Neuer Willkommensgruß in Spremberg

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Neuer Willkommensgruß in Spremberg| 29.07.2026

Innerhalb des Jubiläumsjahrs der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt wurde die Idee geboren, die Gäste auf originellere Art als üblich zu begrüßen. Die zündende Idee dazu hatten letztes Jahr Ronald Mädler von der mädler Werbeagentur GmbH und Michael Apel, damals Geschäftsführer der Spremberger Kino und Kultur GmbH (SKK): Ausgehend von den gemalten Spremberger Originalen in der Jubiläumsbroschüre sollten diese sich auch wiederfinden an den Ortseingängen der „Perle der Lausitz“. Ronald Mädler dazu heute, bei der symbolischen Enthüllung der Aufsteller: „Diese Aktualisierung setzt neue Maßstäbe im Marketing und in der Außenwirkung. Ich erklärte mich gern bereit, unseren Geschäftskontakten diesen Gedanken vorzustellen und um Unterstützung zu bitten. Einen Aufsteller haben wir selbst finanziert. Für die anderen vier fanden wir schnell Finanzierungspartner unter unseren Kunden.“ Es sind fünf Aufsteller, gesponsert von folgenden Unternehmen: - in Weskow/Wjaska auf der Verkehrsinsel beim Autohaus Klapper (Herzog Heinrich und Spreenixe, Sponsor: IPS Karton.eu GmbH & Co. KG), - in Trattendorf/Dubrawa in der Kraftwerkstraße Höhe NBL (Ratsherr Sinapius und Obrist Hadubrand, Sponsor: mädler Werbeagentur GmbH), - einer in Schwarze Pumpe/Carna Plumpa in der Nähe des Normamarktes (Schön- Ännchen und der Räuberhauptmann, Sponsor: Börner Transport und Handels GmbH), - in Cantdorf/Konopotna (Mutter Birnbaum und Nachwächter Kulke, Sponsor: KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH) in Höhe des Feuerwehrgerätehauses - einer kurz vor dem Gewerbegebiet an der Straße Richtung GrausteinSyjk (Jutta von Kittlitz und Harri Piel, Sponsor SPREMDACH GmbH). Bürgermeisterin Christine Herntier lobte diese Art der Eigeninitiative und bedankte sich ausdrücklich bei Roland Mädler: „Ich hoffe, dass das beispielgebend ist in dieser Stadt basierend auf der Tradition, die wir ja haben mit den Originalen, dass man wirklich etwas bewegen kann. Schöner kann ein Heimatfest, noch dazu, wenn es um 725 Jahre geht, nicht beginnen.“

Neuer Willkommensgruß in Spremberg2026-07-29T10:54:16+02:00

Cottbus bekommt neu sanierte Haltestelle

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Cottbus bekommt neu sanierte  Haltestelle| 29.07.2026

Mit der Fertigstellung der neu sanierten Straßenbahnhaltestelle in der Walter- Rathenau-Straße am gestrigen Tag, dem 27. Juli 2026, wurde ein weiteres Projekt für einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr in Cottbus/Chóśebuz erfolgreich abgeschlossen. Die Haltestelle ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Barrierefreiheit durch frühzeitige Beteiligung und partnerschaftliche Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden kann. Bereits vor gut einem Jahr informierten sich Vertreterinnen und Vertreter des Beirates für Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit der Cottbusverkehr GmbH sowie dem Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen bei einer Baubegehung über die Planungen für den Haltestellenneubau. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Anforderungen an eine moderne und barrierefreie Infrastruktur best- möglich in die Planung und Ausführung einfließen können. Nach Abschluss der Bauarbeiten zeigt sich: Die im gemeinsamen Aus- tausch eingebrachten Hinweise und Anregungen wurden umfassend berücksichtigt. Die Haltestelle erfüllt die Anforderungen an eine zeitgemäße und barrierefreie Gestaltung in vorbildlicher Weise. Taktile Leitelemente, visuelle Orientierungshilfen, barrierefreie Ein- und Ausstiegsbereiche, ein Wetterschutzhäuschen sowie Sitzgelegenheiten wurden entsprechend der geltenden DIN-Normen umgesetzt. Die Baumaßnahme unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen Einbindung von Menschen mit Behinderungen und ihrer Interessenvertretungen in Planungsprozesse. Durch den engen fachlichen Austausch zwischen dem Beirat für Menschen mit Behinderungen, der Cottbusverkehr GmbH und der Stadtverwaltung konnten praxisnahe Lösungen entwickelt werden, die den Bedürfnissen unterschiedlichster Nutzergruppen gerecht werden. Fehler! Kein Text mit angegebener Formatvorlage im Dokument. 2 Die neue Haltestelle verbessert die Mobilität von Menschen mit Behinderungen ebenso wie die von Seniorinnen und Senioren, Familien mit Kinderwagen sowie aller Fahrgäste. Sie ist damit ein weiterer wichtiger Baustein für einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr und eine inklusive Stadtentwicklung in Cottbus/Chóśebuz. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Beirates für Menschen mit Behinderungen für ihre engagierte Mitwirkung sowie der Cottbusverkehr GmbH für die konstruktive Zusammenarbeit und die konsequente Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Lösungen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Barrierefreiheit entsteht dort, wo Fachwissen, Planungskompetenz und die Erfahrungen der betroffenen Menschen frühzeitig zusammengeführt werden

Cottbus bekommt neu sanierte Haltestelle2026-07-29T12:03:37+02:00

Peitz radelt zur Siegprämie

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Madlower Schluchten Peitz radelt zur Siegprämie| 29.07.2026

Zum 16. Mal nimmt der Vorjahres-Sieger Peitz am Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS teil. Beim 70. Peitzer Fischerfest am 01.08.2026 stehen von 12 bis 18 Uhr jeweils ein Kinder- und ein Erwachsenenfahrrad hinter dem Malxe Center (Höhe Cottbuser Straße 4) bereit. Die jugendlichen und erwachsenen Festbesucher können maximal zehn Minuten radeln, Kinder mit Unterbrechung zweimal fünf Minuten. Möglichst viele Kilometer sollen dabei zusammenkommen. Insgesamt 23 Kommunen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen nehmen am diesjährigen 23. Städtewettbewerb teil. Voller Power setzen sich die Besucher für ihre Kommune ein und unterstützen mit vereinten Kräften die gemeinnützigen Projekte der Region. Eine Siegprämie von 8.000 Euro winkt der Kommune mit dem höchsten Kilometerstand. Die weiteren Teilnehmer werden jedoch keinesfalls leer ausgehen, auch sie erhalten eine je nach Platzierung gestaffelte Prämie. Der Gewinn in Peitz wird für folgende Projekte eingesetzt: Sanierung der Vereinsräume - Radsportverein Peitz e. V. - Unterstützung der Nachwuchscamps - SG Eintracht Peitz e. V. - Der Bürgermeister Jörg Krakow erhält im Verlauf des Wettbewerbs die Chance, eine zusätzliche Summe in Höhe von 400 Euro für seine Kommune zu erspielen: Der Gewinn befindet sich gut verschlossen in einem gläsernen Tresor. Nur wenn er die vier Quizfragen auf der Bühne korrekt beantwortet, kann der Tresor geöffnet werden.

Peitz radelt zur Siegprämie2026-07-29T10:47:40+02:00

Munitionsfund in den Madlower Schluchten

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Munitionsfund in den Madlower Schluchten| 28.07.2026

Aufgrund eines Munitionsfundes in den Madlower Schluchten ist der Südfriedhof am Mittwoch (29.07.2026) in den Vormittagsstunden nicht zugänglich. Die Zugänge zum Südfriedhof werden am Dienstagabend entsprechend verschlossen. Eine Evakuierung umliegender Gebäude ist nach aktuellem Erkenntnisstand nicht notwendig. Die Freigabe des Südfriedhofes für die Öffentlichkeit erfolgt nach Beendigung der Arbeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes.

Die Munition ist bei der am Montag gestarteten Kampfmittelsuche in dem Gelände gefunden worden. Es handelt sich ersten Angaben zufolge nicht um eine Fliegerbombe. Der Fund ist als nicht transportfähig eingestuft und soll vor Ort unschädlich gemacht werden. Für die Sondierungsarbeiten sind die Madlower Schluchten bereits abgesperrt worden.

Munitionsfund in den Madlower Schluchten2026-07-28T15:12:59+02:00

Rettungswagen kollidiert mit PKW

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Rettungswagen kollidiert mit PKW| 28.07.2026

An der Kreuzung Madlower Hauptstraße und Gaglower Landstraße stießen am Montagabend ein Rettungswagen, der mit Martinshorn und Blaulicht auf Einsatzfahrt unterwegs war, mit einem PKW zusammen. Die Fahrerin des SKODA, die die Sirene offenbar nicht wahrgenommen hatte, kollidierte beim Überqueren der Kreuzung mit dem Rettungswagen. Durch den Zusammenstoß trugen der Beifahrer sowie der im Rettunswagen mitfahrende Patient Verletzungen davon, die im Krankenhaus medizinisch behandelt wurden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Durch den Unfall waren die Madlower Hauptsraße einseitig und die Gaglower Landstraße komplett bis 21:15 Uhr gesperrt.

weitere Meldungen:

Zeugen informierten am Montagnachmittag die Polizei, dass an einem Einkaufszentrum in der Karl-Liebknecht-Straße, in Cottbus,  ein Mann eine Frau verbal, mit Fußtritten und einem Messer attackierte. Die Frau, die kurz darauf von Rettungssanitätern untersucht wurde, war unverletzt.
Den Tatverdächtigen konnten die Polizeibeamten kurz darauf in der Nähe der Bahnhofstraße stellen.
Dieser hatte sich mit dem Messer, das die Polizeibeamten sicherstellen konnten, bei der Attacke offenbar selbst verletzt.

Bei der Durchsuchung des Mannes durch die Polizei erhärtete sich außerdem der Verdacht, dass der Mann mit zwei zuvor gemeldeten Diebstählen in Zusammenhang stand. Bei diesen hatte der Tatverdächtige am Mittag in einem Drogeriemarkt  in der Hermannstraße mehrere Parfümflaschen im Wert von rund 400 Euro entwendet. Der in Gewahrsam genommene Tatverdächtige zweifelsfrei identifiziert werden.

Rettungswagen kollidiert mit PKW2026-07-28T14:03:30+02:00

80-Jähriger dringend tatverdächtig

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80-Jähriger dringend tatverdächtig| 28.07.2026

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Cottbus können weitere Informationen zum Tötungsdelikt in Ortrand vom 25.07.2026 veröffentlicht werden. Ersten Erkenntnissen zufolge steht der schwerverletzte 80-Jährige im Tatverdacht des Totschlages. Mit einer Schusswaffe sollen tödliche Schüsse auf die 45-jährige Frau und den 57-jährigen Mann abgegeben worden sein. Im Rahmen der Tatortarbeit wurde durch die Polizei eine Schusswaffe sichergestellt. Nach aktuellen Erkenntnissen befindet sich der Tatverdächtige nach wie vor in medizinischer Behandlung. Die Hintergründe der Tat und eine mögliche Verbindung zwischen den beteiligten Personen sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

80-Jähriger dringend tatverdächtig2026-07-28T13:59:49+02:00

20.000 Euro für historisches Haus

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20.000 Euro für historisches Haus| 28.07.2026

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt die Restaurierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich des Doppelwohnhauses Familie Hammerschmidt in Cottbus-Spreefeld dank zahlreicher Spenden mit 20.000 Euro. Das Haus steht innerhalb des Wohnquartiers nördlich vom Altstadtkern auf der östlichen Straßenseite. Der stattliche zweigeschossige Klinkerbau mit überstehendem Walmdach erhebt sich über einem Sockel. Bauherren des 1929 in Formen der gemäßigten Moderne errichteten Doppelhauses waren die Brüder Hermann und Hans Hammerschmidt. Entwurf und Bauleitung erfolgten durch den Cottbuser Architekten Max Hanke. Die Haushälften sind identisch angelegt und weisen exakt spiegelsymmetrisch gestaltete Fassaden auf. Zur Gliederung dienen streng axial in Gruppen angeordnete, schmale, hochrechteckige Sprossenfenster mit Kunststeinrahmungen. Auf weiteren Fassadendekor wurde verzichtet. Die Gebäudeecken hat man abweichend als Eingangsachsen gestaltet; hier befindet sich der jeweilige Hauseingang. Die Haustür schmückt ein Rautenmuster, das Oberlicht ist in leicht expressionistischen Formen gestaltet. Zum Eingang führt eine Freitreppe, darüber befindet sich ein Eckbalkon. Das Treppenhausfenster ist mehrteilig. An der Gartenfront des Gebäudes dominiert jeweils ein halbkreisförmiger Altan die Ansicht beider Haushälften. Fast sämtliche Fenster aus der Errichtungszeit sind erhalten. Zur Straße begrenzt das Doppelgrundstück eine stilistisch angepasste bauzeitliche Einfriedung. Im Innern der Haushälften blieben die Grundrisse sowie historische Bau- und Ausstattungsdetails in unterschiedlichem Umfang erhalten. Als bemerkenswert vollständig und authentisch erlebbar ist die südliche Haushälfte hervorzuheben. Das Doppelwohnhaus gehört nunmehr zu den über 760 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie den Mitteln der Lotterie GlücksSpirale allein in Brandenburg fördern konnte.

20.000 Euro für historisches Haus2026-07-28T12:51:51+02:00

Fan-Support für Energie Cottbus

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Fan-Support für Energie Cottbus| 28.07.2026

Es ist der 16. Mai 2026 um 15:21 Uhr, als Schiedsrichter Tobias Reichel auf seine Uhr schaut, das Spiel abpfeift und eines fest steht: Der FC Energie Cottbus ist nach 12 Jahren zurück in der 2. Bundesliga!

Ein Moment, der vor wenigen Spielzeiten noch undenkbar schien und an diesem Tag pure Emotionen auslöste. Kaum einen mitgereisten Fan hielt es nach Spielende auf seinem Platz. Jeder in Rot und Weiß wusste: Dieser Erfolg muss gefeiert werden!

Wohlwissend, dass ein „Platzsturm“ an diesem Tag untersagt ist, war das Regensburger Jahnstadion geflutet von Energiefans. Spieler, Mitarbeiter und Fans lagen sich mit Freudentränen in den Armen und feierten friedlich die Rückkehr Ihres Herzensvereins.

Vor wenigen Tagen erhielten wir als Verein nun die „Quittung“ seitens des Deutschen Fußballbundes. Die fällige Strafe beläuft sich auf 59.750 Euro, wovon bis zu 19.900 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden können. Geld, welches dem FC Energie nun fehlt und hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit im Bundesliga-Unterhaus extrem wehtut.

Wir haben viele Tiefen durchlebt und dabei oft bewiesen, dass es nur gemeinsam geht. Nach dem Motto „Gemeinsam Aufgestiegen. Gemeinsam Einstehen.“ haben wir uns folgendes überlegt:

Jeder Energiefan hat die Möglichkeit, sich nachträglich auch finanziell an den Feierlichkeiten zu beteiligen und den Verein somit bei der Zahlung der fälligen Strafe zu unterstützen.

Energiebündel – 10,00 €
Energiebündel – 15,00 €
Energiebündel – 25,00 €

Dieses Angebot ist ab sofort bei uns im Online-Shop erhältlich.

Fan-Support für Energie Cottbus2026-07-28T12:49:52+02:00

Gunther von Hagens ist tot

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Gunther von Hagens ist tot| 27.07.2026

Mit großer Trauer geben die Familie und das Institut für Plastination bekannt, dass Dr. Gunther von Hagens, Erfinder der Plastination und Schöpfer der KÖRPERWELTEN Ausstellungen, am 24. Juli 2026 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Gunther von Hagens hat die Anatomie nachhaltig verändert. Mit der von ihm 1977 entwickelten Plastination eröffnete er der medizinischen Lehre, der Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit einen völlig neuen Blick auf den mensch lichen Körper. Was zuvor vor allem dem Seziersaal und dem anatomischen Lehrbuch vorbehalten war, machte er für ein Laienpublikum unmittelbar erfahrbar: die Komplexität, Verletzlichkeit und Schönheit des menschlichen Körpers. Mit den KÖRPERWELTEN schuf Gunther von Hagens gemeinsam mit seiner Ehefrau und Kuratorin, Dr. Angelina Whalley, eine der erfolgreichsten Ausstellungen weltweit. Seit ihrer ersten Präsentation haben mehr als 58 Millionen Menschen die Ausstellungen besucht. Sie machten Anatomie öffentlich zugänglich, regten zur Auseinandersetzung mit Gesundheit, Krankheit, Lebensführung und Sterblichkeit an und veränderten die Art und Weise, wie Menschen über ihren eigenen Körper nachdenken. „Gunther wollte den Menschen den Blick unter die Haut ermöglichen – nicht aus Sensationslust, sondern aus der tiefen Überzeugung heraus, dass Wissen über den eigenen Körper zu einem bewussteren, gesünderen und verant wortungsvolleren Leben beitragen kann”, erklärt Angelina Whalley. „Sein Werk war wissenschaftlich, aufklärerisch und zutiefst humanistisch. Er hat Millionen Menschen dazu gebracht, den eigenen Körper mit anderen Augen zu sehen.” Auch sein Sohn Rurik von Hagens würdigt das Lebenswerk seines Vaters: „Mein Vater war ein Mensch, der nie akzep tierte, dass Grenzen unverrückbar sind. Er hat Anatomie aus dem geschlossenen Raum der Fachwelt in die Mitte der Gesellschaft gebracht. Sein Mut, seine Beharrlichkeit und seine unerschütterliche Überzeugung, dass Aufklärung den Menschen dient, werden uns weiterhin leiten.” Gunther von Hagens war Pionier, Forscher, Erfinder und Gestalter. Sein Lebenswerk verband wissenschaftliche Präzision mit handwerklicher Beharrlichkeit, künstlerischem Ausdruck und einem starken Bildungsanspruch. Er war ein unkonventioneller, streitbarer Denker, der heftige Debatten auslöste, Widerstände überwand und die Anatomie als Begegnung mit dem Leben verstand. Ein zentraler Bestandteil seines Werkes war stets die Körperspende. Die in den KÖRPERWELTEN gezeigten mensch lichen Präparate stammen von Menschen, die zu Lebzeiten verfügt haben, ihren Körper nach dem Tod für Plastina tion, Wissenschaft und anatomische Aufklärung zur Verfügung zu stellen. Ihnen galt Gunther von Hagens’ besondere Dankbarkeit. In ihrer Entscheidung sah er einen außergewöhnlichen Beitrag zu Bildung, Wissenschaft und öffentlicher Aufklärung. Es war Gunther von Hagens’ eigener Wunsch, auch seinen Körper nach dem Tod der Plastination zur Verfügung zu stellen. Seine Angehörigen werden diesen Wunsch respektieren und ausführen. Trotz schwerer Krankheit blieb Gunther von Hagens seinem Lebenswerk eng verbunden. Die von ihm entwickelte Plastination, das Institut für Plastination, das PLASTINARIUM und die KÖRPERWELTEN Ausstellungen werden sein Vermächtnis weitertragen. Besonders sichtbar lebt sein wissenschaftliches und handwerkliches Erbe in Guben fort. Dort entstehen im PLASTINARIUM anatomische Präparate, die weltweit in Universitäten, medizinischen Hochschulen und Bildungseinrichtungen für die Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern sowie anderer Gesundheitsberufe eingesetzt werden. Die Plastination selbst wird heute an zahlreichen Universitäten, medizinischen Hochschulen und Bildungseinrich tungen auf der ganzen Welt genutzt. Damit wirkt die Mission, die Gunther von Hagens vor nahezu fünf Jahrzehnten begann, weit über die KÖRPERWELTEN hinaus weiter: Anatomie dauerhaft zu bewahren, sichtbar zu machen und für Wissenschaft, Lehre und öffentliche Aufklärung zugänglich zu machen. Die Familie bittet darum, in dieser Zeit der Trauer ihre Privatsphäre zu respektieren. Über Dr. Gunther von Hagens Dr. Gunther von Hagens wurde am 10. Januar 1945 in Alt-Skalden, im heutigen Polen, geboren. Nach seinem Medi zinstudium erfand er 1977 an der Universität Heidelberg die Plastination, ein Verfahren zur dauerhaften Konservierung biologischer Präparate. 1993 gründete er das Institut für Plastination in Heidelberg, 2006 folgte das PLASTINARIUM in Guben, das seit vielen Jahren die zentrale Laboreinrichtung für Plastination ist. Mit den KÖRPERWELTEN Ausstellun gen machte er die Anatomie des Menschen einem weltweiten Publikum zugänglich.

Gunther von Hagens ist tot2026-07-27T14:49:09+02:00

Energie Cottbus leiht U-Nationalspieler aus

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Energie Cottbus leiht U-Nationalspieler aus| 27.07.2026

Der FC Energie hat sich für die Zweitligasaison 2026/27 die Dienste von Luca Erlein gesichert. Der 19-jährige Rechtsverteidiger wechselte vor wenigen Tagen von der TSG Hoffenheim zu Bayer 04 Leverkusen und wird von der „Werkself“ aus direkt in die Lausitz verliehen.

Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz sagte: „Luca ist ein fantastischer Spieler, der alles hat, was man im heutigen Fußball braucht. Er hat in Hoffenheim eine sehr gute Saison in der 3. Liga absolviert. Seine Qualität konnten wir auch in den Spielen gegen uns sehen. Wir möchten, dass er mit uns und bei uns den nächsten Schritt in der 2. Liga geht, dabei wollen wir ihn bestmöglich begleiten. Dass solch ein Spieler zu uns wechselt, zeigt, wie unsere Arbeit hier anerkannt wird.“

„Einen großen Dank möchten wir an Bayer Leverkusen und die Agentur aussprechen, die diesen Transfer möglich gemacht haben. Wir möchten, dass es für alle Seiten eine runde Sache wird“, ergänzt Kaderplaner Maniyel Nergiz.

Luca Erlein wurde in Heidelberg geboren und spielte zunächst in der Jugend von Astoria Walldorf, ehe er sich im Sommer 2018 dem Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim anschloss. Im Kraichgau durchlief er sämtliche Leistungsmannschaften, kam dabei in den jeweiligen Junioren-Bundesligen sowie der UEFA Youth League zum Einsatz.  In der zurückliegenden Drittligasaison absolvierte er insgesamt 31 Partien für die zweite Mannschaft der TSG und bereitete dabei fünf Tore vor.

Zudem trat Erlein im vergangenen Monat mit der U19-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Wales an und bestritt als einziger deutscher Spieler jede Minute im gesamten Turnier. Im Finale unterlag der deutsche Nachwuchs der spanischen Auswahl.

Energie Cottbus leiht U-Nationalspieler aus2026-07-27T14:46:02+02:00
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