Ein Großaufgebot der Polizei in Neu Zittau. Quelle: Newsdesk Brandenburg

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Zwei Menschen an Schule in Neu-Zittau getötet | 28.08.2026

An einer Schule in Neu-Zittau am Rande der Niederlausitz kam es gestern Nachmittag zu einer Gewalttat, bei der zwei Menschen starben. Nach aktuellem Kenntnisstand und übereinstimmenden Medienberichten soll ein 19-Jähriger seine Ex-Freundin mit einem Messer getötet haben. Ein Mann wollte die Tat verhindern und wurde von dem Angreifer so schwer verletzt, dass auch er trotz sofortiger medizinischer Versorgung noch vor Ort starb. Zu den genauen Hintergründen hat sich die Polizei noch nicht geäußert.
Bei einem groß angelegten Polizeieinsatz konnte der Tatverdächtige noch vor Ort gestellt und verhaftet werden. Die Beamten waren mit einem Großaufgebot vor Ort und sperrten die Schule weiträumig ab. Mehrere Rettungswagen und Rettungshubschrauber sowie die Notfallseelsorge waren vor Ort im Einsatz.
Die Tat ereignete sich an einer Privatschule im 3.500 Einwohner großen Neu-Zittau im Landkreis Oder-Spree.
Ministerpräsident Dietmar Woidke äußerte sich in einem Pressestatement: „Bei einem furchtbaren Angriff sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Diese Tat erschüttert unser gesamtes Land. Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen der Opfer, ihren Familien und Freunden. Unsere Schulen sollen ein Hort für unsere jungen Menschen sein. Hier ist eine Schule zum Tatort einer unfassbaren Gewalttat geworden. Wir stehen an der Seite der gesamten Schulgemeinschaft – der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie den Eltern. Den Rettungskräften, der Polizei und allen Seelsorgern vor Ort danke ich von Herzen für ihren raschen und aufopferungsvollen Einsatz."
Foto: Newsdesk Brandenburg