Bürgermeisterin Christine Herntier hat am 7. Oktober 2026 einen Fördermittelbescheid von knapp 3,9 Mio. Euro für das Projekt „Aufwertung des Spremberger Landschaftspark Georgenberg“ erhalten. Überreicht wurde der symbolische Scheck von Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL), im Spremberger Stadtpark im Bereich des Seemannpavillons und des Kupferschalenbrunnens.
Musikalisch umrahmt wurde die Übergabe des Fördermittelbescheides von Kindern der Kindertagestätte Abenteuerland.
Mithilfe der Fördermittel, die sich aus etwa 2,9 Mio. Euro EFRE-Mittel (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und 1 Mio. Euro aus dem Stadtentwicklungsfonds (SEF) zusammensetzen, sollen die Bauabschnitte 1 und 4 mit Gesamtkosten von ca. 5 Mio. Euro realisiert werden.
Der 1. Bauabschnitt von der Bastion bis einschließlich Springbrunnen soll von Juni 2027 bis Mai 2028 umgesetzt werden. Er umfasst folgende Arbeiten:
- Sanierung der Bastion einschließlich Errichtung Rampe
- Sanierung Seemannpavillon
- Sanierung Springbrunnen und Ergänzung mit interaktiven Nebelanlagen
- Sanierung der Wege
- Anlage einer Fläche für mobile Gastronomie
- Aufwertung der Wiesen- und Rasenflächen
- Ergänzung von Bäumen und Sträuchern
- Erneuerung der Ausstattungselemente (Bänke, Papierkörbe, Beleuchtung)
Der 4. Bauabschnitt betrifft die Treppe vom Festplatz und den Festplatz selbst. Im Zeitraum von März 2028 bis Juni 2029 sollen folgende Arbeiten realisiert werden:
- Errichtung Hangtreppe als Verbindung Festplatz mit Stadtpark
- Anlagen von Terrassen im Hangbereich mit Sport- und Ruhemöglichkeiten (Calisthenics-Geräte)
- Errichtung von Pergolen im Bereich des Spielplatzes
- Teilweise Umgestaltung Festplatz zu Roller- und Fahrradübungstrecke
- Errichtung Bolzplatz mit Basketball
- Ergänzung von Bäumen
- Ergänzung von Sitzmöglichkeiten
Die Bauabschnitte 2 und 3 werden mit Hilfe von KoMoNa-Mitteln (Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen) umgesetzt und betreffen im Stadtpark den Bereich Staudenbeet bis Deutsche Kriegsgräberstätte sowie die Treppenanlagen an der Bahnhofstraße.