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Intensive Verkehrskontrollen zum Schulstart - mit 94km/h erwischt | 22.09.2025
Ein Autofahrer wurde in Cottbus mit 94 km/h auf einem Schulweg geblitzt – statt der erlaubten 50 km/h. Der Vorfall ereignete sich am 18. September 2025 in der Nähe der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Sachsendorf. Auf den Fahrer kommen nun 400 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot zu.
Zum Beginn des neuen Schuljahres hat die Stadt Cottbus/Chóśebuz die Sicherheit von Kindern auf Schulwegen besonders in den Fokus gerückt. Allein in den ersten zwei Wochen wurden rund 137 Stunden Messzeit investiert. Dabei erfassten Ordnungskräfte die Geschwindigkeit von 24.323 Fahrzeugen – 900 davon fuhren zu schnell.
Neben Geschwindigkeitskontrollen kamen auch mobile Dialogdisplays, Spannbänder sowie eine verstärkte Präsenz von Ordnungskräften im Umfeld von Schulen zum Einsatz. Ziel war es, alle Kinder sicher zur Schule und nach Hause zu begleiten.
Im ruhenden Verkehr lag der Schwerpunkt auf Beratung und Aufklärung. Einsatzkräfte suchten das Gespräch mit Eltern und wiesen auf die Gefahren durch falsches Parken, Halten in zweiter Reihe oder das Blockieren von Gehwegen hin. Lediglich neun kostenpflichtige Verwarnungen wurden ausgesprochen.
Im Vergleich zu den Vorjahren ziehen die Behörden eine erfreuliche Bilanz: Viele Eltern nutzen inzwischen bewusst alternative Parkmöglichkeiten und begleiten ihre Kinder ein Stück zu Fuß. Das sorgt nicht nur für mehr Sicherheit im unmittelbaren Schulumfeld, sondern entlastet auch den Verkehr vor den Schulen.
Fachbereichsleiter Manuel Helbig betont: „Gerade im Bereich von Grundschulen müssen Rücksicht und Vorsicht oberste Priorität haben.“
Symbolbild


