Weitere Betrugsanrufe in Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße
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Nach der offiziellen Freigabe durch den ukrainischen Turnverband ist Radomyr Stelmakh fortan für die deutsche Nationalmannschaft bei internationalen Wettkämpfen startberechtigt. Der gebürtige Ukrainer ist im März 2022 aus seinem Heimatland nach Deutschland geflüchtet. Seitdem ist Cottbus die neue Heimat des Turners aus Saporischschja. Am dort ansässigen Bundesstützpunkt ist der 20-Jährige fester Bestandteil der Trainingsgruppe und startete bereits 2022 für die Bundesligamannschaft des SC Cottbus Turnen in der Deutschen Turnliga. Im Februar dieses Jahres erhielt Radomyr Stelmakh auf eigenen Wunsch hin die deutsche Staatsbürgerschaft.
Seit Januar 2025 nimmt Stelmakh regelmäßig an den Lehrgängen des deutschen Nationalkaders in Kienbaum teil. Bereits als Junior machte der junge Turner durch seine Leistungen international auf sich aufmerksam: Mit dem Gewinn der Goldmedaille im Mehrkampf bei dem European Youth Olympic Festival im Jahr 2022 ebnete er den Weg für eine erfolgreiche Turnkarriere. Bei den Europameisterschaften 2024 gewann er mit der ukrainischen Nationalmannschaft den kontinentalen Titel und wurde mit dieser bei den Olympischen Spielen in Paris Fünfter.
Die Spiele in Paris waren der letzte internationale Wettkampf, den der Cottbuser turnte. „Wir freuen uns natürlich vor allem für Radomyr als großartigen Menschen und Athleten, dass sein Wunsch für Deutschland zu starten nun in Erfüllung geht. Dafür wünsche ich ihm alles Gute und viel Erfolg. Wir erhoffen uns, dass er die Mannschaft auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles verstärkt. Erstmal gilt es für ihn, sich nach dieser langen Wettkampfpause von knapp zwei Jahren wieder gut einzugewöhnen und auf internationaler Bühne Wettkampferfahrungen zu sammeln“, sagte Cheftrainer Jens Milbradt.
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Der Eichenprozessionsspinner (EPS) hat sich im gesamten Amtsgebiet vor allem in freistehenden Eichenbeständen ausgebreitet. Betroffen sind alle Amtsgemeinden. Nachgewiesen wurde er an einzelnen Bäumen bzw. Baumgruppen unter anderem in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) im Penkeweg, Wildbahnweg, im Bereich Schlossbergweg, im Kurpark, auf der Kauperinsel, am Sportplatz Schmogrow/Smogorjow, in Werben/Wjerbno im Bauernende und an der Kita in Fehrow/Prjawoz. Warn- und Hinweisschilder wurden aufgestellt. An exponierten Stellen wurde der EPS abgesaugt; dazu zählen zum Beispiel die Schulstraße an der Kita in Werben/Wjerbno, der Bereich an der Grundschule in Briesen/Brjazyna sowie der Friedhof Guhrow/Góry.
Im Oberspreewald, zu welchem Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) gehört, sind aktuell keine Fließe gesperrt! Kahnfahrten, Paddel- oder Kanutouren sind weiterhin möglich! Auch für das Fahrradfahren oder Wandern gelten keine Einschränkungen.
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Der Polizei wurden mehrere versuchte Betrugsfälle gemeldet. Unbekannte Täter haben sich telefonisch als Ärzte aus dem Krankenhaus ausgegeben und mitgeteilt, dass Angehörige schwer erkrankt seien und eine teure Behandlung benötigen würden, die umgehend gezahlt werden müsse. Auf die Forderungen ist aber niemand eingegangen. Die Polizei weist noch einmal daraufhin, sich am Telefon niemals unter Druck setzen zu lassen und das Ärzte, die Staatsanwaltschaft oder Polizei Geldzahlungen nicht übers Telefon verlangen
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Heute morgen gegen 09:30 Uhr wurden Rettungswagen und Polizei zu einer Kollision zwischen einem PKW KIA und einem LKW MERCEDES auf der A15 bei Vetschau gerufen. Aus bisher ungeklärter Ursache war das Auto mit dem LKW kollidiert, wodurch sieben Insassen, davon drei Kinder verletzt wurden. Alle sieben Personen des KIA wurden per Rettungswagen in Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht. Der Unfallhergang und die Schadenssumme sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Gegen 11:55 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett freigegeben werden.
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Oberbürgermeister Tobias Schick beanstandet den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Juni zu Sprachregelungen für die haupt-und die ehrenamtliche Verwaltung. Nach rechtlicher Prüfung verstößt der im Juni ergangene Beschluss gegen die Hauptsatzung der Stadt Cottbus. Diese legt im Gegensatz zu den im Antrag formulierten Regelungen bereits fest, dass für Bezeichnungen sowohl die weibliche als auch männliche Form gewählt werden muss, sofern keine neutrale Form möglich ist.Im Antrag ist dagegen die Verwendung des generischen Maskulinums gefordert und beschlossen worden. Die Hauptsatzung kann jedoch nur durch eine Änderungssatzung mit Zwei-Drittel-Mehrheit geändert werden. Zudem sieht sich er Oberbürgermeister nicht befugt, den ehrenamtlich Tätigen in den Fraktionen, in Ortsbeiräten sowie weiteren Beiräten und Gremien vorzuschreiben, wie sie zu reden und zu schreiben hätten.
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Sechs Tage Bahnradsport der Spitzenklasse hat das Lausitz Velodrom in Cottbus in der vergangenen Woche beheimatet. Nach 2024 war die 333-Meter-Piste erneut Schauplatz der Europameisterschaften der Junioren und der Altersklasse U 23. „Es war ein tolles Event. Das positive Feedback hat uns sehr gefreut“, sagte Organisationsleiter Axel Viertler nach Abschluss der 44 Wettbewerbe am Sonntagabend. Bei der EM waren in diesem Jahr 437 Sportlerinnen und Sportler aus 32 Nationen am Start. „Wir geraten bei solchen Zahlen logistisch an unsere Grenzen, dank unserer Helfer lief aber alles nahezu reibungslos“, ergänzte Viertler. Positiv war das Zuschauerinteresse. „Wir haben den guten Besuch von 2024 leicht steigern können und sind damit international für diesen Bereich der Maßstab“, sagte der Sportliche Leiter Detlef Uibel. „Die Teilnehmerzahlen sind ein neuer Rekord. Dazu haben wir sechs Wettkampftage auf höchstem Niveau erlebt. Ich bin davon überzeugt, dass einige der jungen Athleten in den kommenden Jahren zu den Besten im internationalen Radsport gehören werden“, sagte Enrico Della Casa, Präsident des Europäischen Verbandes UEC. Möglicherweise kehrt die UEC in den kommenden Jahren nochmals mit einer EM nach Cottbus zurück. Sportlich sorgten auch die deutschen Fahrerinnen und Fahrer für viele strahlende Gesichter. In der Nationenwertung belegte German Cycling (9 Gold/6 Silber/4 Bronze) hinter den „Überfliegern“ aus Italien (14/7/6) den zweiten Platz. Einen Großteil an dieser Ausbeute steuerten die Sportler aus Brandenburg und Cottbus bei. Patrick Moster, Sportdirektor bei German Cycling, zeigte sich mit der Medaillenbilanz zufrieden: „Mit der erzielten Medaillenausbeute bei dieser EM können wir sehr zufrieden sein. Herausragende Athletin und wichtige Leistungsträgerin im Nationalteam war wieder Clara Schneider. Die Wettbewerbe haben auch wertvolle Erkenntnisse geliefert und uns gezeigt, wo wir in Zukunft noch gezielt nacharbeiten müssen, um den Anschluss an die absolute Weltspitze dauerhaft zu sichern.“ Gleich zweimal zu Gold raste der junge Til Krüger (RSC Cottbus) bei den Junioren. Im Teamsprint siegte der Schützling von Trainer Eric Engler zusammen mit Matyas Malina (Dresdner SC 1898), Leonidas Rekowski (RSV Chemnitz) und holte das erste Gold. Angefeuert von Familie und Freunden raste Krüger auch im Keirin zu Gold. „Das ist unfassbar. Vor einheimischem Publikum zu fahren, ist eine krasse Erfahrung. Das gibt einen extra Push“, sagte Krüger. Clara Schneider aus Cottbus beendete ihre letzten Turniere in der Altersklasse U23 als Siegerin in Sprint und Keirin und wurde zweimal Europameisterin. Im Sprint ließ die 21-Jährige Ekaterina Evlanova – Schnellste in der Qualifikation – zweimal klar hinter sich und krönte sich erstmals zur U23-Europameisterin in dieser Disziplin. Tags darauf jubelte sie nach dem Keirin-Finale. „Die Titel sind schon etwas Besonderes, weil das letzte Jahr nicht einfach für mich war. Ich freue mich, dass es geklappt hat“, so Schneider. Im Teamsprint der Juniorinnen gehörte mit Marie Louise Raake (RSC Cottbus) eine weitere Lokalmatadorin zum Gold-Team, das von U19-Bundestrainer Maximilian Levy betreut wurde. Leon Resag aus Lübben wurde Europameister im Madison der Junioren.
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Die Polizei wurde am Sonntagnachmittag in die Turower Straße, in Cottbus, gerufen. In einem Durchbruch hatten Unbekannte mehrere Graffiti an den Hauswändem angebracht. Darunter SS-Runen, Hakenkreuze und antisemitische Sprüche. Gegen 17:30 Uhr rief eine Zeugin den Notruf und meldete, dass an der gleichen Stelle Sprüher aktiv seien. Die hinzugerufene Polizei konnte drei Jugendliche aufgreifen und nahm sie mit aufs Revier. Der Staatsschutz ist mit den weiteren Ermittlungen befasst.
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