Gewalt-Gipfel in Cottbus

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Gewalt-Gipfel in Cottbus | 16.01.2026

Der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick hat sich am Freitag mit Brandenburgs Innenminister René Wilke und Bildungsminister Steffen Freiberg getroffen. Dabei ging es um die Situation im Stadtteil Sachsendorf und Gewaltvorfälle an Cottbuser Schulen. Erörtert wurden beispielsweise aufenthaltsrechtliche Maßnahmen bei Familien mit Migrationshintergrund, aber auch die Sicherheit auf Schulhöfen, Schulwegen und im Stadtteil Sachsendorf. Ziel ist ein „Cottbus-Gipfel“ im Frühsommer.

Innenminister René Wilke: „Die vergangenen Wochen waren für die Stadt und die Cottbusser Stadtgesellschaft sehr fordernd. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, den engagierten Kolleginnen und Kollegen der Stadt und den Häusern der Landesregierung haben wir alle Möglichkeiten zur Unterstützung ausgelotet. Entstanden ist ein umfangreiches Maßnahmepaket aus repressiven, präventiven und landesweit ordnenden Elementen, das bereits Wirkung entfaltet. Dieses Paket kann und wird als übertragbares Vorbild für vergleichbare Fälle in unserem Land dienen. Denn es geht hier um Cottbus. Aber es geht auch um das gesamte Land. Insbesondere Schulen müssen sichere Orte sein, die der guten Entwicklung und Reifung unserer Kinder dienen. Nicht nur, aber auch die Situation in Cottbus und anderen Städten hat mich dazu veranlasst, eine Maßnahme umzusetzen, die in der Migrations- und Integrationspolitik eine wichtige Kurskorrektur bedeutet. Ich habe mein Ministerium beauftragt, die kreisspezifische Wohnsitzauflage einzuführen und deren Umsetzung zu forcieren. Es ist nicht integrationsfördernd und auch in der Lastenverteilung nicht gerecht, wenn die Zuweisung in einen Kreis letztlich fakultativ ist. Mit dem neuen Landesaufnahmegesetz wurde die Zuweisung neu geregelt und auf Menschen mit Aufnahme fokussiert. Mit diesem Schritt jetzt sorgen wir dafür, dass mehr Verbindlichkeit entsteht und sich Integrationsstrukturen auch mittel- und längerfristig zugewiesenen Menschen widmen und deren Begleitung und Integration ermöglichen können. Konzentrationseffekte wie wir sie in Cottbus und anderen Städten erleben, mit negativer Wirkung auf Integration und einen funktionierenden Sozialraum, sind auch durch zu große Freizügigkeit und mangelnde Steuerung entstanden. Das gilt es, mit den vorhandenen Instrumenten und im Sinne aller, die hier sind und die zu uns kommen, zu korrigieren.“

Bildungsminister Steffen Freiberg: „Der Stadtteil Cottbus-Sachsendorf sieht sich weiterhin mit Konflikten konfrontiert, die auch in die Schulen hineingetragen werden. Daraus entstehende Probleme, die nur von wenigen Personen verursacht werden, aber viele weitere betreffen, können nur gemeinsam gelöst werden. Gemeinsam mit dem Innenminister und dem Oberbürgermeister haben wir weitere Maßnahmen verabredet. Die schwierige Lage im Stadtteil hat sich über Jahre entwickelt. Eine dauerhafte Perspektive braucht daher kurz-, mittel- und langfristige Ansätze für die Sicherheit vor Ort und einen geordneten Schulbetrieb. Dazu gehören seitens der Schule z.B. temporäre Lerngruppen ebenso wie externe Unterstützungsmaßnahmen, um die Schulentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Sozialraum voranzubringen. Oberstes Ziel ist die Stärkung der Lehrkräfte und Schulen und ein sicheres Lernumfeld für die Schülerinnen und Schüler.“

Oberbürgermeister Tobias Schick: „Die Eltern haben ihre Forderungen nach Sicherheit und gleichberechtigte Bildungschancen für ihre Kinder sehr deutlich formuliert. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund, um die Probleme zu benennen, aber wir arbeiten auch an Lösungen. Ich bin froh, dass wir das nun im Schulterschluss mit den beiden Ministerien sowie dem Staatlichen Schulamt des Landes gemeinsam weiter umsetzen. Eines meiner Ziele bleibt es, wiederholt straffällig gewordene Kinder zunächst zeitweise an anderen Schulen außerhalb der Stadt Cottbus/Chóśebuz zu unterrichten. Gebraucht werden langfristig Möglichkeiten besonderer Beschulungsformen für verhaltensauffällige Kinder außerhalb von Regelschulen.“

Zudem wird konkret die Schulleitung der Regine-Hildebrandt-Grundschule personell unterstützt. Die Möglichkeiten aus dem Start-Chancen-Programm sollen umfangreich genutzt werden. Gesichert werden sollen Präventionsprojekte an Schulen und die Migrationssozialarbeit im Stadtgebiet. Hierbei wird das Jugendamt der Stadt eng mit dem Staatlichen Schulamt und der Schule zusammenarbeiten.

Bei einem „Cottbus-Gipfel“ im Frühsommer sollen die langfristigen Aufgabenstellungen und weitere Lösungen sowie landesweit wirkenden Ansätze als mögliche Blaupause vertieft besprochen werden. Dort sollen auch weiterführende Herausforderungen rund um das Thema Migration diskutiert werden. OB Tobias Schick bekräftigte am Freitag seine Forderung, dass sich die Gesellschaft darüber verständigen müsse, wie sie mit immer jünger werdenden Straftätern umgehen will und welche Ressourcen für Betreuung, Unterkunft, Bildung und Erziehung notwendig sind.

Die Gewaltvorfälle an Schulen bewegen die Stadt Cottbus/Chóśebuz und auch das Land Brandenburg. Nachdem die Problemlage im Sommer 2025 öffentlich wurde, sind nach gemeinsamer Beratung bereits eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht worden. So sind außergewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen, bspw. durch Einsetzung eines Sicherheitsdienstes, und die Prüfung verstärkter Videoüberwachung ergriffen worden. Seitens der Schule und des Schulamtes wurden die ordnungsrechtlichen Maßnahmen bis auf den Verweis von der Schule ausgeschöpft. Den betreffenden Eltern wurde mitgeteilt, dass weitere Regelverstöße den Verweis auf eine andere Schule nach sich ziehen und an ihre Pflicht zur Erziehung der Kinder erinnert.

Zudem bereitet die Schulleitung die Einrichtung temporärer Lerngruppen für besonders auffällige Schüler vor und wird Mittel aus dem Startchancenprogramm nutzen, um mit externer Unterstützung gemeinsam mit den Eltern die Situation in der Schule und im Umfeld zu verbessern. Das staatliche Schulamt und das MBJS begleiten die Schule eng und gewähren ihr jede mögliche Unterstützung. Dazu zählen auch zusätzliche finanzielle Mittel. Die Polizei hat mit einer Reihe repressiver und präventiver Maßnahmen wie Gefährderansprache, Schulhof- und Schulwegsicherung sowie der Bildung einer gesonderten Ermittlungsgruppe reagiert.

Wir sind uns einig: Bei den Themen Bildung sowie Ordnung und Sicherheit gibt es einen Schulterschluss zwischen der Stadt und den zuständigen Landesministerien.

Gewalt-Gipfel in Cottbus2026-01-16T13:51:34+01:00

40 gute Ideen für die Lausitz

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40 gute Ideen für die Lausitz | 16.01.2026

Im dritten Aufruf des Teilhabefonds Brandenburg sind gestern Abend in der Neuen Bühne Senftenberg 40 Projektideen aus der Lausitzer Zivilgesellschaft ausgezeichnet worden. Bei der Prämierungsveranstaltung würdigte die Ministerin und Chefin der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider, die Preisträgerinnen und Preisträger und überreichte die Urkunden. Die Auswahl der prämierten Projekte aus über 64 eingereichten Projektideen erfolgte durch eine 15-köpfige Jury bereits am 17. Dezember 2025. Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertreter der Lausitzer Landkreise und Kommunen, das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der Landesregierung Brandenburg, Kinder- und Jugendorganisationen, den Kammern sowie weiterer regionaler Akteure.
Zu den Preisträgern zählt das Cottbuser Projekt Cafe (P)latte - Das Wander-Café in Sandow. Der Sandow Community Power e.V. organisiert das Wandernde Café in Sandow, das Nachbar*innen an wechselnden Orten im Frühjahr und Sommer zusammenbringt, Austausch ermöglicht, Einsamkeit entgegenwirkt und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft stärkt.

40 gute Ideen für die Lausitz2026-01-16T10:53:17+01:00

Fernwärmeversorgung in Sachsendorf eingeschränkt

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Fernwärmeversorgung in Sachsendorf eingeschränkt | 16.01.2026

Heute, am 16.01.2026, kam es gegen 6:00 Uhr aufgrund des Ausfalls einer Wärmeübertragungsstation zu einer Störung der Fernwärmeversorgung in Sachsendorf.

Als Ursache wird derzeit ein Rohrschaden im Sachsendorfer Wärmenetz vermutet. Seit Bekanntwerden der Störung sind mehrere Teams im Einsatz, um die Ursache zu lokalisieren und zu beheben.

Bereits ab 8:00 Uhr konnte ein großer Teil des Netzes wieder in Betrieb genommen werden, sodass die störungsbedingten Einschränkungen für die meisten Kundinnen und Kunden nur geringfügig spürbar gewesen sein dürften.

Die Störungssuche sowie die anschließenden Instandsetzungsarbeiten werden weiterhin mit hoher Priorität fortgeführt.

Fernwärmeversorgung in Sachsendorf eingeschränkt2026-01-16T10:25:44+01:00

Kinder angefahren

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Kinder angefahren| 15.01.2026

Vor der Grundschule am Nordrand, in Cottbus, sind am Donnerstagmorgen zwei Kinder bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Ein VW-Fahrer hatte die beiden sieben und elf Jahre alten Kinder erfasst. Rettungskräfte brachten beide zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Kinder angefahren2026-01-15T13:17:25+01:00

Ticketautomat geprengt

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Ticketautomat geprengt| 15.01.2026

Ein Fahrkartenautomat an einer Straßenbahnhaltestelle in der Karlstraße ist in der Nacht zum Donnerstag gesprengt worden. Die Polizei war gegen 01:15 Uhr durch Anwohner über den lauten Knall informiert worden. Vor Ort stellen die Beamten den erheblich beschädigten Automaten fest und leiteten Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern ein, die auch durch einen Polizeihund unterstützt wurden. Die Höhe der entstandenen Sachschäden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Kriminaltechniker sicherten am Ort des Geschehens Spuren und leiteten weiterführende Ermittlungen ein.

Ticketautomat geprengt2026-01-15T13:15:57+01:00

Schwer verletzte Person bei Wohnungsbrand in Cottbus

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Schwer verletzte Person bei Wohnungsbrand in Cottbus| 15.01.2026

Bei einem Wohnungsbrand am Mittwochabend in Schmellwitz ist eine Person schwer verletzt worden. Das Feuer war in einer Erdgeschosswohnung in der Sielower Straße in einer Wohnung im Erdgeschoss ausgebrochen. Feuerwehrleute retteten die Person aus der Wohnung. Sie musste reanimiert werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Brand war gegen 21:20 Uhr gemeldet worden. Zwei Stunden später konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

Im Einsatz waren 16 Feuerwehrleute der Berufswehr Cottbus sowie 10 Einsatzkräfte der freiwilligen Wehren Sandow und Schmellwitz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt sowie Kräften an aus Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis im Einsatz.

Schwer verletzte Person bei Wohnungsbrand in Cottbus2026-01-15T10:23:23+01:00

Sparkasse fördert Nachwuchsmusiker

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Sparkasse fördert Nachwuchsmusiker| 15.01.2026

Im Rahmen des bundesweit größten musikalischen Nachwuchswettbewerbes „Jugend musiziert“ findet vom 22. bis 24. Januar 2026 in Guben der Regionalwettbewerb Brandenburg-Süd statt. 162 Nachwuchsmusiker aus dem gesamten Süden des Landes Brandenburg zeigen in 125 Wertungsvorspielen stolz ihr hohes Können. Der Wettbewerb wird in der Städtischen Musikschule, der Alten Färberei sowie im Werk 1 in acht Kategorien ausgetragen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die jungen Musiker und Sänger fiebern dem Wettbewerb jedes Jahr mit Spannung entgegen, sie bereiten sich lange und intensiv darauf vor. Die besten Musiker und Sänger der sieben verschiedenen Altersgruppen qualifizieren sich für den Landeswettbewerb in Brandenburg an der Havel im März. „Jugend musiziert ist ein großartiger Wettbewerb, für den wir uns von Anfang an sehr gern engagieren“, betont Mathias Krakow, Direktor der Direktion Guben der Sparkasse Spree-Neiße. Er übergab im Beisein der Presse eine Spende an Gabriel Zinke (Leiter Regionalverband „Jugend musiziert“) und Andreas Zach (Leiter der Städtischen Musikschule Johann Crüger) zur Freude von Fred Mahro, Bürgermeister der gastgebenden Stadt Guben. Julius Kühne, Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Klavier, verzauberte die Gäste mit einem kleinen musikalischen Einblick in sein Vortragsprogramm. Die Sparkasse wünscht allen jungen Musikern und Sängern gutes Gelingen und bestmögliche Erfolge beim musikalischen Kräftemessen in Guben.

Sparkasse fördert Nachwuchsmusiker2026-01-15T10:21:56+01:00

Millionen für Forst

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Millionen für Forst| 15.01.2026

Baustaatssekretärin Dr. Ina Bartmann hat heute der Stadt Forst (Lausitz) Fördermittel in Höhe von 2,14 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte ausgereicht. Bund und Land stellen aus den Programmen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ unter anderem Geld für die Sanierung des denkmalgeschützten Verwaltungsstandortes in der Cottbuser Straße 10 und des Berliner Platzes sowie der Erweiterung des „Schul- und Sportzentrums am Wasserturm“ bereit.

Ina Bartmann: „Ich freue mich, dass der Stadtumbau in Forst so zielstrebig vorangetrieben wird und wir dazu einen Beitrag leisten können. Insgesamt fließen heute mehr als zwei Millionen Euro Städtebauförderung nach Forst. Mit den Mitteln aus den Bund-Länder-Programmen Wachstum und nachhaltige Erneuerung und Sozialer Zusammenhalt fördern wir beispielsweise die Aufwertung und Sanierung des Zentrums, aber auch die Entwicklung des Schul- und Sportzentrums am Wasserturm. Das ist gut investiertes Geld. In den zurückliegenden Jahren haben wir die Stadt Forst bei Vorhaben der Stadtentwicklung gerne unterstützt. So wird es auch in Zukunft bleiben.“

Bund-Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung - Lebenswerte Quartiere gestalten (WNE)

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demografischen Wandels in Gebieten, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind. Das Programm hilft den Städten und Gemeinden dabei, ihre baulichen Strukturen und den öffentlichen Raum an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Es setzt einen Schwerpunkt bei der Brachflächenentwicklung zur Unterstützung des Wohnungsbaus bzw. zur Entwicklung neuer Quartiere sowie bei der Klimafolgenanpassung.

Fördergebiet Industrie Kultur Zentrum Forst – Teilprogramm Aufwertung

 Im Programmjahr 2025 wurden 800.000 Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Diese sind für die Sanierung des Verwaltungsstandortes Cottbuser Straße 10 (Denkmal), die Umgestaltung des Berliner Platzes einschließlich Anhebung der Gehwege Berliner Straße zur Herstellung der Barrierefreiheit sowie den Neubau der Bahnhofstraße im Abschnitt zwischen Sorauer Straße und Cottbuser Straße vorgesehen.

Fördergebiet Industrie Kultur Zentrum Forst – Teilprogramm Sanierung, Sicherung und Erwerb von Altbauten

 Im Programmjahr 2025 wurden 470.000 Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Diese sind für die Entwicklung der innerstädtischer Industriebrache in der Leipziger Straße 14 vorgesehen.

 Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt (SZH)

Das Ziel des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ ist die Stärkung des sozialen Miteinanders und die Verbesserung der Lebensqualität in Stadt- und Ortsteilen mit besonderen Entwicklungsbedarfen. In Ergänzung zur bisherigen Zielstellung – der „Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile“ soll explizit auch ein präventiver Ansatz ermöglicht werden. Darüber hinaus wird die bisherige Schwerpunktsetzung, mit dem Bezug zu wenigen konkreten Indikatoren, erweitert und ermöglicht so die Bearbeitung einer breiten Palette von Handlungsfeldern wie Generationengerechtigkeit, Umweltgerechtigkeit, Sicherheit im Quartier. Damit soll unter anderem ein Beitrag zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität und Nutzungsvielfalt, der Integration aller Bevölkerungsgruppen und zur Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft geleistet werden. Das Programm bündelt die Aktivitäten einer sozialen Stadtentwicklung und zeichnet sich vor allem durch seinen interdisziplinären Ansatz aus. Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützt Städte daher nicht nur in ihrer baulichen Entwicklung. Ein Schwerpunkt des Programms umfasst auch das Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger und ehrenamtlichem Engagement.

 Fördergebiet Forster Innenstadt

 Im Programmjahr 2025 wurden 870.000 Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Die Mittel sollen für die weitere Entwicklung des "Schul- und Sportzentrum Am Wasserturm" unter anderem für Außen-, Skater- und Freianlagen, Parkflächen sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit eingesetzt werden.

Millionen für Forst2026-01-15T10:19:34+01:00

Millionen für Cottbus

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Millionen für Cottbus| 15.01.2026

Eine Oberschule nicht nur in, sondern vor allem für Schmellwitz, die Neugestaltung des Gerichtsplatzes und des Platzes an der Sonnenuhr, abgesenkte Bordsteine am Altmarkt, weitere Vorbereitungen am und um den Ostsee – dafür gibt es jetzt Geld aus der Städtebauförderung für Cottbus/Chóśebuz.

Infrastruktur-Staatssekretärin Ina Bartmann übergab am Mittwoch in der Aula der Schmellwitzer Oberschule einen Scheck in Höhe von 5,7 Millionen Euro an Oberbürgermeister Tobias Schick. Die Mittel stammen von Bund und Land; ergänzt um den städtischen Eigenanteil stehen somit insgesamt 8,3 Millionen Euro zur Verfügung.

OB Tobias Schick: „Die Schmellwitzer Oberschule agiert in einem schwierigen Umfeld in schwierigen Zeiten. Umso wichtiger ist der etappenweise Umbau und die Sanierung des Standortes. Schulleitung, Lehrerschaft und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler leisten hier Immenses.“

Mit dem Geld sollen die Sanierung der Turnhalle und der Aula sowie ein Unterbau mit Schulküche und die Außenanlagen weiter vorangebracht werden. Zudem werde geprüft, wie Elemente der DDR-Baukultur in den künftigen Bau integriert werden kann. Ziel ist es, den sanierten Schulstandort weiter für den Stadtteil zu öffnen. Dabei soll die gemeinsame Arbeit mit Bürgerverein und Stadtteilmanagement weiter ausgebaut werden.

Neben dem Programm „Sozialer Zusammenhalt Neu Schmellwitz“ fließt Geld aus den Programmen „Lebendige Zentren – Innenstadt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

Millionen für Cottbus2026-01-15T10:16:42+01:00

Brandenburg verabschiedet erste Cybersicherheitsstrategie

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Brandenburg verabschiedet erste Cybersicherheitsstrategie | 14.01.2026

Digitale Prozesse sind längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Verwaltung und Justiz geworden. Aber je besser die Akteure vernetzt sind, desto anfälliger werden sie für Cyberangriffe. Auch im Land Brandenburg ist die Zahl dieser Angriffe in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Landesregierung hat jetzt reagiert und erstmals eine Cybersicherheitsstrategie beschlossen.
So ist der Aufbau einer zentralen Stelle für Cyber- und Informationssicherheit vorgesehen. Die IT-Sicherheitsregelungen und die Cybersicherheitsagentur sollen regelmäßig überprüft werden. Die Strategie sieht auch eine stärkere Einbindung der Kommunen und die Etablierung eines landesweiten Netzwerkes "Cybersicherheit" vor.
Außerdem soll mit regelmäßigen Übungen und einer Verbesserung der Frühwarnsysteme dazu beigetragen werden, gegen Cyberangriffe besser gewappnet zu sein. Die Berücksichtigung von Cyber- und Informationssicherheit in allen Landesvorhaben und Vorgaben für einheitliche Schulungskonzepte im Bereich der Cybersicherheit ergänzen die Strategie um weitere Punkte.
Langfristig will die Landesregierung eine abgestimmte IT-Architektur für die öffentliche Verwaltung schaffen ist. Geplant ist, die IT von der Infrastruktur bis zur Applikationsebene stärker zu konsolidieren und aufeinander abzustimmen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, Schwachstellen zu vermeiden, die durch unkoordinierten Eigenbetrieb entstehen können.
Symbolbild

Brandenburg verabschiedet erste Cybersicherheitsstrategie2026-01-14T11:27:35+01:00
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