Kein Streik mehr im Nahverkehr
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Kein Streik mehr im Nahverkehr| 31.03.2026
Mehr Entgelt, mehr Urlaub und bessere Feiertagsregelungen: In der fünften Tarifrunde haben sich ver.di Berlin-Brandenburg und die kommunalen Arbeitgeber in Brandenburg auf einen Tarifabschluss im Nahverkehr geeinigt.
Eine Einmalzahlung von 160 Euro für die ersten drei Monate, 3,2 Prozent mehr Entgelt ab 1. April 2026, 2,5 Prozent mehr ab 1. April 2027 sowie bessere Regelungen bei Urlaub, Eingruppierung und Arbeitszeit: Mit dem Tarifabschluss im Nahverkehr in Brandenburg hat ver.di gemeinsam mit den Beschäftigten bei Bus und Straßenbahn im kommunalen Nahverkehr insgesamt 8,1 Prozent mehr Entgeltvolumen durchsetzen können, bei einer Laufzeit von 27 Monaten. Das entspricht einer Entgelterhöhung von 3,6 Prozent pro Jahr. Hinzu kommt eine Beschäftigungssicherung bis zum 31. März 2028.
„Mit fünf Verhandlungen und mehreren Streiktagen war das eine eher zähe Verhandlungsrunde. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben haben sich kräftig für ihre Tarifforderungen engagiert und bis zum Schluss gut durchgehalten. Deswegen ist es uns gemeinsam gelungen, ein für diese schwierigen Zeiten gutes Ergebnis durchzusetzen“, sagt Helge Bierung, der für ver.di Berlin-Brandenburg mit den kommunalen Arbeitgebern verhandelt hat. „Die gute Nachricht für die Brandenburgerinnen und Brandenburger: Es braucht nun keinen Streik mehr während der Ostertage, um die Tarifverhandlungen gut abzuschließen.


