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20.000 Euro für historisches Haus| 28.07.2026
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt die Restaurierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich des Doppelwohnhauses Familie Hammerschmidt in Cottbus-Spreefeld dank zahlreicher Spenden mit 20.000 Euro. Das Haus steht innerhalb des Wohnquartiers nördlich vom Altstadtkern auf der östlichen Straßenseite. Der stattliche zweigeschossige Klinkerbau mit überstehendem Walmdach erhebt sich über einem Sockel. Bauherren des 1929 in Formen der gemäßigten Moderne errichteten Doppelhauses waren die Brüder Hermann und Hans Hammerschmidt. Entwurf und Bauleitung erfolgten durch den Cottbuser Architekten Max Hanke. Die Haushälften sind identisch angelegt und weisen exakt spiegelsymmetrisch gestaltete Fassaden auf. Zur Gliederung dienen streng axial in Gruppen angeordnete, schmale, hochrechteckige Sprossenfenster mit Kunststeinrahmungen. Auf weiteren Fassadendekor wurde verzichtet. Die Gebäudeecken hat man abweichend als Eingangsachsen gestaltet; hier befindet sich der jeweilige Hauseingang. Die Haustür schmückt ein Rautenmuster, das Oberlicht ist in leicht expressionistischen Formen gestaltet. Zum Eingang führt eine Freitreppe, darüber befindet sich ein Eckbalkon. Das Treppenhausfenster ist mehrteilig. An der Gartenfront des Gebäudes dominiert jeweils ein halbkreisförmiger Altan die Ansicht beider Haushälften. Fast sämtliche Fenster aus der Errichtungszeit sind erhalten. Zur Straße begrenzt das Doppelgrundstück eine stilistisch angepasste bauzeitliche Einfriedung. Im Innern der Haushälften blieben die Grundrisse sowie historische Bau- und Ausstattungsdetails in unterschiedlichem Umfang erhalten. Als bemerkenswert vollständig und authentisch erlebbar ist die südliche Haushälfte hervorzuheben. Das Doppelwohnhaus gehört nunmehr zu den über 760 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie den Mitteln der Lotterie GlücksSpirale allein in Brandenburg fördern konnte.


