spremberger Ortsteil Weskow kam es in der vergangenen Woche erneut zu einer Wolfssichtung. Das Tier war offenkundig auf Grundstücke gedrungen, um sich Futter zu beschaffen. Es wurde mit Knall- und Leuchtmunition verscheucht und seitdem nicht mehr gesehen.
Es ist davon auszugehen, dass der Wolf auf Futter konditioniert war. Deshalb wird die Bevölkerung darum gebeten, keine frei zugänglichen Nahrungsquellen wie etwa Komposthaufen am Ortsrand oder in angrenzenden Waldgebieten anzulegen. Diese können Wölfe anlocken. Organische Abfälle sollen ausschließlich in verschlossenen Restmüllbehältern entsorgt werden.
Hinweise zu Wolfssichtungen können direkt über die Hotline des Landesamtes für Umwelt (LfU) gemeldet werden: 0172/5641700. Auch das Sachgebiet Ordnungsangelegenheiten der Stadt Spremberg nimmt sie entgegen: 03563/340-328.
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Wolf in Weskow gesichtet2026-02-12T13:29:02+01:00

Spursperrungen in der Franz-Mehring-Straße

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Spursperrungen in der Franz-Mehring-Straße | 12.02.2026

Auf der Franz-Mehring-Straße in Höhe des Ostrower Tors gibt es aktuell Bauarbeiten. In beiden Fahrtrichtungen kann nur eine Spur befahren werden, außerdem gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h.
Nach Informationen der Stadt Cottbus wird dort von der LWG ein Rohrbruch repariert. Die Arbeiten sollen noch bis Freitagnachmittag andauern.

Spursperrungen in der Franz-Mehring-Straße2026-02-12T13:29:26+01:00

LifeSaver Lausitz: Drohnen sollen Gesundheitsversorgung in der Region verbessern

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LifeSaver Lausitz: Drohnen sollen Gesundheitsversorgung in der Region verbessern | 12.02.2026

Mit dem Innovationsprogramm LifeSaver Lausitz wollen die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT), die BTU Cottbus-Senftenberg, Airbus Helicopters und die CHESCO GmbH neue Wege in der Gesundheitsversorgung der Lausitz gehen. Im Mittelpunkt stehen medizinische Drohnentransporte und digitale Technologien, die Versorgung, Mobilität und Forschung enger verbinden sollen.
Ziel des Projekts ist der Aufbau eines digitalen Zwillings der Modellregion Gesundheit Lausitz – einer virtuellen Abbildung mit Daten zu Gesundheit, Mobilität und Umwelt. Auf dieser Grundlage werden Anwendungen entwickelt, die unter anderem medizinische Logistik mit Drohnen, Telemedizin und Katastrophenschutz verbessern sollen.
Laut BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande zeigt LifeSaver, wie Forschung direkt in die Praxis umgesetzt wird. Gemeinsam mit Airbus Helicopters und der MUL-CT werden neue Drohnensysteme für sichere und effiziente Versorgungsflüge erprobt – vor allem für abgelegene Orte mit weiten Distanzen.
Auch CHESCO-Geschäftsführer Heiko Witte sieht großes Potenzial: Mithilfe des digitalen Zwillings kann der Flugbetrieb von medizinischen Drohnen simuliert und optimiert werden – von Reichweite über Effizienz bis zur Sicherheit.
Der Start erfolgt mit einer sechsmonatigen Konzeptphase, in der das Programm und erste Projekte konkretisiert werden. Ziel ist ein dauerhaftes Innovationsökosystem, das Gesundheit, Digitalisierung und Wirtschaft in der Lausitz miteinander verbindet.
Airbus Helicopters betont, dass die Region ideale Bedingungen bietet, um neue Mobilitätslösungen im Gesundheitswesen zu erproben. Die Erfahrungen aus der Lausitz könnten später auch in anderen Regionen oder Ländern genutzt werden.
Mit LifeSaver entsteht so ein Modellprojekt, das nicht nur die Gesundheitsversorgung moderner macht, sondern auch den Strukturwandel in der Lausitz mit technologischen Innovationen stärkt.
Foto: Martin Ender/MUL-CT

LifeSaver Lausitz: Drohnen sollen Gesundheitsversorgung in der Region verbessern2026-02-12T13:29:44+01:00

Planungen für Ortsumgehung Lübben eingestellt

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Planungen für Ortsumgehung Lübben eingestellt | 11.02.2026

In Lübben wird es vorerst keine Ortsumgehung geben. Das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur gab jetzt bekannt, dass die Planungen nicht fortgesetzt werden. Diese Entscheidung fiel in Absprache mit dem Bundesministerium für Verkehr.
Der Grund: Die erheblich gestiegenen Projektkosten von aktuell 140 Millionen Euro. Diese Summe stand auch nach Optimierungen in der Planung noch im Raum. So wurde bereits die Trassenführung im Bereich der Spreeaue angepasst, um Erdarbeiten in Bereichen mit weniger tragfähigem Baugrund zu minimieren. Außerdem sollte auf Wirtschaftswegebrücken verzichtet werden.
Auch die zu erwartende Belastung der Umwelt im Biosphärenreservat Spreewald hatte einen Einfluss auf die Entscheidung, die Planungen nicht weiterzuführen. Das Ministerium verweist außerdem darauf, dass in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Anstrangungen zum Straßenausbau in Lübben unternommen wurden.
Die freigewordenen Mittel sollen jetzt anderen Infrastrukturprojekten im Land Brandenburg zugute kommen. Außerdem prüft der Landesbetrieb Straßenwesen, wie die Ortsdurchfahrten in Lübben weiter optimiert werden können.
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Planungen für Ortsumgehung Lübben eingestellt2026-02-11T15:36:51+01:00

Lange Bewährungsstrafe wegen Kinderpornografie

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Lange Bewährungsstrafe wegen Kinderpornografie | 11.02.2026

Am Cottbuser Amtsgericht wurde ein 58-jähriger Cottbuser wegen des Besitzes von Kinderpornographie zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Bei einer Hausdurchsuchung hatten Polizeibeamte insgesamt 28 Dateien mit entsprechenden Inhalten gefunden. Der Mann war vor Gericht umfassend geständig und gab an, dass ihn lediglich das Sammeln der Dateien gereizt habe, nicht der Inhalt. Außerdem befindet er sich aktuell in Therapie. Trotzdem verurteilte ihn die Richterin zu einer längeren Bewährungszeit.
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Lange Bewährungsstrafe wegen Kinderpornografie2026-02-11T11:14:11+01:00

Kein Schlips ist sicher: Weiberfastnacht steht an

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Kein Schlips ist sicher: Weiberfastnacht steht an | 11.02.2026

Tradition, Humor und gute Laune: Das verspricht der Verein Cottbuser Narrenweiber e.V. für die Weiberfastnacht, die morgen wieder ansteht. Garden, Funkenmariechen und Showtanzgruppen versammeln sich um 9:30 Uhr am Cottbuser Rathaus, wo um 10:00 Uhr das offizielle Programm startet. Dann geht es auch der Rathausspitze an den Kragen, bzw. genauer gesagt an den Schlips.
Im Anschluss ziehen die Narrenweiber gemeinsam durch die Innenstadt. Weitere Stationen sind unter anderem die Sparkasse Spree-Neiße, wo gegen 11:00 Uhr eine Aufführung geplant ist, sowie die Nascherei in der Lobedanstraße.
Wir sind natürlich mit der Kamera vor Ort und berichten dann morgen in unserer Sendung über die närrische Aktion.
Foto: Verein Cottbuser Narrenweiber e.V.

Kein Schlips ist sicher: Weiberfastnacht steht an2026-02-11T11:01:12+01:00

Erste Operation mit Neurochirurgie-Roboter an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem erfolgreich durchgeführt

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Erste Operation mit Neurochirurgie-Roboter an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem erfolgreich durchgeführt | 10.02.2026

An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) in Cottbus wurden erstmals neurochirurgische Eingriffe mit dem autonomen Navigationsroboter NaoTrac erfolgreich umgesetzt. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ehab Shiban, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, arbeitete das Ärzteteam bei den Operationen eng mit dem Medizintechnikunternehmen Brain Navi zusammen.
Der NaoTrac ist der weltweit erste autonome stereotaktische Navigationsroboter, der speziell für die Neurochirurgie entwickelt wurde. Er nutzt künstliche Intelligenz, maschinelles Sehen und robotergestützte Präzision, um die Sicherheit und Genauigkeit in der Chirurgie zu erhöhen und gleichzeitig die Eingriffszeiten zu verkürzen.
Das System ermöglicht eine kontaktlose, rahmenlose Registrierung von Patientinnen und Patienten sowie die Planung optimaler 3D-Trajektorien durch Echtzeit-Bildfusion. Anschließend führt NaoTrac die geplanten Bewegungen autonom und hochpräzise aus, wobei der Chirurg jederzeit die Kontrolle behält.
In den ersten drei Tagen wurden fünf Patientinnen und Patienten bei sieben Operationen behandelt – darunter Biopsien, Katheterplatzierungen und Kraniotomie-Planungen. Der Roboter erkannte chirurgische Instrumente automatisch, kalibrierte sie selbstständig und führte Bewegungen mit einer Genauigkeit im Submillimeterbereich aus. Dabei erreichte er auch schwer zugängliche Hirnareale wie den Thalamus oder Hirnstamm sicher und ohne intraoperative Blutungen.
„NaoTrac unterstützt die Chirurgen, steigert die Präzision und Reproduzierbarkeit der Eingriffe und verkürzt gleichzeitig Vorbereitungs- und Narkosezeiten“, erklärt Prof. Dr. Ehab Shiban. Ein Video dokumentiert den robotergestützten Einsatz an der MUL – CT, von der präzisen Patientenregistrierung bis zu den fein abgestimmten Bewegungen während der Operation. Der NaoTrac wird künftig regelmäßig im Universitätsklinikum Cottbus bei neurochirurgischen Eingriffen eingesetzt.
Foto: Brain Navi Biotechnology Co., Ltd.

Erste Operation mit Neurochirurgie-Roboter an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem erfolgreich durchgeführt2026-02-10T10:08:05+01:00

Forschung der BTU Cottbus-Senftenberg: Wohnraumberatung in Brandenburg wird oft erst im Krisenfall genutzt

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BTU-Forschung: Wohnraumberatung in Brandenburg greift zu spät | 10.02.2026

Eine Studie der BTU Cottbus-Senftenberg zeigt: Wohnraumberatung in Brandenburg wird meist erst genutzt, wenn ältere Menschen sich bereits in einer Krisensituation befinden. Dabei könnte eine frühzeitige Beratung helfen, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und Selbstständigkeit im Alter zu erhalten.
„Prävention kommt oft zu spät“, sagt Prof. Dr. Alexandra Retkowski, Projektleiterin des Forschungsprojekts „Professionalisierung der Wohnraumberatung in Brandenburg“ (ProWoB). Die Auswertung von Interviews mit Wohnraumberaterinnen und -beratern an Pflegestützpunkten zeigt, dass Beratung häufig erst nach Krankenhausaufenthalten oder bei plötzlich auftretendem Hilfebedarf erfolgt.
Obwohl Pflegestützpunkte wichtige Anlaufstellen sind, bleibt ihr präventives Potenzial gering. Grund dafür sind begrenzte Kapazitäten, geringe Bekanntheit und Überschneidungen mit der Pflegeberatung. Viele ältere Menschen meiden zudem den Begriff „Pflege“, obwohl es in der Wohnraumberatung um Lebensqualität und eigenständiges Wohnen geht.
Laut Sarah Kautz vom ProWoB-Team müsse Wohnraumberatung künftig präventiver, professioneller und ganzheitlicher ausgerichtet werden. Dazu brauche es eine bessere Qualifizierung, stabile Finanzierung und die Einbindung sozialräumlicher Themen.
Das Projekt ProWoB untersucht die Versorgungslage in der Lausitz, entwickelt Qualitätsstandards und Fortbildungskonzepte. Ziel ist eine langfristige Stärkung der Wohnraumberatung in Brandenburg. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
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Forschung der BTU Cottbus-Senftenberg: Wohnraumberatung in Brandenburg wird oft erst im Krisenfall genutzt2026-02-10T10:05:28+01:00

Sparkasse Spree-Neiße verlängert Zimmerpatenschaft für Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg

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Sparkasse Spree-Neiße verlängert Zimmerpatenschaft für Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg | 10.02.2026

Zum bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2026 hat die Sparkasse Spree-Neiße das Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg (Spreewald) mit einer besonderen Nachricht überrascht. Das regionale Kreditinstitut setzt sein Engagement für das Kinderhospiz fort und verlängert seine Zimmerpatenschaft um weitere drei Jahre.
André Müller, Direktor der Direktion Cottbus-Nord der Sparkasse Spree-Neiße, überbrachte die Zusage persönlich an das Team und die Familien im Kinderhaus: „Seit der Eröffnung im Jahr 2020 unterstützen wir das Kinderhaus als einer von 20 Zimmerpaten. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, dieses einzigartige Leuchtturmprojekt der Lausitz weiterhin zu begleiten.“
Die Sparkasse Spree-Neiße engagiert sich seit Jahren für soziale Projekte in der Region und möchte mit der erneuerten Patenschaft das Bewusstsein für Kinderhospizarbeit in Brandenburg und der Lausitz stärken. Das Kinderhaus „Pusteblume“ bietet Familien mit schwerstkranken Kindern professionelle Pflege, medizinische Betreuung und Entlastung im Alltag. Gleichzeitig ermöglicht es Eltern, Kraft zu schöpfen und sich auszutauschen.
Einrichtungsleiterin Daniela Konzack betont die Bedeutung der Unterstützung: „Die Sparkasse war von Anfang an verlässlicher Partner und hat bereits zur Eröffnung die erste langfristige Zimmerpatenschaft übernommen. Diese Art von Engagement ist für den Fortbestand des Kinderhauses unverzichtbar.“
Das Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg (Spreewald) war das erste seiner Art im Land Brandenburg. Es vereint ein stationäres Kinderhospiz mit palliativer und intensivmedizinischer Betreuung sowie einer Intensivpflege-Wohngruppe. Damit bietet es Familien aus ganz Deutschland einen Ort der Ruhe, Entlastung und Geborgenheit inmitten des Spreewaldes.
Foto: Sparkasse Spree-Neiße

Sparkasse Spree-Neiße verlängert Zimmerpatenschaft für Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg2026-02-10T09:59:20+01:00
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