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Besucherrekord beim Sandow-Fest| 20.07.2026
Das vierte Sandow-Fest erreichte am Samstag, den 18. Juli, mit über 1.500 Personen einen Besucherrekord. Oberbürgermeister Tobias Schick sicherte bei einem Besuch auf dem Fest zu, die Räume des ehemaligen Tanzlokals „Podium“ könnten in naher Zukunft saniert und schrittweise die Nutzung als Raum für Begegnung und Hilfe in Sandow ermöglicht werden. Er ging damit auf die laufende Petition von Sandow Community Power für „Ein Haus für Sandow“ ein.
Besucherrekord auf der Festwiese
Bei gutem Wetter strömten am Wochenende über 1.500 Gäste auf die Festwiese neben dem Bürgerhaus SandowKahn an der Elisabeth-Wolf-Straße. Das Sandow-Fest 2026 präsentierte sich in diesem Jahr mit einem besonders vielfältigen Musikprogramm und noch mehr Festständen als im Vorjahr. Kunst, Kultur, Vereine, Spiel- und Kreativzelte sowie Soziale Träger sorgten für ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt auch abseits der Bühnenshow. Das mit viel ehrenamtlichem Engagement der Sandowerinnen und Sandower auf die Beine gestellte Nachbarschaftsfest konnte so erneut die ganze Breite der Menschen aus dem Stadtteil als Gäste begrüßen.
OB Schick reagiert auf Petition
„Ein Haus für Sandow“ Grund zum feiern verspührten Veranstalter und Gäste auch aufgrund des Auftritts von Oberbürgermeister Tobias Schick. Sandow Community Power übergab den Zwischenstand von über 800 Unterschriften auf ihrer Petition für ein Begegnungszentrum im Stadtteil – „Ein Haus für Sandow“ und bat den OB direkt um seine Unterstützung. Die Initiatoren wollen so einen dauerhaften Ort für gelebte Nachbarschaft, Hilfe und Mitbestimmung schaffen, der allen Menschen in Sandow, unabhängig vom Geldbeutel zu Gute kommt. Tobias schick hob das Sandow-Fest als Beispiel für gelingende Gemeinschaft hervor und bedankte sich bei den Engagierten, die das Fest auf die Beine stellen. In Bezug auf das Haus für Sandow sagte er Unterstützung zu. So sei das ehemalige Tanzlokal „Podium“ nahe der Sandower Hauptstraße ein geeigneter Ort für solch ein Zentrum. Wenn sich dazu alle einig seien, könnte der Prozess starten. Ein Zentrum werde es nicht schon nächste Woche geben. Notwendige Sanierungen könnten aber zeitnah angeschoben und daraufhin schrittweise die Nutzung als soziales und Begegnungszentrum aufgenommen werden. Schick selbst wünscht sich auch eine Stelle des Bürgerservice der Stadt an diesem Ort. Welche Träger und Angebote sonst noch darin Platz finden sollten, sei noch zu klären. Zum Abschluss forderte der Oberbürgermeister alle Anwesenden auf, die Petition zu unterzeichnen und sich so aktiv für Verbesserungen und gelebte Demokratie einzusetzen. Gegen Ende des Festes erreichte die Anzahl der Unterschriften unter der Petition online und auf Papier bereits die Tausender-Marke.
Veranstalter wollen dran bleiben
Laut Birgit Mankour, der Sprecherin von Sandow Community Power e.V., ist das ein Meilenstein. „Wir haben uns schon seit letztem Jahr für so ein Begegnungszentrum ausgesprochen, das generationenübergreifend und familienfreundlich für alle hier offen steht. Jetzt gibt es endlich ein klares Bekenntnis der Stadt und darüber freuen wir uns sehr. Wir bleiben trotzdem aktiv dran, damit sich der Prozess nicht über Jahre verschleppt, denn wir brauchen das Haus für Sandow ja jetzt schon. Deshalb geht unsere Petition auch weiter – unsere Forderung teilen sehr viele hier und das werden wir deutlich machen.“ Das Sandow-Fest werde es selbstverständlich auch im nächsten Jahr wieder geben, so Mankour. Man wünsche sich beides für Sandow – gemeinsam feiern und auch gemeinsam notwendige Veränderungen anschieben. Organisiert wird das Fest von Sandow Community Power e.V. und dem Netzwerk Sandow, zu dem auch der Bürgerverein gehört. Ca. 40 ehrenamtlich Engagierte stehen hinter der Veranstaltung – vom Pavillon-Aufbau über das Ausschenken von Getränken bis hin zur Betreuung der Hüpfburg, weitere beteiligen sich jedes Jahr spontan beim Abbau. Das Sandow-Fest wird gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und den Verfügungsfonds „Sozialer Zusammenhalt" Sandow.


