lausitz.tv am Mittwoch – die Sendung vom 25.09.24
lausitz.tv am Mittwoch – die Sendung vom 25.09.24
Wie geht es auf dem Cottbuser Stadtring weiter?
Warum bekommen Lausitzer-Forscher fünf Millionen?
Was wird aus dem Flugplatz Welzow?
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Das Bund-Länder-Koordinierungsgremium hat ein Investitionspaket von über 750 Millionen Euro für den Ausbau der Verkehrswege in der Lausitz beschlossen. Diese Mittel fließen in acht Schienen- und ein Straßenprojekt, um die Infrastruktur in der Region zu stärken.
Neue Maßnahmen umfassen den Ausbau der Bahnhöfe Eisenhüttenstadt, Bischdorf und Cottbus sowie die Elektrifizierung der Strecke Guben – Grünberg/Zielona Góra. Im Bereich Cottbus-Nord etwa sollen zusätzliche Gleise für den Güterverkehr entstehen. Bereits beschlossene Projekte wie die Strecken Lübbenau – Cottbus und Cottbus – Forst erhalten zusätzliche Mittel.
Bundesminister Dr. Volker Wissing betont die Bedeutung dieser Investitionen für den Strukturwandel und die Sicherung von Arbeitsplätzen in den Kohleregionen. Auch Brandenburgs Ministerin Kathrin Schneider sieht im Ausbau der Infrastruktur einen entscheidenden Faktor für die erfolgreiche Strukturentwicklung der Lausitz.
Foto: Archiv
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Das Staatstheater Cottbus präsentiert am 21. September 2024 die deutschsprachige Erstaufführung des britischen Thrillers "Verblendet" von Dave Davidson. Die Premiere findet um 19:30 Uhr in der Kammerbühne statt und ist Teil des Lausitz Festivals.
Co-Schauspieldirektor Philipp Rosendahl inszeniert das Stück, das sich mit dem brisanten Thema Verschwörungstheorien auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht Oli, dessen Leben durch einen Identitätsdiebstahl im Internet aus den Fugen gerät. Das Enthüllungsstück entwickelt sich zu einem fesselnden Verwirrspiel, das die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, Wahrheit und Lüge im digitalen Zeitalter hinterfragt.
Die Inszenierung kombiniert psychologisch präzises Schauspiel mit innovativen visuellen Elementen. Ein verspiegelter Kubus dient als Bühne, während Live-Kameras und ein ausgeklügeltes Sounddesign die Wahrnehmung des Publikums lenken. Videokünstler Jan Isaak Voges ergänzt das Geschehen mit einer moderierten Video-Schnipsel-Show.
"Verblendet" verspricht einen spannenden Theaterabend, der die Komplexität und Undurchsichtigkeit unserer modernen Welt reflektiert. Weitere Vorstellungen finden am 24. September, 6. Oktober und 1. November 2024 statt.
Foto: Bernd Schönberger
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Die Stadt Lübben hat die Patenschaft für den Humboldt-Pinguin Greta übernommen. Am 19. September wurde das Pinguinweibchen in den Spreewelten Lübbenau offiziell vorgestellt.
Bürgermeister Jens Richter begrüßte Greta bei dieser Gelegenheit und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Spreewelten, die ein vielfältiges Wellness- und Badeangebot bieten und das Freizeit- und Erholungsangebot der Region bereichern. Die Patenschaft für Greta ist Ausdruck der langjährigen Partnerschaft zwischen Lübben und Lübbenau.
Besucher können Greta an ihrem dunkelblauen Armband erkennen. Sie gehört zu den Brillenpinguinen, die an den Pazifikküsten von Peru und Nordchile beheimatet sind. Geboren wurde Greta am 13. Mai 2018 im Tierpark Sababurg und lebt seit November 2018 in der Pinguin-Kolonie in Lübbenau.
Die sechsjährige Pinguindame ist bekannt für ihre aufgeweckte und freche Art sowie ihre Vorliebe für Schattenspiele. Sie ist noch auf der Suche nach einem Partner.
Foto: Stadt Lübben, Möbes
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Am Samstag, den 21. September 2024, setzt die Stadt Forstein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen: Zum ersten Mal werden hier Stolpersteine verlegt, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Gedenksteine ehren Mitglieder der jüdischen Familie Levy, die während der NS-Zeit verfolgt und deportiert wurden.
Rund 40 Angehörige und Freunde der Familie Levy reisen für diesen besonderen Anlass aus den USA, England und Israel an. Auch Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft nehmen teil und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an den Gedenkfeierlichkeiten teilzunehmen.
Die Veranstaltung beginnt um 15:30 Uhr mit einer Gedenkzeremonie in der Aula der Grundschule Mitte (Max-Fritz-Hammer-Straße 15). Um 17:00 Uhr folgt die offizielle Verlegung der Stolpersteine vor dem Schulgebäude, durchgeführt von dem Stolpersteine-Künstler Gunter Demnig.
Mit dieser Aktion möchte Forst nicht nur der Opfer gedenken, sondern auch die heutige Generation für historische Verantwortung sensibilisieren. Die Stolpersteine sind ein sichtbares Mahnmal gegen das Vergessen und ein wichtiger Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur.
Foto: Archiv
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Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Stadtpromenade informierten die Polizei am Donnerstagmorgen gegen 04:00 Uhr über lautstarken Lärm und eine körperliche Auseinandersetzung im Hausflur des Hauses. Polizeibeamte stellten wenig später einen schwer verletzten Mann fest. Rettungskräfte brachten 56-jährigen Deutschen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Ebenfalls in dem Haus wurden zwei Jugendliche angetroffen, die nach derzeitigen Erkenntnissen an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Das 14-jährige Mädchen und der 16 Jahre alte Junge ebenfalls deutscher Nationalität wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an.
weitere Medlungen:
Nach bisherigem Ermittlungsstand und erfolgter gerichtsmedizinischer Untersuchung kann davon ausgegangen werden, dass die 28-jährige Ukrainerin und ihre zwei beziehungsweise fünf Jahre alten Söhne ertrunken sind. Es gibt keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Da am Unglücksort ein Abschiedsbrief gefunden wurde, geht die Polizei nach jetzigem Ermittlungsstand von einem sogenannten erweiterten Suizid aus. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen dauern an.
Ausgangsmeldung:
Polizei und Rettungskräfte wurden am späten Mittwochvormittag zum Teupitzer See gerufen, nachdem Passanten dort eine leblose Person im Wasser festgestellt hatten. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Im Rahmen der geführten Ermittlungen vor Ort und einer Absuche des Gewässers wurden am Nachmittag zwei ebenfalls verstorbene Kinder im Teupitzer See aufgefunden. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Verstorbenen um eine 28-jährige Frau und ihre beiden zwei und fünf Jahre alten Kinder. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Geschehensablauf und den Hintergründen dauern zur Stunde an.
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Die Vereinbarung sieht vor, schwerpunktmäßig Interreg VI A-geförderte Projekte weiter voranzubringen und umzusetzen. Dazu zählen regionale Kooperationen zum Wissens- und Technologietransfer, zu nachhaltiger Mobilität oder intelligente Energiespeicherung und Wasserstoffwirtschaft. Weiter gearbeitet wird an einem grenzüberscheitenden System der Überwachung der Luftqualität und Vorhersage. Zu den Fördervorhaben gehören außerdem die touristische Kooperation im europäischen Parkverbund sowie die kommunale Zusammenarbeit mit Bürgerbegegnungen und Verwaltungskooperationen.
Das Stadtmuseum will mit dem Archäologischen Museum, das Flugplatzmuseum mit dem Lebuser Militärmuseum zusammenarbeiten. Es soll einen gemeinsamen Kulturbus geben. Unterstützt werden der partnerschaftliche Austausch zwischen dem Piccolo-Theater und dem Lebuser Theater sowie gegenseitige Besuche der Stadt- und Regionalbibliotheken beider Städte. Beide Einrichtungen streben gemeinsam mit der Schmellwitzer Oberschule und der Schule Nr. 6 aus Zielona Góra ein Buchprojekt mit historischen und aktuellen Ansichten der Partnerstädte an.
Die Städtepartnerschaft wird im kommenden Jahr anlässlich ihres 50- jährigen Bestehens mit Partnerschaftstreffen in beiden Kommunen gefeiert.
Die Partnerstädte Cottbus/Chóśebuz und Zielona Góra bauen ihre Kooperation weiter aus. Dazu wurde die jährliche Vereinbarung zwischen beiden Kommunen von Stadtpräsident Stadtpräsident Marcin Pabierowski und der Cottbuser Stadtentwicklungs-Dezernentin Doreen Mohaupt unterzeichnet.
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