Linie 2 fährt am Wochenende nicht bis zur Jessener Straße
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In den kommenden Monaten werden weitere Wartehallen schrittweise gebündelt abgebaut und durch neue Anlagen ersetzt. Aufgrund von Produktions- und Lieferzeiten des Herstellers wird der Austausch aller Wartehallen mehrere Monate in Anspruch nehmen.
„Mit dem Austausch der ersten Wartehalle wird das Vorhaben nun auch im Stadtbild sichtbar. Viele der betroffenen Wartehallen sind bereits seit mehreren Jahrzehnten in Nutzung. Mit den neuen Anlagen wird das Erscheinungsbild an den Haltestellen Stück für Stück aufgewertet. Wir freuen uns, in diesem Zuge auch Wartehallen zu erneuern, die in der Vergangenheit von Vandalismus betroffen waren, zum Beispiel an den Haltestellen Am Doll und Gelsenkirchener Platz“, sagt Oberbürgermeister Tobias Schick.
„In enger Zusammenarbeit mit der Stadt und Cottbusverkehr schaffen wir moderne Wartehallen mit mehr Komfort für die Fahrgäste. Alle neuen Anlagen verfügen über eine Deckenbeleuchtung, die bei Abend- und Nachtstunden für eine gute Sicht sorgt und zu einem erhöhten Sicherheitsempfinden der Fahrgäste beiträgt. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs kontinuierlich zu verbessern“, erklärt Edith Arndt, Prokuristin der DPW Deutsche Plakat-Werbung GmbH & Co. KG.
Der Austausch erfolgt in Abstimmung mit der Cottbusverkehr GmbH und wird durchgeführt von der Firma Deutsche Plakat-Werbung GmbH & Co. KG (dpw), die seit Anfang des Jahres 2026 Konzessionärin der Stadt ist.
Grundlage für die Erneuerung ist der Außenwerbekonzessionsvertrag zwischen der Stadt Cottbus/Chóśebuz und dpw. Die Konzession wurde nach einer öffentlichen Ausschreibung vergeben, nachdem die bisherigen Verträge regulär ausgelaufen waren.
Die Dienstleistungskonzession für Außenwerbung umfasst das exklusive Recht zur Nutzung öffentlicher Flächen im Stadtgebiet für Werbezwecke. Mit der Neuvergabe ist zugleich die schrittweise Erneuerung teilweise jahrzehntealter Werbeträger und Wartehallen verbunden. Wartehallen im Eigentum der Stadt oder der Cottbusverkehr GmbH sind von dem Vorhaben nicht betroffen.
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Zeugen riefen am Donnerstag kurz vor 13:00 Uhr die Polizei und den Rettungsdienst, da sie einen Verkehrsunfall auf der Kreuzung der Jürgen-Schumann-Allee, in Schönefeld, zur Schönefelder Allee gesehen hatten. Der Fahrer eines HONDA-Motorrollers war aus bislang noch nicht geklärter Ursache von der Straße abgekommen und gegen die Schutzplanke gestoßen. Der 37-jährige Fahrer stürzte und fiel die angrenzende Böschung hinab. Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen, denen er trotz intensivmedizinischer Versorgung später im Krankenhaus erlag. Im Rahmen der Ermittlungen zur Unfallursache konnte festgestellt werden, dass kein anderes Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Die 125er Maschine wurde mit einem Sachschaden von mehreren tausend Euro sichergestellt.
Über die Rettungsleitstelle wurde die Polizei am Donnerstag gegen 20:10 Uhr über einen Brand am Dietrich-Heßmer-Platz, in Lauchhammer, informiert. Beim Eintreffen der Polizei hatte die Feuerwehr mit den Löscharbeiten bereits begonnen, als Brandursache könnte ein technischer Defekt eines Kamins wahrscheinlich sein. Verletzt wurde niemand, jedoch sind zwei Aufgänge des Mehrfamilienhauses nach dem Feuer nicht bewohnbar, die Bewohner wurden anderweitig untergebracht. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ein. Vorläufigen Schätzungen zufolge liegt der Sachschaden im fünfstelligen Eurobereich.
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Die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Süd wurde am frühen Donnerstagmorgen über einen Autodiebstahl informiert, der in einem Bernauer Ortsteil verübt worden war. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der AUDI-SUV mit hoher Geschwindigkeit auf der BAB 15 in Fahrtrichtung Polen festgestellt werden. in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei wurde der „Q7“ im Baustellebereich unweit der Ausfahrt Roggosen gestoppt. Der 37-jährige Fahrer flüchtete zunächst zu Fuß, konnte aber nach wenigen Minuten festgenommen werden. Das Fahrzeug wurde zur Eigentumssicherung abgeschleppt. Durch den Polizeieinsatz kam es bis kurz vor 05:00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen, danach konnte die Verkehrswarnmeldung wieder aufgehoben werden.
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Noch einmal der Apell der Polizei: Bitte überprüfen Sie die gesammelten Süßigkeiten genau auf Manipulationen. Um metallische Gegenstände festzustellen, lässt sich beispielweise ein Magnet verwenden.
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Mit der offiziellen Eröffnung der Kinderschutzambulanz an der Medizinischen Universität Lausitz–Carl Thiem (MUL – CT) am 04.11.2026 erhält Cottbus/Chóśebuz eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die von Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch betroffen sind.
Die Ambulanz bietet die Möglichkeit einer spezialisierten medizinischen und psychologischen Einschätzung bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung und unterstützt dabei, notwendige Schutz- und Hilfemaßnahmen einzuleiten. Sie ist damit ein bedeutender Schritt für den Kinderschutz in Cottbus/Chóśebuz und der gesamten Lausitz.
„Jedes Kind, das Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch erlebt, ist eines zu viel. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, hinzusehen, nicht wegzuschauen und dort zu handeln, wo Kinder Hilfe brauchen. Die Kinderschutzambulanz ist ein weiterer Meilenstein in unserer Arbeit mit Kindern und Familien.“, unterstrich der Oberbürgermeister zur Eröffnung. Kinderschutz sei keine Aufgabe einzelner Institutionen oder Berufsgruppen, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, der alle angehe.
Oberbürgermeister Tobias Schick betonte ebenso die Bedeutung der engen und verlässlichen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Cottbus/Chóśebuz und der MUL – CT. Die Eröffnung zeige beispielhaft, wie durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Institutionen und Professionen konkrete Unterstützung für die Menschen in der Region geschaffen werden könnten. Wirksamer Kinderschutz brauche ein starkes Netzwerk aus Medizin, Jugendhilfe und weiteren Unterstützungsangeboten. Nur gemeinsam könne es gelingen, betroffenen Kindern und ihren Familien die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.
Die Kinderschutzambulanz steht damit nicht nur für eine neue spezialisierte Einrichtung, sondern auch für ein klares Signal aus Cottbus/Chóśebuz: Kinder schützen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln.
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