Bahnübergang in Kolkwitz bleibt länger gesperrt

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Bahnübergang in Kolkwitz bleibt länger gesperrt | 28.08.2026

Da sich die Bauarbeiten am Bahnübergang Kolkwitz verlängern, kommt es noch bis voraussichtlich zum 31. Oktober zu Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr. Der Bahnübergang bleibt während der Arbeiten voll gesperrt und auch für den Autoverkehr unpassierbar.
Wie Cottbusverkehr jetzt informiert, kommt es zu Einschränkungen bei den Buslinien 37 und 44. Für die Linie 37 wird eine Umleitung über die Ströbitzer Hauptstraße und die Fichtestraße eingerichtet. In diesem Zusammenhang entfällt die Haltestelle Kolkwitz Bahnhof Nord. Es wird darauf hingewiesen, dass die meisten Einschränkungen ausschließlich an Schultagen auftreten.
Für einzelne Fahrten der Linie 37 ergeben sich angepasste Linienführungen. Die Fahrten um 14:00 Uhr und 15:36 Uhr ab der Zielona-Gora-Straße verkehren über die Haltestellen Am Moorgraben, Schule, Rathaus und Schadowstraße weiter über die Berliner Straße, Kolkwitzer Straße sowie durch Cottbus über die Ströbitzer Hauptstraße, Fichtestraße und Ströbitzer Straße zur Haltestelle Papitzer Straße und anschließend regulär weiter. Die Fahrten um 14:00 Uhr und 14:56 Uhr ab Kolkwitz Langosa verkehren über die Haltestelle Kolkwitz Schule, weiter über die Berliner Straße, Kolkwitzer Straße sowie Ströbitzer Hauptstraße und Fichtestraße. Danach werden sie zur Haltestelle Zahsow geführt und setzen danach regulär fort. Die Fahrt um 14:15 Uhr ab Hauptbahnhof wird von der Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße über die Ströbitzer Hauptstraße geführt und erreicht über Kolkwitzer Straße und Berliner Straße die Haltestellen Langosa Berliner Straße, Feuerwehr und Kolkwitz Rathaus.
Die Frühfahrt um 06:16 Uhr ab der Haltestelle Burg Schule verkehrt über die Haltestelle Zahsow, weiter über die Fichtestraße und Ströbitzer Hauptstraße, dann über die Kolkwitzer Straße und Berliner Straße zu den Haltestellen Schule und Kolkwitz Rathaus.
Auch die Anruffahrten werden angepasst: Fahrten ab der Haltestelle Zahsow bedienen die Haltestellen Kolkwitz Rathaus und Langosa, während Fahrten ab der Haltestelle Kolkwitz Langosa über die Haltestellen Langosa Berliner Straße und Schule nach Haltestelle Zahsow geführt werden.
Auf der Linie 44 kommt es zudem zu einer zeitlichen Verschiebung einer Einzelfahrt. Die Fahrt von Burg Bleske nach Sielow verkehrt während der Bauzeit statt um 16:19 Uhr erst um 16:31 Uhr.
Grafik/Karte: Cottbusverkehr

Bahnübergang in Kolkwitz bleibt länger gesperrt2026-08-28T14:25:18+02:00

Lübben ehrt engagierte Bürgerinnen und Bürger

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Lübben ehrt engagierte Bürgerinnen und Bürger | 28.08.2026

Es ist ein klares Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamtes in der Stadtgesellschaft. Gestern Abend im Wappensaal des Schlosses Lübben dieverdiente Bürgerinnen und Bürger gewürdigt.
Werner Kuhtz durfte sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Die Würdigung gilt insbesondere seinem jahrzehntelangen Einsatz für den Erhalt und die Vermittlung des Paul-Gerhardt-Erbes sowie seinem vielfältigen Engagement für das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt.
Den Ehrenamtspreis erhielten Fanny Käppler, Hans-Werner Schmidt und Thomas Nakonzer. Fanny Käppler und Thomas Nakonzer engagieren sich vor allem in der Freiwilligen Feuerwehr Radensdorf. Hans-Werner Schmidt engagiert sich als Vorsitzender mehrerer Vereine, darunter des Fördervereins des Gymnasiums Lübben, des Freundeskreises für Lübben, des Ugandavereins und des vor drei Jahren gegründeten Vereins "MusiKultur" Lübben.
Erstmals seit mehreren Jahren wurde auch eine Sportlerehrung durchgeführt, sie ging an Kathrin Stoye für ihren Einsatz im Judoverein Kuzushi Lübben.
Und der Musikpreis „Albrecht und Helene von Houwald“ ging an die Brüder Felix, Aaron und Raffael Korr für ihre herausragenden Leistungen in der Kammermusik. Herzlichen Glückwunsch!
Fotos: Möbes / Lübben - Die Stadt im Spreewald.

Lübben ehrt engagierte Bürgerinnen und Bürger2026-08-28T11:44:06+02:00

Zwei Menschen an Schule in Neu-Zittau getötet

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Zwei Menschen an Schule in Neu-Zittau getötet | 28.08.2026

An einer Schule in Neu-Zittau am Rande der Niederlausitz kam es gestern Nachmittag zu einer Gewalttat, bei der zwei Menschen starben. Nach aktuellem Kenntnisstand und übereinstimmenden Medienberichten soll ein 19-Jähriger seine Ex-Freundin mit einem Messer getötet haben. Ein Mann wollte die Tat verhindern und wurde von dem Angreifer so schwer verletzt, dass auch er trotz sofortiger medizinischer Versorgung noch vor Ort starb. Zu den genauen Hintergründen hat sich die Polizei noch nicht geäußert.
Bei einem groß angelegten Polizeieinsatz konnte der Tatverdächtige noch vor Ort gestellt und verhaftet werden. Die Beamten waren mit einem Großaufgebot vor Ort und sperrten die Schule weiträumig ab. Mehrere Rettungswagen und Rettungshubschrauber sowie die Notfallseelsorge waren vor Ort im Einsatz.
Die Tat ereignete sich an einer Privatschule im 3.500 Einwohner großen Neu-Zittau im Landkreis Oder-Spree.
Ministerpräsident Dietmar Woidke äußerte sich in einem Pressestatement: „Bei einem furchtbaren Angriff sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Diese Tat erschüttert unser gesamtes Land. Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen der Opfer, ihren Familien und Freunden. Unsere Schulen sollen ein Hort für unsere jungen Menschen sein. Hier ist eine Schule zum Tatort einer unfassbaren Gewalttat geworden. Wir stehen an der Seite der gesamten Schulgemeinschaft – der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie den Eltern. Den Rettungskräften, der Polizei und allen Seelsorgern vor Ort danke ich von Herzen für ihren raschen und aufopferungsvollen Einsatz."
Foto: Newsdesk Brandenburg

Zwei Menschen an Schule in Neu-Zittau getötet2026-08-28T08:45:23+02:00

Wasserentnahmeverbot in Cottbus

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Wasserentnahmeverbot in Cottbus| 21.08.2026

Im Einklang mit den Landesbehörden sowie den umliegenden Landkreisen hat die Stadt Cottbus/Chóśebuz ein Entnahmeverbot von Wasser
aus Oberflächengewässern wie Flüssen und Seen auf den Weg gebracht. Die entsprechende Allgemeinverfügung ist am Freitag, 21.08.2026 auf
www.cottbus.de veröffentlicht worden. Damit tritt die Untersagung am Sonnabend, 22.08.2026 in Kraft. Die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässer mittels Pumpvorrichtung im gesamten Stadtgebiet ist jetzt ganztägig, also auch in den Abend- und frühen Morgenstunden untersagt. Die Allgemeinverfügung
gilt bis auf Widerruf, mindestens aber bis einschließlich 30.09.2026. Hintergründe und Daten zur Wassersituation in der Region können u.a. dem Pegelportal des Landes Brandenburg im Internet aufgerufen werden.

Wasserentnahmeverbot in Cottbus2026-08-21T14:53:38+02:00

Richtfest in Kolkwitz: Wiederverwendete DDR-Bauteile schaffen neues Vereinsgebäude

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Richtfest in Kolkwitz: Wiederverwendete DDR-Bauteile schaffen neues Vereinsgebäude| 21.08.2026

Auf dem Kolkwitzer Sportplatz wurde am 20. August Richtfest für ein besonderes Pilotprojekt gefeiert. Neben einem zweigeschossigen Gebäude mit Lager- und Vereinsräumen entstehen Garagen für zwei Kleinbusse sowie ein Tickethaus. Das Besondere: Für den Neubau werden 80 gebrauchte Betonplatten aus einem DDR-Plattenbau in Großräschen wiederverwendet.
Damit wird in Kolkwitz Neuland betreten, erklärt Peter Jähne vom Cottbuser Ingenieurbüro, das sich seit 25 Jahren mit dem Rückbau und der Wiederverwendung von DDR-Platten beschäftigt. Innenteile werden nun als Außenteile eingesetzt, ehemalige Stützen eines Mittelgangs bilden die heutige Galerie. Die bis zu sechs Meter langen und sechs Tonnen schweren Betonplatten erhalten damit eine neue Verwendung.
Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der BTU und Prof. Dr.-Ing. Angelika Mettke, die seit mehr als 30 Jahren die Wiederverwendung von Bauteilen aus abgerissenen Gebäuden erforscht. Gemeinsam mit ihrem Team beteiligt sie sich am europäischen Forschungsprojekt „Re-create“. Dort entwickeln Wissenschaftler Verfahren, Standards und digitale Werkzeuge, um gebrauchte Betonfertigteile künftig systematisch in neuen Bauprojekten einzusetzen. Das Kolkwitzer Vereinsgebäude ist dafür ein sichtbares Beispiel.
Jähne begrüßt die Zusammenarbeit mit der BTU, kritisiert jedoch den bürokratischen Aufwand. Jede der 80 Platten muss beim Einbau heutige europäische Normen erfüllen, die zu DDR-Zeiten noch nicht existierten. Das verlängert die Planung und verteuert die Zulassung. Er hofft deshalb auf vereinfachte Verfahren.
Der Lausitzbeauftragte der Landesregierung, Dr. Klaus Freytag, verwies darauf, dass viele Lausitzer Vereine mangels Räumen auf Container angewiesen seien. Diese könnten nun mit Interesse nach Kolkwitz schauen. Er lobte die Arbeit von Planern und Verwaltung bei der Förderung und Umsetzung des Projekts.
Auch das Richtfest selbst war ungewöhnlich: Den traditionellen Zimmermannsspruch hielt Bürgermeister Karsten Schreiber, da das Gebäude kein klassisches Dach mit Holzbalken besitzt. Er betonte, dass die Betonteile so nicht im Schredder landen, sondern künftig dem Kolkwitzer SV und anderen Vereinen der Gemeinde zugutekommen. Sein Dank galt allen Fördermittelgebern, Planern, Firmen und dem Verein. Für die neuen Räume wünschte er sich, dass die Menschen dort gemeinsam feiern, lachen und etwas bewegen können.
Quelle: Gemeinde Kolkwitz

Richtfest in Kolkwitz: Wiederverwendete DDR-Bauteile schaffen neues Vereinsgebäude2026-08-21T13:31:36+02:00

Cottbus und Spremberg fordern vollständige Ortsumfahrung

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Cottbus und Spremberg fordern vollständige Ortsumfahrung| 21.08.2026

Der Ausbau der Ortsumfahrung im Cottbuser Süden soll weiter vorangetrieben werden. Nach der Freigabe der neuen Autobahnabfahrt Cottbus-Süd müsse nun der verbleibende Bauabschnitt finanziell durch den Bund gesichert werden. Dieser verbindet auch den Raum Spremberg mit der Umfahrung an der B 168.
Darauf verständigten sich Cottbus’ Oberbürgermeister Tobias Schick und Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier bei einem Arbeitstreffen. Nach ihren Angaben besteht darüber auch Einigkeit mit den umliegenden Landkreisen und kreisangehörigen Kommunen.
Zudem wollen beide Städte die Wirtschaftsförderung von Cottbus/Chóśebuz und dem Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa enger miteinander verzahnen. Als Vorbild könnten bestehende Vereinbarungen zwischen der kommunalen Entwicklungsgesellschaft Cottbus (EGC) und den Städten Guben, Forst und Spremberg dienen.
Quelle: Stadt Cottbus

Cottbus und Spremberg fordern vollständige Ortsumfahrung2026-08-21T13:30:08+02:00

Trickbetrüger geben sich als Reinigungskräfte eines Pflegedienstes in Cottbus aus

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Trickbetrüger geben sich als Reinigungskräfte eines Pflegedienstes in Cottbus aus| 21.08.2026

Einen Betrug nahm die Polizei am Donnerstagmittag zur Anzeige auf: Zwei unbekannte Tatverdächtige hatten sich in der Max-Grünebaum-Straße bei einem Senior als Reinigungskräfte eines Pflegedienstes ausgegeben und den Mann aufgefordert, während der Wohnungsreinigung sitzen zu bleiben. Da dem Mann dies merkwürdig vorkam, hielt er Rücksprache mit dem Pflegedienst, der jedoch keine Reinigung veranlasst hatte.
Die vermeintlichen Reinigungskräfte hatten es offensichtlich auf Sparbücher abgesehen.
Auch in der Gartenstraße ließ am Donnerstagvormittag eine Seniorin zwei Frauen in ihre Wohnung, die sich als Mitarbeiterinnen eines Pflegedienstes ausgaben.
Die beiden Frauen schauten sich in der Wohnung nach Wertgegenständen um und gaben sich, als die Seniorin um ihre Medikamentengabe bat, als Reinigungskräfte aus. Anschließend verließen sie die Wohnung, ohne etwas zu entwenden.
Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei:
Täterinnen und Täter täuschen immer wieder eine amtliche oder berufliche Funktion vor oder nutzen vermeintliche Haustürgeschäfte, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen.
Tricktäter agieren häufig äußerst überzeugend und entwickeln ständig neue Vorgehensweisen. Sie geben sich beispielsweise als Handwerker, Mitarbeitende von Behörden, der Hausverwaltung oder Pflegedienste aus, treten aber auch als vermeintliche Polizeibeamte, Gerichtsvollzieher, Postzusteller oder Monteure auf.
Das Ziel ist stets, in die Wohnung zu gelangen. Häufig handeln die Täter arbeitsteilig: Während eine Person das Opfer ablenkt, durchsucht eine weitere unbemerkt die Wohnung nach Bargeld und Wertgegenständen.
Verhaltenstipps der Polizei:
Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung.
Vergewissern Sie sich stets über die Identität der Personen.
Geben sich Personen als Mitarbeitende von Behörden oder Firmen aus, kontaktieren Sie die entsprechende Stelle selbstständig, bevor Sie Zutritt gewähren.
Informieren Sie umgehend die Polizei, wenn Sie Opfer einer solchen Tat geworden sind.
Quelle: Polizeipräsidium Brandenburg/ Direktion Süd

Trickbetrüger geben sich als Reinigungskräfte eines Pflegedienstes in Cottbus aus2026-08-21T13:28:45+02:00

Schüsse fallen in Schmellwitz

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Schüsse fallen in Schmellwitz| 20.08.2026

Mehrere Zeugen riefen am Mittwoch kurz nach 20:15 Uhr die Polizei in den Stadtteil Neu Schmellwitz, weil sie Schussgeräusche gehört haben wollten. Außerdem sahen sie mehrere Jugendliche weglaufen. Am Ernst-Mucke-Platz fanden die Beamten Hülsen von Schreckschusspatronen. Die Polizisten trafen im Umfeld mehrere deutsche Jugendliche an, von denen zwei als mutmaßliche Tatverdächtige identifiziert werden konnten. Nach ersten Erkenntnissen ist niemand verletzt worden. Die Ermittlungen zum Hintergrund dauern bis zur Stunde an.

weitere Meldungen:

Eine Zeugin informierte am Mittwochabend um 21:30 Uhr die Polizei, dass in der August-Bebel-Straße, in Cottbus, ein 20-jähriger Mann von drei unbekannten Tätern angegriffen, bedroht und verletzt wurde. Der Verletzte wurde durch einen hinzugerufenen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.

Die Leitstelle rief am Donnerstagmorgen um 03:00 Uhr Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in einem mehrstöckigen Wohnhaus in der Willy-Brandt-Straße, nach Sandow. Ein Übergreifen auf benachbarte Wohnungen konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Ein Bewohner mit einer Rauchgasintoxikation wurde im Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Mieter wurden anderweitig untergebracht, da die Wohnung stark verrußt und vorerst nicht bewohnbar war. Der geschätzte Schaden liegt bei etwa 3.000 Euro. Es wird dem Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung nachgegangen.

Schüsse fallen in Schmellwitz2026-08-20T13:53:21+02:00

Freie Fahrt für die neue Verbindung

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Freie Fahrt für die neue Verbindung!| 19.08.2026

Die neue Verbindung der Bundesstraßen B 168 und B 97 mit der Autobahn A 15 bei Cottbus/Chóśebuz ist vollständig für den Verkehr freigegeben. Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach, Oberbürgermeister Tobias Schick und Mike Koehler, Vorsitzender des Vorstands des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg, eröffneten die rund 8,2 Kilometer lange Strecke am Mittwoch, 19. August 2026. Sie führt den überörtlichen Verkehr an der Cottbuser Innenstadt vorbei und bindet die Oder-Lausitz-Straße an die A 15 an.

Die Gesamtmaßnahme umfasst den rund 6,9 Kilometer langen zweiten Verkehrsabschnitt der Ortsumgehung und eine etwa 1,3 Kilometer lange Netzergänzung der B 97. Nach gut fünf Jahren Bauzeit ist die Verbindung vom Knotenpunkt Landesstraße L 49/B 168 bis zur A 15 damit fertiggestellt. Ein großer Teil der Strecke in Richtung Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) war bereits am 28. August 2025 freigegeben worden.

Nach der Verkehrsfreigabe stehen noch einzelne Restarbeiten an und die Baustelleneinrichtung wird zurückgebaut. Die Arbeiten finden außerhalb der Fahrbahn statt. Verkehrseinschränkungen entstehen dadurch nicht.

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Mit der Ortsumgehung Cottbus wird heute ein großes Infrastrukturprojekt vollendet, das für die Zukunft der Stadt und der gesamten Region herausragende Bedeutung hat. Der Bund hat hier mit über 80 Millionen Euro erhebliche Strukturstärkungsmittel für die vom Braunkohleausstieg betroffenen Regionen eingesetzt. Auf den Abschluss der Ortsumgehung mit dem Anschluss an die A 15 haben die Stadt und die Region lange gewartet. Umso erfreulicher ist, dass heute ein Stück Strukturwandel in Betrieb geht.“

 Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung wird die Vernetzung des Oberzentrums Cottbus und der Lausitz mit dem Bundesfernstraßennetz erheblich verbessert. Diese Straße wird die Region in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus noch weiter voranbringen, denn eine Lücke im regionalen Straßennetz wird geschlossen. Darüber hinaus reduziert die Ortsumgehung die verkehrliche Belastung der Innenstadt. Das schont die Einwohnerinnen und Einwohner von Cottbus und reduziert das Unfallrisiko. Unserem Landesbetrieb Straßenwesen danke ich für seine Arbeit. Dieses Vorhaben war eines seiner größten in den zurückliegenden Jahren. Dem Bund danke ich für sein Engagement hier in der Lausitz. Ich sehe darin ein wichtiges Zeichen an die Menschen dieser Region, dass der Strukturwandel - bei allen Herausforderungen - gelingen wird.“

 Tobias Schick, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus: Mein erster Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern in unseren Ortsteilen Kahren, Kiekebusch und Branitz für ihre Leidensfähigkeit, ihre Geduld und ihr Verständnis, die den mal mehr und mal weniger umgeleiteten Verkehr ertragen mussten. Wichtig bleibt, weitere Belastungen von den Ortsteilen fernzuhalten oder auszugleichen. Mein Dank gilt allen weiteren Beteiligten, dass der Bau im Zeitrahmen erledigt worden ist, und so jetzt Entlastung für den Verkehr im Stadtgebiet möglich wird. Mit dem weiteren Ausbau der Ortsumfahrung wartet noch viel Arbeit."

Mike Koehler, Vorsitzender des Vorstands des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg: „Auf 8,2 Kilometern sind drei Knotenpunkte und zwölf Ingenieurbauwerke entstanden. Dazu gehören Straßenbrücken, eine Faunabrücke und Durchlässe für Wildtiere. Zusatzfahrstreifen bieten weitere Überholmöglichkeiten. Mit der neuen Anschlussstelle Cottbus-Ost steht nun eine durchgehende Verbindung zur A 15 zur Verfügung. Eine Teamleistung, auf die ich sehr stolz bin. “

Die B 97 ist Teil der Oder-Lausitz-Straße. Diese verbindet Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt und Guben mit Cottbus/Chóśebuz und dem Raum Bautzen–Görlitz–Hoyerswerda. Im Norden besteht eine Verbindung zur A 12. Über die neue Anschlussstelle Cottbus-Ost ist die Strecke nun an die A 15 und damit an die A 13 angebunden.

Die Baukosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf rund 86,2 Millionen Euro. Das Vorhaben wird vollständig aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen finanziert.

Der erste Verkehrsabschnitt der Ortsumgehung wurde bereits 2012 fertiggestellt. Der dritte Verkehrsabschnitt soll die Ortsumgehung von der südlichen B 97 bis zur A 15 fortführen. Die Planungen laufen.

Freie Fahrt für die neue Verbindung2026-08-19T13:29:25+02:00

Neuer Stürmer bei Energie Cottbus

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Neuer Stürmer bei Energie Cottbus| 19.08.2026

Der FC Energie hat sich mit dem Bundesligisten 1. FC Union Berlin auf ein Leihgeschäft des Stürmers Dmytro Bogdanov verständigt. Der 19-jährige Ukrainer wird bereits am Mittwoch mit der Mannschaft trainieren.

„Wie wir in den zurückliegenden Jahren gezeigt haben, bieten wir bei uns in Cottbus jungen und ambitionierten Spielern sehr gute Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Das hat sich auch in der Bundesliga rumgesprochen. Mit der Verletzung von Erik Engelhardt ist der Handlungsbedarf in unserer Offensive größer geworden und so freuen wir uns, dass mit Union eine Leihe von Dmytro zustande kam. Er ist ein sehr interessanter Spieler, der viel Potenzial hat“, sagt Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz.

„Dmytro ist ein Spielertyp, den wir in der Interpretation noch nicht im Team haben. Er hat vor allem in den Leistungsmannschaften der Nachwuchsligen eindrucksvoll gezeigt, dass er weiß, wo das Tor steht. Wir wünschen uns, dass er seine besondere Art nun in unser Team einbringt“, fügt Kaderplaner Maniyel Nergiz an.

Dmytro Bogdanov wurde in Kiew geboren, wuchs in der ukrainischen Hauptstadt auf und spielte im Nachwuchsleistungszentrum von Dynamo Kiew. Im Alter von 15 Jahren kam der heute 1,88m große Stürmer nach Deutschland und spielte anschließend im Nachwuchs der SG Dynamo Dresden. Bei den Sachsen zeigte er außerordentliche Leistungen in den Junioren Bundesligen, debütierte in deren Aufstiegssaison im Profiteam und kam insgesamt sechsmal in der 3. Liga zum Einsatz. Im zurückliegenden Sommer sicherte sich der 1. FC Union Berlin die Dienste des talentierten Angreifers und stattete ihn mit einem Vertrag bis zum Jahr 2029 aus. Mit zwei Kurzeinsätzen in der 1. Bundesliga sowie 13 U-Länderspielen mit drei Treffern in der Statistik, soll er nun beim FC Energie weitere Erfahrungen sammeln.

Unterdessen begrüßt der FC Energie mit Marcel Beifus einen vereinslosen Innenverteidiger, der sich beim FC Energie zunächst mit der Unterstützung der Athletiktrainer und Physiotherapeuten unverbindlich von einer Verletzung erholen wird und anschließend ins Training einsteigen soll. Der 23-Jährige verfügt über die Erfahrung von 86 Spielen in der 2. Bundesliga und stand zuletzt beim Karlsruher SC unter Vertrag.

Neuer Stürmer bei Energie Cottbus2026-08-19T13:18:13+02:00
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