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Stadt Senftenberg macht Laden dicht| 23.10.2026
Nach einer erfolgreichen gemeinsamen Kontrolle des städtischen Ordnungsamtes und des Zolls wurde am Mittwoch (21. Oktober 2026) ein kurzfristig angemietetes Ladengeschäft in der Senftenberger Bahnhofstraße geschlossen. Der Betreiber hatte dort als sogenannter fliegender Händler agiert – getarnt durch ein kurzfristig angemietetes Ladengeschäft. Die Stadtverwaltung nimmt diesen aktuellen Vorfall zum Anlass, die Bürger eindringlich vor den unlauteren Methoden solcher unseriösen Händler zu warnen. Unseriöse Geschäftstreibende werben in regionalen Zeitungen oder als Postwurfsendung immer wieder mit buntgedruckten Flyern für den Ankauf verschiedener Produkte wie Silberbesteck, Gläser, Pelze, Nähmaschinen, Puppen und Designeruhren. Die Vorgehensweise ist immer ähnlich: Im Briefkasten landet mit der Post ein Werbeflyer, auf dem der Ankauf verschiedenster Waren beworben wird. Pelze, Gold- und Modeschmuck, Zahngold mit und ohne Zähne, Orientteppiche, Trachtenmode, Porzellan, Perücken, selbst Nachlässe werden angekauft. Dazu das Ausrufen einer großen Sonderaktion, die natürlich nur wenige Tage lang gültig ist. Im aktuellen Fall aus Senftenberg wurden 5 Aktionstage beworben, verbunden mit dem Angebot kostenloser Hausbesuche im Umkreis von 80 Kilometern. Im Reisegewerbe ist der Handel mit Edelmetallen und Edelsteinen jedoch insbesondere aus Verbraucherschutzgründen untersagt. Um das Ganze zu verschleiern, wurde daher ein Ladengeschäft in der Bahnhofstraße angemietet. Bei einer Kontrolle mit dem Zoll wurde den umtriebigen Ankäufern die weitere Tätigkeit untersagt und die Räume verschlossen.
