Neue Linienführung der 47

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Neue Linienführung der 47 | 09.04.2026

Der Landkreis Spree-Neiße hat in seiner Funktion als Aufgabenträger des Regionalbusverkehrs zum 13. April 2026 eine erneute, dauerhafte Anpassung der Linienführung der Buslinie 47 festgelegt. Demnach hält die 47 wieder am Cottbus Center und an der Lagune.

Neue Linienführung der 472026-04-09T14:52:37+02:00

Garagenbrand in Cottbus

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Garagenbrand in Cottbus | 09.04.2026

Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstag kurz nach 04:00 Uhr zu einem Garagenkomplex in der Jamlitzer Straße gerufen. Dort brannte eine offenstehende Garage, die mit Unrat gefüllt war. Durch das Feuer wurde eine leere Nachbargarage in Mitleidenschaft gezogen. Gegen 05:00 Uhr konnten Polizei und Feuerwehr abrücken. Die Schadenshöhe hält sich mit einigen hundert Euro in Grenzen. Die Kriminalpolizei hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen.

Garagenbrand in Cottbus2026-04-09T13:19:54+02:00

Die Lausitz wird zum Hotspot für die Batteriewirtschaft von morgen

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Die Lausitz wird zum Hotspot für die Batteriewirtschaft von morgen | 09.04.2026

Mit dem Start des Verbundprojekts „HERES – BTU-Kompetenzzentrum Hochtechnologie- und Energiematerialien und deren Recycling Senftenberg“ gründet die BTU Cottbus-Senftenberg eine im ostdeutschen Raum einzigartige Forschungsplattform für das nachhaltige Recycling technologisch essenzieller Materialien.

Bis Februar 2030 entsteht an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ein leistungsstarkes Kompetenzzentrum, das Forschung, Industrie und Strukturwandel strategisch verbindet – und Brandenburg als eine Schlüsselregion der europäischen Kreislaufwirtschaft positioniert. Das Verbundprojekt HERES wird mit einer Summe von rund 13,6 Mio. Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

 Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle: „Nachhaltige Kreislaufwirtschaft statt linearer Ressourcenverbrauch – das ist das Gebot der Stunde, egal ob es um Energie, Wasser, Nährstoffe – oder Batterien geht. Mit dem Kompetenzzentrum HERES an der BTU Cottbus-Senftenberg entsteht eine Forschungsplattform, die die Lausitz als Schlüsselregion der europäischen Kreislaufwirtschaft positioniert. Wir als Land unterstützen die Lausitz im Rahmen der Strukturstärkung intensiv auf ihrem Weg zu einer europäischen Innovationsregion und setzen dabei ganz gezielt auf Wissenschaft und Forschung. So sieht erfolgreicher Strukturwandel ‚Made by future‘ aus.“

Strukturwandel trifft Zukunftstechnologie

Lithium-Ionen-Batterien sind in unserer modernen Welt zu allgegenwärtigen und mittlerweile unverzichtbaren Bestandteilen unseres Lebens geworden, angefangen bei Smartphones, Laptops, Elektrowerkzeugen, E-Bikes bis hin zu E-Autos und stationären Energiespeichern. Gleichzeitig stehen wir in der Verantwortung, die in den Lithium-Ionen-Batterien enthaltenen kritischen und wertvollen Rohstoffe nicht nur ressourcenschonend einzusetzen, sondern auch zurückzugewinnen und einer erneuten Nutzung zugänglich zu machen. Innovative Recyclingstrategien sind der Schlüssel für die Zukunft, um hohe Recyclingquoten zu erzielen und zugleich die Rohstoffsouveränität langfristig zu sichern.

Hier setzt HERES an: Das Kompetenzzentrum entwickelt in der ersten Förderperiode neue Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Recyclings von Lithium-Ionen-Batterien – von der Rückgewinnung der Materialien, über deren Prozessierung und Weiterverarbeitung bis zu den verschiedenen Möglichkeiten der Wiederverwendung. Ziel ist es, geschlossene Stoffkreisläufe zu etablieren und kritische Rohstoffabhängigkeiten deutlich zu reduzieren.

Projektleiter Jörg Acker, Professor für Physikalische Chemie an der BTU, betont: „Wir schaffen in Senftenberg eine innovative und ganzheitliche Forschungsinfrastruktur für die Rückgewinnung, die Aufarbeitung und den Wiedereinsatz von unterschiedlichsten Batteriematerialien und werden insbesondere die neuesten Entwicklungen der Batterietechnologien fortlaufend einbeziehen. Unser Anspruch ist es, wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Anwendbarkeit zu verbinden – und damit Wertschöpfung, know-how und den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Region zu halten.“

 

BTU-Präsidentin Prof. Gesine Grande: „Mit dem Kompetenzzentrum HERES schaffen wir Voraussetzungen, um innovative Lösungen für das Recycling technologisch essenzieller Materialien zu entwickeln und zugleich neue Wertschöpfungsperspektiven für unsere Region zu eröffnen. HERES steht beispielhaft für den Weg der BTU: Wir bringen wissenschaftliche Expertise, technologische Innovation und regionale Transformation zusammen. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur europäischen Rohstoffsouveränität, zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und zur Zukunftsfähigkeit der Lausitz.“

Die Lausitz wird zum Hotspot für die Batteriewirtschaft von morgen2026-04-09T13:17:59+02:00

Deutsche Bank AG baut Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker in Spremberg ab

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Deutsche Bank AG baut Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker in Spremberg ab| 09.04.2026

Die Deutsche Bank AG hat die Stadt Spremberg/Grodk informiert, dass die Bargeldautomaten und Kontoauszugsdrucker der Deutschen Bank in Spremberg/Grodk zum 30. Juni 2026 abgebaut werden.

Auch wenn die ansässige Finanzagentur der Deutschen Bank im City-Center Spremberg (CCS), Am Markt 5, weiterhin Bestandteil des Filialnetzes sein wird, sind für diesen Standort keine Automaten oder Selbstbedienungsgeräte mehr vorgesehen.

Die Stadt Spremberg/Grodk hat sich an die Deutsche Bank AG gewandt und erklärt, dass sie diese Entwicklung für äußerst problematisch hält. Die Verfügbarkeit von Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern gehöre zur Mindestversorgung vor Ort. Gerade ältere Menschen, die nicht auf Online-Banking ausweichen können, sind auf eine wohnortnahe Bargeldversorgung angewiesen. Längere Wege in umliegende Städte stellen für viele Menschen eine erhebliche Mehrbelastung dar und schränken ihre Selbständigkeit im Alltag ein. Gleichzeitig hat die Stadt Spremberg/Grodk um Mitteilung gebeten, wie ggf. alternative Lösungen vor Ort aussehen.

Die Deutsche Bank AG hat erklärt, dass die Entscheidung endgültig sei und für die Sprembergerinnen und Spremberger eine Umstellung bedeutet.

Für die Bargeldversorgung zeigt die Deutsche Bank AG alternative Möglichkeiten auf:

  1. Cashback-Bargeldservice im Einzelhandel: Es kann bei Einkäufen in vielen Supermärkten und Drogerien ganz einfach Bargeld (bis zu 200 Euro) abgehoben werden. Als Beispiele werden LIDL, Netto-Marken-Discount und Aldi Nord genannt.
  1. Bargeld-Code über die App: Für Deutsche-Bank-Kunden besteht die Möglichkeit, über die App einen „Bargeld-Code“ zu erstellen. Mit diesem Code können innerhalb von zwei Stunden bis zu 999,99 Euro pro Tag in teilnehmenden Einzelhandelsgeschäften abgehoben und sogar eingezahlt werden. In Spremberg/Grodk sind dies unter anderem NKD, Penny, Rossmann-Drogeriemarkt.

Deutsche Bank AG baut Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker in Spremberg ab2026-04-09T12:41:48+02:00

Auftakt des Themenjahres FRAUENREICH Branitz zum 250. Geburtstag Fürstin Lucie Pückler

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Auftakt des Themenjahres FRAUENREICH Branitz zum 250. Geburtstag Fürstin Lucie Pückler | 09.04.2026

Mit einem Festakt eröffnete die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) heute das Themenjahr „FRAUENREICH“. Anlass ist der 250. Geburtstag von Gräfin Lucie Hardenberg-Reventlow, verheiratete Fürstin Lucie Pückler-Muskau (1776-1854), die im Mittelpunkt der diesjährigen Saison in Park und Schloss Branitz steht.

Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Kultur und der Familien von Pückler und von Hardenberg wurde deutlich, welche zentrale Lucie als intellektuelle Partnerin, gesellschaftlich bedeutende Persönlichkeit und gestalterische Impulsgeberin an der Seite des berühmten Fürsten Pückler hatte. Für die hochfliegenden Ideen des Fürsten, für die privaten Parkprojekte in Muskau und Branitz war Fürstin Lucie Pückler kluge und stringente Umsetzerin, weswegen sie als „Grüne Fürstin“ in die Geschichte einging.

Elke Gräfin Pückler unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Fürstin für die Familie: „Lucie Pückler steht für unsere Familie bis heute für Haltung, Bildung und Gestaltungskraft. Es ist bewegend zu sehen, wie ihr Wirken heute von der Stiftung, den Gärtnern, Kuratoren und Unterstützern in Branitz neu gewürdigt wird.“

Brandenburgs Kulturstaatssekretär Tobias Dünow betont die Relevanz des Themenjahres: „Mit dem Themenjahr FRAUENREICH holt die Stiftung Lucie von Pückler aus dem Schatten ihres berühmten Mannes – zu Recht. Denn Lucie zeigt, dass hinter berühmten Namen oft stille Architektinnen stehen: Sie förderte, schützte und inspirierte ihren ‚Lou’ und prägte das ‚Gesamtkunstwerk Branitz‘, das die Stiftung heute bewahrt und erforscht. Lucie war eine der unkonventionellsten und originellsten Frauen ihrer Zeit. Mit FRAUENREICH feiern wir nicht nur das Wirken der Grünen Fürstin, die auch ohne ihren Gatten bedeutsam wäre. Wir setzen auch ein deutliches Zeichen: Frauen verdienen ihren Platz in der Geschichtsschreibung – und ihre Leistungen sind ein Auftrag für die Zukunft unserer Gesellschaft.“

 Vorstand der Stiftung, Dr. Stefan Körner: „Selbst an der Seite eines Dandys, wie Pückler oft genannt wird, steht also eine starke Frau. Daher trete ich dafür ein, den Stiftungsauftrag um den Namen der Fürstin Lucie Pückler zu erweitern. In unserem Leitbild leben wir dies bereits, wenn es dort heißt: ‚Wir erforschen und vermitteln das Erbe von Fürst und Fürstin Pückler‘. Die Stadt Cottbus geht bei dieser überfälligen größeren Ehrung mit gutem Beispiel voran und plant im 250. Geburtsjahr dieser bedeutenden Cottbuserin, die gerade in Bau befindliche und fast zwei Kilometer lange Seeachse zum Cottbuser Ostsee als Lucie-Pückler-Allee zu benennen.“

Kuratorin der Ausstellungen, Dr. Simone Neuhäuser ergänzt und berichtet zu den Highlights der Ausstellung: „Wir waren selbst überrascht, wie einflussreich die Fürstin in alle Bereiche des gestalterischen, gesellschaftlichen und auch politischen Lebens wirkte. Hierfür zeigen wir neben dem größten Exponat, der 660 Hektar großen Parklandschaft, bedeutende Objekte aus ihrem Besitz, die erstmals wieder nach Branitz zurückkehrten: ein restauriertes japanisches Lackkabinett, der wohl von Karl Friedrich Schinkel entworfene Pyramidensekretär der Fürstin, ihr Jugendbildnis sowie zahlreiche sonst nie gezeigte Briefe aus dem Familienarchiv. Das neu eingerichtete Arbeitszimmer der Fürstin zeigt anhand von Porträts, Ansichten und Objekten deren Kunstsinn und Netzwerk.“

Zum Auftakt des Themenjahres wurden zwei Sonderausstellungen eröffnet, die das Wirken der Fürstin Pückler und der ihr nachfolgenden Gräfinnen Pückler erfahrbar machen: Im Pleasureground lädt ab sofort die Open-Air-Ausstellung „Fürstin Lucie Pückler in Branitz“ dazu ein, an fünf Stationen die frühen Entwicklungsphasen des Parks nachzuvollziehen. Sie beleuchtet die ersten Umgestaltungen des Schlossumfelds und zeigt, wie entscheidend Lucie Pücklers Erfahrung und ästhetisches Gespür für die Herausbildung des Branitzer Gartenreichs waren.

Parallel dazu eröffnet im Schloss Branitz die Ausstellung „Die Dame/n des Hauses. Eine Spurensuche“ neue Einblicke in das Leben der Fürstin. Anhand von Möbeln, Asiatika, Gemälden und persönlichen Briefen entsteht ein facettenreiches Bild – von der wissbegierigen jungen Frau bis zur souveränen Gestalterin Branitz’. Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf weitere Frauen der Familie Pückler, die das Schloss prägten und nun verstärkt ins öffentliche Bewusstsein treten, darunter Louise Isabelle de Constant-Rebecque, die aus der Schweiz stammte, und Gräfin Ette Pückler, die die Wirren des Zweiten Weltkriegs in Branitz erlebte.

Ein besonderer Moment war die feierliche Einweihung des wiederhergestellten Kronenbeets mit dem „Schnucke-S“ auf der Westseite des Schlosses. Das von Rosen umrankte „S“ - ein persönliches Zeichen der Fürstin - ist in ein kunstvoll gestaltetes und acht Meter großes Blumenbeet mit den Initialen des Fürstenpaares eingebettet - finanziert von der Hans-und-Charlotte-Krull-Stiftung.

Auf der Ostseite des Schlosses wurden das restaurierte Muschelbeet sowie die Korallenständer mit sogenannten Mördermuscheln enthüllt - finanziert vom Verein „Fürst Pückler in Branitz“.

Diese aufwändigen und symbolisch aufgeladenen Gestaltungselemente zeugen nach über 100 Jahren wieder von der einstigen gärtnerischen Pracht des Pleasureground, den die Fürstin Lucie Pückler ab 1846 maßgeblich mitentwickelte.

Auch die Museumsshops in Branitz sind ganz auf Fürst Lucie eingestellt: Angeboten werden neben dem gerade erschienenen Buch von Dagmar von Gersdorff „Alle Schönheit, aller Zauber. Lucie und Hermann von Pückler“ (Insel Verlag), der Jahrgangssekt „Fürstin Lucie Pückler “ (Weingut Gutshaus Schorbus), der Gin „Fürstin-Lucie-Pückler“ (Spreewitz Gin) und die Bergamotte-Kräutertee-Mischung „Fürstin Lucie“ (Teehaus Schöpe) sowie zahlreiche passende Artikel zum FRAUENREICH Branitz.
Am 8. Mai, dem Todestag der Fürstin, folgt die Publikation der Stiftung zum Themenjahr, „Lucie ABC“ (edition branitz), und im September die kommentierte Neuedition der „Briefe eines verstorbenen“ (Wallstein Verlag), die Lucie Pückler vor genau 200 Jahren anregte.

Auftakt des Themenjahres FRAUENREICH Branitz zum 250. Geburtstag Fürstin Lucie Pückler2026-04-09T11:46:58+02:00

Teenagerin von Tram erfasst

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Teenagerin von Tram erfasst | 08.04.2026

Auf dem Cottbuser Bahnhofsvorplatz ist am Dienstag kurz nach 19:00 Uhr ein Mädchen von einer Straßenbahn erfasst worden. Dabei wurde die Teenagerin nach erstem Anschein leicht verletzt und ambulant behandelt. Insassen der Tram kamen nicht zu Schaden.

Teenagerin von Tram erfasst2026-04-08T13:16:20+02:00

Bauwagen aus dem Spreewaldkrimi findet neue Heimat

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Bauwagen aus dem Spreewaldkrimi findet neue Heimat | 08.04.2026

Die Stadt Lübbenau/Spreewald wird den bekannten Bauwagen des Hauptkommissars Krüger (gespielt von Christian Redl) aus der erfolgreichen Spreewaldkrimi-Reihe“ übernehmen und künftig für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Damit erhält ein besonderes Stück Filmgeschichte eine neue Bestimmung und wird zugleich zu einer attraktiven Bereicherung für das touristische Angebot der Region.

Der Bauwagen soll künftig als kultureller und touristischer Anziehungspunkt dienen. Samt seiner Ausstattung gibt er einen authentischen Einblick in eine Kulisse, die Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bislang nur aus dem Fernsehen kannten. So bleibt ein Stück Fernsehgeschichte nicht nur erhalten, sondern wird erlebbar.

„Mit der Übernahme des Bauwagens behalten wir ein Stück deutsche Fernsehgeschichte in unserer Stadt. Unser Ziel ist es, diesen besonderen Ort für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste gleichermaßen erlebbar zu machen“, erklärt Bürgermeister Helmut Wenzel.

Geplant ist, den Bauwagen an einem öffentlich zugänglichen Standort aufzustellen und in verschiedene Erlebnisformate wie dem Spreewaldkrimi-Rundgang oder Sonderkahnfahrten einzubinden.

Seit Beginn der Fernsehreihe zieht es immer wieder Gäste aus nah und fern auf die Spuren des Spreewaldkrimis in und um Lübbenau/Spreewald. Daraus haben sich über die Jahre verschiedene erfolgreiche Formate entwickelt, die das kulturelle und touristische Leben in der Stadt bereichern.

Im Rahmen der diesjährigen Spreewaldkrimi-Woche wurde am 8. März 2026 zudem der Produzent der Reihe, Wolfgang Esser von der Stadt und dem Spreewald-Touristinformation Lübbenau e.V. (STI) mit einer Ehrenurkunde für seine herausragenden Verdienste um Lübbenau/Spreewald und die Kulturlandschaft Spreewald sowie seinen Beitrag zur Bekanntheit der Region ausgezeichnet. Mit dieser Würdigung danken Stadt und STI für seinen jahrelangen Enthusiasmus für die Region. Sein langjähriges filmisches Wirken hat die Region in ihrer besonderen Atmosphäre und Eigenart der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dauerhaft im kulturellen Gedächtnis verankert. „Ich freue mich total über diese Auszeichnung. Sie wird einen Ehrenplatz bekommen“, sagt Wolfgang Esser.

Bauwagen aus dem Spreewaldkrimi findet neue Heimat2026-04-08T11:32:52+02:00

Frau in Cottbus mit Pistole bedroht

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Frau in Cottbus mit Pistole bedroht | 07.04.2026

Zeugen haben die Polizei am Sonntag gegen 18:15 Uhr zu einem Parkplatz an der Gallinchener Hauptstraße gerufen. Hier war es den Schilderungen zu Folge zuvor zu einem Streit zwischen einem Mann und einer Frau gekommen. Der Mann soll die Frau dabei auch mit einer Pistole bedroht haben. Die Polizisten stellten vor Ort einen 49 Jahre alten Mann fest, der in seinem Auto saß. Bei ihm fanden die Beamten einen Gasdruckrevolver. Die Frau befand sich nicht mehr vor Ort. Im Rahmen erster Ermittlungen stellten sich heraus, dass es sich bei ihr um die 59-jährige Ehefrau des Mannes handelt. Sie hatte den Parkplatz bereits vor Eintreffen der Polizisten selbstständig verlassen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und in die Polizeiinspektion gebracht. Die Waffe wurde sichergestellt. Die weiterführenden Ermittlungen zum Hintergrund der Auseinandersetzung und dem genauen Ablauf führt die Kriminalpolizei. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus erließ ein Richter am Amtsgericht am Sonntag Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Frau in Cottbus mit Pistole bedroht2026-04-07T12:59:20+02:00

Explosion in Cottbus

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Explosion in Cottbus | 07.04.2026

In der Nacht von Samstag zu Sonntag kam es in einem leerstehenden Wohnblock zu einer Explosion. Unbekannte Täter sprengten mit einem bislang nicht identifizierten Sprengkörper sämtliche Fensterscheiben des Gebäudes. Anwohner berichteten gegen 23:00 Uhr von einem lauten Knall sowie einer sprühbaren Druckwelle. Die Polizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Explosion in Verbindung mit Sachbeschädigung. Ein geschätzter Sachschaden von ungefähr 1000€ entstand.

Explosion in Cottbus2026-04-07T12:58:26+02:00

Streik bei ALBA-Lausitz

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Streik bei ALBA-Lausitz | 07.04.2026

Im Tarifkonflikt bei ALBA Cottbus/Lausitz verschärft sich die Lage weiter. Nach bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten für Dienstag, den 7. April 2026, erneut zum Streik auf. Hintergrund sind die Forderungen der Beschäftigten nach spürbaren Entlastungen angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten. Die Tarifkommission verlangt eine monatliche Entgelterhöhung von 500 Euro für alle Beschäftigten, eine Schichtzulage von 100 Euro sowie Zuschläge für Samstagsarbeit ab der ersten Minute. In der zweiten Verhandlungsrunde am 11. Februar 2026 legte der Arbeitgeber lediglich ein Angebot von insgesamt 2,6 Prozent Lohnerhöhung über eine Laufzeit von 24 Monaten vor. Nach Einschätzung der Gewerkschaft bedeutet dies einen Reallohnverlust für die Beschäftigten. Zudem lehnte der Arbeitgeber zentrale Forderungen wie die Schichtzulage und verbesserte Zuschläge für Samstagsarbeit ab. Die Verhandlungen wurden daraufhin ohne Ergebnis vertagt. Gleichzeitig sehen sich die Beschäftigten mit strukturellen Veränderungen konfrontiert: Ab 2027 soll die Abfallwirtschaft in Cottbus neu organisiert werden, unter anderem durch die Gründung einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Diese Umstrukturierung sorgt für zusätzliche Unsicherheit in der Belegschaft. Die Tarifkommission macht deutlich, dass ohne spürbare Verbesserungen kein Abschluss möglich ist. Aus Sicht der Gewerkschaft ist der erneute Streik notwendig, um den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen und ein verhandlungsfähiges Angebot zu erreiche

Streik bei ALBA-Lausitz2026-04-07T12:56:18+02:00
Nach oben