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Bauwagen aus dem Spreewaldkrimi findet neue Heimat | 08.04.2026
Die Stadt Lübbenau/Spreewald wird den bekannten Bauwagen des Hauptkommissars Krüger (gespielt von Christian Redl) aus der erfolgreichen Spreewaldkrimi-Reihe“ übernehmen und künftig für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Damit erhält ein besonderes Stück Filmgeschichte eine neue Bestimmung und wird zugleich zu einer attraktiven Bereicherung für das touristische Angebot der Region.
Der Bauwagen soll künftig als kultureller und touristischer Anziehungspunkt dienen. Samt seiner Ausstattung gibt er einen authentischen Einblick in eine Kulisse, die Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bislang nur aus dem Fernsehen kannten. So bleibt ein Stück Fernsehgeschichte nicht nur erhalten, sondern wird erlebbar.
„Mit der Übernahme des Bauwagens behalten wir ein Stück deutsche Fernsehgeschichte in unserer Stadt. Unser Ziel ist es, diesen besonderen Ort für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste gleichermaßen erlebbar zu machen“, erklärt Bürgermeister Helmut Wenzel.
Geplant ist, den Bauwagen an einem öffentlich zugänglichen Standort aufzustellen und in verschiedene Erlebnisformate wie dem Spreewaldkrimi-Rundgang oder Sonderkahnfahrten einzubinden.
Seit Beginn der Fernsehreihe zieht es immer wieder Gäste aus nah und fern auf die Spuren des Spreewaldkrimis in und um Lübbenau/Spreewald. Daraus haben sich über die Jahre verschiedene erfolgreiche Formate entwickelt, die das kulturelle und touristische Leben in der Stadt bereichern.
Im Rahmen der diesjährigen Spreewaldkrimi-Woche wurde am 8. März 2026 zudem der Produzent der Reihe, Wolfgang Esser von der Stadt und dem Spreewald-Touristinformation Lübbenau e.V. (STI) mit einer Ehrenurkunde für seine herausragenden Verdienste um Lübbenau/Spreewald und die Kulturlandschaft Spreewald sowie seinen Beitrag zur Bekanntheit der Region ausgezeichnet. Mit dieser Würdigung danken Stadt und STI für seinen jahrelangen Enthusiasmus für die Region. Sein langjähriges filmisches Wirken hat die Region in ihrer besonderen Atmosphäre und Eigenart der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dauerhaft im kulturellen Gedächtnis verankert. „Ich freue mich total über diese Auszeichnung. Sie wird einen Ehrenplatz bekommen“, sagt Wolfgang Esser.


