Oberbürgermeistertreffen in Cottbus

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Oberbürgermeistertreffen in Cottbus| 27.02.2026

Die ostdeutschen Städte sind bei der kommunalen Wärmeplanung weit fortgeschritten oder haben sie bereits abgeschlossen. Die jetzt von der Koalition im Bund vorgelegten Eckpunkte für ein Gebäudemodernisierungsgesetz enthalten gute Ansätze, lassen aber auch viele Fragen für die Wärmewende offen.

Dazu sagte Eva-Maria Kröger, Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin der Stadt Rostock, bei der Konferenz der ostdeutschen Städte im Deutschen Städtetag in Cottbus: „Mit dem Wärmeplanungsgesetz hat der Bund den Großstädten aufgetragen, bis Mitte 2026 eine kommunale Wärmeplanung aufzustellen. Die ostdeutschen Städte stellen, wie alle Städte in Deutschland, gerade die Weichen für den langfristigen Umbau der kompletten Wärmeinfrastruktur hin zu klimaneutralem Heizen. 43 Prozent der Großstädte in Deutschland haben die Wärmeplanungen mit viel Aufwand und intensiven Debatten vor Ort bereits komplett abgeschlossen. Jetzt hat die Koalition Eckpunkte vorgestellt, mit denen das Gebäudeenergiegesetz (GEG) mit vielen Anpassungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) umgebaut werden soll. Wir begrüßen, dass es jetzt eine politische Einigung gibt und auch, dass das GMG technologieoffen und flexibel ausgestaltet werden soll. Aber wir hätten uns das alles deutlich früher gewünscht. Denn eine Anpassung vier Monate vor der Ziellinie stellt für manche Städte schon eine Herausforderung dar. Schließlich bereiten wir mit den strategischen Plänen weitreichende Investitionsentscheidungen vor.“

Konkret sieht der Deutsche Städtetag bei den Eckpunkten für das Wärmemodernisierungsgesetz verschiedene Herausforderungen für die Städte:
Mit der so genannten Bio-Treppe will die Koalition insbesondere festschreiben, dass ausgetauschte Öl- und Gasheizungen ab 2029 mit einem steigenden Anteil von Bio-Brennstoffen betrieben werden müssen. Diese Brennstoffe wie etwa Biogas sind aber nur begrenzt vorhanden. Ein gezielter Einsatz in ausgewählten Quartieren kann zwar sinnvoll sein, trotzdem könnte in anderen Quartieren der Ausbau der Fernwärme ausgebremst werden, obwohl sie dort die passendere Wärmeversorgung wäre.

Problematisch kann für die Städte außerdem sein, dass die Eckpunkte die Umstellung auf eine neue Heizungsart weiter als bisher in die Zukunft verschieben und dadurch den Ausbau der Fernwärme ausbremsen. Dabei ist die Fernwärme gerade in den Ballungszentren ein zentraler Baustein, um Resilienz und Versorgungssicherheit zu stärken. „Die neuen Regelungen können zwar Eigentümerinnen und Eigentümer zeitlich etwas mehr Spielräume geben. Das darf aber nicht dazu führen, dass die Städte und ihre Stadtwerke jetzt Geld in die Hand nehmen, um ganze Stadtquartiere auf Fernwärme umzustellen und sich dann nur einige wenige Haushalte anschließen. Bereits getätigte und vorbereitete Investitionen dürfen nicht gefährdet werden“, erklärte Kröger.
Außerdem dürften die Eckpunkte dafür sorgen, dass die CO2-Minderungen im Wärmebereich geringer ausfallen werden als bisher vorgesehen. Die Bundesregierung sollte deshalb in ihrem Klimaschutzprogramm schnell nachlegen und klären, mit welchen Maßnahmen sie die Klimaziele erreichen möchte.
Finanzierung der Wärme- und Energiewende absichern
Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, erklärte dazu: „Angesichts der dramatischen Haushaltslage der Städte mit einem bundesweiten Defizit von mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr muss vor allem die Finanzierung der Energiewende und der Wärmewende stärker in den Fokus rücken. Die Städte brauchen Unterstützung und Entlastung bei dieser Mammutaufgabe. Denn ohne die Städte ist weder die Energie- noch die Wärmewende zu machen. Und: Langfristige Planungssicherheit ist für die Städte dabei einfach das A und O.“
Die Städte fordern deshalb:
Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) muss in dieser Legislaturperiode deutlich hochgefahren werden.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude muss mindestens auf dem bisherigen Niveau verlässlich fortgeführt werden.
Der neu eingerichtete „Deutschlandfonds“ muss eng auf die Investitionsbedarfe der Wärmewende fokussiert werden.
Die Länder müssen Programme zur Risikoabsicherung auf den Weg bringen, um den kommunalen Versorgern den Zugang zu günstigem Kapital zu erleichtern.
Zeitnah die Novellierung der Fernwärmeregulierung und die Umsetzung des Gas-Binnenmarktpaketes vornehmen.
„Wenn wir die Energie- und die Wärmewende ernst meinen, wird das nicht zum Nulltarif zu haben sein. Der inzwischen gestartete ‚Deutschlandfonds‘, der auch Gelder privater Investoren einsammelt, ist deshalb ein guter Baustein für die Finanzierung der Energiewende. Er muss aber noch stärker als bisher geplant auch für Investitionen in die Wärmenetze eingesetzt werden können“, so Schuchardt.

Klimageld bald umsetzen
„Die Städte werden in den kommenden Jahren vor Ort viel verändern müssen, um klimaneutral zu werden. Heizen darf nicht zur Kostenfalle werden. Energiewende und Wärmewende in den Städten können nur gelingen, wenn wir alle mitnehmen“, sagte Schuchardt.
Oberbürgermeisterin Kröger sagte dazu: „Deswegen sollte die Bundesregierung das angekündigte Klimageld schnell umsetzen, mit dem Gelder aus der CO2-Bepreisung an die Bürgerinnen und Bürger zurückgezahlt werden. Bei den Menschen darf nicht als einziges Signal ankommen, dass Strom und Heizen teurer werden. Sie müssen auch das Gefühl haben, dass es gerecht zugeht. Deswegen brauchen wir das Klimageld.“

Oberbürgermeistertreffen in Cottbus2026-02-27T14:55:46+01:00

Demo vor Cottbuser Landgericht

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Demo vor Cottbuser Landgericht | 26.02.2026

Das Räumungsverfahren für das studentische Wohn-und Kulturprojekt in der Karlstraße 29 läuft noch immer. Für das Haus gibt es einen neuen Eigentümer. Der will grundhaft sanieren und hat deshalb die bisherigen Mieter gekündigt. Diese sind daraufhin vor Gericht gezogen. Im laufenden Rechtstreit gibt es aber weiterhin kein Urteil. Auch gestern wurde eine Entscheidung vertagt.

Demo vor Cottbuser Landgericht2026-02-27T10:09:24+01:00

Weitere Bahnübergänge gesperrt

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Weitere Bahnübergänge gesperrt | 26.02.2026

Der Bahnübergang zwischen Kiekebusch und Branitz und der Bahnübergang zwischen Kiekebusch und Kahren müssen voll gesperrt werden. Grund sind Bauarbeiten.
Sperrzeiträume Bahnübergang zwischen Kiekebusch und Branitz:
03.3. 22 Uhr bis 05.3. 6 Uhr
14.3. 10 Uhr bis 17.3.  6 Uhr
Sperrzeiträume Bahnübergang zwischen Kiekebusch und Kahren:
05.3. 8 Uhr bis 05.3. 16 Uhr
10.3. 8 Uhr bis 13.3.   6 Uhr

Weitere Bahnübergänge gesperrt2026-02-26T15:57:23+01:00

Verlassenes Unfallauto im Wald

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Verlassenes Unfallauto im Wald| 26.02.2026

Statt Pilze fanden Spaziergänger am Mittwoch kurz nach 17:30 Uhr einen PKW OPEL im Bühlower Wald. Der war offenbar von einem Waldweg abgekommen und gegen eine Birke gefahren. Vom Fahrer fehlte allerdings jede Spur. Die hinzugerufene Polizei konnte ihn schließlich ausfindig machen: Der Mann gab an, zum Angeln an den See gefahren zu sein und dabei den Unfall verursacht zu haben. Für den „Corsa“ musste bei einem Sachschaden von etwa 5.000 Euro ein Abschleppwagen organisiert werden.

Verlassenes Unfallauto im Wald2026-02-26T13:13:12+01:00

Geldautomat jetzt zentral an neuer Mensa

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Geldautomat jetzt zentral an neuer Mensa| 26.02.2026

„Das ist schon richtig cool, dass die Sparkasse hier direkt auf dem Campus einen Geldautomaten hat“, freut sich Hannes Genz, Student der BTU und ergänzt, „gerade wenn man als Student abends noch unterwegs ist, ist es mega praktisch und super entspannt, dass man dort rund um die Uhr Geld bekommen kann“. Die Sparkasse Spree- Neiße begrüßte Herrn Genz herzlich als ersten Kunden am neuen Standort des Geldautomaten auf dem Zentralcampus der BTU. Vor wenigen Tagen ist die sanierte Mensa der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus wieder eröffnet worden. Jetzt zog auch die Sparkasse Spree-Neiße mit ihrem Geldautomaten auf den Zentralcampus zurück. „Die Nähe zu unseren Kunden und ein exzellenter Bargeldservice ist für uns von absoluter Priorität“, betont Ralf Braun, Vorstandsvor- sitzender der Sparkasse Spree-Neiße. Und ergänzt „wir freuen uns, dass die Mensa nach mehrjähriger Bauzeit in einem frischen und farbenfrohen Look wieder öffnet und damit mehr studententisches Leben auf den Campus zurückkehrt“. Für die Sparkasse Spree-Neiße war es ein Umzug der kurzen Wege. Auch während der Bauzeit sorgte das regionale Kreditinstitut verlässlich für die Bargeldversorgung von Studenten und Einwohnern. In dieser Zeit stand in unmittelbarer Nähe im Verwaltungsgebäude der BTU ein Geldautomat rund um die Uhr zur Verfügung. Die Sparkasse Spree-Neiße bietet den Menschen in Cottbus und im Spree-Neiße-Kreis mit ihrem flächendeckenden Geschäftsstellen- netz die mit Abstand höchste regionale Präsenz. Mit 38 Geschäfts- stellen, 32 Kontoauszugsdruckern und 47 Geldautomaten ist die Sparkasse Spree-Neiße überall da, wo die Menschen im Geschäfts- gebiet leben und arbeiten.

Geldautomat jetzt zentral an neuer Mensa2026-02-26T10:56:16+01:00

Trainingsplatz an der Parzellenstraße wird ab Montag saniert

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Trainingsplatz an der Parzellenstraße wird ab Montag saniert| 25.02.2026

In der Parzellenstraße startet am Montag, 02.03.2026, die Sanierung des Trainingsplatzes. Dieser stadteigene Platz wird vornehmlich von den verschiedenen Mannschaften des FC Energie Cottbus genutzt.

Ziel ist es, die Spielfläche inklusive Bewässerung und Entwässerung grundlegend zu erneuern und somit dauerhaft verbesserte Trainingsbedingungen zu schaffen. Im März erfolgen zunächst der vollständige Rückbau sowie Erdarbeiten des Hauptplatzes. Im darauffolgenden Monat sind der Neubau der Be- und Entwässerung sowie der Tragschichten geplant. Für Ende Mai 2026 ist die abschließende Ansaat des Naturrasens vorgesehen. Abhängig von der Witterung kann nach einer entsprechenden Anwuchs- und Pflegephase der Trainingsplatz wieder für den Trainingsbetrieb freigegeben werden. Damit ist im August zu rechnen.

Energie-Präsident Sebastian Lemke: „Wir sind den Verantwortlichen der Stadt Cottbus sehr dankbar, dass sie dieses Projekt genehmigt haben und es nun endlich realisiert wird. Auch wenn es etwas länger gedauert hat, freuen wir uns, dass unsere Mannschaft dann zur kommenden Saison einen neuen und hochmodernen Trainingsplatz zur Verfügung haben wird. Solche Top-Bedingungen sind im Profifußball immens wichtig.“

Die Sanierungskosten liegen bei insgesamt ca. 500.000 Euro aus städtischen Mitteln. Die Sanierung war von Oberbürgermeister Tobias Schick im zurückliegenden Jahr als Teil der öffentlichen Unterstützung für einen möglichen Aufstieg des FCE in die Zweite Fußball-Bundesliga zugesagt worden.

Als Ausweichtrainingsplätze für den FC Energie Cottbus stehen neben dem Platz im Eliaspark zusätzlich die Trainingsplätze in Dissenchen und in der Schlachthofstraße zur Verfügung.

Trainingsplatz an der Parzellenstraße wird ab Montag saniert2026-02-25T16:05:39+01:00

Feuerteufel zieht durch Calau

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Feuerteufel zieht durch Calau| 25.02.2026

Am Dienstagabend wurden die Feuerwehr und die Polizei gegen 22:30 Uhr in den Schreiberring gerufen. Anwohner hatten hier zwei brennende Papiercontainer bemerkt und den Notruf gewählt. Bevor die Feuerwehr die Flammen löschen konnte, hatten sie sich auf die Fassade eines angrenzenden Wohngebäudes ausgebreitet. Daher wurde das Haus kurzzeitig evakuiert, die Bewohner blieben unverletzt. Eine weitere Ausbreitung der Flammen konnte verhindert werden. Wenig später erreichten den Notruf weitere Meldungen über brennende Papiermülltonnen am Gericht, am Platz des Friedens und in der Kirchstraße. Diese wurden gelöscht, ohne das weiterer Schaden eingetreten ist. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Ermittlungen und durch Zeugenhinweise konnte ein 33-jähriger Mann identifiziert werden, der möglichweise für die Brände verantwortlich ist. Er wurde noch in der Nacht vorläufig festgenommen und in die Polizeiinspektion gebracht. Kriminaltechniker sind mit der Spurensuche und den Ermittlungen zur genauen Brandursache beauftragt. Die Ermittlungen dauern bis zur Stunde an. Dem Vermieter des Wohnhauses, der Stadt Calau und dem Abfallzweckverband entstanden Schäden von mehreren zehntausend Euro.

Feuerteufel zieht durch Calau2026-02-25T13:16:48+01:00

Newcastle-Krankheit ausgebrochen

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Newcastle-Krankheit ausgebrochen| 25.02.2026

Am 20. Februar 2026 wurde im Landkreis Oder-Spree in einem Mastputenbestand die Newcastle-Krankheit amtlich festgestellt. Um den Seuchenbestand im Nachbarlandkreis wurde eine Schutzzone mit einem Radius von 3 Kilometern festgelegt. Innerhalb dieser Schutzzone liegt anteilig die im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa befindliche Gemarkung Bresinchen - ein Ortsteil der Stadt Guben.

Die Schutzzone wird von einer Überwachungszone mit einem Radius von 10 Kilometern umgeben. In der Überwachungszone liegen anteilig die im Spree-Neiße-Kreise befindlichen Gemarkungen Sembten, Groß Drewitz/Drjejce, Lauschütz, Krayne, Grano/Granow und Schenkendöbern sowie die Gemarkung Deulowitz.

Aufgrund des Ausbruchs der Newcastle-Krankheit im Nachbarlandkreis Oder-Spree erlässt der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa mit Wirkung zum 25. Februar 2026 eine Tierseuchenallgemeinverfügung. Für Geflügelhaltungen in der Schutz- und Überwachungszone bzw. in den zuvor genannten Gemarkungen gilt eine Aufstallungspflicht, ein Verbringungsverbot von Geflügel sowie besondere Hygienemaßnahmen.

Die Newcastle-Krankheit ist eine weltweit verbreitete, hochansteckende Viruskrankheit bei Geflügel und Wildvögeln. Sie ist anzeigepflichtig, verläuft oft tödlich und führt bei den betroffenen Tieren zu schweren wirtschaftlichen Schäden durch Atemnot, Durchfall, Legeleistungsabfall und neurologische Störungen.

Die Allgemeinverfügung ist inklusive einer Karte mit der ausgewiesenen Schutz- und Überwachungszone auf der Internetseite des Landkreises unter amtsblatt.lkspn.de sowie im Amtsblatt 06/2026 zu finden.

Newcastle-Krankheit ausgebrochen2026-02-25T12:55:41+01:00

Feuer greift auf Geschäft über

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Feuer greift auf Geschäft über| 24.02.2026

Kurz nach Mitternacht am Dienstag wurden die Feuerwehr und die Polizei in die Hermannstraße, nach Cottbus-Sandow,  gerufen. Hier waren drei Müllbehälter in Brand geraten und mussten gelöscht werden. Da auch die Fassade eines angrenzenden Geschäfts durch die Flammen beschädigt wurde, summierten sich die Sachschäden auf rund 3.000 Euro. Die Polizei leitete Ermittlungen zur Brandursache ein.

Feuer greift auf Geschäft über2026-02-24T13:24:49+01:00

2-tägiger Warnstreik im Nahverkehr

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2-tägiger Warnstreik im Nahverkehr| 24.02.2026

In den Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Brandenburg zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg haben die Arbeitgeber in der letzten Verhandlungsrunde ein erstes Angebot vorgelegt. In den Verhandlungen geht es sowohl um die Arbeitsbedingungen als auch um die Tabellenentgelte. Zwar bieten die Arbeitgeber eine Arbeitszeitreduzierung um 30 Minuten an. In Bezug auf das Tabellenentgelt droht mit dem Angebot jedoch ein Reallohnverlust für die Beschäftigten.

Um den Druck in den laufenden Verhandlungen zu erhöhen, ruft ver.di die Beschäftigten der Brandenburger Verkehrsbetriebe, für die der TV-N gilt, am Freitag, den 27. Februar, und Samstag, den 28. Februar, zum Streik auf.

„Es ist gut, dass die Arbeitgeber endlich ein Angebot vorgelegt haben. Von einer Lösung sind wir jedoch weit entfernt. Wir haben in Brandenburg eher noch Nachholbedarf bei den Löhnen. Jetzt Reallohnverluste anzubieten, wird der Lage der Beschäftigten nicht im Ansatz gerecht. Deshalb streiken wir zum Ende der Woche, um den Druck für ein annehmbares Angebot zu erhöhen“, erklärt ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Germanus.

Die Verhandlungen werden insbesondere durch die mangelhafte finanzielle Ausstattung des ÖPNV durch die Bundes- und die Landesregierung erschwert.

„Für die jetzige Eskalation tragen auch die politisch Zuständigen in Bund und Land eine Verantwortung. Die unzureichende Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs sorgt immer wieder für diese Zuspitzung, wenn die Beschäftigten fordern, dass sie für ihre wichtige Arbeit anständig bezahlt und gut behandelt werden“, erklärt Germanus abschließend.

2-tägiger Warnstreik im Nahverkehr2026-02-24T10:43:46+01:00
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