Tatort Schule

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Tatort Schule| 12.12.2025

Der offene Brief der Elternschaft der Regine-Hildebrand-Grundschule hat die Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz am heutigen Donnerstag erreicht. Es gab heute bereits erste Kontakte mit der Schulleitung sowie die Verabredung zu weiteren Abstimmungen und zusätzlicher Unterstützung. Grundsätzlich sei festgehalten: Die Verantwortung für die Sicherheit an Schulen liegt gemeinsam beim Staatlichen Schulamt des Landes Brandenburg sowie der Stadt in enger Zusammenarbeit mit Schulleitung und Schulsozialarbeit, zudem beim von der Stadt eingesetzten Sicherheitsdienst.

Wesentliche Inhalte des Briefes bestätigen das, worauf in den vergangenen Monate mehrfach hingewiesen wurde. Die bereits eingeleiteten Schritte müssen langfristig wirken. Sie decken sich mit vielen Forderungen aus der Elternschaft. Das alles kann jedoch nur partiell wirken, da heute eine Hänselei oder eine Bemerkung offenbar schon ausreichen, um handgreiflich zu werden bis hin zu Prügeleien und Köperverletzungen. Die möglichen Reaktionen darauf erweisen sich jedoch als äußerst schwierig, da bspw. die Forderung von OB Tobias Schick nach einem gesellschaftlich neu justierten Umgang mit oft noch kindlichen mutmaßlichen Straftätern vom Gesetzgeber bzw. den Fachgremien weiterhin nicht geklärt wird. Kinder können somit weiterhin strafrechtlich nicht belangt werden. Zugleich ist immer auch der erzieherische Aspekt zu beachten. Oftmals fehlen zudem Einfluss und Vorbildwirkung von Eltern, Großeltern oder großen Geschwistern. Kurzfristig können Kinder zwar vom Schulbetrieb suspendiert werden, es besteht jedoch weiterhin die Schulpflicht. Es fehlt an Einrichtungen mit spezialisierten Pädagogen, die diese besonders schwer zu steuernden Kinder aufnehmen, sie somit außerhalb der Regelschule beschult werden. Ein Schulwechsel ist eine Option, würde aber Probleme wohl nur verlagern. Hier sind die Schulleitungen sowie das Staatliche Schulamt des Landes Brandenburg und das Bildungsministerium als die vorgesetzten Behören mit konkreten Ansätzen gefragt.

Zudem gibt es weitere Gefährderansprachen mit den Eltern und Sorgeberechtigten. Es gab und gibt verschiedenen Angebote über die Schulsozialarbeit, die Migrationssozialarbeit, Sport und ähnliches. Die Stadtverwaltung strebt zudem an, bei migrantischem Hintergrund und je nach Aufenthaltsstatus Familien bei anhaltenden Straftaten in andere Kommunen bzw. in eine zentrale Aufnahmeeinrichtung des Landes zu verweisen oder eine Abschiebung zu initiieren. Dafür sind jedoch rechtliche Hürden hoch und die Zuständigkeiten liegen nicht ausschließlich bei der Stadt Cottbus/Chóśebuz.

Als Schulträger kann die Stadt auf die Probleme hinweisen und koordinierend tätig werden. Das ist bereits geschehen und wird nahezu täglich auf der Arbeitsebene sowie u.a. mit der Sicherheitskonferenz umgesetzt. Formal ist der Schulträger jedoch für die materiellen Bedingungen an Schulen sowie für eine geringen Teil des Personals (Schulsachbearbeiter, Hausmeister) zuständig. Verbessert werden muss die Kommunikation zur Elternschaft – hier sind die Schulleitungen und die Lehrerschaft ebenso gefragt wie das Staatliche Schulamt des Landes Brandenburg. Die Stadtverwaltung bleibt ihrerseits mit allen Beteiligten im Gespräch; diese werden jedoch intern geführt, weil es darin konkret um meist minderjährige Personen geht.

Tatort Schule2025-12-12T12:42:38+01:00

Garagenmiete gestoppt

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Garagenmiete gestoppt| 12.12.2025

Aufgrund noch laufender politischer und verwaltungsinterner Abstimmungen zur Regelung der Garagenmieten in der Stadt Cottbus/Chóśebuz wurden die Zahlungsaufforderungen ab 01.01.2026 vorläufig ausgesetzt. Dennoch sind in den zurückliegenden Tagen ca. 250 Pächter entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zur SEPA-Vorabinformation (Pre-Notification) in einem automatisierten Verfahren über anstehende Lastschriften schriftlich informiert worden.

Um Irritationen zu vermeiden: Ein Einzug von Garagenmieten erfolgt erst nach einer abschließenden, rechtssicheren Entscheidung im laufenden Abstimmungsprozess. Bis dahin werden seitens der Verwaltung keine Zahlungsaufforderungen versendet und keine Lastschriften eingezogen. Es werden keine Abbuchungen vorgenommen; sämtliche Lastschriftläufe sind derzeit gestoppt.

Zum Hintergrund: Im Zeitraum Juni/Juli 2025 erfolgte die Zustellung der Kündigung und des Angebots eines neuen Mietvertrages an rund 3.700 Garagenpächter in der Stadt. In der Folge erteilten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadt Cottbus/Chóśebuz neue SEPA-Lastschriftmandate (ca. 3.000). Auf Basis dieser Mandate wären Abbuchungen formell zulässig.

Garagenmiete gestoppt2025-12-12T12:42:57+01:00

Sprembergs Weihnachtsmarkt ist eröffnet

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Sprembergs Weihnachtsmarkt ist eröffnet| 12.12.2025

Am Donnerstag, 11. Dezember, hat Bürgermeisterin Christine Herntier gemeinsam mit Bäckermeister Jörg Eggers, der Spreenixe und weiteren Akteuren mit dem traditionellen Stollenanschnitt den Weihnachtsmarkt 2025 eröffnet. Pünktlich um 15:00 Uhr versammelten sich Sprembergerinnen und Spremberger auf dem Markt vor der Bühne und erhielten ein Stück von dem etwa 2 Meter langen Stollen. Innerhalb weniger Minuten waren die Stollenstücke unter die Leute gebracht.

Sprembergs Weihnachtsmarkt ist eröffnet2025-12-12T12:35:45+01:00

Lübben hat die Längste

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Lübben hat die Längste| 11.12.2025

Heute wurde die neue Fußgängerbrücke zwischen der Schlossinsel und der SpreeLagune in Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) feierlich für die Öffentlichkeit freigegeben. Damit hat die Stadt eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre erfolgreich abgeschlossen und ihr Versprechen für das Jahr 2025 eingelöst – als Weihnachtsgeschenk für die Bürgerschaft und für alle Gäste der Stadt.

Nach rund zweieinhalb Jahren intensiver Vorbereitung, Planung und Bauzeit steht die längste Fußgängerbrücke des Spreewalds nun wieder zur Verfügung. Die 107 Meter lange Konstruktion verbindet die etwa sechs Hektar große Schlossinsel direkt mit der SpreeLagune, dem beliebten Wasserwanderrastplatz und der Naturbadestelle. Bürgerschaft und Gäste wurden eingeladen, die Brücke heute als erste Nutzer*innen zu betreten.

Die neue Brücke wurde vollständig aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) errichtet und ist damit zugleich die längste GFK-Brücke im Land Brandenburg. Sie ersetzt die frühere Holzbrücke, die im Jahr 2023 aufgrund gravierender Schäden an der Tragkonstruktion nach einer Hauptprüfung gesperrt werden musste. Statt einer einfachen Erneuerung fiel die bewusste Entscheidung für einen innovativen Ersatzneubau: Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde eine Brückenkonstruktion aus GFK umgesetzt – ein witterungsbeständiges, leichtes und langlebiges Material mit geringem Wartungsaufwand. Die neue Brücke ist barrierefrei, ressourcenschonend und Bestandteil des integrierten Fuß- und Radwegekonzepts „Lübben barrierefrei“. Gleichzeitig unterstützt sie die Ziele des städtischen Klimaschutzkonzepts zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität.

BAUABLAUF UND TECHNISCHE UMSETZUNG

Nach Abschluss der Entwurfs- und Ausführungsplanung im Februar 2025 wurde im April 2025 die Bauleistung öffentlich ausgeschrieben. Am 14. Mai 2025 vergab die Stadt Lübben den Bauauftrag an die STRABAG AG (Bereich Sonderbau Lübben) für die Demontage der alten Brücke sowie die Montage des Neubaus.
Die Vermessungsarbeiten begannen am 26. Mai 2025, der Rückbau der alten Brücke erfolgte ab dem 10. Juni 2025. Die Nutzung der SpreeLagune sowie der Spree für Kahnfahrten blieb während der gesamten Bauzeit – auch zur Kahnnacht – durchgängig möglich.
Die neue Brücke wurde in vorgefertigten Segmenten bei FIBERTECH in Chemnitz produziert. Vormontage und Beschichtungsarbeiten fanden dort zwischen Juni und September statt. Ab dem 07. Oktober wurden die Bauteile schrittweise nach Lübben geliefert und in insgesamt vier Montageabschnitten vor Ort zusammengesetzt. Trotz der komplexen Logistik und der engen Platzverhältnisse an der Baustelle konnte die Montage innerhalb von rund acht Wochen abgeschlossen werden – möglich durch den hohen Vorfertigungsgrad der Konstruktion.

DANK UND WÜRDIGUNG

Bürgermeister Jens Richter würdigte bei der Eröffnung die Leistung aller Beteiligten: „Wir haben Wort gehalten. Diese Brücke steht und kann den Bürgerinnen und Bürgern übergeben werden. Mein besonderer Dank gilt den Stadtverordneten für ihre zukunftsweisende Entscheidung dieser nachhaltigen Bauweise. Ebenso danke ich den Planern, den ausführenden Firmen und den Bauarbeitenden für ihre hervorragende Arbeit. Dieses Bauwerk wird unsere Stadt über Jahrzehnte bereichern.“

Ein besonderer Dank gilt Dietmar Licht, Projektleiter im Sachgebiet Tiefbau der Stadt Lübben, der Planungsgesellschaft DEGAT aus Cottbus, der STRABAG AG aus Lübben, FIBERTECH aus Chemnitz sowie Elektro Nimtz aus der Märkischen Heide.

„Mit der Eröffnung der Brücke ist ein Projekt abgeschlossen, das nicht nur Wege verkürzt, sondern auch den Freizeitwert der Stadt nachhaltig stärkt. Die neue Brücke ist damit mehr als ein Bauwerk: Sie ist ein Symbol für Verlässlichkeit, Innovationskraft und eine lebenswerte Stadtentwicklung“, so Richter.

ZUWENDUNG

Für die Instandsetzung der Brücke erhält die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 871.461,10 EUR. Diese zweckgebundene Förderung erfolgt auf Grundlage der Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur nachhaltigen Stadtentwicklung (NaS) und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Die Förderquote beträgt 59,61 Prozent. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Mio. EUR netto und sind im Haushalt 2025/2026 der Stadt abgebildet.

Lübben hat die Längste2025-12-11T09:27:17+01:00

Illegaler Goldankauf in Cottbus unterbunden

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Illegaler Goldankauf in Cottbus unterbunden| 11.12.2025

Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben am Dienstag in der Cottbuser Karl-Liebknecht-Straße im Wege des Sofortvollzuges einen illegalen Goldankauf unterbunden. Es wird in diesem Zusammenhang dringend davor gewarnt, Werbeflyern der abgebildeten Art ungeprüft zu vertrauen. Fragen zu solcher oder ähnlicher Werbung werden unter gewerbe@cottbus.de oder Telefon 0355 612 2840 beantwortet.

Illegaler Goldankauf in Cottbus unterbunden2025-12-11T09:01:09+01:00

Blutspende zu Weihnachten

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

DRK bittet um Spenden| 10.12.2025

Dank des verlässlichen Einsatzes der Spendergemeinschaft konnte die Versorgung mit lebenswichtigen Blutpräparaten in vielen Regionen über das gesamte
Jahr hinweg stabil gehalten werden – trotz Hitzeperioden im Sommer, hoher Krankheitswellen und der üblichen Schwankungen in Ferienzeiten. Um auch im Dezember – einer traditionell sensiblen Zeit– die Patientenversorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten lückenlos aufrecht erhalten zu können, bitten die DRK-Blutspendedienste besonders jetzt um eine kontinuierliche Spendenbereitschaft, auch in der Advents- und Weihnachtszeit. Alle DRK-Blutspendetermine unter: www.drk-blutspende.de Jede einzelne Spende 2025 hat Leben gerettet und Patientinnen und Patienten in oft ausweglosen Situationen Hoffnung und eine neue Lebensperspektive gegeben. Die DRK-Blutspendedienste danken allen Blutspenderinnen und Blutspendern in Deutschland für ihr herausragendes
Engagement im Jahr 2025. Gemeinsam stabil durch den Jahreswechsel – Mehrere Hundert Termine in der Vorweihnachtszeit deutschlandweit Während viele Menschen im Feiertagsmodus sind, bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in den Kliniken kontinuierlich hoch – etwa durch unaufschiebbare onkologische Behandlungen oder Notfälle. Gleichzeitig gehen die Spendezahlen temporär zurück, da viele Menschen in der Vorweihnachtszeit stark eingebunden oder bereits in den Weihnachtsferien sind und Blutspendetermine dadurch seltener wahrgenommen werden. Auch die aktuelle winterliche Erkältungs- und Infektionswelle führt temporär zu einem geringeren Spendeaufkommen. Gleichzeitig ist die Haltbarkeit der Blutpräparate nur sehr begrenzt (je nach Präparat 4 Tage bis max. 6 Wochen). Die DRK-Blutspendedienste appellieren daher gemeinsam an die Bevölkerung, die angebotenen Termine im Dezember wahrzunehmen – insbesondere auch an den Brückentagen und über den Jahreswechsel – und bieten im Dezember mehrere Hundert Spendetermine an. Eine gute Gelegenheit, das Jahr mit einer außergewöhnlich guten Tat zu beenden und aktiv zur Versorgungssicherheit über die Feiertage beizutragen. Sondertermine rund um die Feiertage Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost richtet zusätzlich zu den regulären Spendeterminen in seinem Versorgungsgebiet im Dezember an einigen Orten Sonderblutspendetermine am 2. Weihnachtsfeiertag, Freitag, 26.12.2025, sowie am Samstag, 27.12.2025 und am Samstag, 3. Januar 2026, ein. Alle DRK-Blutspende-Termine in Brandenburg unter https://www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine/ oder über die kostenfreie Hotline Telefon 0800 11 949 11. Dort werden auch Fragen rund um die Blutspende beantwortet. Um eine Terminreservierung vorab wird gebeten. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen! Auf den DRK-Blutspendeterminen zwischen 22.12.2025 und 03.01.2026 erhalten alle Spendenden beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost eine kleine Überraschung als Dankeschön für ihr Engagement.

Quelle: DRK-Blutspendendienst

 

Blutspende zu Weihnachten2025-12-09T13:02:27+01:00

Olympiasiegerin kommt nach Cottbus

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Weltredordspringerin nimmt an Cottbuser Wettkämpfen teil| 09.12.2025

Die Lausitz-Arena wird am 28. Januar 2026 wieder Schauplatz eines ganz besonderen Hochsprung-Wettbewerbs: Die aktuelle Weltrekordhalterin Yaroslava Mahuchikh hat für das Springer-Meeting zugesagt. Eine tolle Bestätigung dafür, dass wir in Cottbus beste Bedingungen für Weltklasse-Athleten bieten. Jeder Meetingdirektor wünscht sich diese Athletin für seine Veranstaltung – und Cottbus hat nun schon zum fünften Mal die Ehre und das Vergnügen. Die 24-Jährige ist nicht nur eine erfolgreiche Leichtathletin. Seit dem Krieg in ihrem Heimatland ist sie zur Symbolfigur für eine stolze Ukraine geworden, die auf ihre Weise selbstbewusst für ihr Land kämpft. 2024 war das Jahr der Yaroslava Mahuchikh – und es begann mit einem fantastischen Sieg in Cottbus und übersprungenen 2,04m. Im Sommer darauf wurde sie Europameisterin und Olympiasiegerin, verbesserte den 37 Jahre alten Weltrekord auf 2,10m und wurde vom Weltverband zur Leichtathletin des Jahres in den technischen Disziplinen gekürt. Im Januar 2025 versuchte sie einen späteren Saisoneinstieg, das Cottbuser Springer-Meeting fand ohne sie statt. Umso mehr freuen wir uns, sie nun wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Denn die gemeinsame Geschichte von Yaroslava Mahuchikh und dem Springer-Meeting geht bereits ins Jahr 2019 zurück. Damals wurde sie mit 1,96m Vierte. Wir freuen uns darauf zu erleben, wie das Jahr 2026 für sie in der Cottbuser Lausitz-Arena beginnen wird.

Quelle: Springer-Meeting-Cottbus

Olympiasiegerin kommt nach Cottbus2025-12-09T12:51:14+01:00

Diebe gestellt

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Diebe gestellt| 08.12.2025

 Auf frischer Tat gestellt wurden am Sonntagabend zwei Einbrecher in Cottbus. Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Mühlenstraße hatten gegen 23:00 Uhr die beiden Personen im Haus bemerkt und die Polizei verständigt. Die Beamten stellten die 37 und 54 Jahre alten Frauen im Kellerbereich des Hauses fest, als sie gerade Gegenstände aus einem Verschlag entwendeten. Die beiden Tatverdächtigen wurden zur Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen in die Polizeiinspektion gebracht. Ein Fahrrad, mit dem eine der beiden unterwegs gewesen war, wurde sichergestellt, da es möglichwiese zuvor gestohlen wurde.

 weitere Meldungen:

Rund 130 Weihnachtsbäume sind am vergangenen Wochenende von einem Verkaufstand an der Sielower Chaussee, in Cottbus, gestohlen worden. Mitarbeiter hatten den Diebstahl am Montagmorgen festgestellt und die Polizei verständigt. Die Beamten leiteten Ermittlungen zu dem Diebstahl ein. Der Wert der Bäume wurde mit über 4.000 Euro angegeben.

Diebe gestellt2025-12-08T13:16:39+01:00

Die Weltrekordhalterin kommt

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Die Weltrekordhalterin kommt| 08.12.2025

Die Lausitz-Arena wird am 28. Januar 2026 wieder Schauplatz eines ganz besonderen Hochsprung-Wettbewerbs: Die aktuelle Weltrekordhalterin Yaroslava Mahuchikh hat für das Springer-Meeting zugesagt. Eine tolle Bestätigung dafür, dass wir in Cottbus beste Bedingungen für Weltklasse-Athleten bieten.

Jeder Meetingdirektor wünscht sich diese Athletin für seine Veranstaltung – und Cottbus hat nun schon zum fünften Mal die Ehre und das Vergnügen. Die 24-Jährige ist nicht nur eine erfolgreiche Leichtathletin. Seit dem Krieg in ihrem Heimatland ist sie zur Symbolfigur für eine stolze Ukraine geworden, die auf ihre Weise selbstbewusst für ihr Land kämpft.

2024 war das Jahr der Yaroslava Mahuchikh – und es begann mit einem fantastischen Sieg in Cottbus und übersprungenen 2,04m. Im Sommer darauf wurde sie Europameisterin und Olympiasiegerin, verbesserte den 37 Jahre alten Weltrekord auf 2,10m und wurde vom Weltverband zur Leichtathletin des Jahres in den technischen Disziplinen gekürt.

Im Januar 2025 versuchte sie einen späteren Saisoneinstieg, das Cottbuser Springer-Meeting fand ohne sie statt. Umso mehr freuen wir uns, sie nun wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Denn die gemeinsame Geschichte von Yaroslava Mahuchikh und dem Springer-Meeting geht bereits ins Jahr 2019 zurück. Damals wurde sie mit 1,96m Vierte. Wir freuen uns darauf zu erleben, wie das Jahr 2026 für sie in der Cottbuser Lausitz-Arena beginnen wird.

Die Weltrekordhalterin kommt2025-12-08T12:04:02+01:00

Angriff auf Zelle 79

Beitrag teilen:

Beitrag teilen:

Angriff auf Zelle 79| 08.12.2025

Am Sonntagabend gab es einen erneuten Angriff auf das alternative Hausprojekt Zelle79 in Cottbus.
Der Briefkasten wurde, vermutlich mit einem Feuerwerkskörper, gesprengt. Erst vor gut einer Woche wurde die Fassade des
Jugendclubs Chekov besprüht. Der Vorfall reiht sich ein in eine wachsende Zahl an rechten Angriffen in Südbrandenburg.

Um kurz vor 21 Uhr hörten die Bewohnenden einen lauten Knall, sahen einen gelben Feuerball und rochen Rauch. Bei der Inspektion vom Haus sahen die Bewohnenden den abgesprengten Briefkasten.
Die Metallteile lagen vor dem Gebäude und auf der Straße verteilt. Ein 15 Meter entfernt stehendes Auto auf der anderen Straßenseite wurde durch die Teile beschädigt.

„Ich habe gerade eine Serie geschaut, als der Knall mich vom Bett hochschreckte. Als ich zum Fenster bin, war niemand mehr zu sehen“, berichtet Hausbewohnerin Fabi Buchholz.
Die Polizei wurde verständigt und war ca. 15 Minuten später vor Ort. Es wurde eine Anzeige aufgenommen und Beweise von der Spurensicherung gesichert.

Für Ricarda Budke, Sprecherin der „Initiative Sichere Orte Südbrandenburg“ ist klar: „Erst wenige Tage nach dem Angriff auf den Jugendclub Chekov erleben wir nun wenige Meter entfernt wieder einen
Angriff auf einen Ort, an dem junge Menschen einen Freiraum selbst gestalten. Die Zelle79 ist seit Jahrzehnten für ihre subkulturelle und antifaschistische Arbeit bekannt. Genau deshalb wird das Haus
immer wieder zum Ziel solcher Angriffe. Die zeitliche Dichte dieser Angriffe ist alarmierend.“

Die zu Beginn des Jahres gegründete Initiative vernetzt soziale, politische und (sub-)kulturelle Orte, um sich gegen rechte Angriffe zu schützen. Sie leistet Öffentlichkeitsarbeit sowie politische, praktische und auch
finanzielle Unterstützung für Betroffene. Der Angriff ist Teil einer nicht abreißenden Reihe von Angriffen auf alternative und linke Orte in Brandenburg. Erst in der vergangenen Woche wurde die Fassade des Jugendclubs Chekov mit
sexistischen und queerfeindlichen Parolen wie „Homoschweine“ und „Cottbus bleibt deutsch“ besprüht. Am 2. November wurde der Jugendclub Südclub und der Bunt-Rock e.V. in Lauchhammer beschädigt. Im Mai gab es einen Brandanschlag auf das Hausprojekt Zelle79. Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde ein Student vor dem Hausprojekt körperlich angegriffen

Angriff auf Zelle 792025-12-08T11:39:10+01:00
Nach oben